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Skyalps steht kurz vor eigenem AOC

Eigenen Angaben nach befindet sich Skyalps in der finalen Phase der Zulassung als Fluggesellschaft. Bislang wird der Flugbetrieb von der maltesischen Luxwing durchgeführt. Das wird sich nach Erhalt von eigenem AOC und Betriebsgenehmigung ändern. Firmenchef Josef Gostner erklärte, dass man davon ausgeht, dass in den nächsten Tagen die Zertifikate ausgestellt werden. Die momentan von Luxwing betriebene Flotte soll dann auf das neue AOC übertragen werden. Auch will Skyalps künftig verstärkt im Bereich von Pauschalreisen tätig sein, denn man hat bereits einen hauseigenen Tour Operator. Weniger erfolgreich ist es auf den Strecken Palma de Mallorca und Zürich gelaufen. Diese wurden aus wirtschaftlichen Gründen eingestellt bzw. sollen im Sommerflugplan 2023 nicht mehr angeboten werden. Neu wird man Kassel-Calden und Dubrovnik ansteuern. Die Deutschland-Ziele Düsseldorf, Hamburg und Berlin sollen fortgeführt werden.

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SAS nimmt Kopenhagen-New York JFK auf

Die Fluggesellschaft SAS nimmt am 9. Feber 2023 eine Nonstopverbindung zwischen Kopenhagen und New York JFK auf. Damit bietet man nebst Newark eine zweite Verbindung in die Metropolregion an. Die JFK-Verbindung beginnt mit fünf wöchentlichen Flügen ab Kopenhagen und wird im Sommer mit täglichen Flügen aufgestockt. SAS wird das Terminal 7 am JFK ansteuern. Aus dem Reservierungssystem des Carriers geht hervor, dass man zunächst mit dem Maschinentyp Airbus A321LR fleigen wird ehe ab Ende März 2023 auf Airbus A330-300 umgestellt wird. „Wir freuen uns sehr, unsere neue Route nach JFK zu eröffnen. SAS bietet ein solides Produkt ab Skandinavien zum Flughafen Newark an, und wir glauben, dass diese zusätzliche Verbindung von Kopenhagen nach JFK das Angebot für unsere Kunden in New York stärken wird. Die USA sind ein strategischer Markt für SAS, und wir werden weiterhin neue Strecken und Ziele entwickeln, wann immer sich die richtige Gelegenheit bietet“, so Erik Westman, EVP & CCO, Network and Revenue Management.

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Singapur: Billigflieger Scoot tritt der IATA bei

Die Billigfluggesellschaft Scoot ist dem Weltluftfahrtverband IATA beigetreten. Gleichzeitig hat man das so genannte IOSA-Safety-Audit erfolgreich absolviert. Der Beitritt von Lowcostern kommt vor, jedoch selten. Die IATA gilt als Vereinigung der traditionellen Fluggesellschaften. Es gibt zwar einige Billigflieger, die dieser Organisation angehören, jedoch verzichten Branchengrößen wie Ryanair auf die Mitgliedschaft. Dies hat auch Kostengründe. Gleichzeitig können Nicht-Mitglieder an Programmen wie dem BSP nicht teilnehmen, was erhebliche Nachteile im Reisebüro-Vertrieb haben kann. Das IOSA-Audit ist nicht exklusiv für IATA-Mitglieder, sondern auch externe Fluggesellschaften können sich entsprechend zertifizieren lassen. Es gilt als Branchenstandard und erleichtert die Zusammenarbeit unter Airlines. Seit einiger Zeit verlangt der Weltluftfahrtverband bei der Aufnahme neuer Airlines, dass diese zuvor das IOSA erfolgreich erlangen müssen. Das jüngste Mitglied, Scoot, ist eine Tochtergesellschaft der Singapore Airlines Group und auf die Durchführung von Lowcost-Langstreckenflügen spezialisiert. Derzeit befindet man sich in einer Umbauphase, denn man will das Streckennetz in Kooperation mit der Muttergesellschaft neu organisieren. Dabei könnte es punktuell zur Übergabe einzelner Routen an Scoot kommen. Die IATA-Mitgliedschaft soll sich für den Billigflieger vorteilhaft im Vertrieb auswirken. „Wir fühlen uns geehrt, Mitglied der IATA zu werden. Diese internationale Anerkennung unterstreicht unser Engagement für die Sicherheit unserer Passagiere. Im Laufe des Jahrzehnts haben wir unsere betriebliche Stabilität weiter verbessert und die Erfahrungen unserer Kunden gesteigert. Wir hoffen, dass wir auch in Zukunft den Weg für eine Neudefinition und Aufwertung des Reisens in unserer Branche ebnen werden“, so Scoot-Chef Leslie Thng.

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ÖGB gibt grünes Licht für Eisenbahner-Streik

Das Präsidium des Österreichischen Gewerkschaftsbund hat die formelle Freigabe für einen 24-stündigen Eisenbahner-Streik, der am Montag den 28. November 2022 in der Zeit von 0 bis 24 Uhr über die Bühne gehen soll, erteilt. Die Gewerkschaft Vida ruft ihre Mitglieder bei sämtlichen Eisenbahngesellschaften Österreichs zur Arbeitsniederlegung auf. Zuvor hatte die Wirtschaftskammer den Verhandlungstisch verlassen und ihren Mitgliedern empfohlen, dass diese die Gehälter auf Grundlage des jüngsten Angebots, das von der Vida abgelehnt wurde, erhöhen sollen. Beispielsweise folgt die Westbahn dieser Empfehlung. Sollte der Arbeitskampf nicht kurzfristig abgesagt werden, so ist am Montag mit erheblichen Einschränkungen im Bahnverkehr zu rechnen. Während bei den ÖBB mit einer großen Beteiligung gerechnet wird, ist unklar wie viele Bedienstete der Privat- und Landesbahnen teilnehmen werden.

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Jet Airways verliert Zulassung als Trainingseinrichtung

Die indische Fluggesellschaft Jet Airways musste einen weiteren Rückschlag verzeichnen. Die Zivilluftfahrtbehörde hat der Trainingseinrichtung des Carriers die Zulassung entzogen. Laut lokalen Berichten sollen die Verzögerungen des Neustarts maßgeblich zu dieser Entscheidung beigetragen haben. „Die zuständige Behörde hat die Akkreditierung der beiden ASTIs von Jet Airways in Gurugram und Mumbai widerrufen. Die Fluggesellschaft kann eine erneute Zulassung ihrer ASTI beantragen, sobald diese für eine Inspektion gemäß Anhang A des NCASTP bereit ist“, teilte die Luftsicherheitsbehörde Indiens mit. Damit steht Jet Airways, die eigentlich schon längst wieder in der Luft sein wollte, vorerst ohne eigenen Ausbildungs- und Trainingsbetrieb da. Hintergrund der Entscheidung ist auch, dass es noch immer keinen Termin für den Eigentumsübergang auf die Bietergemeinschaft, die den Carrier aus der Insolvenz herausgekauft hat, gibt. Derzeit gibt es verschiedene Probleme. Beispielsweise sind auch alte Lohnabsprüche der Beschäftigten ungeklärt. Jet Airways hat den angekündigten Neustart bereits mehrfach verschoben. Mittlerweile gilt es als äußerst unwahrscheinlich, dass man in diesem Jahr noch abheben kann. Die weitere Entwicklung ist derzeit völlig offen. Kürzlich fand in Liechtenstein eine Razzia bei einem Unternehmen der Bietergemeinschaft statt.

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Kühne+Nagel tauft erste Boeing 747-8F

Der Logistikkonzern Kühne+Nagel hat den ersten Boeing-747-8-Frachter, der im Rahmen eines langfristen Chartervertrages von Atlas Air betrieben wird, offiziell in Betrieb genommen. Die Maschine trägt die Livery des Auftraggebers. Die letzten beiden Boeing 747-8, die nach aktuellem Informationsstand gebaut werden sollen, sind für den Charterauftrag für Kühne+Nagel bestimmt, teilte der Logistiker mit. Die Übernahme der ersten Maschine fand in Everett statt. Dort wurde das Langstreckenflugzeug auf den Namen „Inspire“ getauft. „Es ist ein ganz besonderer Moment für uns, die Kuehne+Nagel 747-8F „Inspire“ abheben zu sehen. Zusammen mit der allerletzten 747-8F, die wir „Empower.“ getauft haben, wird das Flugzeug unsere Kunden mit zuverlässigen und flexiblen Lösungen weltweit unterstützen und das Erbe der unglaublichsten Luftfahrtprogramme der Geschichte fortführen. Wir freuen uns, diesen Tag gemeinsam mit unseren Partnern Atlas Air und Boeing zu feiern, und wir freuen uns darauf, zu sehen, wie unsere Flugzeuge die Welt verbinden“, so Yngve Ruud, Mitglied der Geschäftsleitung von Kühne+Nagel. „Diese Auslieferung der 747-8 unterstreicht die Bedeutung unserer langfristigen strategischen Partnerschaft mit Kühne+Nagel und unser Engagement, ihr kontinuierliches Wachstum und ihre Expansion zu unterstützen“, sagte John Dietrich, President und Chief Executive Officer von Atlas Air Worldwide. „Wir freuen uns sehr, das erste eigene Flugzeug zur Verfügung stellen zu können, das mit Stolz in der individuellen Lackierung von Kühne+Nagel fliegen wird. Die beiden 747-8F, die wir für Kühne+Nagel betreiben werden, erhöhen die Kapazität und Vielseitigkeit ihres Netzwerks“.

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Usbekistan: Silk Avia setzt auf ATR72-600

Aus der Sicht von ATR ist Usbekistan hinsichtlich der ATR72-600 ein „weißer Fleck“ auf der Landkarte. Das wird sich ändern, denn mit der Neugründung Silk Avia hat man eine Vereinbarung über insgesamt fünf Turbopropflugzeuge dieses Typs unterschrieben. Laut Erklärung des Flugzeugbauers wird das Startup drei direkt bei ATR kaufen und zwei weitere über eine Leasinggesellschaft beziehen. Zusätzlich zu dieser Vereinbarung wird die Fluggesellschaft in Kürze den Betrieb mit drei gebrauchten ATR 72-600 aufnehmen. Hinter Silk Avia steckt der Flughafenbetreiber Uzbekistan Airports. Dieser will mit der Neugründung ein Regionalnetzwerk aufbauen. Im Fokus stehen zunächst Point-to-Point-Anbindungen an die Hauptstadt Taschkent. Zu einem späteren Zeitpunkt will man auch dezentrale Inlandsstrecken aufnehmen. Derzeit schwebt den Verantwortlichen vor, dass etwa 40 Domestic-Routen mit ATR72-600 bedient werden sollen. Sie werden zunächst 11 nationale Flughäfen und zukünftig 7 weitere Flughäfen verbinden und so das Wachstum des Landes und seiner boomenden Tourismusbranche unterstützen. Rano Dzhuraeva, Präsidentin von Uzbekistan Airports, sagte: „Wir freuen uns, unseren Betrieb bald mit einer Flotte aufzunehmen, die ausschließlich aus ATR-Flugzeugen besteht. Als neue Low-Cost-Airline haben wir den Markt auf der Suche nach dem am besten geeigneten Flugzeug gründlich analysiert. Der ATR 72-600 ist die ideale Wahl für uns, da er es uns ermöglicht, unseren Passagieren ein Erlebnis zu bieten, das Komfort, Modernität und Zuverlässigkeit vereint und gleichzeitig unsere anspruchsvollen Kosten- und Nachhaltigkeitskriterien erfüllt“.

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Westjet wartet noch immer auf Frachter-Zertifizierung

Die Fluggesellschaft Westjet wollte schon längst vier Boeing 737-800, die man in Frachter umbauen hat lassen, kommerziell einsetzen. Allerdings scheitert das Vorhaben am sprichwörtlichen „Amtsschimmel“, denn die kanadische Zivilluftfahrtbehörde hat bislang kein grünes Licht erteilt. Die vier betroffenen Flugzeuge befinden sich derzeit auf dem Flughafen Calgary und warten dort auf die offizielle Zertifizierung. Ohne diese dürfen die nunmehrigen Vollfrachter nicht eingesetzt werden. Dieser Zustand könnte auch noch länger andauern, denn die kanadische Regierung geht davon aus, dass das Verfahren noch weitere neun Monate in Anspruch nehmen wird. Für Westjet ist das massiv ärgerlich, denn man hat vier Passagierflugzeuge in Cargomaschinen konvertieren lassen, jedoch darf man diese aufgrund der fehlenden Zertifizierung schlichtweg nicht einsetzen. Dem Carrier bleibt derzeit keine andere Option als abwarten bis die Zivilluftfahrtbehörde das erwartete grüne Licht erteilt hat. Die Miesere hat aber eine gewisse Vorgeschichte, denn eigentlich sollten zumindest zwei der Boeing 737-800P2F schon seit Juli 2021 in der Luft sein. Anschließend wurde der Termin auf den 26. März 2023 verschoben und selbst dieser steht akut auf der Kippe, weil eben das behördliche „Go“ noch immer nicht erteilt wurde. Westjet räumte in einer Stellungnahme ein, dass die Zertifizierung nicht so verlaufen ist wie man erwartet hat. Man hat die Dauer des Verfahrens massiv unterschätzt und nicht damit gerechnet, dass der Prozess äußerst langwierig sein wird. Einen fixen Termin für den ersten Cargoflug kann man nicht nennen.

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FFP2-Maske (Foto: Pixabay/NightRainer).

Schon wieder: Brasilien verlangt erneut Masken in Flugzeugen

Als weltweit erstes Land führt Brasilien eine an Bord von Verkehrsflugzeugen abgeschaffte Maskenpflicht erneut ein. Ab Freitag, den 25. November 2022 will die Regierung, in Flughäfen und Flugzeugkabinen Mund und Nase wieder bedeckt werden sollen. Erst vor zwei Monaten, also vergleichsweise spät, hat Brasilien die Maskenpflicht in Terminals und an Bord aufgehoben. Zuvor praktizierte man – im Vergleich mit europäischen Ländern – strengere Vorschriften, denn bis zu einer gewissen Flugdauer durften keine Speisen und Getränke eingenommen werden, um das Abnehmen der Mund-Nasen-Bedeckung zu verhindern. Bei längeren Flügen durften die Fluggesellschaft stark reduzierte Services anbieten. Soweit kommt es diesmal nicht, denn in der Anordnung der neuerlichen Maskenpflicht ist explizit festgehalten, dass diese während dem Verzehr von Lebensmitteln und Getränken abgenommen werden darf. Bis Mai 2022 gab es auf vielen Flügen, besonders im Inland, überhaupt kein Catering, da da dies behördlich untersagt war. Das galt übrigens auch für mitgebrachte Jausen. Das brasilianische Covid-19-Gremium ist der Ansicht, dass die Wiedereinführung der Masken in öffentlichen Verkehrsmitteln, Terminals, Bahnhöfen und in geschlossenen Räumen notwendig sein soll. In Europa vertreten immer mehr Wissenschaftler die Ansicht, dass die Verpflichtung zum Bedecken von Mund und Nase in Öffis inklusive Flugzeugen kaum einen Nutzen hat, da dies noch nie Hotspots der Ansteckungen waren. Es bleibt abzuwarten wie andere Staaten auf den brasilianischen Vorstoß reagieren und ob dadurch möglicherweise ein neuer „Trend“ angestoßen wird. Da der südamerikanische Staat in der dortigen Region einen Alleingang macht, dürfte es auf internationalen Flügen hinsichtlich der Durchsetzbarkeit zu Schwierigkeiten kommen. „Die Verwendung von Masken

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Leipzig/Halle Airport: PortGround nach IATA CEIV-Pharma rezertifiziert

Der Airline-Dachverband IATA hat die PortGround GmbH am Flughafen Leipzig/Halle nach seinem CEIV Pharma Qualitätssiegel rezertifiziert. PortGround gehört zur Mitteldeutschen Flughafen AG und ist ein auf Flugzeug- und Frachtabfertigung spezialisiertes Unternehmen. Der Flughafen Leipzig/Halle, Europas drittgrößtes Luftfrachtdrehkreuz, ist auf Grund der CEIV-Pharma-Zertifizierung in der Lage, rund um die Uhr zeitkritische und temperaturempfindliche Pharmasendungen nach IATA-Standards abzufertigen. „Die CEIV Pharma-Zertifizierung erweitert seit 2020 erfolgreich unser Geschäftsfeld, das wir in diesem Bereich konsequent ausbauen. Der Flughafen Leipzig/Halle hat sich zu einem bedeutenden Umschlagplatz für temperaturempfindliche, pharmazeutische und medizinische Güter entwickelt und bietet dank einer 24/7-Betriebserlaubnis für Frachtflüge sowie einer direkten Anbindung an das transeuropäische Autobahn- und Schienennetz ideale Bedingungen für Versender, Spediteure und Airlines“ betont Alexander König, Geschäftsführer der PortGround GmbH. Die internationale Klassifizierung CEIV steht für Center of Excellence for Independent Validators in Pharmaceutical Logistics. Sie bestätigt den zuverlässigen Umgang mit sensiblen Pharmagütern nach internationalen Standards. 

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