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Flughafen Wien: Passagierzahlen im Aufwind & optimistischere Gewinnprognosen

Die Flughafen-Wien-Gruppe schraubt aufgrund der verbesserten Passagierentwicklung die Prognose für das laufende Geschäftsjahr nach oben. Die Flughafen-Wien-Gruppe spürt die Erholung der Reisebranche nach den Corona-Jahren 2020 und 2021. Inklusive den Auslandsbeteiligungen Malta Airport und Flughafen Kosice waren die Passagierzahlen im Mai mit 2,7 Millionen Reisenden und mit 2,1 Millionen am Standort Wien mehr als fünfmal so hoch wie im Mai des Vorjahres, wie der Airportbetreiber mitteilt. Das Passagieraufkommen war aber noch um mehr als Viertel niedriger als vor der Coronapandemie im Mai 2019. Für 2022 erwarte man nun einen Umsatz von rund 640 Millionen Euro (bisher: 560 Millionen Euro) und einen Jahresgewinn von zumindest 80 Millionen Euro (bisher: 20 Millionen Euro). Für den Standort Wien wird mit rund 22 Millionen Reisenden im Gesamtjahr 2022 gerechnet. Inklusive der Auslandsbeteiligungen Malta Airport und Flughafen Kosice werden rund 28 Millionen Reisende erwartet. Die deutlich bessere Geschäftsprognose für 2022 steht aber noch unter einem coronabedingten Vorbehalt. „Die angepassten Werte erfolgen unter der Annahme, dass es im Herbst und Winter zu keinen pandemiebedingten Lockdowns oder massiven Verkehrsbeschränkungen kommt“, hieß es von der Flughafen-Wien-Gruppe. Ein weiterer Unsicherheitsfaktor bleibe „der heute nicht abschätzbare weitere Verlauf des Krieges in der Ukraine und dessen Folgen für den Luftverkehr.“ Am Flughafen Wien-Schwechat kletterte die Zahl der Lokalpassagiere im Mai im Vergleich zum Vorjahresmonat auf rund 1,6 Millionen Passagiere (plus mehr als 500 Prozent) und die der Transferpassagiere auf rund 501.500 Passagiere (plus 248,9 Prozent). Die Flugbewegungen erhöhten sich auf 17.374 Starts und Landungen (plus 199,2 Prozent). Das Frachtaufkommen sank hingegen gegenüber

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Wegen hoher Löhne: Personalabbau bei Air Malta stockt

Die maltesische Regierung hat Anfang dieses Jahres angekündigt, dass die staatliche Fluggesellschaft Air Malta verkleinert werden soll. Die Belegschaft soll halbiert werden, jedoch sagte Finanzminister Clyde Caruana, dass es zu keinen Kündigungen kommen soll. Die Betroffenen sollen zu gleichen Lohnkonditionen für Behörden und andere staatliche Stellen tätig werden. Mit der Gewerkschaft GWU wurde dazu ein sechsmonatiger Zeitplan vereinbart. Während dieser Phase sollen 571 Air-Malta-Mitarbeiter neue Jobs beim Staat erhalten. Die Times of Malta berichtet nun unter Berufung auf die Arbeitnehmervertreter, dass zwei Monate vor Ablauf der Frist nur sehr wenige zum Staat wechseln konnten. Dahinter soll die Problematik stecken, dass die Gehälter bei Air Malta höher sind als bei den staatlichen Behörden und Einrichtungen. Dies würde bei der Vermittlung zu Problemen führen, denn innerhalb der Stellen würden massive Lohndifferenzen aufgerissen werden. Vereinfacht gesagt: Die Air-Malta-Mitarbeiter würden deutlich mehr Geld bekommen als die bisherigen Beschäftigten in den staatlichen Stellen.

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Deutsche Bahn stockt Sommerfahrplan deutlich auf

Am 12. Juni 2022 ist im Eisenbahnverkehr der Sommerfahrplan in Kraft getreten. Eigenen Angaben nach bietet die Deutsche Bahn AG so viel Kapazität wie noch nie an. Man habe erstmals die Marke von drei Millionen Sitzplätze überschritten und liegt damit um 20 Prozent über dem Angebot, das man im Sommer 2019 hatte. Im Bereich der ICE-Fernzüge würde man 32 der so genannten XXL-Varianten zum Einsatz bringen. Diese verfügen über eine erhöhte Sitzplatzkapazität und sollen bis zu 1.000 Passagiere befördern können. Ab Chemnitz legt man zwei tägliche Intercity-Züge auf. Diese werden mit von der Westbahn gebraucht gekauften Garnituren bedient und führen auch zum Flughafen Berlin-Brandenburg. Neu ist auch, dass man eine Verbindung ab Flensburg über Hamburg, Berlin und Dresden nach Prag aufgenommen hat. Nach Abschluss von Bauarbeiten wurde der Intercity-Verkehr zwischen Sylt und Berlin reaktiviert. Zwischen Zürich und Lindau gibt es eine neue Eurocity-Verbindung. An den Wochenenden legt man zusätzliche Züge ab Berlin nach Warnemünde und Rostock sowie von Dresden über die deutsche Bundeshauptstadt nach Rügen und Stralsund auf. Zwischen 18. Juni und 21. August 2022 verdoppelt man das Angebot zwischen Hamburg und Kopenhagen auf sechs Kurspaare.

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Lauda Europe stellt Inflight-Management neu auf

Die maltesische Ryanair-Tochter Lauda Europe hat mit Nicole Rodler eine interne Lösung für die Neubesetzung der Position des Head of Inflight Line Operations gefunden. Die Senior-Flugbegleiterin hat diesen Job vor wenigen Tagen übernommen. Rodler gilt als „Urgestein“ unter den Lauda-Flugbegleitern, denn sie war bereits für Niki, Laudamotion und Lauda Europe in der Kabine in der Luft. Im Bereich des Kabinenpersonals kam es auch zu Abgängen: Der bisherige Base-Manager Paulo Patena, der im Jahr 2020 mit Demonstrationen für Aufsehen gesorgt hat, wechselte zum Cateringunternehmen Do&Co. Maria Cristina Civiletti, die zuletzt als Head of Inflight bei Lauda Europe fungierte, hat firmenintern die Funktion als Head of Inflight Planning and Resources übernommen und leitet damit den Bereich Kabinenpersonal gemeinsam mit Nicole Rodler.

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Frankfurt-Hahn: Investorenlösung soll sich anbahnen

Für den insolventen Flughafen Frankfurt-Hahn soll sich eine Investorenlösung anbahnen. Ende Juni 2022 sollen Insolvenzverwalter Jan Markus Plathner und die Vertreter der Gläubiger zusammentreten und darüber entscheiden. Laut einem Bericht der Wirtschaftswoche, der sich auf „Finanzkreise“ bezieht, sollen sich die Verhandlungen im Endspurt befinden. Allerdings sind noch immer mehrere potentielle Käufer im Rennen. Der Insolvenzverwalter will keine näheren Angaben zur Identität der möglichen Investoren machen. Es wird auf die Vertraulichkeit der Gespräche verwiesen. Man wird sich äußern sobald es soweit ist. Der Flughafen Frankfurt-Hahn wurde in den Strudel der Pleite der chinesischen HNA Group, die über Zwischengesellschaften die Mehrheit hält, gezogen. Der Airport musste im Oktober 2021 Insolvenz anmelden. Dem Masseverwalter ist es bislang gelungen den Betrieb aufrecht zu erhalten. Zuletzt suchte man sogar neue Mitarbeiter.

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Westbahn legt Sommerticket für Jugendliche auf

Die private Eisenbahngesellschaft Westbahn legt während der Sommerferien 2022 für junge Menschen eine Netzkarte auf, die in zwei Varianten erhältlich ist. Personen unter 20 Jahren können 20 Tage lang für ein Euro pro Tag reisen. Unter 26-Jährige bezahlen zwei Euro pro Tag. Der Verkauf des so genannten „Sommerhit-Tickets“ wurde am Dienstag online und an den Ticketschaltern in Wien-Westbahnhof, Linz Hbf, Salzburg Hbf und München Hbf aufgenommen. Laut Westbahn kann der Gültigkeitsbeginn, der zwischen 2. Juli und 11. September 2022 frei gewählt werden. Auch kann man mehrere Tickets, die jeweils 20 Tage gültig sind, hintereinander kaufen. Die Westbahn bietet die Jugend-Fahrkarten in folgenden Ausführungen an: Wien – Salzburg < 20: 20 € < 26: 40 € Salzburg – München < 20: 20 € < 26: 40 € Wien – München < 20: 40 € < 26: 80 € Die Fahrkarten gelten laut der Eisenbahngesellschaft auf der gewählten Strecke jeweils in beide Richtungen und berechtigen im Gültigkeitszeitraum zu unbegrenzten Fahrten. „Wie bei allen Tickets der Westbahn gilt: Auch mit dem SommerHit-Ticket kann immer ohne Reservierung gefahren werden, zwischen Wien und Salzburg sogar im 30-Minuten-Takt.“ sagt DI Thomas Posch, Geschäftsführer der Westbahn. „Darüber hinaus gibt es bei jedem Relax Check-in mit dem SommerHit-Ticket natürlich auch Westpunkte. Und falls sich nach dem Kauf des Tickets die Pläne für den Sommer ändern, kann es bis vor dem ersten Gültigkeitstag kostenlos storniert werden.“

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Hannover: Smartlynx-Ferienflug zwei Tage verspätet

Die Fluggesellschaft Smartlynx sollte eigentlich am 11. Juni 2022 unter der Flugnummer 6Y806 einen Charterflug von Hannover nach Hurghada durchführen. Eigentlich, denn der Airbus A320 mit der Registrierung 9H-SLD musste auf dem Weg von Ägypten nach Hurghada eine außerplanmäßige Landung in Kairo einlegen. Aus technischen Gründen entschied der Kapitän von Smartlynx Malta, dass Flug 6Y805 einen Zwischenstopp in der Hauptstadt Ägyptens einlegen muss. Dieser dauerte aber nicht wenige Minuten oder Stunden, sondern wesentlich länger. Die Folge daraus: Die Passagiere hatten einen Aufenthalt mit „Open End“ in Kairo, ehe es dann erst am Montag mit der YL-LDD weiter nach Hannover ging. Die Passagiere, die am Samstag mit Smartlynx in der 9H-SLD nach Hurghada fliegen wollten, mussten ebenfalls bis Montag ausharren. Erst am 13. Juni 2022 ging es dann gegen 14 Uhr 40 los. Die technischen Probleme haben somit für die Urlauber zu zwei Tagen Verspätung geführt.

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Saarbrücken: Nach fast 14 Stunden Verspätung durften 50 Koffer nicht mitfliegen

Eigentlich wollten die Passagiere des Smartlynx-Charterfluges 6Y 8461 am Sonntag um 6 Uhr 00 ab Saarbrücken nach Las Palmas fliegen. Allerdings kam es zu einer fast 14-stündigen Verspätung, denn es gab technische Probleme. Und dann sollten noch 15 Passagiere samt Gepäck zurückbleiben, denn der Carrier hatte sich beim Gewicht verkalkuliert. Letztlich fand sich niemand, der nach so langer Wartezeit auf den Urlaubsflug verzichten wollte, so dass der Kapitän die Entscheidung getroffen hat, dass insgesamt 50 Gepäckstücke nicht mitgenommen werden. Konkret bedeutet das, dass bis zu 50 Reisende – unter der Annahme ein Koffer pro Passagier – ohne Kleidung und Co auf Gran Canaria angekommen sind. Der Flughafen Saarbrücken erklärte gegenüber der TV-Station RTL: „Die Airline SmartLynx, die im Auftrag von Tui Deutschland die Flüge von Saarbrücken aus durchführt, hatte massive operationelle Probleme. Was den Flughafen Saarbrücken betrifft, so haben wir versucht, diese für die Passagiere sehr unangenehme Situation so erträglich wie möglich zu machen, indem wir diese ständig über den Stand der Dinge, soweit er uns bekannt war, informiert haben. Außerdem haben wir versucht, den Start dann dennoch zu beschleunigen, was uns aber nicht gelungen ist. Verantwortung und Entscheidungsrecht über das Flugzeug hat letztlich der Kapitän“. Durchgeführt wurde der stark verspätete Charterflug mit dem Airbus A320, der die Registrierung ES-SAW trägt. Der Abflug ab Saarbrücken erfolgte 13 Stunden und 39 Minuten später als ursprünglich geplant. In Las Palmas ist diese Maschine um 00 Uhr 10 gelandet. Aufgrund der Verspätung dieser Verbindung waren auch nachfolgende Flüge verspätet.

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Kraus-Winkler zu Flugchaos: „hoffe, dass die das irgendwie bewältigen“

Österreichs Tourismus-Staatssekretärin Susanne Kraus-Winkler (ÖVP) ist der Ansicht, dass sich in der Luftfahrt eine Problemwelle aufbaut. Die Schwierigkeiten hinsichtlich Flugstreichungen wären kein Geheimnis, aber sie hofft, „dass die das irgendwie bewältigen“. Für den österreichischen Incoming-Tourismus könnten Unregelmäßigkeiten im Flugverkehr durchaus problematisch werden, denn man steht in direkter Konkurrenz mit stark nachgefragten Ferienzielen wie Italien, Griechenland und Spanien. Der Ausfall von incominglastigen Flügen nach Österreich könnte dazu führen, dass weniger Urlauber in die Alpenrepublik kommen. Doch nicht nur im Ausland gibt es personelle Engpässe in der Luftfahrt, sondern auch in Österreich. Erst kürzlich erklärte Vida-Gewerkschafter Daniel Liebhart gegenüber Aviation.Direct, dass den Airlines viele Flugbegleiter fehlen, bei der Flugsicherung Austro Control Unterbesetzung herrscht und an den Flughäfen in nahezu allen Bereichen zu wenig Personal vorhanden ist. Seiner Meinung nach wäre alles für ein großes Sommerchaos angerichtet. Weder die Austro Control noch die österreichischen Flughäfen wollen derzeit etwas von möglichen Engpässen, die zu chaotischen Zuständen aus Ausfällen führen könnten, hören. Man ist der Ansicht, dass man sich optimal auf die reisestärkste Zeit des Jahres vorbereitet habe. Die angebotsstärksten Anbieter Austrian Airlines und Ryanair haben bislang ihren Sommerflugplan ab Österreich nicht ausgedünnt. Die AUA kann jedoch nicht ausschließen, dass einzelne Umläufe ausfallen könnten. Anders die Situation in Deutschland: Easyjet muss aufgrund von Personalmangel das Angebot in Berlin Tegel reduzieren. Eurowings und Lufthansa haben allein im Juli 2022 rund 1.000 Flüge aus dem Programm genommen. Kraus-Winkler kann derzeit nicht abschätzen welchen Impact mögliches Chaos im Flugverkehr auf den österreichischen Tourismus haben könnte. Die Schwierigkeiten wären

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Übersicht: An diesen Airports hat Wizz Air Flugzeuge stationiert

Die Wizz Air Group hat mit Stichtag 8. Juni 2022 an 41 Airports Flugzeuge stationiert gehabt. Allerdings wurde Doncaster zwischenzeitlich geschlossen. Auch die Bases in Kiew-Schuljany und Lwiw müssen „abgezogen“ werden, da diese kriegsbedingt nicht genutzt werden können. Somit sind die Maschinen der Firmengruppe derzeit an 38 unterschiedlichen Flughäfen stationiert. Mit 12 Flugzeugen ist Budapest die derzeit größte Basis von Wizz Air Hungary. Mit 1. Juli 2022 wird jene in Bukarest gleichziehen, denn eine weitere Maschine soll ab diesem Airport zum Einsatz kommen. Die Homebase von Wizz Air UK besteht aus elf Flugzeugen und ist somit nur minimal kleiner. Jene von Wizz Air Abu Dhabi besteht nur aus vier Maschinen und ist damit gleichauf mit Wien-Schwechat. Die nachstehende Übersicht basiert auf den jüngsten Veröffentlichungen, die Wizz Air rund um Präsentation der Finanzzahlen getätigt hat. Diese stellt den Datenstand vom 8. Juni 2022 dar, wobei die Schließung der Basis Doncaster geschlossen wurde sowie der Umstand, dass Kiew-Schuljany und Lwiw wegen dem Krieg derzeit nicht genutzt werden können, berücksichtigt wurden bzw. in den Anmerkungen verzeichnet sind. Flughafen Flugzeuge Änderung Anmerkung Budapest 12   Homebase Wizz Air Hungary London-Luton 11   Homebase Wizz Air UK Bukarest 11 +1 Aufstockung zum 01.07.22 Tirana 8 +1 Aufstockung zum 01.07.22 Warschau-Chopin 8     Danzig 7     Mailand-Malpensa 6     Cluj 6 +1 Aufstockung zum 01.08.22 Sofia 6     Kattowitz 6     Rom-Fiumicino 5     London-Gatwick 5     Skopje 5     Abu Dhabi 4   Homebase Wizz Air Abu

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