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A400M: Airbus testet Löschausrüstung erfolgreich

Der europäische Flugzeugbauer Airbus hat in Spanien erfolgreich eine austauschbare Feuerlöschausrüstung für das militärische Muster A400M getestet. Die Versuche fanden bei Tageslicht auf einer Höhe von rund 150 Fuß statt. Weiters umfassten diese niedrige Fluggeschwindigkeiten bis zu 125 Knoten und Abwürfe von bis zu 20 Tonnen Wasser aus dem aktuellen Tank in weniger als zehn Sekunden. Ziel der Kampagne war es, die Wasserabwurfmenge und -zeit sowie die Fähigkeit der A400M für diese neue Rolle zu validieren. Der Prototyp wurde in enger Zusammenarbeit mit dem spanischen Luftwaffengeschwader 43, den europäischen Brandschutzbehörden und dem spanischen Ministerium für Ökologischen Wandel und Demografie (MITECO) entwickelt und getestet. „Die Entwicklung der Feuerlöschausrüstung ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Bemühungen, mit unserem Handeln und unseren Produkten zu einer nachhaltigeren und sicheren Welt beizutragen. Wir sind überzeugt, dass die A400M eine entscheidende Rolle im Kampf gegen die immer größer werdende Bedrohung durch Waldbrände spielen und zum Schutz von Umwelt und Infrastruktur beitragen kann“, sagte Michael Schöllhorn, CEO von Airbus Defence and Space. Bei der Airbus-Feuerlöschlösung für die A400M handelt es sich um ein sogenanntes Roll-on/Roll-off-Kit (RORO), das keine Änderungen am Flugzeug erfordert und sich daher in jeder A400M einsetzen lässt. Das Wasser befindet sich in einem festen Tank im Laderaum und wird von zwei voneinander unabhängigen Türen zurückgehalten. Diese sind mit zwei Flutrohren verbunden, sodass das Wasser bei Aktivierung der Ableitung durch zwei Abschnitte am Ende der Rampe ausgestoßen wird. Mit der neuen RORO-Lösung können Einsatzkräfte schnell auf unvorhergesehene Brände reagieren und das Flugzeug danach wieder für andere

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Ab Sotschi: Aeroflot Group nimmt Dubai mit Sukhoi SSJ-100 auf

Die russische Aeroflot Group reaktiviert mit Wirksamkeit zum 3. August 2022 die Flugverbindungen zwischen Russland und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Vom vor einiger Zeit in Sotschi eingerichteten Mini-Hub aus wird die Tochtergesellschaft Rossiya täglich nach Dubai fliegen. Als Fluggerät kommen Sukhoi Superjet SSJ-100 zum Einsatz. Zubringer werden unter anderem ab St. Petersburg angeboten. Ab Moskau-Scheremetjewo ist jeweils ein zusätzlicher Umstieg in St. Petersburg, Jekaterinburg, Tjumen oder Nischni Nowgorod notwendig. Vereinfacht gesagt bedeutet das, dass die Aeroflot Group die Destination Dubai ab der russischen Hauptstadt derzeit nur mit zwei Umstiegen anbietet. Der von Rossiya durchgeführte Flug SU 6781 wird nachts durchgeführt. Die Maschinen des Typs Sukhoi Superjet SSJ-100 verlassen Sotschi jeweils gegen 0 Uhr 35 Lokalzeit und erreichen Dubai um 5 Uhr 35. Die Rückflüge SU 6782 heben um 08 Uhr 45 in der Golfstadt ab und erreichen die Stadt am Schwarzen Meer gegen 11 Uhr 35. Interessanterweise bietet Aeroflot in diese Flugrichtung das Ziel Moskau mit nur einem Umstieg in Sotschi an.

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United Airlines übernimmt zehn Flugzeuge später

Das Star-Alliance-Mitglied United Airlines wird sieben Boeing 737-Max und drei Boeing 787-10, die heuer zur Auslieferung angestanden wären, erst nächstes Jahr übernehmen. Dies geht aus dem jüngsten Quartalsbericht des Carriers hervor. Das hat zur Folge, dass United plant heuer 43 Boeing 737 Max sowie fünf B787-10 zu übernehmen. Bei zuletzt genanntem Maschinentyp ist dies aber nicht in Stein gemeißelt, denn es notwendige grüne Licht der U.S.-amerikanischen Zivilluftfahrtbehörde FAA steht noch aus. „Wir erwarten derzeit bereinigte Investitionsausgaben für das Gesamtjahr 2022 in Höhe von etwa 5,2 Mrd. U.S.-Dollar, die in dem Maße niedriger ausfallen werden, wie weniger Flugzeuge tatsächlich ausgeliefert werden“, sagte Finanzvorstand Gerald Laderman.

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EU hat Luftfahrt-Sanktionen gegen Russland minimal gelockert

Die Europäische Union hat die gegen die Russische Föderation ausgesprochenen Sanktionen neuerlich angepasst. Im Bereich von Ersatzteile für Verkehrsflugzeuge kommt es zu minimalen Lockerungen, die an der Börse Moskau regelrecht gefeiert wurden, denn die Aktie von Aeroflot legte deutlich zu. Während in den meisten Bereichen die Sanktionen ausführlich ausformuliert sind, ist der Bereich Verkehrsluftfahrt eher kurz gehalten. Die EU-Kommission hält es nun für „angemessen“, „den Austausch von technischer Unterstützung mit Russland für Luftfahrtgüter und -technologien zuzulassen, soweit dies erforderlich ist, um die Arbeit der Internationalen Zivilluftfahrt-Organisation (ICAO) zur Festlegung technischer Industrienormen zu gewährleisten“. Die westlichen Sanktionen verbieten die Ausfuhr und den Verkauf oder die Weitergabe aller Flugzeuge, Teile und Ausrüstungen an das Land sowie alle damit verbundenen Reparatur-, Wartungs- und Finanzdienstleistungen und das Leasing. Die nunmehrige Änderung bedeutet eine minimale Lockerung.

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Athen: Griechische Regierung rechnet mit 5,7 Millionen ankommenden Passagieren

Griechenlands Tourismusminister Vassilis Kikilias rechnet damit, dass in der zweiten Jahreshälfte 2022 rund 5,7 Millionen Reisende am Flughafen Athen landen werden. So seine Prognose eintreten sollte, ist mit einem neuen Monatsrekord für September 2022 zu rechnen. „In der zweiten Jahreshälfte 2022 werden schätzungsweise 5,7 Millionen Reisende auf dem Luftweg nach Athen kommen“, sagte Kikilias in einem Interview mit dem Fernsehsender SKAI. Gleichzeitig betonte das Regierungsmitglied, dass die Priorität auf den Einnahmen liege und nicht auf der Quantität. Ziel sei es, die Staatskasse aufzubessern, um die Einnahmen an die durchschnittliche griechische Familie und an Berufstätige weiterzugeben, und zwar im Rahmen der Bemühungen, weniger bekannte lokale Gemeinschaften zu stärken. „Die bisherigen Daten zeigen, dass diese Ziele erreicht werden, ebenso wie die Verlängerung der Tourismussaison“, sagte er und fügte hinzu, dass die diesjährige Saison voraussichtlich bis Dezember dauern wird. „Der Tourismus macht 25 Prozent des BIP des Landes aus und ist die Haupteinnahmequelle. Es versteht sich von selbst, dass die Regierung in Schnellprojekte investieren wird, um im kommenden Jahr ein neues Tourismusmodell mit Schwerpunkt auf nachhaltiger Tourismusentwicklung auf den Weg zu bringen“, so der griechische Minister. Bislang wurden in den ersten fünf Monaten des Jahres auf den griechischen Flughäfen insgesamt 14 Millionen Passagiere abgefertigt, was einem Anstieg von 377,7 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum im Jahr 2021 entspricht und nach Angaben der griechischen Zivilluftfahrtbehörde (HCAA) 86 Prozent des Niveaus vor der Covid-Pandemie erreicht hat. Die griechischen Behörden gehen davon aus, dass die Touristenankünfte bis Ende des Jahres das Rekordjahr 2019 erreichen oder sogar

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Nach Zypern und Georgien: Arkia nimmt internationale Flüge ab Eilat auf

Seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie hat der israelische Flughafen Eilat keine regelmäßigen internationalen Flüge mehr. Das soll sich bereits im August 2022 ändern, denn Nonstop-Flüge nach Larnaka und Batumi sollen aufgenommen werden. Während vor der Krise ausschließlich nicht-israelische Carrier im regelmäßigen internationalen Verkehr von/nach Eilat-Ramon tätig waren, nimmt nun Arkia zwei Strecken auf. Es handelt sich auch in anderer Hinsicht um eine Premiere, denn grenzüberschreitend wurde dieser Airport bislang nur in der kalten Jahreszeit angeflogen. Arkia will Larnaka und Batumi ab August 2022 mehrmals wöchentlich ansteuern. Gleichzeitig hofft man seitens der Flughafens und der Stadtverwaltung von Eilat, dass im Winterflugplan 2022/23 insbesondere europäische Lowcost-Carrier zurückkehren könnten. In der Vergangenheit hatte man deren Aktivitäten stark subventioniert.

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Etihad Airways wertet Wien-Präsenz auf und baut aus

Mit Wirksamkeit zum 1. August 2022 ändert Golfcarrier Etihad Airways das Wien-Konzept. Der Zwischenstopp in Mailand-Malpensa, der bislang noch auf einigen Umläufen praktiziert wurde, entfällt dann. Die österreichische Bundeshauptstadt soll künftig fünfmal wöchentlich nonstop – in beide Richtungen – mit Abu Dhabi verbunden werden. Bei der Aufnahme wurde die Route mit Zwischenlandung in Malpensa angeboten. Zuletzt hatten noch zwei Umläufe auf dem Weg nach Wien einen Stopp auf Mailands größtem Flughafen. Ab 1. August 2022 wird Etihad Airways sämtliche Flüge zwischen Wien und Abu Dhabi als Nonstopflüge durchführen. Weiterhin soll im Regelfall Fluggerät des Typs Boeing 787-9 zum Einsatz kommen. Auf die Flüge ab der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate nach Mailand-Malpensa hat dies zur Folge, dass zweimal pro Woche der Umweg über Wien entfällt. Weiterhin werden sieben Umläufe auf dieser Route angeboten. Etihad Airways plant ab voraussichtlich 1. Jänner 2023 täglich zwischen Abu Dhabi und der österreichischen Hauptstadt zu fliegen. Konkret bedeutet das, dass zwei zusätzliche Umläufe dazu kommen werden. Auf dieser Strecke steht mit in direktem Wettbewerb mit dem Billigflieger Wizz Air, der ebenfalls mehrmals wöchentlich unterwegs ist.

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Urlauberansturm: Memmingen sieht sich gut vorbereitet

Im Hinblick auf die Sommerferien, die in den deutschen Bundesländern Bayern und Baden-Württemberg starten, sieht sich der Flughafen Memmingen gut aufgestellt. Man rechnet mit einem großen Andrang, jedoch geht man nicht davon aus, dass das Chaos ausbrechen wird. „Unsere Mannschaft ist fit und gut aufgestellt für den Ferienstart und den Verlauf danach“, erläutert Airport Vertriebsleiter Marcel Schütz. So habe man in den letzten Wochen und Monaten kontinuierlich neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingestellt und werde das auch weiterhin tun. „Und wenn es eng kommt, helfen alle engagiert zusammen.“ Da der Flughafen Memmingen die Zahlen der Vor-Corona-Zeit bereits überschritten und schon am letzten Sonntag die Marke von einer Million Passagiere erreicht hat, sei eine vermehrte Nachfrage längst Alltag. Aktuell liegt die Passagierzahl im Juli mit rund elf Prozent über dem Vergleichszeitraum des Jahres 2019. Für die anstehenden Sommerferien rechne man mit rund 310.000 Fluggästen und 900 Starts und 900 Landungen. 2019 waren es 275.417 Passagiere. Kam es in den letzten Wochen zu Verspätungen oder in seltenen Fällen zu Flugstreichungen, so lag dies laut Schütz meist an der Überlastung anderer Flughäfen sowie des Luftraums. Aber auch der Passagier selbst, darauf verweisen Marcel Schütz und seine Kollegen, könne etwas zur schnelleren Abfertigung beitragen. Zum einen sollte man weiter mindestens zwei Stunden vor Abflug am Airport sein. Da die Passagiere in der Regel online eingecheckt haben und über eine Bordkarte verfügen, müssen nur jene mit Gepäck zur Aufgabe an die Check-in Schalter. „Auch wer beim Handgepäck richtig packt, spart später Zeit bei der Sicherheitskontrolle“, erläutert

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Quartalszahlen: Embraer konnte 32 Flugzeuge ausliefern

Der brasilianische Flugzeugbauer Embraer konnte im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres insgesamt 32 Maschinen ausliefern. Erst kürzlich konnte man während der Farnborogh Air Show größere Neuaufträge bekanntgeben. Bei den Auslieferungen, die in den vergangenen drei Monaten erfolgt sind, handelt es sich um 21 Businessjets sowie elf Verkehrsflugzeuge. Laut Erklärung von Embraer wurden acht E176 und drei E195-E2 an Fluggesellschaften übergeben. Seit Jahresanfang konnten die Brasilianer 46 Maschinen ausliefern. Dabei handelte es sich um 12 E175 und fünf E195-E2 sowie um 29 Businessjets. Während der Farnborough Air Show konnte Embraer unter anderem verkünden, dass Porter zahlreiche E2-Jets bestellt hat. Diese sollen in den nächsten Jahren ausgeliefert werden.

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Lufthansa hat bereits am Dienstag 45 Flüge gestrichen

Der Streik des Lufthansa-Bodenpersonals hat noch gar nicht begonnen, jedoch hat der Carrier eigenen Angaben nach bereits am Dienstag rund 7.500 Passagiere nicht geflogen. Die Schuld dafür sucht man bei der Gewerkschaft Verdi und das obwohl noch gar nicht gestreikt wurde. Lufthansa teilte mit, dass man am Dienstag ab Frankfurt und München rund 45 Flüge gestrichen hat. Dabei soll es sich fast ausschließlich um Langstreckenverbindungen, die angeblich ausgebucht waren, gehandelt haben. Betroffen sind laut Kranich-Airline unter anderem die Flüge aus Bangkok, Singapur, Boston, Denver, New York, Chicago, Los Angeles, San Francisco und Seoul nach München. In Richtung Frankfurt am Main sind unter anderem Buenos Aires, Johannesburg, Miami und Neu-Delhi abgesagt worden. Für Mittwoch hat Lufthansa aufgrund des Streiks des Bodenpersonals fast alle Flüge gestrichen. Damit wirkt sich der Streik bereits heute auf Gäste aus, die morgen planmäßig in München oder Frankfurt gelandet wären. Lufthansa erklärt weiters, dass man „mit Hochdruck“ daran arbeiten würde den Flugbetrieb bis zum Wochenende zu stabilisieren. In den nächsten Tagen ist mit Nachwirkungen in Form weiterer Ausfälle und Verspätungen zu rechnen. Auch die Konzernschwester Austrian Airlines hat alle für Mittwoch geplanten Verbindungen nach Frankfurt und München gestrichen.

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