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Verweigertes Boarding: Air India kassiert Geldstrafe

Eine saftige Geldstrafe kassierte die Fluggesellschaft Air India, weil nach Ansicht der Zivilluftfahrtbehörde DGCA Passagieren wiederholt zu Unrecht das Boarding verweigert haben soll. Der Carrier, der erst kürzlich privatisiert wurde, muss rund 13.000 U.S.-Dollar bezahlen. Konkret geht es darum, dass es seitens der Behörde klare Vorgaben gibt wie sich Fluggesellschaften im Fall von Überbuchungen verhalten müssen. Laut DGCA habe man unter anderem in Delhi, Bengaluru und Hyderabad Kontrollen durchgeführt und festgestellt, dass sich Air India in zahlreichen Fällen nicht daran gehalten haben soll. „Nach Prüfung der von der Fluggesellschaft eingereichten Unterlagen hat die zuständige Behörde im Rahmen der Durchsetzungsmaßnahmen ein Bußgeld in Höhe von Rs 10 lakh (ca. $13.000) verhängt. Darüber hinaus wurde die Fluggesellschaft angewiesen, unverzüglich die erforderlichen Systeme zur Lösung des Problems einzurichten, andernfalls wird die DGCA weitere Maßnahmen ergreifen“, so die indische Zivilluftfahrtbehörde.

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Singapur: Firefly haucht Flughafen Seletar wieder Leben ein

Der Stadtstaat Singapur verfügt über zwei Verkehrsflughäfen, wobei primär der Changi Airport genutzt wird und der Flughafen Seletar eher eine Nischenrolle hat. Das änderte sich am Montag, denn Firefly steuert ab dem Sultan Abdul Aziz Shah Airport den „Zweitflughafen“ an. Einst war Seletar „der“ Airport von Singapur. Das änderte sich mit der Errichtung des Moloch Changi Airport. Seither gab es nur noch wenige Linienflüge. Allerdings hat der zuerst genannte Flughafen weiterhin eine wichtige Rolle im Bereich Business Aviation. Weiters sind hier zahlreiche Technikbetriebe angesiedelt. Das aktuelle Passagierterminal wurde im Jahr 2018 eröffnet. Erstkunde war Firefly mit drei Flugpaaren ab Subang. Diese wurden dann wegen der Corona-Pandemie temporär eingestellt. Nun feiert die Strecke ihr Comeback. Derzeit werden zwei tägliche Umläufe mit ATR72 angeboten. Somit ist wieder ein bisschen Leben in das ansonsten verschlafene Seltar-Terminal eingekehrt.

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Condor lässt Fußbodenheizungen in A320-Flotte einbauen

Die Ferienfluggesellschaft Condor lässt ihre Maschinen des Typs Airbus A320 mit Fußbodenzeitungen ausrüsten. Es handelt sich um das von Lufthansa Technik entwickelte Heatnow-System. Ein entsprechender Vertrag zwischen den beiden Unternehmen wurde unterzeichnet. Es ist ein Heizsystem, das auf einer patentierten, leitenden Beschichtung basiert und die Bildung von kalten Bereichen im Flugzeug effektiv verhindert. Das Heizkissen besteht aus einer Heizschicht zwischen zwei zusätzlichen Schutzschichten. Angeschlossen an den Bordstrom wirkt die elektrisch leitende Schicht als Widerstand und erwärmt sich selbstregulierend. Die Leistung kann bei Bedarf in verschiedenen Stufen reguliert werden. Heatnow ist EASA-zertifiziert für die Airbus A320- und Boeing 737-Flugzeugfamilie. „Wir haben uns vor allem für Heatnow entschieden, weil uns die Gesundheit unserer Besatzungen sehr am Herzen liegt. Mit diesem neuen Heizungssystem möchten wir unseren Crews einen komfortableren Arbeitsplatz bieten und verhindern, dass sie sich in einem teilweise kalten Arbeitsbereich aufhalten müssen“, sagt Christian Schmitt, Chief Operating Office und Accountable der Condor Flugdienst GmbH. Kalte Bereiche in Flugzeugen sind ein bekanntes Problem: Während die Passagierkabine bei Außentemperaturen von -52 °C zonenweise auf angenehme Temperaturen geregelt wird, kann es in den Bordküchen, vor allem in den unteren Türbereichen, während eines Fluges bis zu -10 °C kalt werden, da durch den Differenzdruck ein teilweise sehr kalter Luftstrom entsteht.

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Seit einem Jahr: Malaysia Airlines findet keinen Käufer für die sechs Airbus A380

Die Fluggesellschaft Malaysia Airlines wollte eigentlich ihre sechs Airbus A380 zu Geld machen, doch niemand will auch nur einen einzigen Superjumbo kaufen. Selbst Werbeinserate in Massenmedien und auf Social-Media-Plattformen konnten keine Gebote bringen. Interessenten gab es selbstverständlich, aber zwischen bloßen Anfragen und seriösen potentiellen Käufern gibt es bekanntlich einen großen Unterschied. Das Muster A380 ist auf dem Gebrauchtmarkt so gut wie gar nicht nachgefragt. So ist es auch nicht verwunderlich, dass Malaysia Airlines bislang keinen einzigen Superjumbo verkaufen konnte. Während dem Aviation Festival Asia 2022, das in Singapur abgehalten wurde, erklärte Izham Ismail,, Firmenchef der Malaysia Airlines Group, unter anderem, dass man noch keinen Käufer für die sechs Airbus A380 hat. Einen Wiedereinsatz schließt er aber aus und sagte, dass dieser Maschinentyp weiterhin am Boden bleiben wird. Es soll aber Gespräche mit möglichen Käufern geben. Die Flugzeuge, um die es sich handelt, sind äußerst jung. Erst im Jahr 2012 hat der Carrier den ersten Superjumbo eingeflottet. Die letzte Einheit hat man im März 2013 übernommen. Ismail will übrigens nichts zu den Gesprächen mit möglichen Käufern sagen. Lediglich, dass er davon ausgeht, dass sich ein möglicher Verkauf noch sehr lange hinziehen könnte. Malaysia Airlines hatte große Hoffnungen mit dem Airbus A380 stark wachsen zu können. Allerdings kam das Muster zu spät, denn längst war der asiatische Markt im Umbruch und Point-to-Point-Langstreckenverkehre waren dabei das bisherige Hub-and-Spoke-Konzept abzulösen. Kurz nach dem Beginn der Corona-Pandemie wurden die sechs A380 abgestellt. Vor rund einem Jahr hat Malaysia Airlines diese Maschinen zum Verkauf ausgeschrieben. Bislang

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Auch in Portugal soll bei Ryanair gestreikt werden

Auch in Portugal steht dem Billigflieger Ryanair ein Streik unmittelbar bevor. Die Gewerkschaft SNPVAC ruft ihre Mitglieder im Zeitraum von 24. Juni bis 26. Juni 2022 zur Arbeitsniederlegung auf. Da auch im Nachbarland Spanien gestreikt werden soll, ist in der kommenden Woche mit erheblichen Einschränkungen im Ryanair-Strecknetz von/nach Spanien und Portugal zu rechnen. Die Forderungen, die seitens der portugiesischen Gewerkschaft erhoben werden, sind nahezu deckungsgleich mit jenen in Spanien. Auch beim Konzernmitglied Lauda Europe sind seitens der spanischen Gewerkschaft USO Streiks angekündigt. Sofern diese nicht kurzfristig abgesagt werden, soll an mehreren Tagen im Juli 2022 die Arbeit der Flugbegleiter an der Basis Palma de Mallorca niedergelegt werden. Von dort aus werden unter anderem zahlreiche Ziele in Deutschland im Auftrag von Ryanair angeflogen.

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WKÖ Hotellerie: „Pandemie hat Buchungsverhalten verändert“

Die Direktbuchungen bei Hotels – per Mail, Telefon oder über die eigene Website – sind in den vergangenen 2 Jahren erstmals seit 2014 wieder leicht gestiegen. Lag der Anteil 2019 bei den Direktbuchungen in Österreich noch bei 61,5 Prozent, so liegt er aktuell bei 63,7 Prozent. Dies geht aus einer aktuellen Studie des europäischen Dachverbandes der Hotellerie und Gastronomieverbände HOTREC gemeinsam mit der Fachhochschule Westschweiz und dem Fachverband Hotellerie in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), unter 3.900 Hoteliers aus ganz Europa hervor. Ziel der Studie, die seit 2014 im Zwei-Jahres-Rhythmus durchgeführt wird und Anfang dieser Woche veröffentlicht wurde, ist, die Entwicklung und Trends des Hotelvertriebs aufzuzeigen, wobei der Fokus besonders auf die Rolle der Online-Buchungsplattformen gelegt wird.  „Die Umfrage belegt einige europaweite Trends in der Hotellerie, die sich auch in den Umfrageergebnissen der rund 300 teilnehmenden österreichischen Betriebe widerspiegeln“, erklärt Hans Spreitzhofer, Obmann des Fachverbandes Hotellerie. Erfreut zeigt sich der Obmann über die Entwicklung bei den Direktbuchungen: „Corona ist und war für unsere Betriebe eine schwere Prüfung mit enormen Belastungen. Umso erfreulicher, dass wir in dieser schwierigen Zeit auch in Österreich wieder einen leichten Anstieg der Direktbuchungen verzeichnen können. Grund dafür ist sicherlich, dass Gäste während der Corona-Zeit verstärkt den direkten Draht mit den Hoteliers gesucht haben, um aus erster Hand detaillierte Informationen über die vom Hotel getroffenen Corona- Maßnahmen zu erhalten und sicherzustellen, dass alle Sonderwünsche erfüllt werden können.“ Nach wie vor mehr als ein Viertel aller Buchungen über Online-Buchungsplattformen Trotz des leichten Anstiegs an Direktbuchungen zeigen die Ergebnisse der

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Streik am 20. Juni 2022: Flughafen Brüssel bittet Passagiere umzubuchen

Der Flughafen Brüssel rechnet damit, dass es am 20. Juni 2022 zu erheblichen Einschränkungen für die Passagiere kommen könnte. Der Großteil der Belegschaft des Sicherheitsdienstleisters G4S will in den Streik treten. Weiters ist eine nationale Manifestation angekündigt. Der Airport rät abfliegenden Passagieren, die eigentlich am 20. Juni 2022 reisen wollen, sich dringend mit ihrer Fluggesellschaft in Verbindung zu setzen und diese darum ersuchen, dass die Reise auf ein anderes Datum umgebucht werden kann. Der Flughafen Brüssel geht davon aus, dass eine große Anzahl von Flügen ohnehin gestrichen werden muss. Es ist davon auszugehen, dass stundenlange Wartezeiten an der Sicherheitskontrolle entstehen werden. Fluggästen, die am 20. Juni trotzdem abfliegen wollen, wird empfohlen, nur mit Handgepäck zu reisen. Airlines haben bereits damit begonnen, die für den Streiktag geplanten Flüge abzusagen und ihre Passagiere darüber zu informieren.

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Hamburg: Airbus A321XLR hat Jungfernflug absolviert

Der europäische Flugzeugbauer Airbus hat am Mittwoch den Jungfernflug mit dem Maschinentyp A321XLR durchgeführt. Die Maschine mit der Seriennummer 11000 hob um 11 Uhr 05 am Werksflughafen Hamburg-Finkenwerder ab. Der Testflug dauerte rund vier Stunden und 35 Minuten. Die Besatzung des Flugzeugs bestand aus den Testpiloten Thierry Diez und Gabriel Diaz de Villegas Giron sowie den Testingenieuren Frank Hohmeister, Philippe Pupin und Mehdi Zeddoun. Während des Fluges erprobte die Besatzung die Flugsteuerung, die Triebwerke und die wichtigsten Systeme des Flugzeugs, einschließlich der so genannten “Flight Envelope Protection”, sowohl bei hohen als auch bei niedrigen Geschwindigkeiten. Die Indienststellung ist für Anfang 2024 geplant. „Dies ist ein wichtiger Meilenstein für die A320-Familie und ihre Kunden weltweit. Mit der Indienststellung der A321XLR können Fluggesellschaften dank der einzigartigen Airspace-Kabine Langstreckenkomfort in einem Single-Aisle-Flugzeug anbieten. Die A321XLR wird neue Routen mit unschlagbarer Wirtschaftlichkeit und Umweltfreundlichkeit eröffnen”, so Philippe Mhun, EVP Programme and Services von Airbus.

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Boeing kann im Mai 23 Bestellungen verbuchen

Der US-Flugzeugbauer Boeing hat im Mai weniger Bestellungen erhalten als im Vormonat. Insgesamt wurden 23 Maschinen geordert, wie das Unternehmen gestern mitteilte. Lufthansa war der größte Auftraggeber mit sieben 787-9, zwei 777F und sieben 777-8 F. Zudem orderte Eva Air eine weitere 777 F, Bain Capital fünf Boeing 737 Max und American Airlines eine weitere 737 Max. Im April hatte der US-Flugzeughersteller Aufträge über 46 Maschinen erhalten. Der europäische Konkurrent Airbus kam in dem Monat auf 13 Bestellungen. Im Mai lieferte Boeing 35 Flugzeuge aus, und damit unverändert so viel wie im Vormonat.

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Airport Weeze erwartet 200.000 Fluggäste in der Ferienzeit

Der Airport Weeze erwartet in den kommenden Monaten einen lebhaften Betrieb. Allein am ersten Ferienwochenende stellt man sich auf 12.000 Fluggäste ein, in den sechs Urlaubswochen rechnet man in Weeze mit rund 193.000 Passagieren. Mit diesem Passagieraufkommen erreicht der Airport bereits wieder das Vor-Corona-Niveau. „Das gesamte Airport – Team freut sich auf die vielen Urlaubsreisenden, die sich für unseren Flughafen entschieden haben. Gemeinsam mit unseren Partnern setzen wir auch in den Sommerferien alles daran, unseren Kunden einen entspannten und komfortablen Start in den Süden zu bieten“, sagt Dr. Sebastian Papst, Geschäftsführer am Airport Weeze. Vor dem Hintergrund der Nachrichten über Engpässe an einigen Großflughäfen nimmt auch bei den Niederländern die Beliebtheit des grenznahen Zweiländer – Flughafens zu. Da sich die Ferien in Nordrhein-Westfalen im Sommer 2022 mit den „Vakanties“ in den niederländischen Provinzen teilweise überschneiden, dauert die Feriensaison am Airport Weeze rund neun Wochen. In diesem Zeitraum werden insgesamt mehr als 280.000 Passagiere in Weeze erwartet. Das Flugangebot umfasst in diesem Sommer 29 Ziele Ryanair steuert wieder zahlreiche Urlaubsdestinationen rund ums Mittelmeer an. Palma de Mallorca wird zweimal täglich angeflogen. Auch Palermo (Italien), Faro (Portugal), Malaga (Spanien), Zadar (Kroatien) oder Marrakesch (Marokko) sind mehrmals wöchentlich im Flugplan der irischen Fluggesellschaft. Corendon Airlines fliegt zudem zwei Mal in der Woche ins türkische Antalya. Diese Flüge fungieren auch als Basis für günstige Pauschalreisen, die von großen deutschen und niederländischen Reiseveranstaltern angeboten werden. Für Besucher und Passagiere ist ab sofort auch die Aussichtsterrasse am Panoramarestaurant wieder geöffnet.

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