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Wo einst Hunold Konferenzen abhielt: Schule in ehemalige Air-Berlin-Zentrale eingezogen

Die ehemalige Firmenzentrale von Air Berlin wird nun temporär als Schule genutzt. Das zuständige Bezirksamt hat das Gebäude für sechs Jahre angemietet. Seit einigen Tagen ziehen schrittweise Klassen der Anna-Lindh-Schule in die Liegenschaft um. Laut einem Bericht des Rundfunks Berlin-Brandenburg soll es aber die eine oder andere Anlaufschwierigkeit geben. Beispielsweise fehlen in manchen Räumen noch die Möbel, die Lehrer haben kein Papier zur Verfügung und auf den Toiletten soll es kein WC-Papier geben. Der Umzug der Schule fand eher kurzfristig statt. Das eigentliche Gebäude wurde vom Gesundheitsamt stillgelegt, da es aufgrund jahrelanger Undichtigkeit so stark von Schimmel befallen ist, dass den Beamten die Hände gebunden waren. Die Räumlichkeiten am Saatwinkler Damm standen leer und waren kurzfristig verfügbar. Für die Schüler aus Wedding wurde ein Shuttlebus-Verkehr eingerichtet. Wo früher Joachim Hunold und seine Nachfolger über die Geschicke der einst zweitgrößten Fluggesellschaft Deutschlands entschieden haben, lernen nun Grundschüler Lesen und Schreiben. Air Berlin musste nach jahrelangen Verlusten im Sommer 2017 Insolvenz anmelden. Die anschließende Zerschlagung ist auch aufgrund einschlägiger Äußerungen von Politikern bis heute durchaus umstritten.

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Skyalps strebt Vertriebskooperation mit Lufthansa an

Die Hausmarke des Flughafens Bozen, Skyalps, strebt eine Vertriebskooperation mit Lufthansa an. Passagiere könnten dann in Frankfurt am Main auf Fernziele oder aber umgekehrt in Richtung Südtirol umsteigen. Nebst Frankfurt will man auch London ins ganzjährige Streckennetz aufnehmen. Die derzeit noch von Luxwing im Auftrag von Skyalps betriebene Flotte soll in Kürze um eine fünfte de Havilland Dash 8-400 aufgestockt werden, erklärte Geschäftsführer Josef Gostner gegenüber der Tageszeitung Alto Adige. Künftig will man die Flotte selbst unter eigenem AOC betreiben. Derzeit befindet man sich im Zulassungsverfahren. Laut Gostner befinde man sich mit Lufthansa in Verhandlungen über eine Vertriebspartnerschaft. „Unsere Passagiere können dann direkt auf der Lufthansa-Webseite ihr Fernziel buchen und der Flug von Bozen nach Frankfurt ist automatisch dabei“, so der Skyalps-Chef, der keinen Zeitrahmen für die Umsetzung des Projekts nannte. Heuer will man in etwa 90.000 Passagiere von/nach Bozen befördern. Derzeit registriert man sowohl incoming als auch outgoing eine hohe Nachfrage. Gostner ist der Ansicht, dass die Reisenden fliegen wollen. Für das Jahr 2023 rechnet der Skyalps-Geschäftsführer mit einem zumindest 30-prozentigen Fluggastwachstum.

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Air France nimmt Kurs auf Salzburg und Innsbruck

Air France verbindet im Winter 2022/23 die französische Hauptstadt Paris mit Salzburg und Innsbruck. Es handelt sich um eine temporäre Route, die sich primär an Wintersportler richtet. Die Flüge können aber auch als Zubringer zum Hub Paris-Charles de Gaulle genutzt werden. Laut Mitteilung der Fluggesellschaft werden die beiden österreichischen Ziele ab 10. Dezember 2022 bedient. Nach Innsbruck geht es bis zum 4. März 2023 zweimal wöchentlich. Salzburg wird man bis 5. März 2023 einmal pro Woche anfliegen. Beide Routen sollen mit Regionaljets des Typs Embraer 190 bedient werden. Diese sind mit 100 Sitzplätzen, davon 12 in der Business-Class, bestuhlt. Die operative Durchführung erfolgt daher durch die Tochtergesellschaft Hop. Passagiere aus Österreich können bei der Buchung die Drehkreuze Amsterdam und Paris-Charles de Gaulle miteinander kombinieren. Zubringer zum KLM-Hub bietet das Konzernmitglied Transavia an. Über eine mögliche Fortführung nach den vorläufigen Endterminen ist noch nicht entschieden. „Wir freuen uns und sind sehr stolz darauf, zwei weitere österreichische Städte mit unserem Hub CDG in Paris zu verbinden. Neben dem Besuch von Paris ermöglicht dieser neue Flug aber auch gute Verbindungen zu vielen Zielen in Europa und in unserem interkontinentalen Netzwerk. Die Kombinierbarkeit der neuen Air France Flüge mit den traditionellen KLM-Flügen (durchgeführt von Transavia), die INN/SZG mit AMS verbinden, bietet Reisenden einen erweiterten Zugang zu unserem weltweiten Netzwerk“, so Guido Hackl, Country Sales Manager bei Air France-KLM.

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Erste Boeing 767 des Malta-Ablegers der Challenge Group gesichtet

Der Malta-Ableger der Challenge Group steht unmittelbar vor dem Erhalt und AOC und Betriebsgenehmigung. Das erste Flugzeug, eine Boeing 767-3Q8 trägt bereits die Livery des künftigen Carriers. Im November 2021 wurde bekannt, dass die Challenge Group in Malta einen weiteren Flugbetrieb aufbauen will. Man suchte bei der Zivilluftfahrtbehörde um die Erteilung von AOC und Betriebsgenehmigung an. Seit Februar 2022 hat man sich auf die Suche nach Piloten, die Frachtflugzeuge des Typs Boeing 767 steuern sollen, gemacht. Laut Mavio News steht man nun unmittelbar vor der offiziellen Zulassung als Flugzeug. Die momentane VP-BMC, die in kürze ins maltesische Register eingetragen wurde, wurde im Safi Aviation Park in einer Hybrid-Livery gesichtet. Diese Boeing 767 trägt die Farben von Pegas Fly sowie Titel und Logo der Challenge Group. Nach Abschluss aller behördlichen Formalitäten soll die Maschine nach Lüttich überstellt werden und von dort aus kommerziell eingesetzt werden. Diese Boeing 767-3Q8 hat eine interessante Vorgeschichte: Das Flugzeug wurde ursprünglich 1999 an Trans World Airlines (TWA) ausgeliefert. Zu den früheren Betreibern gehört auch die wenig bekannte bangladeschische Fluggesellschaft GMG Airlines, die die Maschine bereits 2010 als S2-AFD einsetzte.

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Edelweiss-CEO übernimmt künftig auch Eurowings Discover-Chefsessel

Edelweiss und Eurowings Discover erhalten einen gemeinsamen CEO: Bernd Bauer, seit 2014 CEO von Edelweiss, übernimmt am 1. Oktober 2022 zusätzlich zu seiner bisherigen Tätigkeit den Posten des CEOs von Eurowings Discover in Deutschland. Beide Unternehmen werden auch künftig eigenständig bleiben. Edelweiss verfüge über eine grosse und jahrzehntelange Erfahrung im touristischen Bereich. Sie sei die führende Schweizer Ferienfluggesellschaft. Nach ihrem Vorbild wurde in Deutschland der Aufbau von Eurowings Discover konzipiert, so der Carrier in einer Aussendung. Gemeinsam mit den Führungsteams in Zürich bei Edelweiss und in Frankfurt bei Eurowings Discover soll Bernd Bauer den Ausbau des Angebots der Lufthansa Group im touristischen Segment weiter beschleunigen. Bei Edelweiss bleiben David Birrer Chief Operating Officer (COO) und Accountable Manager sowie Patrick Heymann Chief Commercial Officer (CCO) der Gesellschaft. Bei Eurowings Discover konzentriert sich Wolfgang Raebiger künftig auf die Rolle des COO und Accountable Managers, Helmut Wölfel bleibt CCO. Edelweiss und Eurowings Discover fokussieren sich auf touristische Destinationen auf der Kurz-, Mittel- und Langstrecke. Sie ergänzen damit das Angebot der Netzwerk-Airlines. Edelweiss fliegt ab Zürich, Eurowings Discover ab Frankfurt und München. Beide Gesellschaften behalten auch künftig ihre Eigenständigkeit und operieren auch in Zukunft unter ihren bekannten Namen in ihren jeweiligen Märkten.

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Boeing lieferte im August mehr Flugzeuge aus

Boeing hat im August mehr Verkehrsflugzeuge ausgeliefert: Insgesamt übergab der US-Flugzeugbauer laut eigenen Angaben 35 Maschinen an Kunden und damit deutlich mehr als im Vormonat, wo es noch 26 Flieger waren. Während der Großteil im August auf den Problemflieger 737 MAX entfiel, ging zudem der erste Langstreckenflieger 787 „Dreamliner“ seit mehr als einem Jahr wieder an einen Kunden. Zugleich verzeichnete das Management 30 Bestellungen und vier Stornierungen. Der weltgrößte Flugzeugbauer Airbus hatte vergangene Woche bereits bekannt gegeben, im August 39 Verkehrsflugzeuge an Kunden übergeben zu haben. Hier verlangsamt sich die Entwicklung: Im Vormonat hatte der Konzern noch 46 Verkehrsjets ausgeliefert, im Juni sogar 60 Stück. Neue Bestellungen kamen im August keine rein. Die Nettobestellungen für dieses Jahr belaufen sich inzwischen auf 388 und die Auslieferungen auf 277 Flugzeuge.

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Flughafen Memmingen fertigte im Sommer so viele Fluggäste ab wie noch nie zuvor

So viele Passagiere, wie sie in den sechs bayerischen Ferienwochen gezählt wurden, gab es noch nie in der Geschichte des Airports: In der Zeit vom 29. Juli bis zum 12. September zählten die Verantwortlichen in Memmingen 326.738 Passagiere. Dies entspricht im Vergleich zum Sommer 2019 einer Zunahme um 18 Prozent, 277.122 Fluggäste waren es im Vergleichszeitraum. Gegenüber den Sommerferien 2021 ergibt sich eine Steigerungsrate von 43 Prozent. „So einen Rekordsommer hatten wir noch nie“, betont Flughafen Geschäftsführer Ralf Schmid. Die Gründe seien vielfältig. „Vor allem bestand ein immenser Wunsch nach Urlaub und Reisen“, erläutert er. Dies betraf sowohl die klassischen Sonnen- und Ferienziele wie auch die Besuche bei Freunden und Verwandten, die insbesondere auf den Strecken nach Osteuropa großes Gewicht haben. Aber auch das ständig wachsende Angebot an attraktiven Strecken trage zur Steigerungsrate bei. Sein Fazit: „Wir sind einer der wenigen deutschen Flughäfen, die das Vorkrisenniveau hinter sich gelassen haben und sich auf einem klaren Wachstumspfad befinden.“ Insgesamt sind in diesem Jahr bis zum Ende der Sommerferien bereits über 1,3 Millionen Menschen von und nach Memmingen geflogen. An Spitzentagen wurden bis zu 8.000 Passagiere am Flughafen Memmingen abgefertigt. „Für unsere Mannschaft war das eine enorme Herausforderung, die sie mit Bravour gemeistert hat“, so Schmid weiter. „Dafür ein großes Dankeschön!“ Die meisten Passagiere flogen nach Mallorca, gefolgt von Sofia und Pristina. Am besten ausgelastet und am stärksten nachgefragt waren die Strecken nach Porto, Calvi auf Korsika und Alicante. Die Fluggesellschaft Ryanair konnte während der Sommerferien zudem ihren achtmillionsten Passagier ab Memmingen

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Ryanair nimmt im Winter acht neue Strecken ab VIE auf

Demnach erweitert die Billig-Airline ihr Streckennetz um acht neue Destinationen auf insgesamt 70 Strecken, die von Wien aus angeflogen werden. Mit einem „Rekord-Winterflugplan“ will der irische Low-Coster seine Position in Österreich weiter ausbauen, erläutert Ryanair-CEO Michael O Leary bei einer Pressekonferenz in Wien. Neu im Programm sind Bremen, Kopenhagen, Helsinki, Manchester, Sibiu, Tuzla sowie Genua und Venedig. „Als Europas größte und zuverlässigste Low-Fare-Airline freut sich Ryanair, den bisher umfangreichsten Winterflugplan für Wien mit 600 wöchentlichen Flügen auf 70 Strecken anzukündigen“, merkt O Leary an. Er verweist zudem auf die Sommersaison: Demnach sei Ryanair im Vergleich zur Vor-Covid-Zeit auf eine Auslastung von 115 Prozent gekommen. Auch Flüge aus Klagenfurt geplant Ryanair wird mit dem Winterflugplan auch von Klagenfurt aus starten. „Ryanair wird auch weiterhin für Wachstum sorgen und den Aufschwung des Tourismus in Österreich vorantreiben, selbst wenn die österreichische Regierung 300 Millionen Euro an Steuergeldern für staatliche Beihilfen an die Lufthansa-Tochter AUA verschwendet“, kann sich der Ryanair-CEO einen Seitenhieb auf die AUA nicht verkneifen. Dabei habe diese nichts anderes gemacht, als Strecken zu streichen und Arbeitsplätze abzubauen. Mit dem Winterflugplan sind dann 17 Flugzeuge in Wien stationiert. Mit 600 wöchentlichen Flügen werden 600 neue Arbeitsplätze geschaffen, insgesamt handelt es sich um eine 1,7 Milliarden Dollar Investition. Ryanair wird die Preise eigenen Angaben zufolge nicht wegen höherer Kerosinpreise anheben. Schließlich habe sich die Fluglinie bis April bei den Treibstoffkosten auf 68 Dollar je Barrel (zu 159 Liter) abgesichert. Abgesehen davon will Ryanair in den kommenden Jahren den Anteil von nachhaltigem Kerosin steigern.

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Nabu-Studie: Kreuzfahrtschiffe weiterhin für Klima und die Umwelt problematisch

Bevor so genannte Klimaschützer wie Greta Thunberg die Luftfahrt ins Kreuzfeuer der Kritik gerückt haben, bekamen Kreuzfahrtschiffe ihr Fett ab. Mittlerweile spricht kaum noch jemand über den Umstand, dass Umweltschutz auf See allenfalls ein Randthema ist. Der Deutsche Naturschutzbund beobachtet bereits seit über zehn Jahren die Kreuzfahrtenbranche. Aus dem jüngsten Bericht geht hervor, dass bislang viel angekündigt wurde, aber nur wenig umgesetzt wurde. Das als umwelt- und klimaschädlich geltende, aber spottbillige Schweröl wird noch immer von fast allen Reedereien verwendet. Ein paar wenige Neubauten setzen auf Alternativen, jedoch sind Umrüstungen bestehender Flotten allenfalls angekündigt worden, jedoch nur in wenigen Fällen umgesetzt worden. Der Nabu hat insgesamt 19 Reedereien und deren Umwelt- und Klimaschutzversprechen unter die Lupe genommen. Das Ergebnis der Analyse ist verheerend, denn die erst rangierte Hurtigruten Norway konnte lediglich die Hälfte der möglichen Punkte erreichend. Dementsprechend ernüchternd sieht es auf den nachfolgenden Rängen aus. Auf diesen befinden sich unter anderem Aida, Hapag-Llyod und Tui Cruises. Bei diesen geht aus der Nabu-Studie hervor, dass zwar sehr viel angekündigt wurde und man daher als Vorreiter gelten könnte, doch wurde vieles noch gar nicht umgesetzt. Weiter hinten befinden sich Costa, Phoenix Reisen und Marella. Das zuletzt genannte Schifffahrtsunternehmen hat im jüngsten Nabu-Ranking überhaupt keinen Punkt erreichen können. Die Umweltorganisation fordert, dass Kreuzfahrtschiffe so schnell wie möglich nicht mehr mit Schweröl betrieben werden sollen. Von der Politik aber auch den Reedereien fordert man, dass alle Neubauten künftig Null-Emissionen verursachen dürfen. Derzeit sind einige Alternativen in Bau, jedoch handelt es sich dabei fast

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Ljubljana will verstärkt auf Charterflüge setzen

Der slowenische Hauptstadtflughafen Ljubljana will sich künftig stärker im Bereich von Charterflügen positionieren. Betreiber Fraport Slovenija versucht verstärkt Urlaubsflüge anzuziehen und kann sich vorstellen eine Art Charterdrehkreuz zu werden. Seit der Pleite von Adria Airways hat Ljubljana keinen Homebase-Carrier mehr. Die Regierung vergibt für regelmäßige Linienflüge, die man als besonders wichtig erachtet, Subventionen. Diese sind im direkten Vergleich mit so genannten PSO-Subventionen aber nicht sonderlich hoch. Das Segment Charter spielt für den Flughafenbetreiber eine immer größere Bedeutung. Aus den vom Airport veröffentlichten Zahlen geht unter anderem hervor, dass in den ersten sechs Monaten des Jahres 2022 rund 93 Prozent aller Passagiere an Bord von Charterflügen waren. Damit lag man um 5,2 Prozent über dem Wert, den man im Vergleichszeitraum des Jahres 2019 hatte. Es handelte sich um 35.709 Charter-Fluggäste. Dieser Wert lag im Juli und August 2022 wahrscheinlich noch höher, da in diesem beiden Monaten traditionell die meisten unregelmäßigen Verkehre durchgeführt werden. Eine große Rolle im Charterverkehr spielt die kroatische Trade Air. Diese führt heuer die meisten unregelmäßigen Flüge ab Ljubljana durch. Air Cairo wird ab 1. Oktober 2022 einmal wöchentlich nach Hurghada fliegen. Beim Hinflug wird ein Zwischenstopp in Skopje eingelegt. In diesem Sommer haben Reiseveranstalter Freizeitflüge von Ljubljana in die Türkei, nach Spanien, auf die griechischen Inseln, nach Jordanien, Portugal, Ägypten, Tunesien, Malta, Albanien, Montenegro, in die Niederlande, nach Italien, Island und Lettland angeboten.

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