Das Bezahlen mit Bankomat- und/oder Kreditkarten bekam durch die Corona-Pandemie einen weiteren Schub, denn Banken und Handel argumentierten auch mit zusätzlicher Sicherheit gegenüber dem Bargeld. Während innerhalb der Euro-Zone im Regelfall allenfalls Spesen für die Buchungszeile anfallen, kann es in Nicht-Euro-Ländern teuer werden. Die Arbeiterkammer hat einige Anbieter aus Österreich unter die Lupe genommen. Dabei zeigt sich, dass Bankomatkarten, auch Debitkarten genannt, tendenziell geringere Spesen als Kreditkarten haben. Gerade im Bereich der so genannten Fintechs gibt es aber kostenfreie Alternativen, auf die seitens der AK nicht hingewiesen wurde. Die Arbeitekrammer hat die Jahresgebühren und Spesen von vier Kreditkartenfirmen für neu abgeschlossene Verträge geprüft: American Express, Card Complete, Diners Club und PayLife. Zusätzlich hat die AK die Kosten für Debitkarten (umgangssprachlich Bankomatkarten) im Urlaub bei neun Banken erhoben. Nachstehend auszugsweise die Ergebnisse der AK: 400 Euro bezahlen Kreditkarte Spesen Debitkarte Spesen American Express 8,00 € Bank Austria 4,50 € card complete 6,00 € Erste Bank 4,09 € Diners Club 6,00 € RLB NÖ Wien 5,50 € PayLife 6,60 € andere Bankenx) 4,09 € 400 Euro abheben Kreditkarte Spesen Debitkarte Spesen American Express 20,00 € Bank Austria 5,30 € card complete 18,00 € Erste Bank 6,16 € Diners Club 18,00 € RLB NÖ Wien 6,00 € PayLife 19,80 € andere Bankenx) 4,82 € x) Bezahlen: 1,09 Euro plus 0,75 Prozent vom Betrag, abheben: 1,82 Euro plus 0,75 Prozent vom Betrag Der AK Test zeigt: Die Kreditkartenunternehmen bieten ein umfangreiches Angebot, die Kosten für Kreditkarten sind je nach Unternehmen und Leistungsumfang der Karte