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Neues Incentive-Programm: Pristina will Langstreckenverbindungen etablieren

Der Flughafen Pristina will Fluggesellschaften mit Hilfe eines neuen Incentive-Programms zur Aufnahme von Langstreckenflügen motivieren. Der Airport entwickelte sich während der Corona-Krise gänzlich anders als der europäische Trend, denn man konnte sogar kräftig zulegen. Vor einigen Jahren gab es eine Langstreckenverbindung nach New York JFK. Nicht nur diese will man wieder zurück haben, sondern das Management verweist darauf, dass viele Menschen mit Kosovo-Wurzeln auch in Australien und anderen Staaten leben. Man nimmt viel Geld in die Hand, um die Infrastruktur dahingehend zu erweitern, dass Widebodies den Pristina Airport optimal nutzen können. Ein neues Incentive-Programm, das vorerst für den Zeitraum von 2022 bis 2024 befristet ist, soll zusätzliche Impulse für die Aufnahme von Interkontinentalverbindungen geben. Für die finanzielle Förderung kommen Langstreckenflüge in Frage, die mit einem Flugzeug mit einem maximalen Startgewicht von mindestens 55.000 Kilogramm durchgeführt werden, sowie Nonstop-Flüge, die mindestens zweimal pro Woche stattfinden und mindestens zwei Jahre lang betrieben werden. Im Gegenzug bietet der Flughafen einen 100-prozentigen Landerabatt, 50.000 Euro für Marketing und einen 20-prozentigen Rabatt auf die Abfertigungsgebühren.

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Nantes: Volotea missachtete Nachtflugverbot – 1,44-Millionen-Euro-Strafe blüht

Im französischen Nantes blüht der Billigfluggesellschaft Volotea eine saftige Geldstrafe wegen wiederholter Verstöße gegen das Nachtflugverbot. Allein zwischen 8. April und 4. Mai 2022 soll der Carrier dieses in 36 Fällen missachtet haben. Die Airport Nuisance Control Authority gab bekannt, dass man gegen mehrere Luftfahrtunternehmen Verfahren eingeleitet habe. Im genannten Zeitraum soll Volotea das Nachtflugverbot 36-mal missachtet haben. Dabei soll es sich um 33 Landungen und drei Starts gehandelt haben. Die übrigen Verstöße entfallen auf Transavia (zwei Landungen) und Easyjet (eine Landung). Pro Nutzung innerhalb der Sperrzeit droht eine Geldstrafe von 40.000 Euro. Aufgrund der Häufung erhielt das Management von Volotea eine Vorladung. Das Unternehmen wurde aufgefordert entsprechende Maßnahmen, die die Einhaltung des Nachtflugverbots sicherstellen sollen, zu ergreifen. Der Billigflieger sicherte zu, dass man alles Notwendige tun wird, um die Situation zu verbessern. Die Obergrenze der für diese Art von Verstoß verhängten Bußgelder beträgt 40.000 Euro (pro Verstoß). Volotea riskiert daher insgesamt 1,44 Millionen Euro an Bußgeldern. Der Billigflieger kann dagegen theoretisch ein Rechtsmittel einlegen, so dass ein Gericht entscheiden muss.

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Mannheim: Rhein-Neckar Air verschiebt Wiederaufnahme von Berlin und Hamburg

Die Hausmarke des Flughafens Mannheim, Rhein-Neckar Air, verschiebt die Wiederaufnahme der Nonstop-Flüge nach Berlin und Hamburg. Diese hätten eigentlich per 16. Mai 2022 reaktiviert werden sollen, jedoch ist die Buchungslage momentan mau. Das Unternehmen, das sämtliche Flüge von der bayerischen MHS Aviation durchführen lässt, hat sich dazu entschieden, dass man Berlin und Hamburg voraussichtlich mit 28. Juni 2022 reaktivieren lässt. Im direkten Vergleich mit dem Niveau, das man vor der Corona-Pandemie hatte, soll eher niederfrequent geflogen werden. Die Freie und Hansestadt will man an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch und Donnerstag ansteuern. Nach Berlin soll es an Dienstagen gehen. Vor der Krise flog man unter der Woche bis zu zweimal täglich. Von der kurzfristigen Verschiebung der Reaktivierung der beiden City-Strecken sind die Sylt-Flüge sowie die Charter ab Kassel-Calden nicht betroffen.

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Dubai: Hotels waren im ersten Quartal 2022 stark gefragt

Im ersten Quartal 2022 konnte Dubai von einem regelrechten Touristen-Ansturm profitieren. Die Großstadt in den Vereinigten Arabischen Emiraten konnte mit 82 Prozent weltweit die Nummer Eins bei der Hotelbelegung werden. Dubai erzielt mit einem Besucherzuwachs von 214 Prozent im Jahresvergleich das beste Q1-Ergebnis der vergangenen zwei Jahre. 1,78 Millionen internationale Touristen besuchten Dubai im März 2022 und übertrafen damit die Besucherzahlen im März vor der Pandemie. Eine starke Nachfrage hatte man im im ersten Quartal aus dem DACH-Markt mit 128.660 Ankünften aus Deutschland (+323%), 22.880 aus Österreich (+259%) sowie 29.000 aus der Schweiz (+217%). Im ersten Quartal des laufenden Jahres hatte man 3,97 Millionen Nächtigungen internationaler Touristen. Maßgeblich dazu beigetragen hat auch die Weltausstellung, die unter dem Namen Expo 2020 firmiert. Diese zog bislang rund 24 Millionen Besucher aus aller Welt an. Dubai ist der Ansicht, dass die Veranstaltung solide Impulse für Wirtschaft und Tourismus setzt.

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Auch Luxemburg verabschiedet sich von Masken in Flugzeugen

Im Gegensatz zu Deutschland und Österreich wird Luxemburg die Empfehlungen der Europäischen Union hinsichtlich der Abschaffung der Maskenpflicht umsetzten. Das hat zur Folge, dass ab Montag auf Flügen von/nach Luxemburg kein Mund-Nasen-Schutz mehr getragen werden muss. Homebase-Carrier Luxair hat bereits angekündigt, dass man das Tragen von Masken ab Montag nicht mehr verlangen wird. Dazu teilte das Unternehmen unter anderem mit: „Da der Luftverkehr in Luxemburg nicht den für den öffentlichen Verkehr geltenden Vorschriften unterliegt, muss Luxair als privatrechtliches Unternehmen in erster Linie die von den zuständigen Behörden erlassenen internationalen Vorschriften für den Luftverkehr beachten. Die Fluggesellschaft kann daher die erforderlichen Maßnahmen ergreifen, indem sie die Aufhebung der Maske für alle ihre Flüge nach Luxemburg und je nach angeflogenem Zielort in Übereinstimmung mit den Empfehlungen der Easa genehmigt“. Das Tragen von Masken kann aber dann notwendig sein, wenn das Zielland dies explizit mittels Notam vorschreibt. Konkret bedeutet das, dass es auf Verbindungen von/nach Österreich und/oder Deutschland zu keinen Änderungen kommen wird. Die Alpenrepublik pocht als weltweit einziger Staat gar auf FFP2-Masken und denkt momentan gar nicht daran die FFP2-Pflicht an Bord von Verkehrsflugzeugen, anderen Öffis sowie in öffentlichen Verkehrsmitteln aufzuheben. Innerhalb der Europäischen Union steht man mit dem „österreichischen Weg“ zunehmend allein da. Im Alltag halten sich viele ankommende Passagiere am Flughafen Wien nicht mehr an die FFP2-Maskenpflicht und auch an Bord von Flügen wird es „illegal“ zunehmend maskenlos.

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SunExpress fliegt Eintracht Frankfurt zum Finale

Die Ferienfluggesellschaft SunExpress fliegt als offizieller Airline-Partner die Fußballmannschaft von Eintracht Frankfurt zum Finale der Europa-League. Dieses wird am 18. Mai 2022 stattfinden. Die Sportler werden dann gegen den Rangers FC spielen. „Was die Eintracht in der aktuellen Europa-League-Saison leistet, ist absolut beeindruckend und lässt sich jetzt nur noch durch den Titelgewinn krönen“, so SunExpress CEO Max Kownatzki. „Als offizieller Airline-Partner und langjähriger Sponsor des Klubs ist es für uns natürlich Ehrensache, die Mannschaft sicher und komfortabel nach Sevilla zum großen Finale zu fliegen. Auch, wenn ich nicht abergläubisch bin: Als die Adler 2018 das letzte Mal von einem Finale mit SunExpress nach Frankfurt geflogen sind, hatten sie einen Pokal im Gepäck – wenn das kein gutes Omen ist!“ Flug XQ6281 mit den Europa League-Sportlern rund um Kapitän Sebastian Rode an Bord hebt am Dienstag, 17. Mai, um 15:00 Uhr in Frankfurt ab und landet um 18 Uhr in Sevilla. Der Rückflug unter der Flugnummer XQ6280 findet am Tag nach dem großen Finale am 19. Mai statt und startet um 14.35 Uhr in Sevilla. Die Ankunft am Frankfurter Flughafen ist für 17.45 Uhr geplant. Dem Anlass entsprechend setzt die Fluggesellschaft auf dieser Rotation ihren SGE Express, eine Boeing 737 mit von den Fans selber gestalteter Eintracht-Frankfurt-Sonderlackierung ein, die bereits seit rund zwei Jahren das Adlerwappen ins gesamte SunExpress-Streckennetz trägt. Darüber hinaus hat SunExpress zwei weitere Sonderflüge nach Sevilla aufgelegt, auf denen neben Politikern, Journalisten und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens auch Sportler und Eintracht-Legenden an Bord sein werden.

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Friedrichshafen: Aus InterSky-Hangar soll eine Volleyball-Arena werden

Seit der Pleite der Regionalfluggesellschaft InterSky gibt es keine sinnvolle Nutzung für den ehemaligen Hangar des Carriers. Nun soll aus dieser eine Halle für die örtliche Volleyball-Mannschaft werden. Der Gemeinderat wird am Montag über die Details entscheiden. Der Flughafen Friedrichshafen konnte seit der Pleite der österreichischen Fluggesellschaft InterSky keinen dauerhaften Ersatz für die Regionalstrecken finden. VLM war kurz präsent, musste jedoch dann auch Insolvenz anmelden. Mit Sun Air of Scandinavia hatte man den nächsten Nachfolger, jedoch zog dieser sich aufgrund der Corona-Pandemie zurück. Derzeit gibt es keine Pläne für ein mögliches Comeback des British-Airways-Franchisenehmers. InterSky hatte zwar die Verwaltung im österreichischen Bregenz, jedoch war das nahegelegene Friedrichshafen die wichtigste Basis des Turboprop-Operators. Hier unterhielt man auch einen Wartungshangar. Nach der Pleite des Unternehmens und dem Verkauf einer ehemals genutzten Maschine durch Rolf Seewald gab es keine Verwendung mehr. Laut einem Medienbericht von schwaebische.de läuft in Friedrichshafen schon länger eine Standortsuche für eine Volleyball-Arena. Nun läuft es auf eine Lösung hinaus: Aus der ehemaligen InterSky-Halle am Flughafen Friedrichshafen soll eine Sportstätte werden. Diese bietet ausreichend Platz und der notwendige Umbau ist wesentlich kostengünstiger als ein Neubau. Der Gemeinderat von Friedrichshafen wird sich am Montag mit der Angelegenheit befassen und könnte dann schon die ersten Weichen stellen. Statt Wartung von Verkehrsflugzeugen könnten schon bald lokale Sportler in diesem Hangar aktiv sein. Die weitere Entwicklung gilt es allerdings abzuwarten.

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Im Test: Das bieten die Fernbusse von Regiojet

Der tschechische Mobilitätskonzern Regiojet ist seit einigen Jahren als private Eisenbahngesellschaft aktiv. Man bietet unter anderem Fahrten nach Budapest und Prag an. Auf den österreichischen Streckenabschnitten ist man auch Partner des Klimatickets. Ursprünglich war man ein reiner Fernbusanbieter und bietet ab Österreich und Deutschland auch weiterhin Busverbindungen an. Unter dem Namen „Student Agency“ firmiert die Konzernmutter. Man war anfangs darauf spezialisiert tschechische Studenten aus ganz Europa nach Hause bzw. zu ihren Studienorten zu bringen. Daraus entwickelte sich nach und nach ein größeres Fernbusunternehmen, das dann den Markennamen Regiojet angenommen hat. Bei den Bussen gibt es bis heute kleine Hinweise darauf, dass Regiojet eine Tochtergesellschaft von Student Agency ist, aber bei den Zügen verzichtet man komplett darauf. Im Gegensatz zu den Zügen sind die Busse übrigens nicht im Klimaticket enthalten. Die Entwicklung des tschechischen Anbieters diente auch als „Kopiervorlage“ für Flixbus. Nach und nach erkannte man bei Student Agency, dass es Strecken gibt, die eine so hohe Nachfrage haben, dass der Einsatz von Zügen sinnvoller ist. So kam das Standbein Eisenbahn dazu und mittlerweile betreibt man zahlreiche Routen innerhalb von Tschechien, fährt aber auch beispielsweise nach Österreich, Deutschland, Ungarn und in die Slowakei. Das Bordprodukt auf der Schiene zeichnet sich durch einen hohen Servicestandard aus, denn zum Beispiel gibt es unabhängig von der gebuchten Reiseklasse eine Flasche kostenloses Wasser für jeden Passagier. Je höher die Beförderungsklasse, desto mehr Inklusivleistungen hat man. In Tschechien ist das üblich, denn Leo Express, die Ceske Drahy und Regiojet liefern sich einen scharfen Wettbewerb, der nicht

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Ameriflight flottet 15 Saab 340B-Frachter ein

Die Regionalfluggesellschaft Ameriflight wird insgesamt 15 Saab 340B(F) einflotten. Diese werden von Jetstream Aviation Capital bezogen. Gleichzeitig wird es sich um den größten Maschinentyp der Flotte handeln. Die ersten Flugzeuge sollen im vierten Quartal dieses Jahres in den Betrieb von Ameriflight aufgenommen werden. Nach einer sorgfältigen Analyse zahlreicher Plattformen und der Erkundung mehrerer Flugzeuge entschied sich das Unternehmen für die Saab 340B, die sich aufgrund ihrer außergewöhnlichen Sicherheit und ihrer überzeugenden Betriebswirtschaftlichkeit hervorragend für den Betrieb eignet. „Wir sind stolz darauf, mit Jetstream zusammenzuarbeiten, um die Saab 340B bei Ameriflight zu betreiben. Dieses Flugzeug bietet dem Markt die beste Kombination aus Hubraum und Kosten, die für unsere Kunden und ihre steigenden Bedürfnisse in den kommenden Jahren am besten geeignet ist“, sagte Ameriflight Chief Executive Officer Paul Chase. „Die Erweiterung unserer Flotte und damit unseres Geschäfts ist eine große Chance nicht nur für unsere Kunden, sondern auch für unsere fleißigen Mitarbeiter an der Front.“ Ameriflight wurde im Jahr 1988 gegründet und bietet sowohl Passagier- als auch Frachtdienstleistungen an. Die Flotte besteht momentan aus 131 Flugzeugen. Dabei handelt es sich um 25 Beechcraft 1900D, 52 Beechcarft 99, 13 Embraer 120, 41 SA227 Metroliner.

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Vereinigung Cockpit fordert Aus für die Maskenpflicht

Die Vereinigung Cockpit kritisiert, dass Deutschland abweichend von den Empfehlungen der Europäischen Union hinsichtlich Maskenpflicht in Flugzeugen – zumindest vorerst – weiterhin einen Sonderweg geht. Das hält die Gewerkschaft der Piloten für „nicht praktikabel“. Nach einer Empfehlung der EU-Flugsicherheitsbehörde (EASA) und der EU-Behörde für Gesundheitsschutz (ECDC) kann ab Montag (16. Mai) auf die Maskenpflicht in Flugzeugen und auf Flughäfen der Europäischen Union verzichtet werden. Voraussetzung hierfür ist, dass die Mitgliedsstaaten die entsprechenden rechtlichen Voraussetzungen schaffen. Unter anderem Frankreich und Italien sowie die Schweiz und das Vereinigte Königreich haben dies schon getan. „Das Auslaufen der Maskenpflicht im Luftverkehr war eine Frage der Zeit. Wir erwarten von der Bundesregierung, dass Deutschland hier schnellstmöglich entsprechende Regelungen erlässt, so dass kein europäischer Flickenteppich entsteht. Unsere Passagiere sind so international wie die gesamte Branche, Insellösungen sind da nicht praktikabel. Sie werden nur zur Verwirrung und Verunsicherung der Passagiere führen, sowohl innerhalb der EU als auch darüber hinaus. Unterschiedliche Regelungen müssten von den Crews durchgesetzt werden. Wir hatten diese schwierige Situation für die Crews im Alltagsbetrieb bereits zu Beginn und in der Hochphase der Pandemie und haben zahlreiche Schwierigkeiten erlebt. Selbst bei innereuropäischen Umsteigeverbindungen wäre das Chaos vorprogrammiert. Konflikte mit Gästen sind garantiert und Verspätungen zu erwarten. Das darf so nicht erneut stattfinden – insbesondere wo die Reisesaison unmittelbar bevorsteht“, so VC-Präsident Stefan Herth. Die österreichische Bundesregierung denkt derzeit so ganz und gar nicht daran die Empfehlungen der EU zu übernehmen. Man geht weiterhin den weltweit einzigartigen Sonderweg und pocht auf FFP2-Masken. In der Praxis sieht

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