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Offene Leasingraten: Olympus Airways muss 4,5 Millionen U.S-Dollar nachzahlen

Die griechische Fluggesellschaft Olympus Airways wurde im London High Court zur Nachzahlung offener Leasingraten sowie Schadenersatz in der Höhe von 4,5 Millionen U.S.-Dollar verurteilt. Es geht um einem im Jahr 2016 geleasten Airbus A319. Der Prozess fand bereits im Vorjahr statt, jedoch wurde die Entscheidung des London Circuit Commercial Court des High Court of England and Wales erst vor wenigen Wochen zugestellt. Laut CH-Aviation.com ging es um ausstehende Leasingraten sowie Wartungszahlungen für den Airbus A319 SX-BHN. Weiters verhandelte man über zwei CFM-Triebwerke. Die Maschine wurde nach dem Abschluss des Leasingvertrags verkauft. Der neue Leasinggeber verlangte von der griechischen Fluggesellschaft ausstehende Zahlungen für Grundmiete und Wartung bis zum 31. Oktober 2018. Nachdem die Fluggesellschaft dieser Aufforderung nicht nachkam, stellte der Leasinggeber ihr am 1. November und erneut am 2. November 2018 einen Mahnbescheid und eine Kündigung des Leasingverhältnisses zu. Olympus Airways soll die Verpflichtung zur Zahlung der nicht grundsätzlich bestritten haben, jedoch bestritt man den Zeitpunkt des Inkrafttretens der Novationsvereinbarung und leugnete die Verpflichtung zur Zahlung der Miete für die Zeit davor. Im Jahr 2019 wurde die Maschine von griechischen Behörden an die Kette gelegt, da der Carrier Außenstände bei diversen Flughäfen und Dienstleistern hatte.

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Junge Easyjet-Kadettin nach Insektenstich verstorben

Ein Stich einer Mücke wurde einer 21-jährigen Easyjet-Kadettin in Belgien zum Verhängnis. Das Insekt infizierte die Dame mit Staphylococcus aureus. Die Infektion breitete sich in ihrem Gehirn aus, so dass sie wenige Wochen danach verstorben ist. Im Mai 2021 befand sich die junge Flugzeugführerin in Antwerpen und nahm dort an einer Pilotenschulung für eine Cockpitstelle bei Easyjet teil. Sie wurde nahe dem rechten Auge im Bereich ihrer Stirn von einer Stechmücke gestochen. Zunächst nichts Ungewöhnliches, denn so ziemlich jeder hat schon unliebsame Bekanntschaft mit den kleinen, fliegenden Plagegeistern gemacht. Allerdings ging es der angehenden Easyjet-Pilotin, die in Belgien eigentlich ihre Instrumentenausbildung absolvieren wollte, zunehmend schlechter. Am 7. Juli 2021 wurde sie ins örtliche Krankenhaus eingeliefert. Laut einer Erklärung des Gerichtsmediziners, aus der die Daily Mail zitiert, soll sie starke Schwellungen gehabt haben. Auch sah es danach aus, dass sie Entzündungen hatte. Die Notaufnahme im Krankenhaus soll ihr unter anderem Antibiotika verschrieben haben. Die Gerichtsmedizin stellte fest, dass sich nach dem Insektenstich eine Infektion mit Staphylococcus aureus in ihrem Gehirn ausgebreitet hatte. Dies wurde offenbar bei der ersten Untersuchung im Krankenhaus nicht erkannt. Nur zwei Tage später brach die junge Verkehrspilotin zusammen und soll von ihrem Lebensgefährten in die Notaufnahme gebracht worden sein. Alle medizinischen Bemühungen waren dann vergebens, denn am 12. Juli 2021 verstarb sie. Der leitende Gerichtsmediziner von Suffolk stellte in seinem Bericht fest, dass Frau Pepper an den Folgen einer schweren Infektion starb, die durch einen Insektenstich an der Stirn verursacht wurde. Als medizinische Todesursache wurde eine septische

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Ryanair fährt Lauda-Basis Zagreb hoch

Die Billigfluggesellschaft Ryanair hat angekündigt, dass innerhalb der nächsten zwei Wochen jene Routen ab Zagreb, die temporär reduziert, eingestellt bzw. noch gar nicht aufgenommen wurden, wieder hochgefahren werden. Weiters wird die Tochtergesellschaft Lauda Europe einen dritten Airbus A320 stationieren. Die Firmengruppe unterhält in Zadar und Zagreb Stützpunkte, die von der zuvor genannten maltesischen Airline betrieben werden. In der kroatischen Hauptstadt wurde das Angebot temporär wiederholt reduziert geführt. Unter anderem hatte man zu wenige Flugbegleiter zur Verfügung. Die Ryanair Group wird die Flüge nach Karlsruhe/Baden-Baden, Bergamo, Paris-Beauvais, Charleroi, Göteborg, Frankfurt-Hahn, Malaga, Malmö, Malta, Memmingen, Paphos, Sandefjord und Weeze wieder aufnehmen, ebenso wie die Flüge nach Basel, Sofia und Brindisi. Die Korfu-Strecke soll einmal pro Woche bedient werden. „Wir freuen uns auf einen buchungsstarken Sommer von/nach Zagreb. Ryanair wird fast achtzig Flüge pro Woche anbieten (über dreißig mehr als im letzten Jahr), um unseren Kunden in Zagreb eine große Auswahl an europäischen Top-Destinationen wie London, Mailand und Paris oder beliebten Urlaubszielen wie Brindisi, Korfu und Malaga zu bieten und gleichzeitig den Einreiseverkehr in Zagreb nach zwei verlorenen Jahren wieder anzukurbeln“, so die Billigfluggesellschaft.

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Geisterflüge: Air Dolomiti fliegt öfters leer nach Innsbruck

In letzter Zeit führen Lufthansa und ihre deutschen Töchter besonders häufig Leerflüge durch. Offiziell erklärt das Unternehmen, dass man die Maschinen zu anderen Einsatzorten positionieren würde, um Verspätungen zu vermeiden, jedoch fliegen die Flugzeuge auffällig oft auf der ursprünglich geplanten Route, aber die Passagiere bleiben zurück. Dieses Phänomen zeigt sich derzeit auch gehäuft auf der von Air Dolomiti bedienten Strecke Frankfurt-Innsbruck. In den letzten Tagen ist die italienische Lufthansa-Tochter wiederholt leer vom Lufthansa-Drehkreuz aus in die Tiroler Landeshauptstadt geflogen. Die Passagierflüge wurden jeweils gestrichen, aber die Embraer-Regionaljets sind dennoch nach Innsbruck ferry nach Innsbruck geflogen. Von den Anzeigetafeln in Frankfurt und Innsbruck wurden diese „Geisterflüge“ vorsorglich entfernt. Womöglich auch, um der Lobby der Umweltschützer kein zusätzliches Argumentationsmaterial zu geben, denn eine rationale Erklärung dafür, dass zahlende Fluggäste sitzen gelassen werden, leer nach Innsbruck geflogen wird, um dann mit Passagieren wieder zurück nach Frankfurt zu fliegen, gibt es nicht. Auch in den nächsten Tagen stehen wieder „Air-Dolomiti-Geisterflüge“ in die Tiroler Landeshauptstadt an. Das italienische Luftfahrtunternehmen wollte diese Thematik übrigens nicht kommentieren. In nachstehender Tabelle sind die für Innsbruck geplanten Flüge der Lufthansa-Tochter ersichtlich. Jene, bei denen bereits feststeht, dass sie ferry durchgeführt werden, sind gekennzeichnet. Flugnummer Destination Abflug Bemerkung EN8057 INN – FRA 06:35 EN8050 FRA – INN 08:55 EN8051 INN – FRA 10:40 EN8052 FRA – INN 12:40 Geisterflug/ferry EN8053 INN – FRA 14:35 EN8056 FRA – INN 21:00 Geisterflug/ferry

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Berlin: Norwegischer Vertrauensvorschuss

Norse öffnet den USA Winterflugplan 2022/23 ab Berlin noch vor dem Erstflug Der oftmals in den Medien gebeutelte Berliner Hauptstadtflughafen BER erhält einen ordentlichen Vertrauensvorschuss. Obwohl ab dem Flughafen der deutschen Hauptstadtregion noch kein einziger Linienflug der neuen Transatlantischen Low Cost Airline „Norse“ aus Norwegen abgehoben ist, wurde dieses Wochenende bereits der Winterflugplan zur Buchung freigegeben. Die Boeing 787-9 Dreamliner fliegen dabei jeweils 3x wöchentlich ab dem BER in Richtung New York – (JFK) sowie nach Los Angeles. Die im Schnitt erst 4 Jahre jungen Flugzeuge, welche ursprünglich allesamt an Norwegian ausgeliefert worden waren operieren dabei in einer 2-Klassen-Bestuhlung mit Platz für insgesamt rund 330 Passagiere. Da die 787-9 unterschiedlich bestuhlt sind, kann die Anzahl an Sitze dabei auf dem eingesetzten Flieger variieren. Während der „Premium“ Bereich dabei in einer 2-3-2 Bestuhlung und bis zu 56 Sitzen daherkommt, wird in der regulären Economy-Class eine 3-3-3 Konfiguration mit, im Normalfall, 282 Sitzen verbaut sein, je nach Konfiguration sind aber auch über 300 Economy Sitze verbaut, was mit einem kleineren Premium Bereich einherkommt. Norse startet dabei mit Einstiegspreisen nach New York ab 160€ (One-Way) und ohne Gepäck, während nach Los Angeles ab 189€ (One-Way) ohne Gepäck in der günstigsten verfügbaren Tarifklasse verlangt werden. Während nach New York zusätzlich noch das amerikanische Star Alliance Mitglied „United“ ab Berlin unterwegs ist, hier wird allerdings der United Hub Newark/EWR bedient, wird die US-Westküste mit dem Ziel Los Angeles dabei konkurrenzlos durch Norse bedient. Wie eingangs erwähnt wird New Yorks John F. Kennedy Airport dabei nach

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Zu wenige Triebwerke: Go First muss 12 A320neo am Boden lassen

Der indischen Billigfluggesellschaft Go First gehen die Triebwerke für ihre 52 Airbus A320neo aus. Daher muss man bereits 12 Einheiten auf dem Boden halten. Hintergrund ist, dass man zahlreiche Pratt & Whitney PW1100G noch nicht von Überholungen bzw. Nachrüstungen zurückbekommen hat. Die Angelegenheit zieht sich schon einige Zeit hin, denn die lokale Zeitung „Economic Times“ berichtet, dass die betroffenen Triebwerke bereits im Jänner 2022 an den Hersteller übergeben wurden. Man hoffte darauf, dass man zwischenzeitlich einen Ersatz erhalten wird, jedoch war dies aus nicht näher bezeichneten Gründen nicht möglich. Die Rückgabe der von P&W überholten Triebwerke verzögerte sich. Derzeit geht man davon aus, dass diese voraussichtlich Mitte Juli 2022 eintreffen werden. Die Fluggesellschaft kann bis dahin rund ein Fünftel der A320neo-Flotte nicht betreiben. Go First ist der neue Name der Billigfluggesellschaft Go Air. Derzeit betreibt man unter anderem 52 Airbus A320neo sowie fünf A320ceo. Die indische Luftfahrtbehörde besteht auf Überholungen bzw. Nachrüstungen der PW1100G-Triebwerke. Der Konkurrent IndiGo Airlines hat laut CH-Aviation.com diesen Schritt bereits im August 2020 abgeschlossen. Die indische Generaldirektion für Zivilluftfahrt (DGCA) untersagte den Betrieb der nicht umgerüsteten PW1100G.

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KLM nimmt zwei Embraer 190 von German Airways ins Wetlease

German Airways wird ab 28. August 2022 mit zwei Embraer 190 im Auftrag von KLM fliegen. Der Wetlease-Auftrag ist vorerst bis zum 30. Oktober 2022 befristet. Die niederländische Airline erklärte unter anderem, dass man aufgrund von Personalmangel die beiden Regionaljets samt Besatzungen anmieten wird. Die von German Airways betriebenen Embraer 190 werden ab Amsterdam-Schiphol zum Einsatz kommen von dort aus primär auf Routen, die sonst von KLM Cityhopper bedient werden, anzutreffen sein. Unter anderem handelt es sich um die Destinationen Düsseldorf, Stuttgart, Nürnberg, Basel, Göteborg und Stavanger. KLM und der Flughafen Amsterdam-Schiphol leiden derzeit unter akutem Personalmangel. Dieser hat zur Folge, dass es am Airport regelmäßig stundenlange Wartezeiten, unter anderem vor der Sicherheitskontrolle, gibt. Das niederländische Luftfahrtunternehmen hat eine Reihe von Maßnahmen vorgestellt, die die aktuelle Situation zumindest lindern sollen.

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Trotz Streik: SAS-Piloten fliegen gestrandete Urlauber aus

Die Fluggesellschaft SAS muss derzeit aufgrund von Pilotenstreiks viele Flüge streichen. Nun gibt es eine „kleine Einigung“ mit den Flugzeugführern, denn diese haben sich dazu bereiterklärt über das laufende Wochenende rund 100 Flüge durchzuführen, um gestrandete Urlauber nach Hause zu fliegen. Im Kern des Tarifstreits liegen Geschäftsleitung und Gewerkschaften noch sehr weit auseinander. Unmittelbar vor dem Beginn des Arbeitskampfs wurde bekannt, dass SAS in den Vereinigten Staaten von Amerika ein Insolvenzverfahren nach Chapter 11 angemeldet hat. Als Ursache hierfür hat die Geschäftsleitung auch auf den Pilotenstreik verwiesen. Mittlerweile wird auch im Bereich der Technik gestreikt. Über das Wochenende sind bereits zahlreiche SAS-Flugzeuge leer zu Urlaubsorten geflogen und haben und haben dort gestrandete Urlauber abgeholt und nach Hause geflogen. Das will man auch in nächster Zeit zu beibehalten, aber nur dann, wenn es keine alternativen Reiseziele gibt. Wie lange der Pilotenstreik bei SAS andauern wird, lässt sich derzeit nicht abschätzten. Die Fronten gelten als massiv verhärtet.

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Vor Gericht: Qatar behauptet, dass Max-Order „hinfällig ist“

Kurz nachdem der europäische Flugzeugbauer Airbus dem Golfcarrier Qatar Airways eine Großbestellung über 50 A321neo storniert hat wurde bekannt, dass bei Boeing eine Absichtserklärung über eine größere Anzahl von 737 Max unterzeichnet wurde. Diese soll nun hinfällig sein. Airbus und Qatar Airways befinden sich im Vereinigten Königreich in verschiedenen Verfahren vor Gericht. Es geht unter anderem um die von der Fluggesellschaft behaupteten Qualitätsmängel am Maschinentyp A350, aber auch um die Stornierung der A321neo-Großbestellung. Der Flugzeugbauer verlangte nun, dass eine Kopie der Vereinbarung, die der Golfcarrier mit Boeing unterschrieben hat, bei Gericht vorgelegt wird. Erst vor wenigen Wochen erklärte Qatar Airways, dass man die Boeing 737 Max nicht selbst betreiben wird, sondern diese bei einer nicht näher bezeichneten Tochtergesellschaft zum Einsatz kommen werden. Die von Airbus eingeforderten Unterlagen wolle man aber nicht offenlegen, sondern argumentierte laut einem Reuters-Bericht, der sich auf Gerichtsunterlagen bezieht, dass die Absichtserklärung hinfällig ist und bereits abgelaufen wäre. Dies ist durchaus ungewöhnlich, denn in der Branche ist es durchaus üblich, dass zwischen der Unterfertigung des so genannten LoIs und dem tatsächlichen Kaufvertrag so einiges an Zeit vergehen kann. Beispielsweise hat sich die IAG in Sachen Max-Order mehrere Jahre Zeit gelassen. Demnach ist nicht ausgeschlossen, dass Qatar Airways schlichtweg das Dokument nicht offenlegen will. Weder die betroffene Fluggesellschaft noch Hersteller Boeing wollten den Vorgang kommentieren. Da sich ein Teil der Absichtserklärung auch auf die Max-10 bezieht: Derzeit ist die Zukunft dieses Programms völlig offen, denn dieser Maschinentyp hat keine Zertifizierung. Der Flugzeugbauer macht nun Druck und droht damit,

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Juni 2022: Airbus konnte mehr Flugzeuge ausliefern

Der Flugzeugbauer Airbus konnte im Juni 2022 insgesamt 60 Verkehrsflugzeuge an seine Kunden ausliefern. Damit lag man um 13 Einheiten über dem Wert, den man im Mai 2022 erreichen konnte. Innerhalb der ersten sechs Monate des laufenden Jahres lieferte Airbus 297 Maschinen aus. Damit ist man vom selbstgesteckten Ziel, dass man heuer 720 Verkehrsflugzeuge an Kunden übergeben will, noch weit entfernt. Traditionell ziehen die Auslieferungen im Schlussquartal stark an. Neubestellungen konnte Airbus im Juni 2022 insgesamt 78 Stück an Land ziehen. Gleichzeitig kassierte man aber auch zehn Stornierungen. Erst kürzlich konnte man eine Großbestellung aus China vermelden: Mehrere Carrier haben gemeinsam 292 Maschinen der A320neo-Reihe geordert. Auch befindet man sich in Gesprächen über eine größere Bestellung für den Maschinentyp A220.

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