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Tel Aviv: Airdrop sorgte auf Pegasus-Flug für Ärger

Neuerlich wurde der Apple-Dienst Airdrop an Bord eines Verkehrsflugzeuges missbraucht, um für kräftig Ärger zu sorgen. Diesmal war ein Pegasus-Flug von Tel Aviv nach Istanbul Sabiha Göckcen betroffen. Am Montagabend wurden die Passagiere, die über mobile Endgeräte mit „angebissenem Apfel“ verfügen, während den Startvorbereitungen mit unerwünschten Bildern und Videos belästigt. Diese wurden über den Apple-Dienst Airdrop verschickt. Die Clips waren durchaus aggressiv und zum Teil auch rassistisch motiviert. Beispielsweise war ein Mann, der auf einem Schießstand schoss und ein Maskierter auf einem Motorrad zu sehen. Auch wurde ein Bild verschickt, das mit der Frage „gibt es Araber im Flugzeug“ versehen war, verteilt. Laut dem Nachrichtenportal Ynet soll hinter den Belästigungen ein israelischer Staatsbürger stecken, der sogar ein Foto von sich selbst, das ihn auf dem Sitzplatz zeigt, über Airdrop verteilt haben soll. Das von Passagieren umgehend informierte Kabinenpersonal kontaktierte umgehend den Kapitän und ersuchte diesen um Anweisungen zur weiteren Vorgehensweise. Der Kommandant ordnete dann an, dass die Maschine vorläufig nicht starten wird und die Sicherheitsbehörden Israels eingeschaltet werden. Diese führte dann den Verdächtigten ab, jedoch löste dies eine Art Tumult aus. Der mutmaßliche Störenfried war mit mehreren Freunden unterwegs, die sich dann als „unruly PAX“ entpuppten und für ordentlich Wirbel gesorgt haben. Geholfen hat das aber nichts, denn auch für diese gab es dann eine polizeiliche „Eskorte“ aus dem Pegasus-Flugzeug. Nach einer Stunde wurden die Passagiere überprüft Für alle anderen Fluggäste wurde es nun zumindest nervig, denn die Sicherheitsbehörden Israels hatten entschieden, dass dem Pegasus-Flug zunächst die Starterlaubnis verweigert wird.

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WKO-Empfehlung: Westbahn erhöht die Gehälter freiwillig

Der private Eisenbahnanbieter Westbahn wird per 1. Dezember 2022 die Löhne und Gehälter jener Beschäftigten, die dem Eisenbahner-Kollektivvertrag unterliegen, vorläufig und auf freiwilliger Basis erhöhen. Damit folgt man einer Empfehlung der Wirtschaftskammer. Die Verhandlungen der Sozialpartner sind festgefahren. Seitens der Gewerkschaft Vida heißt es, dass das jüngste Angebot lediglich kosmetischer Natur wäre. Die WKO hält dagegen, dass es auch wirtschaftlich darstellbar sein muss und hat vorläufig den Verhandlungstisch verlassen. In einer Aussendung hat man den Eisenbahnunternehmen empfohlen, dass diese freiwillig per 1. Dezember 2022 gemäß dem jüngsten Angebot bezahlen sollen. Dieser Empfehlung folgt nun die Westbahn. Sofern es zu keiner kurzfristigen Absage kommt, soll am Montag, den 28. November 2022 ein österreichweiter Eisenbahner-Streik über die Bühne gehen. Die Gewerkschaft Vida ruft ihre Mitglieder zur ganztägigen Arbeitsniederlegung auf. Während bei den Österreichischen Bundesbahnen mit einer hohen Beteiligung zu rechnen ist, ist unklar wie viele Beschäftige der Privatbahnen sich beteiligen werden. Mit Einschränkungen ist jedenfalls zu rechnen.

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Frankfurt: Condor fliegt wieder nach Grenada und Tobago

Die Ferienfluggesellschaft Condor hat am Sonntag ihre Flüge nach Grenada und Tobago reaktiviert. Den Auftakt machte Flug DE2224, bedient mit der Boeing 767 mit der Registrierung D-ABUC. Es handelt sich um keine Nonstop-Flüge, sondern um einen so genannten Direktflug. Die beiden Begriffe werden von Passagieren oftmals verwechselt und auch in der Werbung von Reiseveranstaltern und Fluggesellschaften häufig absichtlich durcheinandergebracht. Nonstopflüge fliegen von A nach B ohne Zwischenlandung. Direktflüge dürfen – sofern die Flugnummer gleichbleibt – eine beliebige Anzahl von Stopps aufweisen. Condor-Flug DE2224, der einmal wöchentlich durchgeführt wird, fliegt zunächst von Frankfurt am Main nach Point Salines (Grenada). Anschließend geht es weiter nach Scarborough (Tobago) und dann zurück nach Frankfurt. Die Flugnummer bleibt auf allen Teilstrecken gleich. Zuletzt flog Condor die beiden Ziele vor zwei Jahren regelmäßig an. Grenada ist vor allem als Gewürzinsel bekannt, da sie zu den führenden Herstellern von Muskat, Zimt, Ingwer und Nelken zählt. Neben Plantagen finden Gäste zudem traumhafte Strände, wie den Grand Anse Beach in St George’s, der zu den schönsten der Welt gehört. Bilderbuchstrände erwarten Gäste auch auf Tobago. Die kleinere der beiden Hauptinseln des Karibikstaats Trinidad und Tobago begeistert außerdem mit rauschenden Wasserfällen und tropischem Regenwald.

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Silversea Cruises legt 27 Polarreisen auf

In der Saison 2024/2025 wird Silversea Cruises 27 neue Polarreisen, die mit der Silver Endeavour durchgeführt werden sollen, anbieten. Neben der Antarktis und der Artikis nimmt man auch Kurs auf die Britischen Inseln und Island. In die Antarktis sind derzeit 14 Fahrten geplant. Man bietet auch verkürzte Touren an. Diese beinhalten einen Business-Class-Flug durch die Drake-Passage. Die Antarktis-Kreuzfahrten sind in diesen Paketen auf sechs Tage verkürzt. In der Arktis wird man ab Reykjavik neun Ausfahrten anbieten. Ergänzend gibt es einige längere Kreuzfahrten, die auch die Hudson Bay und die Baffin-Insel beinhalten. Die britischen Inseln sind in zwei 14-tägigen Touren, die im Frühjahr 2024 angeboten werden, enthalten. Diese nehmen beispielsweise Kurs auf die Isle of Skye, die Hebriden, Guernsey und die Scilly-Inseln.

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SLB-Deal: Flyadeal verkauft 20 A320neo an AviLease

Die Billigfluggesellschaft Flyadeal, ein Konzernmitglied der Saudia Group, hat 20 Airbus A320neo im Rahmen eines Sale-and-Leaseback-Deals veräußert. Der Vertrag wurde mit AviLease unterschrieben. Der Lessor befindet sich auf juristischen Umwegen im Staatseigentum. Es handelt sich um Flugzeuge, die bestellt, aber noch nicht geliefert wurden. Derzeit ist offen wann Flyadeal die 20 betroffenen Airbus A320neo einflotten wird. Darüber gaben die beiden Unternehmen keine Auskunft. AviLease spielt auch bei der Neugründung RIA eine wichtige Rolle, denn über diesen Lessor soll die neue Fluggesellschaft ihre Flotte beziehen.

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Air China hat Chongqing-Budapest aufgenommen

Die Fluggesellschaft Air China hat am Freitag eine Verbindung zwischen Chongqing und Budapest aufgenommen. Diese Route wird einmal wöchentlich mit Langstreckenflugzeugen des Typs Airbus A330-300 bedient. Der Flughafen Budapest hat im vergangenen Monat die 10-Millionen-Passagiermarke überschritten und ist auf dem besten Weg, im Jahr 2022 einen Rekord von 12 Millionen Passagieren zu erreichen. Mit der neuen Strecke haben Kunden, die ab Budapest fliegen, nun die Wahl zwischen vier asiatischen Zielen, darunter Peking, Incheon und Shanghai. „Als wichtiges Drehkreuz in Westchina ist Chongqing für uns ein wichtiges wirtschaftliches und strategisches Ziel. Die Verbindung zu dieser aufregenden Metropole – einer der bevölkerungsreichsten Städte der Welt – ermöglicht es uns, unsere starken Beziehungen zu dieser Region weiter auszubauen. Die zweite Streckeneinführung von Air China in diesem Jahr ist ein weiterer Beweis für die hohe Nachfrage in diesem wachsenden Markt und ermöglicht es uns, die große chinesische Gemeinschaft in Budapest zu unterstützen, die nun vielfältige Möglichkeiten hat, Freunde und Familie zu besuchen“, so alázs Bogáts, Airline Development Director, Budapest Airport.

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Passagierzahlen: Hamburg hat Zehn-Millionen-Marke geknackt

Der Hamburger Flughafen konnte am Montag den zehnmillionsten Passagier begrüßen. Zum Vergleich: Im gesamten Jahr 2021 hatte man lediglich 5,32 Millionen Reisende. Trotz des Erreichens des Meilensteins liegt das Aufkommen noch immer um etwa 25 Prozent unter dem Vorkrisenniveau. „Nachdem wir im Oktober den bislang stärksten Monat seit der Pandemie verbuchen konnten, ist die Marke von 10 Millionen Fluggästen ein weiterer Meilenstein auf dem Weg in Richtung Normalität. Zu dieser erfreulichen Entwicklung hat vor allem die hohe Nachfrage nach Urlaubsreisen beigetragen. Für viele Menschen ist es ein großes Bedürfnis, andere Länder zu bereisen und weit weg vom Alltag abzuschalten. Hinzukommen viele Privatreisende, die weit entfernt lebende Freunde und Verwandte endlich wieder persönlich treffen möchten“, sagt Katja Bromm, Leiterin Kommunikation am Hamburg Airport.

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Frankfurt: Rauchentwicklung in Lufthansa Cityline CRJ-900

Am Sonntag musste Lufthansa-Cityline-Flug LH1204 in Frankfurt am Main auf dem Weg zur Runway umkehren. An Bord des Bombardier CRJ-900 mit der Registrierung D-ACNR trat Rauchentwicklung in der Kabine auf. Der Kapitän informierte die Fluggäste darüber, dass die Rauchentwicklung im Bereich der Klimaanlage entstanden ist. Aus diesem Grund habe er vorsorglich entschieden zu einer Parkposition zurückzukehren und bat die Passagiere zum Verlassen des Regionaljets. Alle Insassen konnten die D-ACNR verlassen und wurden mit Vorfeldbussen zum Terminal gebracht. Die Flughafenfeuerwehr war präsent, jedoch kam es zu keinem Einsatz. Der Flug LH1204 von Frankfurt nach Basel wurde anschließend mit einem Ersatzflugzeug durchgeführt. Es handelte sich um den CRJ-900 mit der Registrierung D-ACNP. Vom Vorfall betroffen waren insgesamt 35 Passagiere. Lufthansa gab zum Vorfall, der mittels Fotos und Videos dokumentiert ist, keine Stellungnahme ab.

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Bis zu 70 Prozent: Lufthansa weiterhin an Ita Airways interessiert

Ein möglicher Kauf der italienischen Fluggesellschaft Ita Airways ist bei Lufthansa noch nicht endgültig vom Tisch. Im Gegensatz zum einstigen Co-Bieter MSC ist man weiterhin interessiert. Die Reederei hingegen will von einem Einstieg beim Alitalia-Nachfolger nichts mehr wissen. Der Verkaufsprozess ist aus verschiedenen Gründen ins Stocken geraten. Der Zuschlag, der an das Konsortium Certares/Air France-KLM/Delta vergeben wurde, mündete bislang in keinen Kaufvertrag. Auch wurde die Exklusivität der Verhandlungen durch das italienische Finanzministerium aufgehoben. Somit ist das Rennen um Alitalia wieder offen. Indigo Partners wittert eine Chance doch noch zum Zug zu kommen und Certares und Co wollen ebenfalls kaufen. Das Konsortium MSC/Lufthansa hat sich zwischenzeitlich aufgelöst, weil die Reederei das Interesse an Ita Airways verloren hat. Laut einem Medienbericht der „Corriere della Sera“ soll sich nun der Kranich-Konzern im Alleingang für den Alitalia-Nachfolger interessieren. Während man ursprünglich mit etwa 20 Prozent einsteigen wollte, geht es nun um bis zu 70 Prozent. Ob Lufthansa nun zum Zug kommen wird, ist völlig offen. Der Konzern erklärte wiederholt, dass man nur für eine echte Privatisierung zu haben ist. Die Regierung will als Minderheitsgesellschafter an Bord bleiben.

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Regiojet hatte bereits 60.000 Passagiere auf Ukraine-Nachtzug

Der private Eisenbahnbetreiber Regiojet beförderte seit März 2022 auf der Strecke Prag-Přemyšl rund 60.000 Passagiere in Nachtzügen. Nun weitet man das Angebot aus und bietet private Abteile sowie spezielle, die Frauen vorbehalten sind, an. Regiojet dürfte auch vom Umstand profitiert haben, dass sich nahe der Grenze zur Ukraine befindet und Bahnverbindungen aus dem Land, das momentan von einem Krieg betroffen ist, bestehen. Somit ist anzunehmen, dass viele Ukrainer auf der Flucht auch die Nachtzüge von Regiojet genutzt haben dürften. Die Verbindung Prag – Přemyšl verlässt Prag täglich nach zehn Uhr abends und führt über Pardubice, Olomouc, Ostrava, Bohumín, Kattowitz, Krakau und Řešov nach Přemyšl. In der polnischen Stadt muss der Zug gewechselt werden, weil die Ukraine – im Gegensatz zu Polen – die russische Breitspur nutzt. Anschließend kann man mit der ukrainischen Eisenbahn über Ternopil, Chmelnyzkyj und Winnyzja bis Kiew fahren. In der Gegenrichtung fährt täglich gegen 11 Uhr ein Zug von Kiew ab und die RegioJet-Nachtlinie fährt um 21:25 Uhr von der polnischen Grenze nach Prag. Die Passagiere kommen morgens gegen 8.30 Uhr in Prag an. „Wir haben den Komfort der Schlafwagen auf dieser Nachtfernstrecke um zwei weitere Klassen erhöht. Die Klasse „Bettfrauen“ ist nur für die Beförderung von Frauen und Frauen mit Kindern unter zehn Jahren bestimmt. Die Preise sind die gleichen wie für aktuelle Betten. Mit „Bett – eigenes Abteil“ können Sie ein komplettes Viererabteil für ein bis vier Passagiere reservieren. Die Preise für ein privates Abteil beginnen beim Dreifachen des Preises für einen Passagier, und es

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