Die Fluggesellschaft KLM leidet derzeit besonders unter eigenem Personalmangel, aber auch unter den chaotischen Zuständen, die an der Homebase Amsterdam-Schiphol herrschen. Stundenlange Wartezeiten vor der Sicherheitskontrolle sind mittlerweile nicht mehr die Ausnahme, sondern der Alltag. Die Regierung der Niederlande hat zwischenzeitlich die vom Airport vorgeschlagene Begrenzung der Anzahl der Passagiere, die täglich den Airport nutzen dürfen, bewilligt. Dies hat zur Folge, dass einige Carrier ihre Angebote zumindest teilweise auf andere Flughäfen, beispielsweise Rotterdam und Maastricht, verlegt haben. Zahlreiche Verbindungen wurden ersatzlos gestrichen, so dass zum Beispiel KLM auch mit zusätzlichem Arbeitsaufwand für Umbuchungen zu kämpfen hat. Der größte Carrier der Niederlande versucht nun mit Hilfe einer Kombination verschiedener Maßnahmen das Reisen ab Amsterdam-Schiphol zumindest erträglicher zu machen. Mit einer kurzfristigen Besserung der Zustände an diesem Airport ist aufgrund von akutem Personalmangel nicht zu rechnen, lediglich mit ein bisschen Linderung. KLM teilte mit, dass man den kurzfristigen Verkauf von Tickets stark einschränkt. Hintergrund ist, dass man auf den europäischen Strecken Kapazität für Passagiere, die wegen Streichungen oder aber verpasster Flüge wegen langer Wartezeiten vor der Sicherheitskontrolle, freihalten möchte. Das Unternehmen teilte weiters mit, dass man Fluggäste, die von abgesagten Verbindungen betroffen sind, so früh wie möglich informieren möchte und Ersatzbeförderungen zum ehestmöglichen Zeitpunkt anbieten wird. Auf den von der Tochtergesellschaft Cityhopper durchgeführten Flügen wird temporär keine Fracht mehr mitfliegen. Dadurch will man den Arbeitsaufwand sowie den Druck auf das Bodenpersonal verringern. Teilweise war es in den letzten Wochen so, dass überhaupt keine Lader für die Cargogüter zur Verfügung standen und sich