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Flughafen Sarajevo performt deutlich über Vorkrisen-Niveau

Mit 210.954 abgefertigten Passagieren im abgelaufenen Juli 2022 fährt der Flughafen Sarajevo das beste Ergebnis seiner Geschichte ein. Die neuen Rekordzahlen machen die Leidenszeit während der Pandemie vergessen. Der bosnische Hauptstadtflughafen stößt in Sachen Passagieraufkommen in neue Sphären vor. Exakt 210.954 Fluggäste registrierte der Airport im Juli 2022. Der Airport übertrifft dabei den Vergleichsmonat aus dem Jahr 2019 um satte 16,6 Prozent. Die Anzahl der Flugbewegungen lag bei 2.033, um 16 Prozent mehr als vor drei Jahren. Von Januar bis Juli wurden insgesamt 770.409 Passagiere abgefertigt, was einer Steigerung von 20,6 Prozent bzw. 131.746 zusätzlichen Passagieren entspricht.

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Vietnam Airlines meidet Luftraum über Taiwan-Straße

Als Reaktion auf die zunehmenden Spannungen zwischen China und den USA nach dem Taiwan-Besuch der US-Spitzenpolitikerin Nancy Pelosi hat Vietnam Airlines seine Flugrouten in der Region geändert. Die Airline wolle den Luftraum über der Taiwan-Straße wegen möglicher chinesischer Militärübungen rund um die Meerenge meiden, wie das deutsche Luftfahrtportal Aero berichtet. „Um den Betrieb und die Flugsicherheit zu gewährleisten, wird Vietnam Airlines ab dem 4. August die Flugrouten zwischen Vietnam und Nordostasien, einschließlich Japan, Korea und Taiwan sowie zwischen Vietnam und den USA anpassen, um das Überfliegen einiger Gebiete in der Nähe der Insel Taiwan (China) zu vermeiden“, schrieb die Fluglinie. China hatte zuvor vor Flügen rund um Taiwan gewarnt. Peking hat Militärmanöver rund um die demokratische Inselrepublik angekündigt. Diese sind eine Reaktion auf den Besuch der Vorsitzenden des US-Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi.

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Malaysia lässt sämtliche CoV-Einreisebeschränkungen fallen

Malaysia verabschiedet sich vollständig von den wegen des Coronavirus verhängten Einreisebeschränkungen. Ab sofort ist das Land in Südostasien frei für Reisende zugänglich. Seit April 2022 sind die Grenzen in Malaysia bereits geöffnet. Zuletzt war die Einreise jedoch noch an bestimmte pandemiebedingte Nachweispflichten gebunden. Diese sind seit dem 1. August 2022 abgeschafft. In einer Regierungsmitteilung hieß es, dass alle Corona-Einreisebestimmungen unabhängig vom Impfstatus der Einreisenden aufgehoben wurden. In der aktualisierten Information des Auswärtigen Amtes werde darauf hingewiesen, dass Touristen dennoch die App MySejahtera herunterladen müssen. Der dort bislang zu hinterlegende Impfnachweis sei allerdings nicht mehr zu erbringen. Das berichtet Check24. Bis zum 31. Juli musste der Impfstatus in der malaysischen App nachgewiesen werden. Ungeimpfte Reisende hatten überdies einen höchstens 48 Stunden alten, negativen PCR-Test vorzuweisen. Binnen 24 Stunden nach der Einreise nach Malaysia musste ein zusätzlicher Antigen-Schnelltest durchgeführt werden, auf den ungeachtet des Ergebnisses eine fünftägige Quarantäne erfolgte.

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Lufthansa vereinbart mit Gewerkschaft Verdi Gehaltssteigerung für Bodenpersonal

Lufthansa und die Gewerkschaft Verdi haben sich in der dritten Verhandlungsrunde auf einen neuen Vergütungstarifvertrag für das Bodenpersonal der Lufthansa geeinigt. Es seien spürbare Gehaltssteigerungen vereinbart worden, die überproportional für die unteren Vergütungsgruppen seien. Bei der AUA-Mutter kommt es damit nicht erneut zu einem Streik der Beschäftigten an Check-in oder bei der Abfertigung von Flugzeugen. Ein eintägiger Ausstand hatte in der vergangenen Woche mehr als 1.000 Flugstreichungen an den Lufthansa-Drehkreuzen Frankfurt und München ausgelöst. Und das mitten in der Hauptsaison, die Reisenden wegen Störungen des Flughafenbetriebes aufgrund von Personalmangel in Europa ohnehin schon viel Geduld abverlangt. „Wir freuen uns, dass es uns gelungen ist, mit dem Sozialpartner eine gute Lösung für unsere Mitarbeitenden zu finden“, so Michael Niggemann, Personalvorstand und Arbeitsdirektor der Deutschen Lufthansa AG. „Wir haben große Gehaltszuwächse vereinbart. Es war uns wichtig, die unteren und mittleren Einkommensgruppen über-proportional zu berücksichtigen. Damit werden wir der sozialen Verantwortung für unsere Beschäftigten gerecht und sichern unsere Attraktivität als Arbeitgeber. Ange-sichts der immer noch hohen Belastungen durch die Pandemie und der unsicheren Konjunktur haben wir die Anhebung der Vergütungen über mehrere Stufen zeitlich gestreckt und durch eine 18-monatige Laufzeit längerfristige Planungssicherheit geschaffen.“ Im Einzelnen beinhaltet der neue Vergütungstarifvertrag folgende Bestandteile: •    Festbetrag von 200 Euro pro Monat rückwirkend zum 1. Juli 2022•    Erhöhung der monatlichen Grundvergütung von 2,5 Prozent, mindestens aber 125 Euro ab 1. Januar 2023•    Erhöhung der monatlichen Grundvergütung um 2,5 Prozent ab 1. Juli 2023 •    Laufzeit von mindestens 18 Monaten Steigerungen der monatlichen Grundvergütungen (brutto) innerhalb der Laufzeit:  •  

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Australien: McDonalds-Menü brockte Passagier 1.820 Euro Geldstrafe ein

Die Einfuhr von Lebensmitteln tierischer Herkunft ist Reisenden in vielen Staaten, darunter auch der EU-Schengen-Raum, zumeist nicht gestattet. Besonders streng handhabt dies beispielsweise Australien. Ein Passagier, der von einem Bali-Urlaub nach Darwin nach Hause geflogen ist, musste wegen einem mitgebrachten McDonalds-Menü eine saftige Geldstrafe von umgerechnet 1.820 Euro bezahlen. Das Corpus Delicti: Ein in Indonesien im Fastfood-Lokal gekauftes Menü, das aus zwei Eier-Muffins und einem Schinkencroissant bestand. Diese hätte der Australier nicht mit nach Hause nehmen dürfen, denn die lokalen Bestimmungen besagten, dass derartige Lebensmittel von Privatpersonen nicht eingeführt werden sollen. Der Passagier wurde im Zuge einer Kontrolle von einem speziell ausgebildeten Spürhund erwischt. Für den Verstoß kassierte der Australier eine saftige Geldstrafe in der Höhe von 2.664 Australischen Dollar (ungefähr 1.820 Euro). Ironischerweise hätte er das selbige Menü wesentlich billiger in einer Macca’s (unter diesem Namen tritt McDonalds seit einigen Jahren in Australien auf) in Darwin kaufen können. „Dies wird die teuerste Maccas-Mahlzeit sein, die dieser Passagier je zu sich genommen hat. Die Geldstrafe ist doppelt so hoch wie ein Flug nach Bali, aber ich habe kein Mitleid mit Menschen, die die strengen australischen Biosicherheitsmaßnahmen missachten, und die jüngsten Nachweise zeigen, dass Sie erwischt werden. Australien ist MKS-frei, und wir wollen, dass das auch so bleibt. … Biosicherheit ist kein Witz – sie hilft, Arbeitsplätze, unsere Farmen und Lebensmittel zu schützen und die Wirtschaft zu unterstützen“, erklärt Australiens Landwirtschaftsminister Murray Watt. Strenge Quarantänevorschriften auch für Tiere Downunder praktiziert schon sehr lange äußerst strikte Einfuhrbestimmungen für Lebensmittel tierischen Ursprungs. Auch

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Analyse: Fliegen Österreicher oder bleiben sie lieber am Boden?

Die Urlaubsaison ist in vollem Gange und nach über 2 Jahren Pandemie ist die Reiselust der Österreicher so groß wie nie. Welches Verkehrsmittel bevorzugt man hierzulade für die Urlaubsreise? Steigen die Österreicher noch ins Flugzeug oder haben sie etwa Flugscham? Und wer kann sich vorstellen, zukünftig nur noch terran, also ohne Flugzeug, zu urlauben? Diesen und weiteren Fragen ist das Online Research-Institut Marketagent in seiner aktuellen Reisestudie unter 1.000 Personen nachgegangen. Reisegewohnheiten der Österreicher Herr und Frau Österreicher verreisen im Mittel 14 Tage, also 2 Wochen im Jahr. Urlaub im eigenen Land bzw. in direkten Nachbarländern bestreitet man hierzulande am liebsten mit dem Auto (78%), immerhin jeder Dritte nutzt die Bahn (33%), ein Fünftel fliegt (19%). Auch innerhalb Europas bevorzugen die Österreicher mehrheitlich die Anreise mit dem KFZ (57%). 2 von 5 steigen für Europa-Reisen in ein Flugzeug (41%), 27% in den Zug. Bei Fernreisen führt dann natürlich fast kein Weg mehr am Flughafen vorbei. Mehr als drei Viertel nutzen für Fernreisen das Flugzeug 76%). Immerhin noch jeweils 6% bestreiten eine Fernreise auch mit Auto bzw. Wohnwagen oder Bahn. Im Mittel leistet man sich hierzulande laut der vorliegenden Umfrage übrigens 1 Mal pro Jahr eine Flugreise. Sieht man sich die Kriterien an, die für die Befragten bei der Wahl eines Transportmittels am ausschlaggebendsten sind, überrascht es nicht, dass Herr und Frau Österreicher am liebsten mit dem Auto in den Urlaub fahren. Schließlich erfüllt das KFZ drei der Top-4-Kriterien: Gutes Preis-Leistungsverhältnis (64%), Komfort bei der Reise (52%) und wenig bis kein

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Deutsche Flughäfen haben 73 Prozent des Vorkrisenniveaus erreicht

Die deutschen Verkehrsflughäfen haben im Juni 2022 rund 73 Prozent des Aufkommens, das man im Vergleichsmonat des Jahres 2019 hatte, erreicht. Gegenüber Juni 2022 hat sich die Nutzung der Airports um 213,6 Prozent gesteigert. Rückgänge gab es im Frachtbereich: Deutschlandweit wurden 420.102 Tonnen umgeschlagen. Damit lag man um 6,5 Prozent unter dem Wert, den man im Juni 2021 erreicht hat, jedoch um 7,9 Prozent über dem Vorkrisenmonat. Die Zahl der gewerblichen Flugbewegungen war mit 160.847 Starts und Landungen fast doppelt so hoch wie im Juni 2021 (+87,9%), gegenüber 2019 wurden mit -21,4% bereits wieder mehr als drei Viertel aller gewerblichen Flüge durchgeführt. Im Europa-Verkehr konnte das Aufkommen gegenüber 2021 verdreifacht werden. Die 12,64 Mio Passagiere bedeuten ein Plus von +205,6% gegenüber dem Vorjahr. Im Vergleich zum Vorkrisenniveau von 2019 sind dies mehr als vier Fünftel der Reisenden (81,0%). Die Interkont-Nachfrage wuchs zum Vorjahr um +285,0% auf über 2,66 Mio Passagiere. Im Vergleich zum Juni 2019 werden damit wieder mehr als zwei Drittel der Reisenden befördert (70,8%).Die Bedeutung des innerdeutschen Luftverkehrs nimmt weiter ab. Mit 1,93 Mio innerdeutschen Passagieren (+195,5% ggü 2021) fällt die Nachfrage wieder unter die 2 Mio-Marke und hat damit etwas mehr als die Hälfte des Vorkrisenaufkommens erreicht (52,1%). Nachfrage im ersten Halbjahr 2022 deutlich höher als im Vorjahreszeitraum Von Jänner bis Juni 2022 wurden an den deutschen Flughäfen mehr als 68,72 Mio. Passagiere (an+ab) gezählt. Mit +326,7% verzeichnen die Flughäfen ein intensives Wachstum zum Vorjahr. Zum Vorkrisenniveau in 2019 fehlen aber noch 42,3%. 8,35 Mio Passagiere flogen

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Flughafen Wien AG korrigiert Gewinnprognose nach oben

Die Flughafen Wien AG rechnet damit, dass man heuer einen Umsatz in der Höhe von 670 Millionen Euro erzielen wird. Dies bisherige Prognose wurde um 30 Millionen Euro angehoben. Auch soll der prognostizierte Gewinn höher ausfallen. Das börsennotierte Unternehmen teilte am Mittwoch ad hoc mit, dass man mit einem positiven Ebitda in der Höhe von „zumindest rund 290 Millionen Euro“ rechnet. Dies vormalige Prognose wurde damit um 30 Millionen Euro nach oben korrigiert. Das Jahresergebnis soll mit „mindestens 100 Millionen Euro“ positiv ausfallen. Vormals rechnete man mit etwa 80 Millionen Euro. Allerdings weist der Vorstand der Flughafen Wien AG auch darauf hin, dass es Faktoren gibt, die die Vorausschau negativ beeinflussen können. Dazu schreibt das Unternehmen: „Die angepassten Werte erfolgen unter der Annahme, dass es im Herbst und Winter zu keinen pandemiebedingten Lock Downs oder massiven Verkehrsbeschränkungen kommt. Die Investitionen werden bei rund € 84 Mio. liegen. Ein weiterer Unsicherheitsfaktor bleibt der heute nicht abschätzbare weitere Verlauf des Krieges in der Ukraine und dessen Folgen für den Luftverkehr“.

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Norwegian nimmt wieder Kurs auf Salzburg

Der Billigflieger Norwegian Air Shuttle plant im Winter 2022/23 wieder den österreichischen Flughafen Salzburg anzusteuern. Ab Stockholm-Arlanda will man während der Hauptsaison zwei wöchentliche Umläufe anbieten. Durchgeführt werden die Flüge von der Tochtergesellschaft „Norwegian Air Sweden AOC“. Am 25. Dezember 2022 wird man einen Umlauf an einem Sonntag anbieten. Ansonsten fliegt man bis voraussichtlich 25. März 2023 an den Verkehrstagen Mittwoch und Samstag mit Boeing 737-800. Die Strecke richtet sich in erster Linie an schwedische Wintersportler, die ihren Urlaub in Österreich verbringen wollen. Eine echte „Neuaufnahme“ ist diese Route nicht, denn Norwegian Air Shuttle war bereits in der Vergangenheit im „Schifahrer-Verkehr“ nach Salzburg tätig.

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EASA hat Preighter-Ära beendet

Seit 1. August 2022 sind so genannte „Preighter“ in der Europäischen Union Geschichte, denn die EASA hat die seit Frühjahr 2020 bestehende Ausnahmeregelung nicht mehr verlängert. Man hält dies für nicht mehr notwendig. Zu Beginn der Corona-Pandemie waren Passagierflüge aufgrund von Grenzschließungen bzw. nahezu unüberwindbaren Einreise- und Quarantänebestimmungen, die panikartig ohne jegliche wissenschaftliche Evidenz erlassen wurden, so ganz und gar nicht gefragt. Viele Fluggesellschaften haben ihren Betrieb temporär eingestellt bzw. konnten sich zumindest teilweise ins Frachtgewerbe „flüchten“. Temporär bestand eine äußerst hohe Nachfrage, so dass auch Passagierflugzeuge für den Transport von Masken und sonstigen Gütern herangezogen wurden. Auch die österreichische Austrian Airlines funktionierte Maschinen, mit denen normalerweise Passagiere transportiert werden, temporär in so genannte „Preighter“ um. Für den genannten Carrier war es aber eher ein „Groscherlgeschäft“, denn in Österreich gab es – im Gegensatz zu anderen europäischen Ländern – keinen Frachtboom. Im Gegenteil: Das Aufkommen war sogar stark rückläufig. Die EASA sieht nun keine Notwendigkeit für den weiteren Einsatz von Passagierflugzeugen als so genannte „Preighter“. Die Ausnahmeregelung ist am 31. Juli 2022 ausgelaufen und wurde nicht verlängert. Dazu erklärt die europäische Behörde:  Die Ausnahmeregelungen wurden nicht über den 31. Juli 2022 hinaus verlängert. Das Gleiche gilt für bestehende Genehmigungen, die auf der Grundlage der Abweichung für die Beförderung von Fracht in Fahrgasträumen erteilt wurden. Es wird erwartet, dass die Frachtkapazität in den Laderäumen von Passagierflugzeugen bis zum Sommer 2022 zunehmen wird, was den Druck auf die Logistikkette verringern wird“.

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