Z-ToGo

Weitere Artikel aus der Rubrik

Z-ToGo

Nach Lot-Flug nach New York: Unruly Pax wurde verhaftet

Vor wenigen Tagen wurde ein Mann, der mit der von Lot betriebenen Boeing 787-9 mit der Registrierung SP-LSF von Warschau nach New York JFK geflogen ist, in den Vereinigten Staaten verhaftet. Er soll versucht haben sich Zutritt zum Cockpit zu verschaffen. Laut Augenzeugen soll der Mann zunächst gegen die Tür geklopft haben. Als ihm von der Besatzung der „Eintritt“ verweigert wurde, reagierte der unruly PAX äußerst aggressiv. Er soll laut gebrüllt haben und auch handgreiflich geworden sein. Mehrere Flugbegleiter und andere Passagiere mussten eingreifen, so dass die Situation, die sich über dem Atlantik ereignet hat, in den Griff bekommen werden konnte. Bei dem Handgemenge wurde zumindest ein Flugbegleiter leicht verletzt. Nach der Ankunft des Dreamliners am Gate 9 des JFK-Terminals 7 betrat die Polizei die Kabine. Der Mann wurde verhaftet und zu Untersuchungszwecken in ein Krankenhaus gebracht. Derzeit gibt es keine gesicherten Informationen darüber, ob gegen den Störenfried ein Strafverfahren eingeleitet wird.

weiterlesen »

UK: Cargo Logic Air musste Insolvenz anmelden

Die britische Volga-Dnepr-Tochter Cargo Logic Air befindet sich in einem Insolvenzverfahren. Das Unternehmen musste diesen Schritt setzen, da man stark von den Sanktionen, die im Nachgang des kriegerischen Überfalls der Russischen Föderation gegen die Ukraine erlassen wurden, betroffen ist. Zum Insolvenzverwalter wurde die Kanzlei Buchler Phillips Limited bestimmt. In einem ersten Medienstatement wird wie folgt erklärt: „Infolgedessen beantragte das Unternehmen beim britischen Finanzministerium eine Genehmigung für eine minimale Fortführung der Geschäftstätigkeit, die ihm auch erteilt wurde. Es hatte jedoch Probleme, seine Bankkonten rechtzeitig zu bedienen: Das Unternehmen hatte zunehmend Schwierigkeiten mit seinen Bankern, obwohl es über beträchtliche Mittel auf seinem Konto verfügte, die das Unternehmen zahlungsfähig hätten machen sollen“. Es handelt sich nicht um die erste Fluggesellschaft aus dem Volga-Dnepr-Konzern, die aufgrund der Sanktionen in massive Schieflage geraten ist. Die Deutschland-Tochter Cargo Logic Germany wurde ebenfalls zahlungsunfähig. Dem Insolvenzverwalter ist es nicht gelungen einen Käufer zu finden, so dass die Liquidation eingeleitet wurde. „Die Ernennung von Verwaltern für CargoLogicAir ist eine sehr unglückliche, unbeabsichtigte Folge der Sanktionen, die allgemein gegen britische Unternehmen verhängt werden, die als russisch kontrolliert gelten. Es handelt sich um ein einzigartiges britisches Unternehmen, das eine wertvolle kommerzielle Dienstleistung für britische Kunden erbringt, die im Ausland Handel treiben, britische Mitarbeiter beschäftigt und britische Steuern zahlt“, kommentierte David Buchler von Buchler Phillips. Die Zukunft von Cargo Logic Air ist völlig offen. Es ist unklar, ob es den britischen Verwaltern gelingt einen Käufer zu finden. Andernfalls droht auch dieser Frachtfluggesellschaft die Liquidation. Im August zog sich Isaikin, der namentlich

weiterlesen »

Zypern: Ryanair baut Präsenz in Paphos aus

Der Billigflieger Ryanair setzt im Sommerflugplan 2022 verstärkt auf Zypern. Die Basis Paphos wird auf vier Maschinen erweitert, wobei es sich um zwei Boeing 737-Max-200 handelt. Der Carrier auch fünf zusätzliche Destinationen anbieten. Ganz ohne Anreiz macht man das nicht, denn Flughafenbetreiber Hermes bietet ein von der Regierung subventioniertes Incentiveprogramm an. Der südliche Teil von Zypern verfügt über zwei Verkehrsflughäfen. Larnaka ist wesentlich bekannter als der kleinere Airport Paphos. Ryanair steuert zwar beide an, jedoch zeichnet sich schon seit längerer Zeit eine gewisse Vorliebe für Paphos ab. Da viele Zypern-Strecken längere Flugzeiten haben, ist es auch nicht verwunderlich, dass der Billigflieger zwei Boeing 737-Max-200, die man selbst in „8200“ bzw. „Gamechanger“ umgetauft hat um „Max“ vermeiden zu können, hier stationieren wird. Es passen mehr Passagiere rein und gleichzeitig ist der Treibstoffverbrauch gegenüber den Boeing 737-800 bzw. den von Lauda Europe verwendeten Airbus A320 niedriger. Zypern ist eine beliebte Urlaubsdestination, jedoch waren die Jahre 2020 und 2021 aufgrund bürokratischer und restriktiver Einreisebestimmungen für den Tourismus äußerst schwierig. Die Aufhebung der Corona-Vorschriften hat zu einem starken Comeback geführt. Der geteilte Inselstaat ist stark abhängig von den Einnahmen aus dem Tourismus. Die Region rund um Paphos ist international weniger bekannt als jene rund um Larnaka. Wien-Strecke wird aufgestockt Ab dem kleinen Airport will Ryanair im Sommer 2023 insgesamt 41 Routen anbieten. In Österreich steuert man Wien-Schwechat an und in der Bundesrepublik Deutschland hat man Memmingen, Berlin-Brandenburg und Köln/Bonn im Portfolio. Die Frequenzen in die österreichische Bundeshauptstadt, die man auch ab Larnaka ansteuert, will

weiterlesen »

Lufthansa Group sucht 20.000 Mitarbeiter

Die Lufthansa Group befindet sich konzernweit auf der Suche nach 20.000 neuen Mitarbeitern. Diese werden in insgesamt 45 verschiedenen Berufsgruppen gesucht. Am Montag starte dazu eine Werbekampagne, die auf Beschäftigungsmöglichkeiten aufmerksam machen soll. Während der Corona-Pandemie hat der Kranich-Konzern enorm viele Mitarbeiter abgebaut. Im Regelfall geschah dies über „Goldenhandshakes“ oder sonstige Anreize. In Einzelfällen gab es auch betriebsbedingte Kündigungen. Konzernchef Carsten Spohr musste vor einigen Monaten einräumen, dass man sich von zu vielen Beschäftigten getrennt hat. Jüngst führte Lufthansa ein internes Prämienprogramm ein. Dieses soll eigene Mitarbeiter finanziell für vermittelte Neueinstellungen belohnen. Der akute Personalmangel wurde im Sommer 2022 stark sichtbar, denn fast alle Konzernmitglieder mussten ihre Flugpläne zum Teil drastisch kürzen.

weiterlesen »

Österreich: Gewerkschaft Vida bereitet Eisenbahner-Streik vor

Die Verhandlungen um einen neuen Eisenbahner-Kollektivvertrag sind festgefahren. Die Wirtschaftskammer teilte mit, dass man den Verhandlungstisch vorerst verlässt und die Gewerkschaft Vida droht mit einem ganztägigen Warnstreik, der am Montag österreichweit über die Bühne gehen soll. Zunächst ist das ÖGB-Präsidium am Zug, denn dieses muss die Freigabe für die Arbeitsniederlegungen, die seitens der Vida für den 28. November 2022 in der Zeit von 0 Uhr bis 24 Uhr geplant sind, erteilen. Sollte es zu keiner Annäherung zwischen der Gewerkschaft und der Wirtschaftskammer kommen, so dürfte es am Montag zu massiven Einschränkungen im Eisenbahnverkehr kommen. Dem betroffenen Kollektivvertrag unterliegen nicht nur die Österreichischen Bundesbahnen, sondern auch alle privaten Eisenbahngesellschaften. Während bei den ÖBB mit einer hohen Beteiligung zu rechnen ist, ist dies bei den Privatbahnen unklar. Allerdings wird in vielen Fällen die ÖBB-Infrastruktur genutzt, so dass es auch aus diesem Aspekt bei den Privaten zu Einschränkungen kommen kann.

weiterlesen »

Teneriffa: Vueling-A320 musste 1,5 Stunden lang mit Druckproblem kreisen

Am Samstag musste Vueling-Flug VY1814, durchgeführt mit dem Airbus A320 mit der Registrierung EC-MAI, eine Sicherheitslandung auf dem Flughafen Teneriffa Süd einlegen. Der Mittelstreckenjet befand sich auf dem Weg nach Kopenhagen und hatte kurz nach dem Start ein Problem mit dem Kabinendruck. Der Kapitän entschied sich zur Rücklandung auf Teneriffa. Allerdings musste die Maschine rund 1,5 Stunden lang in niedriger Höhe kreisen. Hintergrund ist, dass überschüssiger Treibstoff verbrannt wurde, um eine sichere Rückkehr ermöglichen zu können. Die EC-MAI konnte anschließend sicher auf dem Flughafen Teneriffa-Süd landen. Die betroffenen Passagiere wurden auf andere Verbindungen umgebucht. Die spanische Flugsicherung erklärte, dass dieser Airbus A320 ein Problem mit dem Kabinendruck hatte. Da der Mittelstreckenjet für eine sofortige Landung zu schwer war, musste zunächst Treibstoff verbrannt werden. Alle Passagiere und Besatzungsmitglieder konnten das Vueling-Flugzeug unverletzt verlassen.

weiterlesen »

Airbus: Beluga XL in Frankreich von der Piste abgekommen

Am 18. November 2022 ist der „Beluga XL“ mit der Registrierung F-GXLN nach einem Frachtflug von Saint Nazaire nach Albert Picardie von der Piste abgekommen. Die Piloten des Airbus A330-743L haben den Wendepunkt verpasst und sind in die Wiese geraten. Laut Airbus soll sich der Vorfall mit sehr geringer Geschwindigkeit ereignet haben. Weder das Fluggerät noch die Besatzung sollen Schaden genommen haben. Allerdings kommt es aufgrund der Just-in-Time-Logistik zu Verzögerungen im Bereich der Produktion. Der Flugzeugbauer erklärte dazu, dass man bemüht ist die Auswirkungen so gering wie möglich zu halten. An Bord des Belgua XL sollen sich Werkzeuge und Transporthilfen befunden haben. Das Wegschleppen dies großen Transportflugzeuges gestaltete sich entsprechend schwierig, konnte aber mit Hilfe der Feuerwehr bewerkstelligt werden.

weiterlesen »

Sommer 2023: Eurowings nimmt Graz-Berlin auf

Am Flughafen Graz kommt es im Sommerflugplan 2023 zu einem Comeback der Berlin-Flüge. Diese Strecke liegt seit der Insolvenz von SkyWork bzw. dem Rückzug der Billigfluggesellschaft Easyjet brach. Nun kündigt Eurowings die Aufnahme von Flügen in die deutsche Bundeshauptstadt an. Damit wird die Lufthansa-Tochter ab dem steiermärkischen Airport künftig drei Deutschland-Ziele anbieten. Neben der Neuaufnahme Berlin handelt es sich um Stuttgart und Düsseldorf. Das Fluggerät, das auf der Route in die deutsche Bundeshauptstadt eingesetzt wird, ist auf dem Flughafen Berlin-Brandenburg stationiert. In Graz unterhält Eurowings keine Basis.

weiterlesen »

Berlin: Eurowings stockt Basis weiter auf

Im Sommerflugplan 2023 will Eurowings die Präsenz auf dem Flughafen Berlin-Brandenburg erweitern. Man beabsichtigt rund 30 Destinationen anzusteuern. Neu fliegt man unter anderem nach Malaga, Alicante, Antalya, Graz, Larnaca und Rhodos. Im Zuge dieses Wachstums stockt Eurowings ihre Basis in der Hauptstadt auf und wird künftig sechs Flugzeuge am BER stationiert haben. Bereits im laufenden Winterflugplan 2022/23 verstärkt ein viertes Flugzeug den Wachstumspfad von Eurowings am Hauptstadtflughafen. Die Lufthansa Group Airline reagiert mit der signifikanten Programmausweitung auch auf den Rückzug internationaler Wettbewerber, die sich im Zuge der Pandemie stark aus dem deutschen Markt zurückgezogen haben. Bereits vor Monaten hatte Eurowings die Bedeutung der Hauptstadt betont und dabei angekündigt, sich in Berlin stärker aufstellen zu wollen. Überblick über die Eurowings-Planungen: Ziele in Nordeuropa Ziele in Mitteleuropa Ziele in Südeuropa Ziele im Portfolio der Familien- und Heimatbesuche

weiterlesen »

Dienstag: Betriebsversammlungen auch an den Bundesländer-Flughäfen

Am Dienstag, den 21. November 2022, ist auf den österreichischen Flughäfen mit Einschränkungen zu rechnen. Hintergrund ist, dass in Wien-Schwechat, Graz und Innsbruck Betriebsversammlungen für das Sicherheitspersonal abgehalten werden. In der Hauptstadt beginnen diese um 9 Uhr 00. In Tirol und der Steiermark um 10 Uhr 00. Am Freitag, 25. November 2022, findet eine weitere Betriebsversammlung ab 11:30 Uhr am Flughafen Salzburg statt. Die Belegschaften werden bei den Versammlungen von den Betriebsräten und der Gewerkschaft Vida über die im Rahmen der Sonder-KV-Verhandlungen gestellten Lohnforderungen für das Sicherheitspersonal auf den Flughäfen informiert. Aufgrund der Betriebsversammlungen können längere Wartezeiten für Passagiere nicht ausgeschlossen werden. Die Gewerkschaft fordert für die Beschäftigten insbesondere mehr Lohn und bessere Arbeitsbedingungen. Als Vorbild für den künftigen Kollektivvertrag sollen dabei die Gehälter, die im Nachbarland Deutschland bezahlt werden, dienen. Die letzte Verhandlungsrunde endete ohne Ergebnis.

weiterlesen »