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Technische Panne bei Skyguide: Flugverkehr in der Schweiz weitgehend lahmgelegt

Bei der schweizerischen Flugsicherung Skyguide ist es am Mittwoch in der Früh zu einer erheblichen technischen Störung gekommen. Diese hat zur Folge, dass der eidgenössische Luftraum gesperrt werden musste und keine Flüge durchgeführt werden können. „Der Flugbetrieb läuft seit 10:00 Uhr wieder bei 100% Kapazität. Wir empfehlen Passagieren weiterhin, sich bei ihrer Airline über den Status ihres Fluges zu informieren“, so der Zürcher Flughafen kurz nach 10 Uhr 00. „Der Luftraum Schweiz ist wieder geöffnet und der Flugbetrieb von Swiss kann nun nach und nach wieder aufgenommen werden. Erste Swiss-Flugzeuge sind bereits wieder gestartet und gelandet, der Großteil der umgeleiteten Flugzeuge ist auf dem Weg nach Zürich. Eine Normalisierung des Flugbetriebs wird im Laufe des Tages erwartet. Es kann allerdings noch zu Unregelmäßigkeiten kommen. Reisende werden gebeten, sich auf www.swiss.com über den aktuellen Flugstatus zu informieren. Bisher sind 30 Kurzstreckenflüge von und nach Zürich und Genf gestrichen worden, davon sind rund 6400 Fluggäste betroffen. Für die betroffenen Kunden wird nun nach Lösungen, beispielsweise in Form von Umbuchungen, gesucht“, so Swiss um kurz nach 10 Uhr 30. „Der Flugbetrieb am Flughafen Zürich läuft wieder. Der Flugbetrieb ist bis 09:30 Uhr bei 50% Kapazität geplant, ab 09:30 Uhr bei 75% Kapazität. Wir empfehlen Passagieren, die Fluginformationen der Airline zu beachten. Aufgrund eines Systemausfalls von Skyguide waren heute während der Morgenwelle keine Starts oder Landungen am Flughafen Zürich möglich“, so der Flughafen Zürich am Mittwoch kurz nach 9 Uhr 00. In Genf und Zürich können keine Flugzeuge starten oder landen. Abflüge wurden gestrichen

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Frankfurt: Condor mietet Airbus A330-300 von Smartlynx Malta ein

Die Ferienfluggesellschaft Condor setzt ab 27. Juni 2022 einen von Smartlynx Malta betriebenen Airbus A330-300 ein. Dieser trägt die Registrierung 9H-SMD und wird von Frankfurt am Main aus in Richtung USA und Kanada fliegen. Dem aktuellen Planungsstand nach wird Smartlynx Malta auf der Langstrecke der einzige Wetlease-Partner von Condor werden. Der eingemietete Widebody wird von Frankfurt aus die Destinationen New York JFK, Whitehorse und ab 2. November 2022 auch Toronto bedienen. Die Zusammenarbeit zwischen den beiden Fluggesellschaften ist daher längerfristig angelegt. Ab Herbst 2022 wird Condor schrittweise insgesamt 16 neue Airbus A330neo übernehmen. Diese werden die in die Jahre gekommenen Boeing 767-300 ablösen. Das Übergang hat man sich auch vier A330-200, die vormals für Etihad im Einsatz waren, im Eigenbetrieb organisiert. Eine Condor-Sprecherin dazu: „Deshalb sind bereits jetzt vier Airbus A330-200 im Einsatz, die die Condor-Streifen im Leitwerk tragen. Um etwaigen Engpässen in der Übergangszeit vorzubeugen und damit Condor die vorherrschende Nachfrage decken kann, wird ab 27.06. vorübergehend ein zusätzlicher Airbus A330-300 der saisonalen Condor Partner-Airline Smartlynx auf der Langstrecke ab Frankfurt eingesetzt“. Im Sommerflugplan 2022 setzt Condor im Streckennetz auf Wetlease-Dienstleistungen anderer Fluggesellschaften. Vereinfacht ausgedrückt bedeutet das, dass die Flüge von einer anderen Airline im Namen und auf Rechnung des Ferienfliegers durchgeführt werden. „Smartlynx ist der einzige Wetlease Partner auf der Langstrecke, auf der Kurz- und Mittelstrecke kommt bereits jetzt in Stuttgart Bulgaria Air und in München Heston Airlines zum Einsatz“, so die Condor-Medienreferentin.

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Spicejet hat EU- und UK-Genehmigung für Frachtflüge erhalten

Der indische Lowcoster Spicejet hat die Genehmigung zur Durchführung von Cargoflügen in die Europäische Union und ins Vereinigte Königreich erhalten. Im Zuge der Pandemie baute sich der Carrier mit Fracht ein weiteres Standbein auf. Die Zulassung umfasst die Beförderung von Post und Cargogütern sowohl mit eigenen Maschinen als auch an Bord anderer Carrier. Diese können im Wetlease eingesetzt werden, aber auch in Form angemieteter Kapazitäten auf bestehenden Cargokursen von Mitbewerbern. Spicejet will im Bereich Luftfracht stark wachsen und plant die Aufnahme von Frachtverbindungen nach Europa und UK. „Diese Zertifizierungen sind eine Bestätigung unseres Engagements für die Flugsicherheit und die Einhaltung der höchsten und strengsten Sicherheitsstandards in unserem Betrieb. Die neuen Zertifizierungen werden SpiceJet dabei helfen, neue Geschäftsmöglichkeiten bei internationalen Fluggesellschaften, Spediteuren, Frachtagenten und internationalen Kurierdiensten zu erschließen, da sie uns die nahtlose Beförderung von Fracht nach und über die Europäische Union und das Vereinigte Königreich ermöglichen“, so Geschäftsführer Ajay Singh. Die Fluggesellschaft hat zwei Zertifizierungen erlangt: die Zertifizierung als reglementierter Beauftragter eines Drittlandes (RA3) und die Zertifizierung als Luftfracht- oder Luftpostbeförderer, der von einem Drittlandsflughafen aus in die Union fliegt (ACC3), die beide für die Durchführung der oben genannten Tätigkeiten unerlässlich sind. RA3 und ACC3 sind Supply-Chain-Initiativen der EU zur Regulierung eingehender Fracht und Post aus anderen Ländern.

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Marokko: Gewerkschaft ruft Flughafenmitarbeiter zum Streik auf

Ab Mittwoch müssen Passagiere in Marokko mit Einschränkungen im Flugverkehr rechnen. Die Gewerkschaft CDT hat sämtliche Flughafenmitarbeiter des nordafrikanischen Staats zur Arbeitsniederlegung aufgerufen. Gefordert werden höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen. Der Streik soll gestaffelt innerhalb von fünf Tagen an allen Airports von Marokko abgehalten werden. Mit Einschränkungen im Flugverkehr ist zu rechnen, jedoch ist unklar wie viele Bodenmitarbeiter sich tatsächlich an den Arbeitsniederlegungen beteiligen werden. Reisende sollten den aktuellen Status ihrer Buchung im Auge behalten. Die Gewerkschaft wirft dem Nationalen Syndikat der marokkanischen Flughafenbehörde vor, dass diese eingegangene Verpflichtungen gegenüber den Arbeitnehmern zu langsam bzw. gar nicht erfüllen würde. Weiters wird kritisiert, dass es bis dato keinen Betriebsrat gibt. Man fordert unter anderem, dass die Löhne für Techniker, Feuerwehrleute, Ingenieure und andere Berufsgruppen angehoben werden.

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Ersatz für Lappeenranta: Ryanair nimmt Wien-Helsinki auf

Die Ryanair Group legt ab Wien-Schwechat einen finnischen Ersatz für die eingestellte Lappeenranta-Strecke auf. Ab Anfang Dezember 2022 wird man bis zu vier wöchentliche Umläufe in die Hauptstadt Helsinki anbieten. Die Flüge sollen an den Verkehrstagen Freitag, Samstag, Sonntag und Montag durchgeführt werden. Im Regelfall kommen die Flugzeugtypen Airbus A320 und Boeing 737-800 zum Einsatz. Derzeit ist vorgesehen, dass Malta Air an Freitagen und Montagen sowie Lauda Europe an Samstagen und Sonntagen fliegt. Freitag: Wien-Helsinki, FR9857, 08:45-12:05, operated by Malta AirHelsinki-Wien, FR9856, 12:30-13:50, operated by Malta Air Samstag: Wien-Helsinki, FR9857, 15:15-18:35, operated by Lauda EuropeHelsinki-Wien, FR9856, 19:00-20:20, operated by Lauda Europe Sonntag: Wien-Helsinki, FR9857, 08:50-12:10, operated by Lauda EuropeHelsinki-Wien, FR9856, 12:35-13:55, operated by Lauda Europe Montag: Wien-Helsinki, FR9857, 06:10-09:30, operated by Malta AirHelsinki-Wien, FR9856, 09:55-11:15, operated by Malta Air In Wien unterhalten die Ryanair-Töchter Lauda Europe, Buzz und Malta Air Stützpunkte. Alle drei Fluggesellschaften haben in der österreichischen Hauptstadt Maschinen stationiert. Die meisten Flugzeuge werden von Lauda Europe betrieben. In der Vergangenheit hatte auch die Ryanair DAC eine Basis in Wien-Schwechat, jedoch wurde diese geschlossen.

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Erdogan will Turkish Airlines umbenennen

Nach der Umbenennung der Türkei bei der UNO will das Land auch einen türkischen Namen der nationalen Fluggesellschaft durchsetzen. „Von nun an werden wir auf unsere Flugzeuge nicht mehr ‚Turkish Airlines‘, sondern ‚Türkiye Hava Yollari‘ schreiben“, sagte Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan heute. Der offizielle Name des teilstaatlichen Unternehmens in der Türkei ist eigentlich „Türk Hava Yollari“. Vor knapp zwei Wochen hatte die Türkei die Vereinten Nationen und andere internationale Organisationen aufgefordert, künftig unter anderem auf die englische Bezeichnung „Turkey“ zu verzichten und das Land als „Türkiye“ zu bezeichnen. „Es gibt kein ‚Turkey‘ mehr, sondern nur noch ‚Türkiye‘“, sagte Erdogan nun. Schon länger hatte die Führung in Ankara besonders mit der englischen Übersetzung des Landesnamens gehadert – unter anderem, weil das englische „turkey“ auch „Truthahn“ bedeutet.

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Flughafen Frankfurt mit höchstem Passagieraufkommen seit Pandemiebeginn

Der Passagierverkehr am Frankfurter Flughafen hat im Mai deutlich angezogen und den höchsten Wert seit Beginn der Corona-Pandemie erreicht. Dank vieler Urlauber zählte der Flughafenbetreiber im abgelaufenen Monat knapp 4,6 Millionen Passagiere und damit rund 600.000 mehr als im April, wie Fraport in einer Aussendung mitteilt. Das waren mehr als dreieinhalbmal so viele Fluggäste wie ein Jahr zuvor und noch gut 26 Prozent weniger als vor der Pandemie im Mai 2019. Allerdings macht dem Unternehmen fehlendes Personal zu schaffen, nachdem die Branche und auch Fraport in der Pandemie tausende Stellen abgebaut haben. Im lange brummenden Cargo-Geschäft verbuchte der Flughafen erneut einen Rückgang. Im Mai wurden in Frankfurt rund 169.300 Tonnen Fracht und Luftpost umgeschlagen – 15,6 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Fraport erklärte die Entwicklung mit den Einschränkungen des Luftraums durch den Ukraine-Krieg und den harten Corona-Schutzmaßnahmen in China.

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Fast zwei Millionen Passagiere flogen im Mai über den Flughafen Zürich

Im Mai 2022 sind exakt 1.940.373 Passagiere über den Flughafen Zürich geflogen. Das entspreche einer Vervierfachung gegenüber derselben Periode des Vorjahres, so der Airport in einer Aussendung. Gegenüber Mai 2019 liegen die Passagierzahlen im Berichtsmonat bei -29 Prozent. Vergleicht man die Zahlen jedoch mit der Zeit vor der Krise, zeigt sich, dass der Flughafen nach wie vor unter einer Passagierflaute leidet. Im Mai 2022 reisten nämlich noch immer knapp 30 Prozent weniger Passagiere über den größten Schweizer Flughafen als im Mai 2019, bevor die Coronapandemie ausbrach. Die Anzahl Lokalpassagiere lag im Mai 2022 bei 1.420.943. Der Anteil der Umsteigepassagiere betrug 26 Prozent. Die Anzahl Flugbewegungen stieg im Vergleich zum Vorjahresmonat um 152 Prozent auf 20.237 Starts oder Landungen. Der Monatsvergleich zeigt, dass die Flugbewegungen 83 Prozent des Niveaus von 2019 betragen. Die durchschnittliche Zahl Passagiere pro Flug lag mit 120 Fluggästen 30 Prozent über dem Vorjahreswert. Die Sitzplatzauslastung ist im Berichtsmonat im Vergleich zum Vorjahresmonat um 20 Prozentpunkte auf 74 Prozent gestiegen. Die Fracht, die schon während der Krise jeweils stark war, legte im Mai um 6 Prozent zu auf gut 35.500 Tonnen. Verglichen mit Mai 2019 wickelte der Flughafen noch 7 Prozent weniger Fracht ab.

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Leipzig/Halle: Ryanair fliegt neu nach London und Dublin

Gleich zwei europäische Hauptstädte bereichern im kommenden Winterflugplan das Angebot ab Leipzig/Halle. Ab Oktober verbindet Ryanair den mitteldeutschen Flughafen mit London und Dublin. Insgesamt startet der irische Low-Coster fünfmal pro Woche ab Leipzig/Halle. Jeweils montags, freitags und sonntags verbindet die Fluggesellschaft den Airport mit London. Flüge zwischen Dublin und Leipzig/Halle werden mittwochs und sonntags angeboten.  „Wir freuen uns auf London und Dublin! Die Region Mitteldeutschland wächst dynamisch und gemeinsam mit Ryanair bieten wir die schnellste und bequemste Verbindung in die britische und irische Hauptstadt. Die Kombination aus kurzen Wegen am Airport und einem Direktflug ist ein hochattraktives Angebot, das sowohl Individual- wie auch Geschäftsreisende anspricht“, so Götz Ahmelmann, CEO der Mitteldeutschen Flughafen AG. Ryanair verbindet auch Dresden mit London. Die Flüge werden dienstags, donnerstags sowie sonnabends angeboten. Palma de Mallorca fliegt die irische Airline von Dresden aus sechsmal pro Woche an.

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Air Baltic fliegt im Winter nach Marrakesch

Die lettische Fluggesellschaft nimmt ab Ende Oktober neue Flüge von Riga nach Marrakesch ins Flugprogramm. „Wir freuen uns, unsere allererste geplante Route nach Afrika ankündigen zu können. Als führende Fluggesellschaft im Baltikum bauen wir unser Netzwerk weiter aus und fügen auch für die Wintersaison weitere aufregende Urlaubsziele hinzu“, so Airline-Chef Martin Gauss. Zum Einsatz kommt – wie soll es auch anders sein bei Air Baltic – ein Airbus A220-300. Die Flugzeit zwischen den beiden Städten wird auf 5:30 bemessen.

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