Z-ToGo

Weitere Artikel aus der Rubrik

Z-ToGo

Lufthansa will Flugbetrieb „weitgehend stabilisiert“ haben

Lufthansa-Vorstandsmitglied Christina Foerster ist der Ansicht, dass der Konzern den Tiefpunkt durchschritten habe und den Flugbetrieb „weitgehend stabilisiert“ habe. Auf momentan lange Wartezeiten an den Hotlines will man mit Neueinstellungen reagieren. Foerster sagte gegenüber den Zeitungen der Funke-Mediengruppe aber auch, dass mit einer kurzfristigen Entspannung nicht zu rechnen ist. Es würde weiterhin zu Flugstreichungen kommen, wobei man primär im innerdeutschen Verkehr den Rotstift ansetzt. Der Grund soll sein, dass es zumeist mehrere Verbindungen pro Tag gibt, auf die im Bedarfsfall umgebucht werden kann. Mit einer deutlichen Verbesserung rechnet die Managerin nicht vor dem Beginn des Winterflugplans 2022/23. Derzeit würden an den deutschen Flughäfen rund 500 Verwaltungsmitarbeiter von Lufthansa aushelfen. Grund dafür ist, dass es in den verschiedensten Bereichen beim Bodenpersonal viel zu wenige Mitarbeiter gibt. Davon sind auch die Callcenter betroffen, denn Fluggäste beklagen sich über zum Teil enorm lange Wartezeiten. Laut Foerster soll der Personalstand in den für die Lufthansa Group tätigen Callcentern noch heuer verdreifacht werden. Erst kürzlich brachte ein von der Gewerkschaft Verdi organisierter Warnstreik den Flugbetrieb der Kranich-Airline fast vollständig zum Erliegen. Auch Konzerntöchter und Kundenairlines waren in Frankfurt am Main und München betroffen, da die Passage-Bodenabfertigung nur äußerst eingeschränkt bis gar nicht zur Verfügung stand. Lufthansa will noch heuer und im kommenden Jahr jeweils rund 5.000 Mitarbeiter einstellen. Dem gegenüber steht, dass man sich im Zuge der Coronapandemie von 30.000 Beschäftigten getrennt hat.

weiterlesen »

Kommentar: Für neun Euro in überfüllten Regionalzügen das Klima retten?

Dass Passagiere so allerhand Strapazen auf sich nehmen, wenn es billig ist, ist von Lowcost-Airlines bekannt. Die An- und Abreise zum jeweiligen Airport kann schon mal länger dauern als der eigentliche Flug und allerhand Schikanen der Billigfluggesellschaften werden in Kauf genommen, um für möglichst wenig Geld von A nach B zu kommen. Ein vergleichbares Phänomen zeigt sich seit einigen Wochen im deutschen Schienenverkehr, denn das Neun-Euro-Ticket findet nicht nur enorm viele Abnehmer, sondern viele Reisende nutzen dies auch. Eigentlich wollte die deutsche Bundesregierung mit dieser auf drei Monate befristeten Aktion primär Pendlern unter die Arme greifen bzw. Autofahrer zum Umstieg auf Bahn und Bus bewegen. Der Umstand, dass der Löwenanteil des Zeitraums, in dem dieser Billigfahrschein angeboten wird, in die Sommerferien fällt, hat bereits im Vorfeld erahnen lassen, dass auch Urlaube und Ausflüge im großen Stil gemacht werden. Für lediglich neun Euro pro Monat kann man in Deutschland in den Monaten Juni, Juli und August 2022 nahezu alle Angebote des Regionalverkehrs nutzen. Fernzüge wie Intercity, Eurocity und IntercityExpress sind nicht inkludiert. Die Folge daraus: Die Auslastung im Fernverkehr ist drastisch gesunken, denn viele nutzen lieber die langsameren, aber im Billigticket inkludierten Regionalzüge. Diese sind vielerorts so stark überfüllt, dass Fahrkartenkontrollen gar nicht durchgeführt werden können, denn den Zugbegleitern ist es schlichtweg unmöglich durch die Waggons zu kommen. Zu Spitzenzeiten ist jeder Quadratzentimeter mit Fahrgästen besetzt und wenn man nirgendwo anders Platz findet, wird auch die Toilette zum „Ersatzabteil“. Flughäfen jammern wegen Parkplatz-Umsatzrückgängen Gleichzeitig entwickelte sich unter deutschen Journalisten ein neues

weiterlesen »

Ukraine entzieht Bees Airline AOC und Betriebsgenehmigung

Geflogen ist die ukrainische Billigfluggesellschaft Bees Airline bereits vor dem Einmarsch der Armee der Russischen Föderation in die Ukraine nicht mehr selbst. Die Leasinggeber haben die Maschinen aufgrund akuter Kriegsgefahr eingezogen. Nun ist der Lowcoster auch AOC und Betriebsgenehmigung los. Unmittelbar vor des von Russland angezettelten Kriegs in der Ukraine haben zahlreiche Lessoren verlangt, dass ihre Flugzeuge sofort außer Landes gebracht werden müssen. Nebst SkyUp, Ukraine International und anderen Anbietern war auch Bees Airline betroffen. Auf einen Schlag hatte man keine Maschinen mehr zur Verfügung. Übergangsweise behalf man sich mit ACMI-Lösungen, jedoch ein paar Tage später verfügte die Regierung aufgrund des Angriffs der Russen ein generelles Flugverbot für zivile Maschine. Dieses dauert noch immer an. Bees Airlines ist seit einigen Monaten keinen Meter geflogen. Unabhängig von der weiteren Kriegsentwicklung könnte es noch sehr lange dauern bis dieser Carrier wieder abheben kann, denn die Zivilluftfahrtbehörde der Ukraine hat AOC und Betriebsgenehmigung entzogen. Das Unternehmen erfüllt die Voraussetzungen nicht mehr. Es ist zwar möglich, dass man dieses – bei Erfüllung aller Vorschriften – zurückerhalten kann, jedoch ist ein Prüfverfahren neu zu durchlaufen. Erst vor wenigen Tagen sorgte Bees Airline mit einem patriotisch formulierten Kundenanschreiben für Aufsehen. In diesem bat man um Spenden für Projekte, die von der eigens gegründeten Organisation „Bees fur Future“ unterstützt werden sollen. Das Wording rund um den Aufruf wich stark von vergleichbaren Schreiben ab. Aviation.Direct hat vor einiger Zeit das Produkt des Billigfliegers auf der Strecke Eriwan-Odessa gestestet. Der Bericht findet sich unter diesem Link.

weiterlesen »

Basel: Air Algérie nimmt Constantine und Algier auf

Die Fluggesellschaft Air Algérie plant den Flughafen Basel-Mulhouse ab Anfang November 2022 mit Constantine und Algier zu verbinden. Dabei soll auch punktuell der mittlerweile selten gewordene Flugzeugtyp Boeing 737-600 eingesetzt werden. Ab 1. November 2022 will der algerische Carrier dreimal wöchentlich zwischen Constantine und Basel fliegen. Die Verbindung soll an den Verkehrstagen Dienstag, Donnerstag und Samstag bedient werden. Als Fluggerät kommen laut Air Algérie sowohl Boeing 737-600 als auch -800 zum Einsatz. Zunächst will man diese Route im Winterflugplan 2022/23 fliegen, kann sich bei entsprechender Nachfrage aber vorstellen, dass man ganzjährig fliegt. Einen Tag später nimmt Air Algérie eine Nonstopverbindung zwischen Algier und Basel auf. Diese soll einmal pro Woche bedient werden. Die Mittelstreckenjets des Typs Boeing 737-800 sollen jeweils am Verkehrstag Mittwoch zwischen den beiden Städten fliegen. Bei entsprechendem Erfolg will man die Frequenzen aufstocken.

weiterlesen »

Sansted: Ehemaliger Lauda-Europe-Flugbegleiter wegen Saufgelage vor Gericht

Jener Kabinenmitarbeiter der Ryanair-Tochter Lauda Europe, der im Mai während einem Flug von Polen nach London-Stansted alkoholische Getränke wie Jack Daniels konsumierte und dies auch noch mit entsprechenden Posen im Internet teilte, wurde nun im Vereinigten Königreich vor Gericht gestellt. Der ehemalige Flugbegleiter ist der Ansicht, dass er „kein Krimineller“ ist. Der Vorfall sorgte europaweit für Aufsehen, denn am 18. Mai 2022 bediente sich der damalige Lauda-Europe-Flugbegleiter aus den Vorräten, die eigentlich zum Verkauf an die Passagiere bestimmt waren, und nahm kräftige Schlücke aus Jack-Daniels- und Wein-Flaschen. Er posierte entsprechend für Fotos, die anschließend – auch von ihm selbst – im Internet geteilt wurden. Lauda Europe sprach unmittelbar nach Bekanntwerden des Vorfalls die fristlose Entlassung aus. Die Strafverfolgungsbehörden des Vereinigten Königreich haben zwischenzeitlich Anklage erhoben. Der Prozess fand diese Woche vor dem Chelmsford Magistrates‘ Court in Essex statt. Das Gericht hat noch kein Urteil verkündet, sondern für den 31. August 2022 zur Urteilsverkündung geladen. Laut Staatsanwaltschaft ist der Fall für die britische Justiz durchaus kompliziert, weil es aufgrund der Seltenheit derartiger Vorfälle „keine Richtlinien für die Verurteilung“ gibt. Dies könnte auch der Grund dafür sein, dass sich das Gericht mehr Zeit für die Entscheidung nimmt. Dem jungen Mann kann eine Haftstrafe von bis zu zwei Jahren oder aber eine Geldstrafe blühen. Auch die Übertragung an die nächst höhere Instanz steht im Raum. Der gesetzliche Grenzwert für Luftfahrtpersonal liegt bei 9 mcg Alkohol pro 100 ml Atemluft, was niedriger ist als der gesetzliche Grenzwert für das Führen von Fahrzeugen von 35

weiterlesen »

Kosovo: Staatsanwaltschaft verhaftet Prishtinajet-Eigentümer

Die beiden Eigentümer der „Fake-Airline“ Prishtinajet wurden auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Pristina verhaftet. Einer der beiden fungierte auch als Geschäftsführer der Briefkastenfirma, die offiziell in München sitzt, jedoch eine Geschäftsanschrift in Düsseldorf angibt.Den Managern wird vorgeworfen, dass diese im großen Stil Tickets für nichtexistierende Charterflüge verkauft haben sollen. Für alle Verdächtigten gilt die Unschuldsvermutung. In sozialen Netzwerken wie Facebook und Instagram warb Prishtinajet mit Fotos von Flugzeugen von Air Malta und Malta MedAir mit besonders günstigen Preisen um Kundschaft. Über die eigene Homepage verkaufte man die „Tickets“ zu besonders günstigen Preisen. Auf den „Bestätigungen“ wurde dann der Two-Letter-Code von Heston Airlines verwendet. Alle genannten Fluggesellschaften erklärten gegenüber Aviation.Direct, dass man mit Prishtinajet in keiner Geschäftsbeziehung steht und definitiv für dieses Unternehmen keine Charterflüge durchführt. Auch sämtliche Airports, die Prishtinajet im „Streckennetz“ hatte, wussten nichts von deren Charterflügen. Flüge gab es keine und nur dann, wenn die Geschädigten hartnäckig mit Strafanzeigen gedroht haben, soll das bezahlte Geld zurückgeflossen sein. Während die Strafverfolgungsbehörden in Deutschland, wo Prishtinajet offiziell sitzt, eher zurückhaltend sind, hat man im Kosovo Fakten geschaffen. Die dortige Staatsanwaltschaft hat die beiden Eigentümer der deutschen Prishtinajet UG verhaftet. Betroffen ist auch der Geschäftsführer. Die Strafverfolgungsbehörde teilte mit, dass man auch Hausdurchsuchungen durchgeführt hat und dabei Beweismaterial, das den Anfangsverdacht erhärtet haben soll, gefunden und beschlagnahmt habe. Die Beschuldigten, für die die Unschuldsvermutung gilt, werden in Kürze einem Untersuchungsrichter vorgeführt, der darüber entscheidet, ob die Untersuchungshaft fortgeführt wird. Die Staatsanwaltschaft geht nach heutigem Stand der Dinge davon aus, dass man Anklage

weiterlesen »

Mietwagen-Vermittler will sinkende Preise wahrnehmen

Die gewerblichen Vermieter von Kraftfahrzeugen haben heuer die Preise drastisch angehoben. Punktuell kommt es auch zu Engpässen, denn die momentane Nachfrage schein den einen oder anderen Anbieter zu überraschen. Der Vermittler Sunny Cars ist aber der Ansicht, dass es derzeit wieder zu Preissenkungen kommt. An manchen Destinationen scheint aufgrund hoher Preise die Nachfrage stark rückläufig zu sein. Darauf reagieren manche Vermieter mit Vergünstigungen. Sunny Cars hält diese Entwicklung für nicht vorhersehbar. „Die Auswirkungen des fallenden Konsumklima-Index spürt nun auch der Mietwagenmarkt. Bei den Urlaubsautos beginnt eine unerwartete Trendwende. Dabei ändert sich die Marktsituation, weist dabei jedoch kein einheitliches Bild auf. Vielmehr entwickelt sie sich ähnlich tagesaktuell wie die Aktienbörse“, so das Unternehmen. Mit 75 Prozent beziehen sich die meisten im Juli 2022 eingegangenen Buchungen auf die Hauptsaison von Juli bis September 2022. Dabei zeigt sich weiterhin die kleinste Fahrzeugkategorie „Economy“ als Liebling der Reisenden: Rund 65 Prozent aller Buchungen entfallen auf diese Kategorie der Klein- und Kleinstwagen. Die durchschnittliche Buchungsdauer stieg um 0,4 Tage an, verglichen mit der Zeit vor Corona. Durchschnittlicher Buchungswert Sunny Cars / Year to date: 2019/Juli: 352 Euro 2022/Juni: 647 Euro 2022/Juli: 581 Euro 2019/Juli vs. 2022/Juli = +65 % Wert pro Buchung zu Vor-Corona 2022/Juni vs. 2022/Juli = -10,2 % Wert pro Buchung zum Vor-Monat Die meisten Buchungen im Juli 2022 fielen auf diese fünf Zielgebiete: Spanien Griechenland Italien Portugal USA

weiterlesen »

Juli 2022: Flughafen Berlin-Brandenburg hatte 1,97 Millionen Passagiere

Der Flughafen Berlin-Brandenburg wurde im Juli 2022 von 1,97 Millionen Passagieren genutzt. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat konnte man sich leicht steigern, jedoch lag man deutlich unter dem Wert, den Tegel und Schönefeld im Juli 2019 hatten: Damals reisten 3,4 Millionen Fluggäste über die beiden Airports. Damit lag der Flughafen Berlin-Brandenburg im Juli 2022 um rund 40 Prozent unter dem Vorkrisenniveau. Seit Jahresanfang 2022 wurde dieser Airport von rund zehn Millionen Passagieren genutzt. Damit hat man bereits das Aufkommen des Gesamtjahres 2021, in dem man 9,9 Millionen Reisende hatte, übertroffen. Im vergangenen Monat starteten und landeten knapp 15.200 Flugzeuge in der Hauptstadtregion und damit 300 weniger als im Juni 2022. Im Juli 2021 wurden 11.600 Starts und Landungen gezählt, im Vor-Corona-Jahr 2019 waren es 25.700. Die Auslastung der Maschinen lag im vergangenen Monat bei 86 Prozent. Insgesamt wurden im Juli 2022 rund 2.300 Tonnen Luftfracht umgeschlagen und damit genauso viel wie im Vorjahresmonat 2021. Im Juli 2019 waren es 3.200 Tonnen. „Allein in den ersten dreieinhalb Ferienwochen reisten rund 1,65 Millionen Menschen über den Flughafen Berlin Brandenburg. Die Zahl der Passagiere verteilte sich relativ gleichmäßig, im Schnitt starteten und landeten täglich 66.000 Passagiere am BER. Das stellte alle Mitarbeitenden der Flughafengesellschaft und ihrer Partner jeden Tag vor große Herausforderungen. Dank unserer gemeinsamen Anstrengungen liefen die Prozesse bisher geordnet und weitgehend stabil. Für das verantwortungsvolle Miteinander aller Beteiligten bedanke ich mich“, so BER-Chefin Aletta von Massenbach.

weiterlesen »

Juli 2022: Ryanair hatte 16,8 Millionen Passagiere an Bord

Die Ryanair Group beförderte im Juli 2022 rund 16,8 Millionen Passagiere. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum konnte sich der Billigflieger um 81 Prozent verbessern. Die Auslastung wird mit 96 Prozent kommuniziert und liegt somit um 16 Prozentpunkte über jener, die man im Juni 2021 hatte. Seit Jahresanfang hatte die Ryanair Group eigenen Angaben nach 142 Millionen Passagiere an Bord. Damit liegt man erheblich über dem Aufkommen der ersten sieben Monate von 2021, denn damals nutzten 40 Millionen Reisende den irischen Billigflieger. Der Ladefaktor verbesserte sich um 14 Prozentpunkte auf 87 Prozent. Ryanair-Zahlen auf einen Blick: Monat (2022) Passagiere Auslastung Dezember   9.5m 81% Januar   7.0m 79% Februar   8.7m 86% März 11.2m 87% April 14.2m 91% Mai 15.4m 92% Juni 15.9m 95% Juli 16.8m 96%

weiterlesen »

Ita Airways hat Deutschland-Präsenz weiter hochgefahren

Der Alitalia-Nachfolger Ita Airways stockt während der laufenden Sommerperiode 2022 die Präsenz in Deutschland auf. Man bietet wöchentlich 114 Flüge zwischen Italien und der Bundesrepublik an. Zu Aufstockungen ist es besonders in Stuttgart und Frankfurt am Main gekommen. Die Landeshauptstadt von Baden-Württemberg wird ab Mailand-Linate 24 Mal pro Woche angesteuert. Ab Rom-FCO hat man die Frankfurt-Flüge auf tägliche Bedienung angehoben. Ita Airways hat das vormalige Alitalia-Deutschland-Angebot nicht nahtlos übernommen, sondern die Routen schrittweise reaktiviert. Derzeit befindet man sich in einer Art Expansionsphase, denn der Carrier kann sich vorstellen in der Bundesrepublik weitere Airports anzusteuern bzw. je nach Bedarf die Frequenzen auf besehenden Strecken weiter anzuheben.

weiterlesen »