
Bratislava: Neuer Fernbusterminal mit Weltstadt-Feeling
Nicht kleckern, sondern klotzen – dieser Grundsatz wurde in der slowakischen Hauptstadt Bratislava im Zuge des Neubaus des zentralen Fernbusbahnhofs Nivy eindrucksvoll umgesetzt. Selbst eine an der Luftfahrt angelehnte Lounge bietet man internationalen Fahrgästen. In vielen Städten sind die Fernbus-Terminals regelrechte Schandflecken, die zumeist auch entsprechendes Klientel, das dort herumlungert anziehen. In Bratislava war es nicht anders, denn der alte Busbahnhof war definitiv kein Aushängeschild. Renovieren oder Auffrischen hielt man für ein aussichtsloses Unterfahren, sondern hat sich lieber für die Abrissbirne entschieden und einen privaten Investor einen imposanten Neubau errichten lassen. Auf dem Areal des ehemalig oberirdischen Busterminals ist ein groß dimensioniertes, mehrstöckiges Einkaufszentrum, das den Namen Nivy trägt, entstanden. In diesem sind so ziemlich alle bekannten Labels, aber auch Dienstleister wie Banken, Notare und Gastronomie vertreten. Der Elektronikhändler Alza betreibt in unmittelbarer Nähe der Bussteige einen zweistöckigen Flagship-Store. Für Wiener bietet sich ein Shopping-Ausflug regelrecht an, denn mit den Fernbussen von Slovak Lines, Regiojet und Flixbus gelangt man für kleines Geld direkt in das Einkaufszentrum. Autofahrer können in der Garage bis zu vier Stunden kostenfrei parken. Neues Busterminal räumt mit allen Vorurteilen auf Der eigentliche Busbahnhof ist unterirdisch und auf einer Ebene mit dem Untergeschoss des Einkaufszentrums, wo sich unter anderem Alza, Lidl und der Fahrkartenschalter befinden. Das Terminal übertrifft sämtliche Erwartungen und erinnert so ganz und gar nicht an einen klassischen Fernbusbahnhof. Viele moderne Anzeigetafeln, Screens direkt an den Busgates und sogar eine Lounge für die Fahrgäste lassen durchaus Flughafen-Feeling aufkommen. Dazu kommt, dass es kostenlose, schön gestaltete







