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Oktoberfest 2024: Deutliches Plus an Privatjet-Flügen

Das Oktoberfest 2024 in München hat zu einem deutlichen Anstieg des Privatjet-Verkehrs in der Region geführt. In den 16 Festtagen wurden an den drei Flughäfen im Großraum München insgesamt 530 Abflüge von Geschäftsflugzeugen verzeichnet, was eine Steigerung von 34 Prozent im Vergleich zum durchschnittlichen Aufkommen des Jahres 2025 darstellt. Die erhöhte Nachfrage unterstreicht, daß das Oktoberfest ein wichtiger Anziehungspunkt für eine internationale Klientel ist. Neben dem großen Flughafen München (MUC) werden auch kleinere Flughäfen im Umland als Anlaufstellen für die Wiesn-Gäste genutzt. Insbesondere der Sonderflughafen Oberpfaffenhofen und der Fliegerhorst Ingolstadt-Manching fungieren als Drehscheiben für anreisende Besucher. Diese Flughäfen ermöglichen eine diskrete An- und Abreise, da sie separate Terminals und kürzere Wege zur Innenstadt bieten. Die Nutzung dieser Standorte ist eine Reaktion auf die hohe Auslastung des Hauptflughafens und die Nachfrage nach Privatsphäre. Experten der Privatflugbranche bestätigen den Trend. Andy Jurd, Vizepräsident von Air Partner, einem Anbieter von Privatjet-Diensten, berichtet von einem jährlichen Anstieg der Charteranfragen während der Oktoberfestzeit. Er erklärt, daß die Nachfrage nach flexiblen und maßgeschneiderten Reisemöglichkeiten, die Linienflüge nicht bieten können, stark zunimmt. Die Business Aviation reagiert auf diese Bedürfnisse mit zusätzlichen Kapazitäten und Dienstleistungen wie speziellen Catering-Angeboten und direktem Limousinentransfer vom Rollfeld. Der Anstieg des Flugverkehrs spiegelt die globale Reichweite des Münchner Volksfestes wider, das jedes Jahr Millionen von Besuchern anzieht. Viele Prominente und internationale Geschäftsleute nutzen Privatjets, um die fünfte Jahreszeit in Bayern zu besuchen. Die Privatflüge bieten ihnen die Möglichkeit, starre Flugpläne zu umgehen und direkt zu reisen, auch aus entlegeneren Regionen. Die Wiesn hat

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Swiss führt gedrucktes Bordmagazin wieder ein

Die Schweizer Fluggesellschaft Swiss hat mit der Einführung ihres neuen Flaggschiffs Airbus A350 auch die gedruckte Ausgabe ihres Bordmagazins wiederbelebt. Nach einer dreijährigen Pause ist das Swiss Magazine wieder in den Sitztaschen der Flugzeuge zu finden. Laut der Kommunikationschefin Léa Wertheimer soll die Rückkehr der haptischen Lektüre an Bord ein Gefühl der Vertrautheit vermitteln und gleichzeitig moderne, digitale Extras bieten. Die erste Ausgabe des wieder eingeführten Magazins ist eine Spezialausgabe, die sich dem neuen Airbus A350 widmet. Auf 160 Seiten werden die Leser mitgenommen von der ersten Idee über die Fertigung in Toulouse bis hin zum Flugerlebnis an Bord. Die Inhalte des Magazins, das in den Sitztaschen des neuen Flugzeugs sowie in den Zeitschriftenablagen aller Langstreckenflugzeuge und in ausgewählten Lounges verfügbar sein wird, beinhalten zudem Geschichten über pulsierende Metropolen und Einblicke in die Welt der Luftfahrt. Mit dem Comeback des Bordmagazins schafft Swiss eine Verbindung zwischen traditionellem Print und digitalen Inhalten. Über QR-Codes im Magazin können die Leser zusätzliche Videos und Bilder abrufen. Die digitale Erweiterung auf der Webseite der Airline bietet unter anderem exklusive Video-Formate wie „Behind the Wings“ oder „Ask the Expert“. Das Magazin ist auch als eJournal für persönliche Geräte verfügbar. Dieser Ansatz verfolgt eine hybride Strategie, die sowohl klassische als auch digitale Lesegewohnheiten anspricht. Der Airbus A350, der in einer Kabinenkonfiguration mit Swiss Senses ausgestattet ist, soll eine neue Ära für die Schweizer Fluggesellschaft einläuten. Die Wiederaufnahme des gedruckten Magazins, das als fester Bestandteil der Markenidentität galt, signalisiert eine Rückkehr zu bewährten Elementen, die das Reiseerlebnis

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Ryanair stellt auf rein digitale Bordkarten um

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair wird ab dem 12. November 2025 vollständig auf digitale Bordkarten umstellen. Ab diesem Datum wird es den Passagieren nicht mehr möglich sein, die Karten auszudrucken. Stattdessen müssen sie die Bordkarte über die mobile App der Fluggesellschaft, myRyanair, generieren und vorzeigen. Die Umstellung wurde um eine Woche verschoben, um das reiseintensive Allerheiligen-Wochenende zu vermeiden. Das Unternehmen betont, daß bereits rund 80 Prozent der jährlich 206 Millionen Kunden digitale Bordkarten nutzten. Der Schritt ist Teil eines branchenweiten Trends zur Digitalisierung der Reiseerfahrung, bei dem Fluggesellschaften auf papierlose Systeme setzen. Dieser Wandel hat zum Ziel, die Effizienz an den Flughäfen zu steigern und die Wartezeiten zu verkürzen. Die digitale Bordkarte bietet eine schnellere Abfertigung am Sicherheitsschalter und beim Boarding, da sie über einen scannbaren Code verfügt. Sie bietet den Passagieren zudem die Möglichkeit, Echtzeitinformationen zum Flugstatus, zu Gate-Änderungen oder eventuellen Verspätungen direkt auf dem Smartphone zu erhalten. Ryanair hebt die Vorteile der Umstellung hervor, darunter eine schnellere Abfertigung und die Integration von App-Funktionen wie der Live-Bestellung von Speisen und Getränken an Bord. Obwohl der Wechsel zu einem rein digitalen System für die meisten Reisenden keine große Umstellung darstellt, da sie bereits mit der App vertraut sind, gibt es Ausnahmen. Für Flüge ab Marokko oder der Türkei (mit Ausnahme des Flughafens Dalaman) sowie auf der Strecke zwischen Tirana und London müssen Passagiere weiterhin eine ausgedruckte Bordkarte vorlegen, da diese Flughäfen die digitalen Pässe noch nicht akzeptieren. In der Vergangenheit hatte Ryanair bereits Gebühren für das Ausdrucken von Bordkarten am Flughafen

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Hin- und Rückflug zusammen einchecken: Mal geht es, mal nicht. Warum eigentlich?

Bei manchen Fluggesellschaften ist es möglich – zumeist geknüpft an eine kostenpflichtige Sitzplatzreservierung – mitunter mehrere Wochen vor dem Abflug online einzuchecken und die Bordkarten für den Hin- und gegebenenfalls auch für den Rückflug zu erhalten. Bei Fluggesellschaften der Lufthansa Group ist es nicht möglich, wenn man zum Beispiel an einem Montagvormittag von Wien nach Frankfurt fliegt und an einem Dienstagnachmittag wieder retour. Warum eigentlich? Die Frage, ob man beim Hinflug gleich auch für den Rückflug einchecken kann und die Bordkarte erhalten kann, ist erst mit dem Aufkommen von Internet-Check-ins entstanden. In Zeiten von echten Papiertickets stellte sich diese Frage nur extrem selten, da oftmals technische Gründe aufgrund vielerorts noch manueller Abfertigung ausschlaggebend waren. In Zeiten, in denen Passagiere mit verschiedensten Mitteln dazu gedrängt werden vorab über das Internet oder an Automaten einzuchecken und ohne Vorlage einer Boardkarte von „Wachhunden“ gehindert werden ihr Gepäck am Schalter abzugeben oder aber saftige „Strafgebühren“, liegt es doch auf der Hand, dass man Hin- und Rückflug, besonders dann, wenn diese taggleich oder am nächsten Tag stattfinden, gleich in einem Aufwasch eincheckt und die Boardkarten dann am Smartphone oder ausgedruckt dabei hat. Spart Zeit am Zielort. Bei Billigfliegern wie Ryanair ist das mitunter sogar mehrere Wochen im Voraus möglich, aber nur dann, wenn man einen kostenpflichtigen Sitzplatz reserviert. Ansonsten ist dies ab rund 24 Stunden vor Abflug möglich. Es zählt dabei die Uhrzeit des jeweiligen Segments und wenn man sich im Zeitfenster befindet, kann man Hin- und Rückflug quasi gleichzeitig einchecken. Doch auch wenn sich

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London Luton Airport eröffnet neuen Parkbereich und investiert in den Nahverkehr

Der London Luton Airport (LTN) hat einen neu errichteten Terminalparkbereich (Terminal Car Park 2) in Betrieb genommen, der 1.900 neue Stellplätze bietet und einen überdachten Express-Abgabe- und Abholbereich integriert. Diese Wiedereröffnung ist Teil eines umfassenderen Programms zur Verbesserung des Passagierkomforts und der Anbindung des Flughafens. In diesem Zusammenhang hat der LTN auch die Einrichtung eines öffentlichen Nahverkehrsfonds angekündigt, der mit 1,5 Millionen Pfund im ersten Jahr ausgestattet ist. Ziel ist es, in Partnerschaft mit Verkehrsbetrieben und lokalen Behörden die Anbindung an den öffentlichen Verkehr zu verbessern und die Infrastruktur zu modernisieren. Neue Parkinfrastruktur und angepaßte Gebühren Mit der Wiedereröffnung des Terminal Car Park 2 erweitert der London Luton Airport sein Angebot für Reisende, die mit dem eigenen Fahrzeug anreisen. Ein zentrales Element des neuen Parkhauses ist der integrierte Express-Abgabe- und Abholbereich im Erdgeschoß, der einen direkten und bequemen Zugang zum Terminalgebäude ermöglicht. Diese Maßnahme soll den Verkehrsfluß am Flughafen effizienter gestalten. Gleichzeitig wurden die Gebührenstrukturen für die verschiedenen Parkbereiche angepaßt. Die Kosten für den Bring- und Abholbereich wurden auf 7 £ festgelegt, die Parkdauer wurde auf 10 Minuten verdoppelt, um Reisenden mehr Zeit zu gewähren. Für Inhaber eines Blue Badge (Behindertenausweis) wird eine kostenlose Parkzeit von 30 Minuten im Terminal Car Park 1 ermöglicht. Auch Fahrer von Elektrofahrzeugen profitieren von einer Sonderregelung, die das Parken für 30 Minuten für 1 £ im Terminal Car Park 1 erlaubt. Das kostenlose Bringen und Abholen wird in den weiter entfernt gelegenen Langzeitparkplatz verlegt und die Dauer auf zwei Stunden erweitert. Die Mid-Stay-Parkfläche steht

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Delta Air Lines stellt Flugverbindung nach Genf ein

Die amerikanische Fluggesellschaft Delta Air Lines wird ihre saisonale Verbindung zwischen New York-JFK und Genf einstellen. Der letzte Flug auf dieser Strecke ist für den 20. Oktober 2025 geplant. Damit endet die Wiederaufnahme der Route, die erst 2023 nach langer Pause erfolgt war. Die Entscheidung kommt überraschend, da die Verbindung lediglich drei Sommer lang bedient wurde, wie das Luftfahrtportal One Mile At A Time als erstes berichtete. Die Einstellung der Route begründet sich in der strategischen Neuausrichtung von Delta, die in den vergangenen Jahren ihr Europa-Angebot neu bewertet hat. Die Fluggesellschaft, die Mitglied der SkyTeam-Allianz ist, konzentriert ihre Langstreckenflüge aus den USA stärker auf ihre europäischen Drehkreuze, die von Partnern wie Air France-KLM und Virgin Atlantic bedient werden. Zwar flogen im Sommer 2025 noch 15 Fluggesellschaften nonstop aus der Schweiz in die Vereinigten Staaten, allerdings konzentrieren sich die meisten auf die größeren Flughäfen in Zürich und Genf. In Zürich bietet die Swiss International Air Lines die meisten Langstreckenflüge in die USA an. Für den Flughafen Genf bedeutet der Wegfall der Delta-Verbindung einen Verlust, da die Stadt eine wichtige Rolle als Drehscheibe für internationale Organisationen und als Finanzzentrum spielt. Dies macht sie zu einem wichtigen Ziel für Geschäftsreisende. Trotz der Einstellung der Route nach New York-JFK fliegt Delta Air Lines jedoch weiterhin von New York nach Zürich. Für Reisende aus der Schweiz bleiben weiterhin andere Optionen bestehen. So bietet die Swiss die Strecke zwischen Genf und New York-JFK an, auch wenn die Flugfrequenz nicht der von Delta entspricht. Die kürzliche Einstellung

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Strategische Neuausrichtung im Nordatlantik: Icelandair zieht sich aus Detroit zurück

Die isländische Fluggesellschaft Icelandair hat angekündigt, ihre Flugverbindung nach Detroit ab Januar 2026 einzustellen. Dieser Rückzug markiert den ersten Abzug von einem US-amerikanischen Flughafen seit 2020 und steht im Einklang mit der strategischen Überprüfung des Streckennetzes der Airline. Während Icelandair kürzlich neue Ziele wie Nashville und Miami in ihr Angebot aufgenommen hat, signalisiert das Ende der Detroit-Route, daß nicht alle Routen in den Vereinigten Staaten die Erwartungen an Passagieraufkommen und Rentabilität erfüllen. Der Schritt verdeutlicht die Dynamik im hart umkämpften Transatlantik-Verkehr, der stark von konkurrierenden Angeboten und der Kapazitätsauslastung abhängt. Rückzug aus Detroit: Ein Zeichen des Wettbewerbsdrucks Die Entscheidung von Icelandair, die Flüge von Keflavík nach Detroit einzustellen, kommt überraschend, da die Airline den Dienst erst im Mai 2023 aufgenommen hatte. Geplant war, die Route im nächsten Sommer bis zu fünfmal wöchentlich mit Boeing 737 MAX-Flugzeugen zu bedienen. Der Wettbewerb auf dieser Strecke war jedoch intensiv: Parallel dazu bietet Delta Air Lines tägliche Flüge mit ihrer Boeing 757-200 an. Das Timing beider Fluggesellschaften, die die Route nahezu gleichzeitig eröffneten, deutet auf einen direkten Konkurrenzkampf hin, aus dem sich Icelandair nun zurückzieht. Es bleibt abzuwarten, ob Delta in der Folge die Route nach Keflavík ebenfalls einstellen wird. Der Rückzug aus Detroit ist kein Einzelfall in der jüngeren Geschichte von Icelandair. Seit 1990 hat die Fluggesellschaft den Dienst zu zehn US-Flughäfen eingestellt. Darunter waren auch unkonventionelle Ziele wie Kansas City, das nur für eine kurze Zeit bedient wurde. Diese Flüge fielen in eine Phase aggressiven Wachstums, als die isländische Luftfahrt von der

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T’way Air reduziert Flüge nach Frankfurt

Die südkoreanische Fluggesellschaft T’way Air verringert ihre Flugfrequenz auf der Verbindung zwischen Seoul-Incheon und Frankfurt. Laut Flugplandaten, die vom Luftfahrtportal Aeroroutes ausgewertet wurden, wird die Airline die Anzahl der wöchentlichen Flüge ab dem 9. November 2025 von sieben auf nur noch drei reduzieren. Diese Reduzierung soll zunächst bis zum 29. November 2025 gelten. Auch für den Winterflugplan, der am 30. November 2025 beginnt und bis zum 28. März 2026 dauert, sind nur vier von den ursprünglich geplanten sieben wöchentlichen Verbindungen zur Buchung freigeschaltet. Die Fluggesellschaft hatte erst im Mai 2025 tägliche Flüge auf dieser Strecke angekündigt, nachdem sie ihre Frequenz zuvor sukzessive erhöht hatte. Im Oktober 2024 hatte T’way Air die Strecke mit drei wöchentlichen Flügen aufgenommen und diese dann im November auf vier pro Woche aufgestockt. Die Strecke zwischen Seoul und Frankfurt gilt als wichtige Verbindung zwischen Südkorea und Deutschland. Korean Air und Asiana Airlines bedienen diese Route ebenfalls, wobei Korean Air die Strecke als Teil ihres interkontinentalen Streckennetzes und Asiana als Teil ihres europäischen Netzes anbietet. Die Reduzierung der Flüge von T’way Air könnte auf eine Anpassung an die Nachfrage in der Nebensaison oder eine strategische Neuorientierung der Fluggesellschaft hindeuten. Die Airline hat in den letzten Jahren ihre europäischen Routen ausgebaut und fliegt unter anderem auch nach Paris, Rom, Barcelona und Zagreb. Der Flugplan für die kommenden Monate kann sich noch ändern. T’way Air, die in Europa auch als kostengünstiger Anbieter auftritt, hat in den letzten Monaten mehrere neue Verbindungen nach Europa, Nordamerika und Asien angekündigt, darunter eine

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Portugal bereitet Teilprivatisierung der Nationalairline TAP vor

Die portugiesische Regierung hat das offizielle Verfahren zum Teilverkauf ihrer Nationalfluggesellschaft TAP gestartet. Wie aus einem jetzt vorliegenden Pflichtenheft hervorgeht, soll eine Minderheitsbeteiligung von 44,9 Prozent veräußert werden. Der Prozeß, der in mehrere Phasen unterteilt ist, soll nach dem Willen von Premierminister Luis Montenegro bis zum Ende des Jahres abgeschlossen sein. Mehrere internationale Luftfahrtkonzerne haben bereits ihr Interesse an der TAP bekundet, darunter auch die Lufthansa Group, die als einer der stärksten potentiellen Käufer gilt. Der Verkaufsprozeß markiert einen bedeutenden Schritt in der strategischen Neuausrichtung des portugiesischen Staates bezüglich seiner Beteiligungen im Luftfahrtsektor. Die Phasen des Verkaufsprozesses Das Pflichtenheft, das den genauen Ablauf der Privatisierung regelt, sieht ein mehrstufiges Verfahren vor. Zunächst werden interessierte Investoren einer Vorqualifikation unterzogen. In dieser Phase müssen die Bieter ihre finanzielle Leistungsfähigkeit und ihre strategischen Absichten nachweisen. Nach erfolgreicher Vorqualifikation erhalten die verbleibenden Interessenten Zugang zu detaillierten Unternehmensdaten der TAP, um eine umfassende Due Diligence durchführen zu können. Erst im Anschluß an diese Phase werden die endgültigen Angebote eingeholt, die den finalen Kaufpreis und die Bedingungen der Beteiligung festlegen. Der Zeitplan für diesen Prozeß ist ambitioniert. Die Regierung strebt an, den Verkauf noch in diesem Jahr abzuschließen. Dies deutet auf den politischen Willen hin, die Privatisierung zügig voranzutreiben. Der portugiesische Staat hält derzeit die Mehrheit an der TAP, und die Veräußerung einer fast 45-prozentigen Minderheitsbeteiligung soll neue Investitionen und strategische Partnerschaften ermöglichen, um die Position der Airline im internationalen Luftverkehr zu stärken. Der portugiesische Premierminister Luis Montenegro hat bereits öffentlich erklärt, daß er mit großem

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Technisches Problem stoppt Flüge von United Airlines

Die amerikanische Fluggesellschaft United Airlines hat am frühen Mittwochmorgen alle Flüge in den Vereinigten Staaten und Kanada für etwa 30 Minuten unterbrochen. Grund für den sogenannten „Ground Stop“, der auf Antrag der Fluggesellschaft verhängt wurde, war nach Unternehmensangaben ein „Konnektivitätsproblem“. Der Flugstopp betraf das gesamte Netz von United Airlines in Nordamerika und führte zu zahlreichen Störungen im Betriebsablauf. Die amerikanische Luftfahrtbehörde FAA hob den Flugstopp um 01:30 Uhr (Ortszeit) wieder auf, und United Airlines bestätigte, daß der Flugbetrieb rasch wieder aufgenommen werden konnte. Dennoch kam es zu spürbaren Auswirkungen: Rund 40 Flüge verzeichneten Verspätungen, und einige wenige Flüge mußten annulliert werden. Laut Berichten war der internationale Flughafen von Los Angeles am stärksten betroffen. Solche Vorkommnisse können erhebliche finanzielle Schäden verursachen und das Passagieraufkommen an den Flughäfen stark beeinträchtigen. Der jüngste Zwischenfall reiht sich in eine Kette von technischen Problemen ein, die die Fluggesellschaft in den letzten Monaten betroffen haben. Bereits im August hatte eine ähnliche IT-Panne zu größeren Verspätungen und Ausfällen an mehreren Drehkreuzen geführt. Der Vorfall unterstreicht die Abhängigkeit der modernen Luftfahrt von komplexen IT-Systemen und die Anfälligkeit für technische Störungen. United Airlines ist nicht die einzige Fluggesellschaft, die in jüngster Zeit mit solchen Problemen zu kämpfen hat; auch andere große US-Fluglinien wie Southwest Airlines und American Airlines hatten in der Vergangenheit mit IT-Ausfällen zu kämpfen. Die Ursache des Konnektivitätsproblems wird derzeit intern untersucht, um künftige Störungen zu vermeiden. Die Fluggesellschaft entschuldigte sich bei den betroffenen Passagieren für die Unannehmlichkeiten.

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