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Münchener Flughafen bereitet sich auf Ansturm zur Wiesn vor

Mit einer feierlichen Veranstaltung hat der Münchener Flughafen den Beginn der Oktoberfestzeit markiert. Vertreter aus Politik, Wirtschaft und der Luftfahrtbranche nahmen an der Eröffnung im Terminal 2 teil. Während der 16-tägigen Wiesn-Periode erwartet der Flughafen rund 2,3 Millionen Passagiere, was einem Anstieg von vier Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Angesichts des erwarteten Fluggastaufkommens von über 16.000 Starts und Landungen rät die Flughafenleitung den Passagieren, genügend Zeit für Anreise und Kontrollvorgänge einzuplanen. Um die internationalen Reisenden zu begrüssen, führt die Lufthansa eine langjährige Tradition fort, indem Flugbegleiter in bayerischer Tracht auf ausgewählten Langstreckenflügen zu Destinationen wie Shanghai und Seoul eingesetzt werden. Für ankommende Reisende wird ein besonderes Angebot zur Verfügung gestellt. Dazu gehören die Ausgabe von Lebkuchenherzen und gebrannten Mandeln sowie Auftritte von Trachtengruppen an ausgewählten Tagen. Die Lufthansa serviert während der Wiesn in ihren Lounges und an Bord ihrer Flüge bayerische Spezialitäten. Am Flughafen selbst werden zusätzliche Geschäfte mit passenden Angeboten zur Festzeit eröffnet.

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RegioJet nimmt Zugverkehr zwischen Warschau und Krakau auf

Das tschechische Eisenbahnunternehmen RegioJet hat heute seinen Betrieb auf der Verbindung zwischen den grössten polnischen Städten Warschau und Krakau aufgenommen. Zunächst verkehrt ein einziges Zugpaar zwischen den beiden Metropolen, jedoch plant der private Anbieter eine umfassende Ausweitung seiner Dienste in Polen. Der erste Zug hatte mehrere Dutzend Passagiere an Bord. Mit seinem Markteintritt wird RegioJet zum ersten privaten Konkurrenten des bislang staatlich dominierten Eisenbahnmarktes in Polen. Das Unternehmen kündigte an, die Verbindung zum halben Preis des polnischen Staatseisenbahnunternehmens PKP Intercity anzubieten. Ein weiteres Ziel von RegioJet sei, neue Lokführer und weiteres Fachpersonal durch wettbewerbsfähigere Löhne anzuziehen, die über dem Gehaltsniveau von PKP liegen sollen. An Bord der Züge werden den Reisenden vier Klassen sowie ein Speise- und Getränkeangebot angeboten. Der Fahrplan sieht derzeit einen Halt in Zawiercie sowie drei Bahnhöfe in Warschau vor. Das Unternehmen bereitet bereits weitere Strecken in Polen vor, darunter Verbindungen nach Danzig und Posen. Auch die Einführung von internationalen Linien zwischen Prag und Warschau sowie Warschau und Wien sei in Planung.

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Kurioser Zwischenfall auf Korsika: Fluglotse schläft im Tower ein

Ein Flug der französischen Fluggesellschaft Air Corsica wurde am 15. September 2025 in der Nähe des Flughafens Ajaccio Napoleon Bonaparte (AJA) zu einer ungewöhnlichen Warteschleife gezwungen. Der Grund: Der Fluglotse im Kontrollturm war eingeschlafen und reagierte weder auf Funkrufe noch schaltete er die Landebahnbeleuchtung ein. Erst nachdem die Crew die Flughafenfeuerwehr alarmierte und diese schließlich mit Hilfe der Polizei in den Tower gelangte, konnte der Fluglotse geweckt werden. Das Flugzeug, das rund 20 Minuten lang über dem Flughafen kreiste, landete schließlich sicher, jedoch mit erheblicher Verspätung. Der Vorfall, der von der französischen Zivilluftfahrtbehörde (DGAC) untersucht wird, wirft ein Schlaglicht auf die Herausforderungen von Nachtschichten an weniger stark frequentierten Flughäfen. Der genaue Hergang des nächtlichen Zwischenfalls Der Flug XK777 von Air Corsica war am 15. September von Paris Orly Airport (ORY) nach Ajaccio unterwegs. Mit einer einstündigen Verspätung startete die Airbus A320neo um 22:46 Uhr. Die reguläre Flugzeit für die Strecke von rund 70 bis 80 Minuten verlief ohne Zwischenfälle. Die Probleme begannen, als die Maschine sich dem Zielflughafen näherte und in den Sinkflug ging. In einer Höhe von 15.000 Fuß (ca. 4.572 Meter) bemerkten die Piloten, daß die Landebahnbeleuchtung noch ausgeschaltet war. Mehrere Funkversuche, den Fluglotsen zu kontaktieren, blieben unbeantwortet. In dieser ungewöhnlichen Situation entschlossen sich die Piloten, in eine Warteschleife einzutreten. Der Kapitän des Fluges erklärte später, er habe in seiner jahrzehntelangen Erfahrung nie eine solche Situation erlebt. Die Passagiere im Flugzeug, von denen einige das Dilemma mitbekamen, nahmen es Berichten der Zeitung „Corse-Matin“ zufolge mit Humor. Die Flugbegleiter

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Luftfahrtsymposium in Wien diskutiert Zukunft des Standorts Österreich

In Wien fand heute das 23. Luftfahrtsymposium der Aviation Industry Austria (AIA) statt. Die Veranstaltung, die über 200 Gäste aus Wirtschaft, Forschung und Luftfahrt zusammenführte, widmete sich der Zukunft des Luftverkehrs am Standort Österreich. In seiner Eröffnungsrede betonte Peter Hanke, der österreichische Wirtschaftsminister, die unverzichtbare Rolle der Luftfahrt für die Wirtschaft des Landes. Die Teilnehmer des Symposiums diskutierten vor allem die Wettbewerbsfähigkeit und die strategische Position des Landes im globalen Luftverkehr. Laut Peter Malanik, Geschäftsführer der AIA, haben europäische Drehkreuze in den vergangenen Jahren an Konnektivität verloren. Er verwies auf Studien, die einen Zusammenhang zwischen der Anbindung und dem Bruttoinlandsprodukt herstellen, und betonte die Notwendigkeit einer starken Position Österreichs im globalen Wettbewerb. Ein weiterer Schwerpunkt der Tagung lag auf Forschung und Innovation. Es wurde die Rolle von österreichischen Zulieferbetrieben hervorgehoben, die mit ihrer Innovationskraft international gut aufgestellt seien. Diskutiert wurden auch technologische Entwicklungen wie neue Antriebsarten sowie alternative Treibstoffe. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG, betonte die Notwendigkeit politischer Unterstützung, um das Potenzial der österreichischen Luftfahrtindustrie auszuschöpfen.

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Flug nach Las Vegas eskaliert: Frau greift Crew an und muß gefesselt werden

Ein Flug von American Airlines von Charlotte nach Las Vegas wurde am 16. September 2025 zum Schauplatz eines dramatischen Vorfalls, bei dem eine Passagierin randalierte und die Besatzung bedrohte. Die 47jährige Ketty Dilone mußte von der Crew mit sogenannten Flex-Cuffs und Duct Tape (Panzerband) fixiert werden, nachdem sie verbal aggressiv wurde und sich handgreiflich zeigte. Der Vorfall, der sich auf Flug AA2470 ereignete, ist ein weiteres Beispiel für die anhaltende Problematik renitenter Passagiere im Luftverkehr. Die Frau wurde nach der Landung in Las Vegas festgenommen und sieht sich nun mit schweren Bundesklagen konfrontiert. Das Problem der sich mißbräuchlich verhaltenden Passagiere, das 2021 einen Höhepunkt erreichte, bleibt trotz eines Rückgangs der Zahlen eine ernste Herausforderung für Fluggesellschaften und Behörden. Ablauf des Vorfalls: Von verbaler Aggression zur körperlichen Gewalt Der Flug AA2470 von Charlotte Douglas International Airport (CLT) zum Harry Reid International Airport (LAS) in Las Vegas verlief zunächst ohne Zwischenfälle. Etwa auf halbem Weg änderte sich die Situation jedoch schlagartig, als die Passagierin Ketty Dilone ihren Platz verließ und schreiend den Gang entlangging. Laut einer eidesstattlichen Erklärung des FBI filmte sie dabei andere Passagiere mit ihrem Mobiltelefon. Als sie von der Crew aufgefordert wurde, das Filmen einzustellen, eskalierte die Situation. Dilone reagierte wütend und bedrohte mehrere Besatzungsmitglieder, Berichten zufolge soll sie gerufen haben: „Ich werde dich umbringen, du Schlampe!“. Die Flugbegleiter versuchten vergeblich, die Frau zu beruhigen. Als ihr Verhalten immer aggressiver wurde, entschloß sich die Crew, sie auf ihrem Sitz zu fixieren. Zunächst wurden Flex-Cuffs und ein Sicherheitsgurt verwendet. Um

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Studie zeigt zunehmenden Einsatz von Künstlicher Intelligenz bei Reisenden

Eine neue Studie des Technologieanbieters Amadeus zeigt einen deutlichen Anstieg der Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI) zur Reiseplanung. Demnach ist der Einsatz generativer KI-Technologien im Vergleich zum Vorjahr um 64 Prozent gestiegen. Reisende nutzen die Technologie vor allem, um Zeit zu sparen, personalisierte Empfehlungen zu erhalten und neue Ziele zu entdecken. Obwohl die Technologie zunehmend genutzt wird, zeigt die Erhebung auch Schwächen auf. Jeweils ein Viertel der Befragten gab an, bereits Erfahrungen mit ungenauen oder veralteten Informationen gemacht zu haben. Andere kritisierten, daß die KI ihre persönlichen Präferenzen nicht ausreichend berücksichtigte. Dennoch würden 64 Prozent der Befragten für einen zuverlässigen KI-Reiseassistenten bezahlen, der sie auch während der Reise mit Informationen unterstützt. Die Studie belegt, daß viele Reisende im Verlauf ihrer Reise bestimmte Sorgen verspüren. Diesen Sorgen gegenüber stehen konkrete Wünsche nach technologischen Lösungen. Zwei Drittel der Befragten interessieren sich für einen Gepäck-Check-in von zu Hause aus, um Stress zu reduzieren. Eine noch grössere Zahl bevorzugt die Nutzung biometrischer Systeme an Flughäfen, die wiederholte Dokumentenkontrollen überflüssig machen sollen. Weitere gewünschte Technologien sind digitale Wallets zur sicheren Speicherung von Dokumenten und intelligente Gepäckverfolgungssysteme.

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Tragödie von Air India 171: Klage gegen Boeing und Honeywell wegen fehlerhafter Schalter

Im Zusammenhang mit dem Absturz von Air India Flug 171 am 12. Juni 2025, bei dem 260 Menschen ums Leben kamen, haben die Familien von vier Passagieren eine Sammelklage gegen den Flugzeughersteller Boeing und den Zulieferer Honeywell eingereicht. Die Klageschrift, die am 16. September 2025 beim Delaware Superior Court eingereicht wurde, führt Fahrlässigkeit und einen fehlerhaften Kraftstoffabschaltschalter als Ursache für die Tragödie an. Die Kläger behaupten, daß der Schalter versehentlich betätigt oder sogar fehl am Platz sein könnte, was zu einer Unterbrechung der Kraftstoffzufuhr und einem daraus resultierenden Verlust des notwendigen Schubs beim Start führte. Der Absturz kurz nach dem Abflug vom internationalen Flughafen Ahmedabad in Indien, der nur einen einzigen Überlebenden hatte, ist Gegenstand umfassender Untersuchungen. Die Klage legt den Fokus auf die Verantwortung der Hersteller und die möglichen Mängel in der Konstruktion und Wartung der Boeing 787-8 Dreamliner. Die Vorwürfe gegen die Hersteller Die Klageschrift behauptet, daß Boeing und Honeywell, die den Schalter hestellten und installierten, von den Risiken wußten, daß der Schalter versehentlich in die Abschaltposition bewegt werden konnte. Dennoch hätten sie keine Maßnahmen ergriffen, um die Mängel zu beheben. Die Kläger weisen darauf hin, daß die US-Luftfahrtbehörde FAA bereits 2018 Fluggesellschaften vor dem Risiko warnte, daß sich die Verriegelungsmechanismen an mehreren Boeing-Flugzeugen unbeabsichtigt lösen könnten. Trotz dieser Warnung, die die Fluglinien aufforderte, die Kraftstoffschalter zu inspizieren, wurde von den beklagten Unternehmen weder eine verpflichtende Nachbesserung noch eine Warnung ausgesprochen. Nach Ansicht der Kläger haben Boeing und Honeywell es versäumt, die Fluggesellschaften zu warnen, daß die Schalter

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Ryanair fordert EU-Kommission zu Reformen im Flugverkehr auf

Die irische Fluggesellschaft Ryanair hat die EU-Kommission öffentlich zu dringenden Reformen der europäischen Flugsicherung aufgefordert. Grund für die Forderung war ein französischer Streik der Fluglotsen, der nach Angaben der Fluggesellschaft zu Verspätungen bei über 190 Flügen und 35.000 Passagieren geführt hat. Ein zentrales Problem solcher Streiks ist, daß auch Flüge betroffen sind, die den französischen Luftraum lediglich überqueren, ohne daß sie in Frankreich landen oder starten. Nach Aussage der Airline waren 70 Prozent der betroffenen Flüge sogenannte Überflüge. Die Forderungen der Airline stehen im Zusammenhang mit der jahrelangen Debatte um die Vereinheitlichung des europäischen Luftraums durch das Projekt Single European Sky. Ryanair fordert zwei konkrete Massnahmen, um solche Einschränkungen zukünftig zu verhindern: Zum einen sollen nationale Flugsicherungsdienste auch während Streiks voll besetzt bleiben, insbesondere für die erste Flugwelle am Morgen. Zum anderen soll die EU-Kommission den Überflugverkehr während nationaler Arbeitsniederlegungen schützen. Der sogenannte Draghi-Bericht zur Wettbewerbsfähigkeit der EU, der bereits im September 2024 veröffentlicht wurde, hob die wirtschaftlichen Schäden durch solche Ineffizienzen im Flugverkehr hervor.

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Rätsel um Triebwerksproblem: Swiss-Flugzeug muß Start in Boston abbrechen

Ein Flugzeug der Swiss International Air Lines (Swiss) mußte am 16. September 2025 einen Startabbruch am Boston Logan International Airport (BOS) durchführen. Aus einem der Triebwerke der Airbus A330-300 schossen kurzzeitig Rauch und Flammen, wie Augenzeugen in einem Video festhielten. Die Maschine, die 223 Passagiere und 13 Besatzungsmitglieder an Bord hatte, kehrte unverzüglich zum Gate zurück. Obwohl das Flugzeug für weitere Untersuchungen in Boston am Boden blieb, konnten die Passagiere ihre Reise noch am selben Abend mit einer Ersatzmaschine fortsetzen. Der Vorfall, den auch die US-Luftfahrtbehörde FAA untersucht, wirft Fragen über die Ursache des Problems auf, da eine offizielle Erklärung noch aussteht. Der spektakuläre Startabbruch Der Flug LX55 der Swiss ist eine tägliche Verbindung von Boston nach Zürich. Am Dienstagabend, dem 16. September, sollte die Maschine mit der Registrierung HB-JHM um 17:05 Uhr Ortszeit in Richtung Schweiz abheben. Beim Startversuch um 18:25 Uhr kam es zu dem Vorfall: Das rechte Rolls-Royce Trent 700-Triebwerk des Flugzeugs stieß plötzlich Rauch und Flammen aus. Die Crew hörte nach Angaben des US-Fernsehsenders NBC einen lauten Knall, war sich der visuellen Effekte jedoch erst bewußt, als sie von der Flugverkehrskontrolle informiert wurde. Die Piloten reagierten umgehend und brachen den Start ab. Die Passagiere konnten das Flugzeug nach der Rückkehr zum Gate über die normalen Treppen verlassen. Die Feuerwehr des Flughafens wurde alarmiert und begleitete die Maschine auf der Rollbahn. Die US-Luftfahrtbehörde FAA bestätigte, daß der ankommende Flugverkehr auf der Startbahn kurzzeitig unterbrochen werden mußte, bevor das Flugzeug die Piste wieder verließ. Ein Sprecher der Swiss

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EuroAirport-Projekt sammelt Spendengelder für kranke Kinder

Am EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg ist ein neuer Spendenscheck aus dem gemeinsamen Projekt Charity Water überreicht worden. Die Aktion, an der der dreistaatliche Flughafen und der Händler Dufry beteiligt sind, konnte im Zeitraum von Januar 2024 bis Juni 2025 eine Summe von 347.000 Euro einspielen. Die gesammelten Gelder gehen an die Stiftung für krebskranke Kinder in der Region. Die Spendengelder, die durch den Verkauf von Charity Water gesammelt wurden, sind für die Stiftung von grosser Bedeutung. Sie werden verwendet, um krebskranke Kinder und ihre Familien in der Region mit finanzieller Hilfe, psychologischer Begleitung sowie Forschungsprojekten zu unterstützen. Seit dem Projektstart im Jahre 2018 konnte der Flughafen mit diesem Projekt bis heute insgesamt rund 996.000 Euro an Spenden sammeln. Mit diesem Engagement unterstreichen der EuroAirport und der Händler Dufry ihre strategische Zusammenarbeit. Tobias Markert, Direktor des EuroAirport, betont die gemeinsame Leistung, die erreicht werden kann, wenn Unternehmen zusammenarbeiten. Das Projekt zeigt das Engagement beider Partner für die Region, die sie bedienen, indem Flugreisende und Mitarbeiter gemeinsam einen Beitrag leisten.

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