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Leipzig: SunExpress stockt Antalya auf

Die türkische Ferienfluggesellschaft SunExpress reagiert auf den Umstand, dass der Mitbewerber Corendon Airlines ab vielen deutschen Airports das Angebot stark zurückfährt. Betroffen ist auch der Verkehr zwischen der Bundesrepublik und der Türkei – eigentlich traditionelle Kerngeschäft von Corendon. SunExpress baut zunächst ab dem Flughafen Leipzig/Halle das Flugangebot von/nach Antalya auf. Derzeit bietet das Joint-Venture von Lufthansa und Turkish Airlines bis zu 13 wöchentliche Umläufe zwischen den beiden Städten an. In zwei Schritten erhöht man das Angebot auf 18 Rotationen pro Woche. Zunächst hebt man mit Wirksamkeit zum 13. September 2022 die wöchentlichen Flüge um zwei Umläufe auf 15 Rotationen an. Die zweite Aufstockung ist für den 25. September 2022 angekündigt und bringt drei weitere Umläufe. Die erhöhte Bedienung wird seitens des Carriers mit besonders großer Nachfrage begründet. Vorerst ist geplant, dass bis inklusive 21. Oktober 2022 bis zu 18 wöchentliche Rotationen zwischen Leipzig/Halle und Antalya durchgeführt werden. Eine Verlängerung ist bei anhaltend hohen Buchungszahlen vorstellbar. Der direkte Konkurrent Corendon Airlines und seine maltesische Tochtergesellschaft Corendon Europe hat erst kürzlich den Rotstift im Deutschland-Flugplan angesetzt. Ab nahezu allen Airports, die man in der Bundesrepublik ansteuert, hat man massive Kürzungen vorgenommen. Viele Routen, gerade im Deutschland-Türkei-Verkehr, werden vorzeitig eingestellt. Auf manchen Ferienstrecken kommt es auch zur Zusammenlegung von Flügen. Ein aktueller Tripreport über Corendon findet sich unter diesem Link.

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Luftfracht: Gewessler-Ministerium hält Flughafen Linz für „nicht systemkritisch“

Aus dem Umstand, dass Österreichs Verkehrsministerin Leonore Gewessler (Grüne) keine sonderliche Freundin der Luftfahrt ist, machte die Politikerin noch nie einen Hehl. Nun liegt sie mit dem Flughafen Linz-Hörsching in einem ungewöhnlichen Clinch. Der Airport soll nicht als „kritische Infrastruktur“ eingestuft sein. Der oberösterreichische Flughafen spielt im Frachtbereich eine immer größere Rolle. Beispielsweise unterhält der Logistikkonzern DHL hier einen Umschlagplatz. Auch zahlreiche andere Cargoairlines steuern Linz-Hörsching planmäßig an. Wenn es aber um für Heizzwecke benötigtes Erdgas geht, soll der Airport laut „Klimaschutzministerium“ nicht systemrelevant sein. Dagegen tritt Flughafendirektor Norbert Draskovits energisch an und hat einen umfangreichen Brief an Leonore Gewessler verfasst. Unter anderem schreibt der Manager: „Hinsichtlich der aktuellen Gaskrise teilen wir Ihnen mit, dass die Flughafen Linz GesmbH im Notfall Gas für Heizzwecke benötigt. Der Fracht- und Hangarbereich kann ausschließlich mit Gas beheizt werden. (…) Wir ersuchen Sie, zur Aufrechterhaltung der Lieferketten und zur Versorgung der Menschen in Österreich unseren Airport als kritische Infrastruktur auch im Notfall mit Gas zu versorgen, damit wir neben Wien die Daseinsvorsorge gewährleisten können“. Gerade während der Corona-Pandemie wurden viele Schutzartikel wie Masken, Handschuhe, aber auch Impfstoffe des Herstellers Biontech/Pfizer über den Flughafen Linz-Hörsching eingeflogen. Draskovits hebt auch hervor, dass er oberösterreichische Airport rund um die Uhr angeflogen werden darf und gerade deshalb im Cargobereich zur kritischen Infrastruktur zählt. Verkehrsministerin Leonore Gewessler lässt nur selten Gelegenheiten aus, um die österreichische Luftfahrt künstlich schlecht zu reden. Bislang brillierte sie jedoch nur mit Ankündigungen, die bis dato nicht umgesetzt wurden, weil sie schwere unionsrechtliche Bedenken beim

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Air India setzt künftig auf regionale Drehkreuze

Die Fluggesellschaft Air India befindet sich nach dem Verkauf an Tata Sons im Umbruch. Das Streckennetz soll umgekrempelte werden. Gleichzeitig kündigt Kommerzchefin Purnima Nerurkar an, dass sowohl international als auch im Inland wieder expandiert werden soll. Air India wurde Anfang dieses Jahres an Tata Sons verkauft. Zuvor gelang es der Regierung über mehrere Jahre hinweg nicht das defizitäre Unternehmen zu verkaufen. Der neue Eigentümer will Synergien mit anderen Fluggesellschaften, die man besitzt, erzeugen. Derzeit ist noch völlig offen welche Marken man aufgeben wird, jedoch wird es nicht Air India sein. Künftig will man sich regionaler aufstellen und an verschiedenen kleineren Airports in Indien Drehkreuze eröffnen. Diese werden unterschiedlich ausgerichtet sein. Manche werden sich auf den Inlandsverkehr konzentrieren, während es ab anderen auch internationale Flüge bis hin zu Langstreckenverbindungen geben wird. Der Haupthub soll weiterhin Delhi bleiben und die Managerin stellte auch in Aussicht, dass es hier weiteres Wachstum geben wird. Unter dem Dah von Tata Sons befindet sich derzeit die Fluggesellschaften Air India, Air India Express, Air Asia India und Vistara. Vorgesehen ist, dass die genannten Carrier näher zusammengeführt werden sollen. Die Eigentümer wollen auch die Anzahl der Marken reduzieren. Man deutete auch an, dass es künftig vermehrt zu Flügen mit Zwischenlandungen bzw. Umstiegen kommen könnte. Dazu sollen die regionalen Drehkreuze, die sich im Aufbau befinden, eine wichtige Arbeit leisten. Als wichtige Ziel- bzw. Quellmärkte im Ausland betrachtet man Nordamerika, Europa, den Nahen Osten, Afrika und Zentralasien. Man will den Verkehr in Richtung Nordamerika in den nächsten drei Jahren verdreifachen.

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Motorboote dürfen in Kroatien nicht ohne Führerschein gefahren werden

Im Sommerurlaub eine kleine Ausfahrt mit einem Motorboot machen ist für viele eine Freude. Diese kann jedoch in Kroatien bereits vor der Abfahrt enden, wenn man kein entsprechendes Patent hat. Der Mittelmeerstaat verlangt im Gegensatz zu anderen Staaten bereits ab dem ersten PS Motorisierung einen gültigen Bootsführerschein. In der Europäischen Union gibt es keine einheitliche Regelung wie stark ein Wasserfahrzeug angetrieben sein darf, um es patentfrei steuern zu dürfen. Grundsätzlich ist man auf der sicheren Seite, wenn man einen gültigen Sportbootführerschein vorweisen kann. Damit verfügt man über ein amtliches Dokument, das nachweist, dass man befähigt ist ein Wasserfahrzeug zu steuern. Das führerscheinfreie Lenken ist enorm unterschiedlich geregelt. Beispielsweise darf man in Griechenland bis zu 70 PS ohne Schein fahren. In Italien sind es 40 PS und in Deutschland und Spanien jeweils 15 PS. In der Bundesrepublik gibt es noch die Besonderheit, dass das Wasserfahrzeug bis zu 15 Meter lang sein darf. Kroatien hingegen verlangt bereits ab dem ersten PS eine gültige Lizenz. Die Organisation AC Nautic kritisiert die uneinheitliche Praxis, da deren Ansicht nach viele EU-Staaten das Patentwesen defacto in private Hände gelegt hätten. Oft werden die Theorie Prüfungen für die Bootsführerscheine mittels Multiple Choice gemacht. Gelernt wird mittlerweile auch sehr oft nur mehr mittels Apps. Eine verpflichtende Theorie Ausbildung ist in den meisten EU-Ländern nicht gesetzlich vorschrieben. Eine mündliche Prüfung ist oft auch nicht vorgesehen! Daher reicht oft das Lernen von vorgefertigten Antworten und Fragen für die Prüfung. Der Umstand, dass in vielen EU-Ländern zumindest kleinere Boote ohne Patent

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Ita-Airways-Verkauf: Regierung fordert nachgebesserte Angebote ein

Die geschäftsführende italienische Regierung will den Verkauf von Ita Airways noch vor den Neuwahlen über die Bühne bringen. Man forderte nun die bisherigen Bieter auf ihre Angebote nachzubessern, da man die bisherigen Gebote als unzureichend eingestuft hat. Bislang wurde das Konsortium MSC/Lufthansa als jenes mit den besten Chancen gehandelt. Allerdings wollen sich Certares/Air France-KLM/Delta den italienischen Carrier nicht wegschnappen lassen. Erst kürzlich ist man mit einem nachgebesserten Angebot an das zuständige Ministerium herangetreten. Dies hat offenbar bewirkt, dass die Regierung sämtliche Bieter dazu aufgefordert hat zügig nachgebesserte Offerte einzureichen. Der Gewinner soll nach Ablauf der Frist innerhalb von zehn Tagen bekanntgeben werden, so Finanzminister Daniele Franco während einer Pressekonferenz. „Keiner der beiden für die ITA eingegangenen Vorschläge entspricht vollständig den Anforderungen des Ministerpräsidentenamtes. Aus diesem Grund werden sie in kürzester Zeit, innerhalb weniger Tage, aufgefordert, weitere Vorschläge zu formulieren und in kürzester Zeit zu antworten“, so das Regierungsmitglied. „Die Ziele der Operation sind die Maximierung des Wertes, der im Besitz des Staates sein wird, aber auch eine Reihe anderer Ziele, von der Governance über die industrielle Struktur bis hin zur Nutzung und Größe der Hubs. Es geht darum, eine Gesamtbewertung vorzunehmen“. Der geschäftsführende Regierungschef, Mario Draghi, stellte wiederholt klar, dass er den Verkauf von Ita Airways über die Bühne bringen will und nicht der Nachfolgeregierung überlassen will. Daher hat die Thematik nun wieder an Fahrt gewonnen. Kurz zuvor äußerte sich Lufthansa-Chef Carsten Spohr dahingehend, dass die Geduld des von ihm geleiteten Konzerns „nicht unendlich“ sein soll. Sollte das Konsortium MSC/Lufthansa

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GlobalX will ehemalige Volotea-Boeing-717 betreiben

Der Maschinentyp Boeing 717, der noch von McDonnell Douglas entwickelt wurde, ist mittlerweile immer seltener anzutreffen. In den Vereinigten Staaten von Amerika interessiert sich GlobalX für die Einflottung dieses Musters. Man befindet sich bereits auf der Suche nach Piloten mit entsprechender Musterberechtigung. In den USA dürfte es kein all zu großes Problem darstellen, dass GlobalX Flugzeugführer, die den Anforderungen laut Stellenanzeige entsprechen findet, da beispielsweise Delta dieses Muster noch aktiv betreibt und erst im Zuge der Corona-Pandemie die letzten Einheiten der MD-80-Reihe ausgeflottet hat. Die genannte Airline ist derzeit weltgrößter Betreiber der Boeing 717, die ursprünglich von McDonnell Douglas als MD-95 entwickelt wurde. Laut einem Bericht von CH-Aviation.com soll GlobalX diesen Maschinen Typ von BCC Equipment Leasing leasen. Es handelt sich um einen konzerneigenen Lessor des Herstellers Boeing. Konkret sollen die ehemaligen Volotea-B717 künftig von GlobalX betrieben werden. Konkret geht es um 13 Maschinen, denn die übrigen vier Jets dieses Typs gehören anderen Leasinggebern. Mittlerweile ist der Kreis der Boeing-717-Operator klein geworden. In Europa war Volotea der letzte Betreiber dieses Musters. Weltweit setzen nur noch drei Airlines dieses Muster im großen Stil ein und mit GlobalX kommt ein vierter Betreiber hinzu. Mit 88 Einheiten ist Delta Air Lines der weltgrößte B717-Operator. Hawaiian Airlines setzt 20 Stück ein und Cobham Aviation Services 19 Exemplare. Delta flottet dieses Muster bis zum Jahr 2025 aus, so dass in größerem Umfang Gebrauchtflugzeuge verfügbar sein werden. Als Ersatz dienen Airbus A220.

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Condor erhöht die Gehälter für alle Mitarbeiter

Die Ferienfluggesellschaft Condor erhöht die Gehälter der Belegschaft um rund neun Prozent. Tarifverhandlungen sind allerdings keine angestanden. Seitens der Gewerkschaften UFO, Verdi und Vereinigung Cockpit wird das Vorgehen positiv bewertet. Mit den drei genannten Arbeitnehmervertretungen wurden fast unbemerkt von der Öffentlichkeit neue Bezüge für das Personal ausverhandelt. Diese sollen der aktuellen Inflation Rechnung tragen und je nach Job zwischen sieben und neun Prozent mehr Lohn bringen. Betroffen sind laut einer Condor-Sprecherin sämtliche rund 4.000 Mitarbeiter des deutschen Ferienfliegers. Diese Gehaltserhöhung soll insbesondere die Wertschätzung des Unternehmens für das Engagement und den Einsatz der Condorianerinnen und Condorianer in diesem herausfordernden Sommer und den vergangenen Monaten zum Ausdruck bringen“, so eine Condor-Sprecherin. Seitens der Gewerkschaften wird auch vermutet, dass es sich um einen strategischen Schachzug der Geschäftsleitung handeln könnte, denn beim Mitbewerber Lufthansa würden sich die Verhandlungen um Lohnerhöhungen in vielen Berufsgruppen wesentlich komplizierter gestalten. Bei Condor wäre dies anders gewesen, denn die Initiative wäre von der Firmenleitung selbst ausgegangen.

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DHL: Singapore Airlines hat erste Boeing 777-200F übernommen

Die Frachtflugsparte von Singapore Airlines hat die erste von vorläufig fünf Boeing 777-200F, die im Rahmen einer Kooperation mit dem Logistikkonzern DHL betrieben werden sollen, übernommen. Die Maschine trägt die Registrierung 9V-DHA. Das Cargoflugzeug wurde am 3. August 2022 von Everett nach Singaur Changi überstellt. In Kürze soll diese Boeing 777-200F in den Fracht-Liniendienst gestellt werden. Voraussichtlich im Oktober 2022 soll eine zweite Einheit ausgeliefert werden. Die übrigen Exemplare erwartet Singapore Airlines im kommenden Jahr. Im Eigenbetrieb setzt der Carrier derzeit sieben Boeing 747-400FSCD ein. Die Neuzugänge sind für die Kooperation mit DHL bestimmt. Die insgesamt fünf B777-200F sollen von Singapur aus im Streckennetz der Deutsche-Post-Tochter eingesetzt werden. Aus diesem Grund trägt bereits die erste Einheit eine Hybrid-Livery von DHL und Singapore Airlines.

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Ungarn: Orban-Regierung verhängt 760.797 Euro Geldstrafe über Ryanair

Die ungarische Regierung rund um Viktor Orban hat im Streit mit der Billigfluggesellschaft Ryanair die nächste Eskalationsstufe aufgefahren und gegen den Carrier eine Geldstrafe in der Höhe von umgerechnet 760.797 Euro verhängt. Hintergrund ist, dass sich der Lowcoster massiv gegen die Sondersteuer für Fluggesellschaften zur Wehr setzt. Die Orban-Regierung hat vor einigen Wochen beschlossen, dass so genannte Übergewinne von Unternehmen abgeschöpft werden sollen. Dabei hat man auch die Luftfahrtbranche ins Auge gefasst. Während sich Wizz Air auffällig ruhig verhält, poltert die Führung des irischen Konkurrenten laut gegen diese Sondersteuer und kündigte auch an, dass man diese den Passagieren in Rechnung stellen wird. Wer diese nicht bezahlen will, wird nicht mitgenommen. Ryanair verschickte kurz nach Inkrafttreten des Dekrets von Viktor Orban Nachforderungen an die Fluggäste. Konkret bedeutet das, dass man auch bei bestehenden Buchungen die Sondersteuer nachträglich kassiert. Wer nicht bereit ist die Nachzahlung zu leisten, wird nicht befördert. Genau das wollte die Orban-Regierung aber nicht, denn diese hat angeordnet, dass die Sonderabgabe von den Unternehmen zu leisten ist und eben nicht an Fluggäste durchgereicht werden darf. Bereits kurz nach Bekanntwerden des Verhaltens von Ryanair polterte der Konsumentenschutzminister, dass man „ungarische Familien schützen müsse“. Die Vorgehensweise der Obran-Regierung ist in der Luftfahrtbranche umstritten, denn nicht alle Carrier sind in die Gewinnzone zurückgekehrt und gerade ab ungarischen Airports sind aufgrund geringer Kaufkraft die Margen recht gering. Auffällig ist aber, dass sich die ungarische Billigfluggesellschaft Wizz Air, die außerhalb Ungarns nur selten mit Kritik an der Politik spart, wortkarg verhält. Es werde lange

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Qantas: Führungskräfte sollen am Gepäckband aushelfen

Die Fluglinie Qantas hat mit Kapazitätsproblemem beim Bodenpersonal zu kämpfen – nun sollen die Manager des Konzerns aushelfen. In einer Internen Mitteilung wurden sie aufgefordert, sich für ein dreimonatiges Programm zu melden. Hauptaufgabe sei das Verladen und Sortieren von Koffern, ausgebildet werden soll an den Flughäfen von Sydney und Melbourne, so COO Colin Hughes in der Mitteilung, berichtet der „Guardian“. Der geplante Start ist demnach Mitte August, mindestens 100 Führungskräfte sollen für das Koffersortieren rekrutiert werden. Wie Hughes weiter schreibt, gebe es „keine Erwartung“, dass der Job am Gepäckband zusätzlich zum bisherigen Job erfüllt wird. Zahlreiche Fluglinien kämpfen derzeit mit einer Personalknappheit, zuletzt mehrten sich Berichte über Chaos an den Flughäfen. Im Lockdown wurden bei Qantas mindestens 1.600 Menschen entlassen, die bis dahin für die Koffer der Gäste der Fluglinie zuständig waren, schreibt der „Guardian“ weiter. Die Aufgabe wurden an einen Dienstleister vergeben, unrechtmäßig, wie ein Gericht urteilte. Qantas hat dagegen Berufung eingelegt. Laut einer Qantas-Sprecherin halfen seit Ostern bereits Mitarbeiter aus der Konzernzentrale zu Spitzenzeiten an den Flughäfen aus.

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