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Flughafen Zagreb zählte im Juni fast 300.000 Fluggäste

Der Flughafen Zagreb fertigte im Juni exakt 292.761 Passagiere ab – das entspricht einem Rückgang von knapp 13 Prozent gegenüber dem gleichen Monat vor der Pandemie. Wesentlich zu der Erholung beigetragen habe Medienberichten zufolge besonders Ryanair. Die irische Fluggesellschaft habe zwar ursprünglich vorgehabt, im Juni deutlich öfter zu fliegen. Trotzdem hoben im vergangenen Monat deutlich mehr Maschinen des Lowcosters ab als im selben Monat des vergangenen Jahres. Damals hatte man gerade die Flüge nach Zagreb aufgenommen und noch keine Basis in der kroatischen Hauptstadt eröffnet. In der ersten Jahreshälfte begrüßte der Airport insgesamt fast 1,3 Millionen Reisende, um 15,3 Prozent weniger als im Rekordjahr 2019. Das berichtet das Online-Portal Ex-Yu-Aviation.

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Thailand: Touristen sollen höhere Hotelpreise bezahlen

Geht es nach den Plänen der thailändischen Regierung, so sollen Hotels im Land künftig mit einem Doppeltarifsystem ausgestattet werden. Ausländische Reisende sollen dabei tiefer in die Tasche greifen müssen als Einheimische. Während der Corona-Krise haben viele Hotels in Thailand ihre Preise gesenkt, um so viele Gäste wie möglich zu einem Aufenthalt zu locken. Insbesondere in den klassischen Urlauberhochburgen wie Krabi, Phuket und Koh Samui gewährten Unterkunftsbetreiber hohe Rabatte. An diesen reduzierten Tarifen hat sich auch nach der Wiederöffnung des Landes für den internationalen Tourismus bislang meist nichts geändert. Nach dem Willen der Tourismusbehörde sollen sie nun jedoch wieder angepasst werden: Während für Einwohner Thailands weiterhin die niedrigen Hotelpreise gelten sollen, müssten ausländische Reisende künftig mehr Geld aufbringen. Bislang handle es sich allerdings nur um einen Vorstoß des Ministeriums, auf den die Antwort der Hotelverbände noch aussteht, wie Check24 berichtet. Ein ähnliches Modell wird bereits seit Jahren in den Nationalparks von Thailand angewendet, welche von einheimischen Besuchern ein geringeres Eintrittsgeld erheben als von ausländischen Gästen. Zum jetzigen Zeitpunkt müssen Urlauber keine Einreiseregistrierung mehr vornehmen, die Beantragung des Thailand Pass ist damit ebenfalls entfallen. Für vollständig geimpfte Reisende genügt das Vorzeigen des Impfpasses, Personen ohne Impfschutz benötigen einen negativen, maximal 72 Stunden alten PCR- oder Antigentest. Nach der Einreise besteht keine Quarantäne- oder Testpflicht mehr.

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SAS holt „gestrandete“ Urlauber zurück

Bis zum Sonntag wollen die streikenden Piloten der skandinavischen Fluglinie SAS mit zunächst rund 100 Flügen gestrandete Urlauber nach Hause befördern. Bereits heute will SAS zunächst 18 leere Maschinen in Urlaubsziele schicken. Über das Wochenende sollten dann insgesamt 80 Flüge Touristen zurückholen. Trotz des Ausstands nach gescheiterten Schlichtungsgesprächen hatten die SAS-Piloten zuvor angeboten, gestrandete Charter-Reisende nach Hause zu fliegen. Das berichtet der ORF unter Bezugnahme auf die norwegische Nachrichtenagentur NTB. Die Ausnahme soll einige Wochen lang für abgelegenere Reiseziele gelten, von denen aus es keine alternative Rückreise gibt. Im Gegenzug fordern die Piloten SAS auf, die „Aussperrung“ aufzugeben, die die Fluggesellschaft gegen sie gerichtet habe. Die schwedische Pilotenvereinigung wirft dem Unternehmen vor, die Pandemie genutzt zu haben, um fast die Hälfte der Piloten mit einem vereinbarten Recht auf Wiedereinstellung zu entlassen und dieses Recht dann außer Kraft zu setzen.

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Passagierzahlen: DTM verzeichnet stärksten Juni der Flughafengeschichte

Die Passagierzahlen am Dortmunder Flughafen sind im Aufwind: im zweiten Quartal 2022 sind 693.798 Reisende ab Dortmund Airport geflogen. Verglichen mit gut 302.000 Fluggästen im Jahr zuvor bedeutet das ein Wachstum von fast 130 Prozent. Somit befinden sich die Flugbewegungen beinahe wieder auf dem Niveau vom Vor-Corona-Jahr 2019, als fast 715.000 Menschen den Flughafen nutzten. Der vergangene Monat war sogar der stärkste Juni in der Geschichte des Flughafens. Mit über 250.000 Reisenden übertraf der letzte Quartalsmonat die Werte aus 2019 um mehr als 4.000 Fluggäste. Ein Grund für das hohe Fluggastaufkommen ist neben der großen Reiselaune auch die Auswahl an Reisezielen am Dortmund Airport: Der laufende Sommerflugplan bietet mit 54 Destinationen 30 Prozent mehr Auswahl als das Jahr 2019. Die beliebtesten Ziele im zweiten Quartal waren Kattowitz, Palma de Mallorca, Bukarest, Antalya und Sofia. Die Hauptreisezeit des Jahres begann mit dem Start der Sommerferien am 27. Juni 2022. Dank einer guten Vorbereitung und dem Engagement aller Beteiligten konnte das Passagieraufkommen auch an den stark frequentierten Tagen zum Ferienbeginn gut bewältigt werden.

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Rechtsanwalt kritisiert „AUA-Treppen-Entscheidung“ des EuGH

Ein Wiener Rechtsanwalt stellt aufgrund einer Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs, dass Austrian Airlines für den Sturz, der sich auf einer Fluggastreppe ereignet hat, obwohl sich die Reisende nicht an den Handläufen festgehalten hat, in Frage. Der Jurist meint gar, dass Flugtickets gar zu einer „All-Risk-Versicherungspolizze“ werden könnten. Über die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs hatte Aviation.Direct vor einigen Wochen ausführlich berichtet. Zusammenfassend: Eine Reisende ist am Flughafen Wien auf einer Fluggasttreppe gestürzt und hat sich Verletzungen zugezogen. Das Landesgericht Korneuburg hat in zweiter Instanz den EuGH angerufen und dieser hat festgestellt, dass die AUA haftet. Allerdings liegt die endgültige Entscheidung über diesen Fall weiterhin in Korneuburg. In erster Instanz hat das Bezirksgericht Schwechat entschieden, dass der Reisenden kein Schadenersatz zusteht. Gegen dieses Urteil hatte die berufen, so dass der Fall vor dem Landesgericht Korneuburg verhandelt wird. Das Berufungsgericht hat die Angelegenheit dem Europäischen Gerichtshof vorgelegt. Dieser kommt nunmehr zu dem Schluss (C-589/20): Auch wenn dem Luftfahrtunternehmen kein Fehlverhalten vorzuwerfen ist, muss dieses nachweisen, dass der Fluggast, sei es auch nur fahrlässig, den Schaden verursacht oder zu diesem beigetragen hat, sonst hafte das Luftfahrtunternehmen. Ein Nachweis der freilich nur schwer zu erbringen sein wird. „Die immer weiter fortschreitende Haftungsausdehnung für Luftfahrtunternehmen nimmt allmählich absurde Ausmaße an“, kritisiert Martin Klemm, Rechtsanwalt und Partner bei Brenner & Klemm Rechtsanwälte. „Ein Passagier, der noch dazu nachweislich nicht die Handläufe der Passagierbrücke verwendet hat, kommt zu Fall und die Airline wird zur Kasse gebeten. Egal was passiert, es haftet immer das Luftfahrtunternehmen. Das Flugticket wird immer

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Grünes Licht: Gläubiger stimmen Hahn-Verkauf zu

Der Verkauf des insolventen Flughafens Frankfurt-Hahn rückt deutlich näher. Laut Insolvenzverwalter Jan Markus Plathner hat der Gläubigerausschuss einstimmig grünes Licht gegeben. Dies gilt auch für vier Schwestergesellschaften des Airports. Vor wenigen Tagen teilte der Jurist in seiner Funktion als Masseverwalter mit, dass ein Kaufvertrag mit Swift Conjoy abgeschlossen wurde. Die übernehmende Gesellschaft sagte zu, dass sämtliche Mitarbeiter ihre Jobs behalten werden und in die neuen Firmen überführt werden. Dies bewertet Plathner positiv. Die Gläubigerversammlungen haben für die Transaktionen grünes Licht gegeben, so dass der Verkauf einen entscheidenden Schritt näher gerückt ist. Derzeit arbeiten am Hunsrück-Flughafen in etwa 430 Menschen. Auch ist man auf der Suche nach Personal, denn auch der Hahn ist vom Mitarbeitermangel nicht verschont geblieben. Plathner ist zuversichtlich, dass mit dem neuen Eigentümer der Flugbetrieb dauerhaft gesichert ist. In den nächsten Wochen soll der Verkauf juristisch über die Bühne gehen, so dass der Hahn-Airport dann demnächst unter neuer Eigentümerschaft stehen wird.

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Schottland: Flybe muss 700 Flüge streichen

Erst vor wenigen Wochen hat sich die Regionalfluggesellschaft Flybe wieder in die Luft erhoben. Nun muss das Unternehmen im bis inklusive Oktober 2022 rund 700 Flüge streichen. Das Unternehmen begründet die Maßnahme damit, dass man das dafür benötigte Fluggerät erst verspätet übernehmen kann. Laut einem Bericht von „The Scotsman“ sind die Strecken zwischen Aberdeen, Edinburgh, Glasgow, Inverness und Belfast City sowie Aberdeen, Edinburgh, Glasgow und Birmingham. betroffen. Die Flüge von Aberdeen und Inverness nach Belfast hätten am 26. August 2022 aufgenommen werden sollen, die Flüge von Aberdeen nach Birmingham am 18. August 2022. Diese wurden vorläufig gestrichen. Ein Sprecher von Flybe erklärt unter anderem: „Aufgrund von Verzögerungen bei den geplanten Flugzeuglieferungen durch unsere beiden Flugzeug-Leasinggesellschaften mussten wir die schwierige Entscheidung treffen, die geplanten Erhöhungen unseres Sommerflugplans in der Zeit vom 28. Juli bis zum 29. Oktober zu reduzieren, was zu Flugausfällen führt. Wir haben alle Anstrengungen unternommen, um mit den Betroffenen in Kontakt zu treten, und werden alles in unserer Macht Stehende tun, um unsere Kunden auf den nächsten verfügbaren Flybe-Flug umzubuchen oder, falls dies nicht möglich ist, ihnen den vollen Preis zu erstatten.“ Laut Firmenchef Dave Pfleger wäre man von den Lessoren darüber informiert worden, dass die zusätzlichen Flugzeuge nicht im Sommer 2022 übergeben werden können. Erst nach dem Sommer werde man diese bekommen. Daher habe man zwei Flugzeuge ins ACMI genommen. Eines wird von einer griechischen Airline betrieben und das andere von einer spanischen. Allerdings reicht die Kapazität dennoch nicht aus, um den Flugplan wie ursprünglich angekündigt bedienen

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Nachbestellt: Pegasus bekommt acht weitere A321neo

Die türkische Ferienfluggesellschaft Pegasus wird ihre A321neo-Flotte weiter aufstocken. Der Carrier hat bekanntgegeben, dass man acht weitere Exemplare dieses Typs bestellt hat. Die Airline ist an der Börse von Istanbul notiert und musste diese Transaktion ad-hoc kommunizieren. Zusätzlich zur bei Airbus getätigten Bestellung wird man fünf weitere A321neo über Leasinggeber beziehen. Unter Berücksichtigung der jüngsten Nachbestellung ist das Auftragsvolumen auf 72 Airbus A321neo angewachsen. Pegasus verfügt derzeit über eine Flotte, die aus 94 Flugzeugen besteht. Diese setzt sich aus 22 Boeing 737-800, 18 Airbus A321neo, 46 A320neo und zehn A320 zusammen.

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Bern: Reiseveranstalter will Flybair kaufen

Die Insolvenz der Regionalfluggesellschaft SkyWork Airlines führte in Bern-Belp dazu, dass man ohne Homebase-Carrier dastand. Das Interesse anderer Anbieter regelmäßige Linienflüge zu klassischen City-Zielen anzubieten hält sich bis heute in sehr eng gesteckten Grenzen. Mit Flybair wollte man das in Form eines virtuellen Carriers selbst in die Hand nehmen. Doch rund lief das Projekt nie. Mit einer Crowdfunding-Aktion sammelte der Flughafen Bern-Belp von der lokalen Bevölkerung das Startkapital für Flybair ein. Ursprünglich wurde German Airways als Operating Carrier vorgestellt. Zunächst sollten Ferienziele mit Embraer 190 angesteuert werden und später dann klassische Städtestrecken mit DHC Dash 8-400. Dazu kam es aber nie, denn Helvetic Airways führte dann einige wenige Ferienflüge durch. Man hatte dann auch noch einen Clinch bezüglich der Bezahlung vertraglich vereinbarter, aber abgesagter Flüge. So wirklich in Schwung gekommen ist Flybair seither nicht mehr. Man kooperiert unter anderem bei den Lübeck-Flügen mit Lübeck Air und hat das Kuriosum, dass man den weltweit einzigen „Codeshare“ zweier virtueller Carrier hat. Mittlerweile hat man den Betrieb der Internetseite an Belpmoos Reisen ausgelagert. Der lokale Reiseveranstalter bietet über die Page unter anderem Nur-Flug-Tickets der eigenen Charterflüge an. Dass Flybair in der ursprünglich geplanten Form wieder abheben wird, ist mehr als unwahrscheinlich. Nun hat man ein Übernahmeangebot bekommen, das für den Flughafen und die Kleinaktionäre die ideale Gelegenheit zum Exit sein könnte. Das Unternehmen teilte mit, dass man ein „Übernahmeangebot eines strategischen Partners“ erhalten habe. Dieses prüft man momentan und will zu einem späteren Zeitpunkt über das Ergebnis der Gespräche informieren. Aus Kreisen des

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Boeing-Chef droht mit Einstellung der B737-Max-10

Die Boeing 737 Max 10 hat derzeit keine FAA-Zulassung. Nun baut Konzernchef Dave Calhoun Druck auf und droht gar mit der Einstellung des Programms, denn mit Jahresende läuft die Frist für die Zertifizierung im aktuellen Zustand aus. Gegenüber dem Branchenblatt „Aviation Week“ sagte der Manager unter anderem, dass es ohne eine Einigung mit dem Kongress dazu kommen könnte, dass Boeing dieses Modell einstellen muss. Hintergrund ist, dass der Aircraft Certification, Safety and Accountability Act ab 1. Jänner 2023 vorschreibt, dass jedes neu zertifizierte Flugzeug mit einem zentralen Warnsystem ausgestattet sein muss. Im Gegensatz zur Boeing 767 ist dieses bei der 737-Max-Reihe, die formell als Weiterentwicklung der 737NG angesehen wird, nicht vorhanden. Sollte die Max-10 nicht vor Jahresende die Typenzulassung erhalten, müssten umfangreiche Änderungen vorgenommen werden. Diese hätten zur Folge, dass die Durchgängigkeit unter den einzelnen Modellen nicht mehr gegeben wäre. Piloten würden für die Max-10 gegebenenfalls ein anderes Typrerating benötigen. Für Fluggesellschaften wäre das ein gravierender Nachteil, weshalb der Boeing-Chef nun mit der Einstellung des Programms droht. Bislang liegen etwa 600 Bestellungen für die Max-10 vor. Es gibt aber auch Anzeichen dafür, dass Boeing das Upgrade nicht umsetzen will, weil es zu teuer ist. Man verweist zwar darauf, dass die Piloten nicht dann nicht mehr problemlos zwischen den einzelnen Max-Varianten wechseln könnten, jedoch haben ehemalige Boeing-Mitarbeiter und ein früherer FAA-Beamter bereits im April 2022 vor dem U.S.-Kongress ausgesagt, dass es sich eher um eine Willensfrage und nicht um eine technische Frage handelt. Boeing versucht nun durch öffentlichen Druck die Typenzulassung

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