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Flugzeuge in Russland: Auch Avolon klagt Versicherer

Mit Avolon hat ein weiterer großer Leasinggeber eine Klage gegen Flugzeugversicherer eingebracht. Der Konzern fordert von Llyod’s Schadenersatz für zehn Maschinen, die trotz mehrfacher Aufforderung von russischen Airlines nicht zurückgegeben wurden. Anfang dieser Woche wurde bekannt, dass der Mitbewerber Carlyle Aviation Partners in Florida eine Klage gegen rund 30 Assekuranzen eingebracht hat. Es geht um insgesamt 23 Flugzeuge, die von russischen Carriern nicht zurückgegeben wurden. Laut Reuters hat Avolon im ersten Quartal 2022 rund 304 Millionen U.S.-Dollar auf die betroffenen zehn Flugzeuge abgeschrieben. Für die Flugzeugversicherer ist die Angelegenheit durchaus pikant, da es Schätzungen nach um mögliche Entschädigungen von rund elf Milliarden U.S.-Dollar gehen kann. Leistungen werden unter anderem unter Verweis auf den Krieg oder aber, dass man genau weiß wo die Flugzeuge sind, abgelehnt. Das wollen die Leasinggeber aber nicht hinnehmen und klagen daher ihre Versicherungen auf Auszahlung der Versicherungsleistungen. Es ist mit langen Verfahrensdauern zu rechnen. Eine Expertin meinte auch, dass das Ausmaß die eine oder andere Assekuranz und deren Rückversicherer schwer belasten könnte.

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Drittes Quartal 2022: Linz mit 90.885 Fluggästen

Der oberösterreichische Flughafen Linz-Hörsching wurde im dritten Quartal 2022 von 90.885 Passagieren genutzt. Durchgeführt wurden in diesem Zeitraum 1.313 Flüge. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum konnte man um rund zwei Drittel zulegen. In den ersten neun Monaten des laufenden Jahres zählte der oberösterreichische Flughafen 174.354 Reisende. Diese waren auf 2.923 kommerziellen Flügen unterwegs. Damit ist das Passagieraufkommen im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum erheblich gestiegen. Allerdings lag man unter dem Vorkrisenaufkommen. Kürzlich musste Linz eine Hiobsbotschaft verzeichnen, denn Corendon Europe reduziert im Winterflugplan 2022/23 die Präsenz in Oberösterreich. Von den Kürzungen sind auch die österreichischen Flughäfen Salzburg und Graz betroffen. Linz-Zahlen auf einen Blick: Monat Flüge Veränderung Vorjahr Fluggäste Veränderung Vorjahr September 467 62 % 29.504 94 % August 429 66 % 30.337 79 % Juli 417 60 % 31.044 133 % Juni  428 229 %  32.520 1.945 % Mai    380 258 %   24 117 37.583 % April    274 119 %   14 871  – März    194 53 %   5 836  – Februar    161 101 %   2 690  – Jänner    173 104 %   3 435  – Gesamt: 2.923   174.354   (Die dargestellten Zahlen stammen von der Statistik Austria).

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Salzburg hatte 323.723 Passagiere im dritten Quartal 2022

Der Salzburger Flughafen zählte im dritten Quartal 2022 insgesamt 323.723 Passagiere. Die Monate Juli, August und September gelten traditionell als besonders reisestark. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum konnte der zweitgrößte Airport Österreichs erheblich zulegen. In den ersten neun Monaten des laufenden Jahres haben 958.120 Reisende den Salzburger Flughafen genutzt. Durchgeführt wurden in dieser Zeitspanne rund 9.362 kommerzielle Flüge. Davon sind 3.008 auf das dritte Quartal 2022 entfallen. Im Regelfall ist in Salzburg das Wintergeschäft wesentlich stärker, da dieser Airport von vielen Wintersportlern als Landeplatz genutzt wird. Gegenüber 2021 konnte man im ersten Quartal 2022 zwar deutlich zulegen, jedoch lag man erheblich unter dem Aufkommen, das man vor der Corona-Pandemie hatte. Für die Wintersaison 2022/23 hat man in Salzburg durchaus große Erwartungen, denn viele Charter sind bereits angemeldet. Salzburg-Zahlen auf einen Blick: Monat Flüge Veränderung Vorjahr Fluggäste Veränderung Vorjahr September 924 51 % 99.233 64 % August 992 78 % 113.561 92 % Juli 1.092 123 % 110.929 167 % Juni    935 642 %   99 721 919 % Mai    860 7.067 %   83 452 17.694 % April    751 3.029 %   72 832 7.069 % März   1 346 7.378 %   144 388 31.986 % Februar   1 260 5.150 %   139 093 30.138 % Jänner   1 202 3.063 %   94 911 9.420 % Gesamt: 9.362   958.120   (Die dargestellten Zahlen stammen von der Statistik Austria).

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Regierung will Sri Lankan Airlines privatisieren

Der möglichen Privatisierung der staatlichen Fluggesellschaft Sri Lankan Airlines wurde eine wichtige Hürde genommen, denn die Regierung hat sich nun bereiterklärt, dass man das Unternehmen zumindest teilweise verkaufen will. Dem Minister für Luft- und Seefahrt wurde unter Aufsicht des Finanzministers der Auftrag erteilt, dass ein entsprechendes Konzept ausgearbeitet werden soll. Das Kabinett hat beschlossen, dass anschließend eine offizielle Verkaufsausschreibung gestartet werden soll. Man hat aber noch nicht entschieden, ob der Konzern vollständig oder nur teilweise privatisiert werden soll. Fix ist jedenfalls, dass man zumindest Investoren an Bord holen will. Die Geschäftsleitung der Fluggesellschaft zeigte sich zuletzt bezüglich einer möglichen Privatisierung offen. Man kann sich aber auch vorstellen, dass Tochtergesellschaften teilweise verkauft werden, um frisches Geld in die Kasse zu bekommen. Derzeit befindet sich der Carrier auf Gewinnkurs, jedoch flog man in den letzten Jahren aufgrund der Corona-Pandemie erhebliche Verluste ein. Sri Lankan Airlines war bereits ein privates Unternehmen, jedoch wurde das Unternehmen im Jahr 2008 nach erheblichen Verlusten durch Verstaatlichung vor der Insolvenz bewahrt. Kritiker vertreten die Ansicht, dass sich ein privat geführtes Luftfahrtunternehmen nicht rechnen würde.

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A220-Order: Croatia Airlines unterschreibt Absichtserklärung

Das Star-Alliance-Mitglied Croatia Airlines hat bei Airbus eine offizielle Absichtserklärung über den Erwerb von sechs A220 unterschrieben. Diese soll in den nächsten Wochen in einen formellen Kaufvertrag weiterentwickelt werden. Weder Airbus noch die Fluggesellschaft haben sich dazu geäußert, ob es sich um die 100er- oder die 300er-Variante handelt. Aus Kreisen von Croatia Airlines ist zu hören, dass es sich um je drei Stück handeln soll und sich die Airline auch Optionen auf weitere Exemplare sichern wird. Die ersten sechs Exemplare sind aber keine „echte“ Neubestellung. In der Vergangenheit hat Croatia Airlines eine Order, die man ursprünglich für A319 abgegeben hat, in A320neo umgewandelt. Nun will man diese in A220 konvertieren. Die Fluggesellschaft beabsichtigt die Flotte komplett auf die Regionaljets von Airbus Canada umzustellen. Die Umstellung wird ab der Erstauslieferung in einem Zeitraum von vier Jahren über die Bühne gehen. Es ist anzunehmen, dass die A220-Order zu einem späteren Zeitpunkt aufgestockt wird.

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Ita Airways: Italiens Regierung klopft wieder bei MSC/Lufthansa an

Die neue italienische Regierung hat die Exklusivität der Verhandlungen mit Certares/Air France-KLM/Delta über die Teilprivatisierung von Ita Airways aufgehoben. Premierministerin Meloni will nun, dass auch mit MSC/Lufthansa verhandelt wird. Die Vorgängerregierung hatte dem Konsortium rund um Certares den Zuschlag erteilt. Dazu wurde für die Ausverhandlung des Kaufvertrags eine so genannte Exklusivität eingeräumt. Da seit dem 31. August 2022 kein Durchbruch erzielt werden konnte, hat das italienische Finanzministerium diese wieder aufgehoben. Das bedeutet nicht, dass damit der Verkauf endgültig geplatzt ist, sondern dass MSC/Lufthansa sowie Indigo Partners Verhandlungen aufnehmen können. Quasi eine zweite Chance. Vor den Wahlen machte Meloni Andeutungen, dass sie sich vorstellen kann den Verkauf von Ita Airways gänzlich zu stoppen. Nun deutete die Politikerin an, dass sie auf Gespräche mit MSC/Lufthansa drängt. Diese Wendung kommt durchaus überraschend, denn dieses Bieterkonsortium will dem Staat deutlich weniger Einfluss gewähren als Certares und seine Partner. Auch Indigo Partners wittert nun eine „zweite Chance“ und soll in den Startlöchern stehen die italienische Regierung von sich zu überzeugen. Unterschiedliche Ansichten innerhalb der Regierung Lufthansa und MSC hatten angeboten gemeinsam 80 Prozent zu erwerben. Der Anteil der Kranich-Airline wäre mit 20 Prozent recht niedrig gewesen. Das Certares-Konsortium wollte sich mit einem geringeren Anteil sowie Vetorechten für den Staat zufriedengeben. Seitens MSC/Lufthansa ist man weiterhin der Ansicht, dass nur eine „echte Privatisierung“ Sinn macht. Ein Sprecher erklärte, dass man weiterhin interessiert ist und daher die Situation beobachte. Dennoch ist die Situation verzwickt, denn innerhalb der Regierungskoalition, die von Giorgia Meloni angeführt wird, gibt es in

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Turkish Airlines erzielt Milliardengewinn im dritten Quartal

Der Gesamtumsatz von Turkish Airlines steigt im dritten Quartal 2022 auf 6,1 Milliarden US-Dollar und übertrifft den gleichen Zeitraum des Jahres 2019 um 52 Prozent. Demgegenüber steigen die Frachteinnahmen im Vergleich um 110 Prozent und liegen bei etwa 880 Millionen US-Dollar. Dank starker Nachfrager und einem breiten Streckennetz fliegt der türkischer Carrier einen Reingewinn von 1,5 Milliarden US-Dollar ein. Somit kann trotz des seit 2020 anhaltend schwierigen Marktumfeldes das fünfte Quartal in Folge mit einem Nettogewinn abgeschlossen werden. Im dritten Quartal 2022 beförderte Turkish Airlines insgesamt 23 Millionen Passagiere mit einer Auslastung von 91,4 Prozent auf Inlandsflügen und 85,3 Prozent auf internationalen Verbindungen. Die Stückkosten (ohne Treibstoff) konnten um 5 Prozent gegenüber dem ,gleichen Zeitraum 2019 gesenkt werden, so die Fluggesellschaft in einer Aussendung. Die Flotte von Turkish Airlines besteht zum Ende des Quartals aus 390 Flugzeugen, davon 260 Schmalrumpf-, 109 Großraum- sowie 21 Frachtflugzeugen.

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Flughafen Ljubljana hebt Passagierprognose an

Der Flughafen Ljubljana erwartet ein starkes viertes Quartal und wird in diesem Jahr voraussichtlich fast eine Million Fluggäste abfertigen, statt der ursprünglich prognostizierten 880.000. Mehr als 118.000 Passagiere nutzten den Flughafen Ljubljana alleine im vergangenen September, was einem Anstieg von 82 Prozent gegenüber dem Vergleichsmonat 2021 entspricht. Im Zeitraum von Januar bis September wurden damit fast 750.000 Reisende abgefertigt, um 174 Prozent mehr als noch im Vorjahr. Die starken Zahlen seien das Ergebnis einer erfolgreichen Sommersaison, wie das Online-Luftfahrtportal Ex-Yu-Aviation berichtet. Dennoch ist das Fluggastaufkommen der Vorkrisen-Zeit noch in weiter Ferne. Der Flughafen Ljubljana geht davon aus, dass das Passagieraufkommen des Jahres 2019, das sich auf 1,7 Millionen belief, erst im Jahr 2026 erreicht wird.

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Zwei Milliarden US-Dollar: Erstes für den Passagierbetrieb gebaute E-Flugzeug füllt die Bestellbücher

Der 27. September 2022 könnte in die Geschichtsbücher eingehen: Zum ersten Mal hob die „Eviation Alice“ ab, das erste Elektroflugzeug, das für den kommerziellen Passagierbetrieb konzipiert und gebaut wurde. Der Jungfernflug einer ersten Version des emissionsfreien Jets ist für eine Nutzlast von rund 1.300 kg ausgelegt, was neun Personen inklusive Gepäck entspricht. Eviation hat eigenen Angaben zufolge bereits mehr als zwei Milliarden US-Dollar eingenommen. Fast 300 vollelektrische Flugzeuge finden sich mittlerweile im Orderbuch, so das Unternehmen. Zu den Bestellern erwähnt der Flugzeugbauer neben Cape Air und Global Crossing auch die Absichtserklärung der deutschen Evia Aero, die 25 Flugzeuge umfasst. Die „Alice“, wie der erste E-Jet liebevoll getauft wurde, wird von zwei Elektromotoren auf eine Geschwindigkeit von rund 480 km/h beschleunigt und erreichte beim ersten, achtminütigen Testflug eine Höhe von knapp über 1.000 m. Dennoch wird es bis 2025 dauern, bis alle Tests abgeschlossen sind und die Produktion des Prototyps beginnen kann. Langfristig soll Eviation Alice vor allem auf Kurzstrecken zwischen Regionalflughäfen eingesetzt werden, wobei auch eine Frachtversion des E-Flugzeugs in Betracht gezogen wird. Eviation Aircraft wurde 2015 ursprünglich in Israel gegründet und zog später in die USA um.

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Nach zwei Vorfällen: Korean Air überprüft gesamte A330-Flotte

Nach zwei Vorfällen innerhalb einer Woche mit Flugzeugen des Typs Airbus A330, darunter eine Landebahnabweichung, nimmt Korean Air sämtliche Flugzeugen des Typs vorläufig aus dem Verkehr. Die Flugzeuge sollen umfassend gecheckt werden. Flug KE631 mit 162 Passagieren und 11 Besatzungsmitgliedern an Bord kam am 23. Oktober 2022 nach der Landung bei schlechtem Wetter von der Startbahn des internationalen Flughafens Mactan-Cebu (CEB) auf den Philippinen ab. Das Flugzeug befand sich bei seinem dritten Landeversuch, nachdem es zweimal einen Go-around durchgeführt hatte. Der Airbus A330-300 HL7525 erlitt Totalschaden. Eine Woche später musste die Flottenschwester HL7702 Flug 401 nach Sydney noch im Steigflug abbrechen – ein Triebwerksdefekt mit Flammenschlag zwang die Crew zur Rückkehr nach Seoul. Beide Vorfälle blieben ohne Personenschaden – Korean Air zieht aber Konsequenzen. Nach Informationen der Nachrichtenagentur „Bloomberg“ setzt die Airline den A330-Betrieb für einen gründlichen Check aller 24 Flugzeuge vorübergehend aus. Darüber hinaus werden sechs ältere A330, darunter das Flugzeug aus Cebu, die Flotte verlassen.

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