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Nach nur wenigen Flügen: Insolvenzverfahren über Tel Aviv Air eröffnet

Über die virtuelle Fluggesellschaft Tel Aviv Air GmbH wurde seitens des Amtsgerichts Hamburg unter dem Aktenzeichen 67h IN 96/22 ein Insolvenzverfahren eröffnet. Laut Zwangsbekanntmachung des Gerichts wurde das Verfahren am 12. Mai 2022 um 12 Uhr 13 eröffnet. Bereits im Vorfeld gab es Anzeichen dafür, dass es bei Tel Aviv Air unrund läuft. Der Zahlungsdienstleister hatte dem Unternehmen die Zusammenarbeit aufgekündigt. Daher konnte man Tickets nur gegen Überweisung verkaufen. Auf der Homepage des Unternehmens findet sich kein Hinweis darauf, dass man insolvent ist. Lediglich ist die Rede davon, dass man bis zum 21. Mai 2022 aus „technischen Gründen“ keine Flüge durchführen könne. Tel Aviv Air war keine Fluggesellschaft, sondern man hatte kein AOC und keine Betriebsgenehmigung. Man charterte Flugzeuge bei Enter Air und Tus Airways und vermarktete die Sitzplätze auf eigene Rechnung. Das Geschäft scheint nicht gut gelaufen zu sein, denn der Insolvenzantrag musste schon nach wenigen Flügen eingebracht werden. Das Amtsgericht Hamburg bestimmte den Rechtsanwalt Dr. Dietmar Penzlin zum vorläufigen Insolvenzverwalter. Weiters ordnete das Gericht an: „Verfügungen der Schuldnerin über Gegenstände ihres Vermögens sind nur noch mit Zustimmung des vorläufigen Insolvenzverwalters wirksam (§ 21 Abs. 2 Nr. 2 2. Alt. InsO). Den Schuldnern der Schuldnerin (Drittschuldnern) wird verboten, an die Schuldnerin zu zahlen. Der vorläufige Insolvenzverwalter wird ermächtigt, Bankguthaben und sonstige Forderungen der Schuldnerin einzuziehen sowie eingehende Gelder entgegenzunehmen. Die Drittschuldner werden aufgefordert, nur noch unter Beachtung dieser Anordnung zu leisten (§ 23 Abs. 1 Satz 3 InsO). Maßnahmen der Zwangsvollstreckung einschließlich der Vollziehung eines Arrests oder einer einstweiligen

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Dubai: Accor hat Hotelschiff Queen Elizabeth 2 gekauft

Das ehemalige Cunard-Flaggschiff Queen Elizabeth 2 wird seit einigen Jahren in Dubai als Hotel genutzt. Der französische Accor-Konzern hat dieses nun gekauft und will es renovieren und auf den neuesten Stand der Technik bringen. Dass die „QE 2“ jemals wieder in See stechen wird, gilt als äußerst unwahrscheinlich. Accor will es auch weiterhin als Hotel nutzen. Künftig soll das einstige Kreuzfahrtschiff als „M Gallery Hotel“ auftreten und über 2.447 Betten verfügen. Weiters will man neu Restaurants, einen Wellness- und Fitnessbereich samt Schwimmbad sowie zahlreiche Konferenzräume anbieten. Die Queen Elizabeth 2 wurde ursprünglich als Transatlantik-Linienschiff gebaut. Cunard stellte es am 2. Mai 1969 in Dienst. Die offizielle Ausflottung fand am 27. November 2008 statt. Nach fast zehn Jahren hin und her eröffnete die „QE 2“ im Jahr 2008 offiziell als Hotel.

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Weeze: Ryanair verlegt Palermo-Flüge nach Trapani

Die Billigfluggesellschaft Ryanair kündigt die Aufnahme einer Nonstopverbindung zwischen Weeze (Niederrhein) und Trapani (Sizilien) an. Diese soll ab 1. Juli 2022 zweimal wöchentlich bedient werden, so das Unternehmen. So ganz neu ist die Sizilien-Verbindung ab Weeze allerdings nicht. Derzeit steuert man ab dem Regionalflughafen den Palermo-Airport an. Diese Route wird per 30. Juni 2022 zu Gunsten der Aufnahme von Trapani engestellt. „Wir freuen uns, diese neue Strecke ab Trapani in den Sommerflugplan 2022 von Düsseldorf Weeze aufnehmen zu können, der nun insgesamt 28 Verbindungen in 9 Ländern umfasst. Damit wird der internationale Tourismus in Trapani und der Region Sizilien angekurbelt, während unsere Kunden von Düsseldorf Weeze bei der Planung ihres lang ersehnten Sommerurlaubs aus mehr Reiseoptionen wählen können“, so Andreas Gruber, Ryanair-Sprecher für Deutschland, Österreich und die Schweiz.

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Japan erwägt vorsichtige Öffnung für den Tourismus

Erstmals seit über zwei Jahren Abschottung denkt die japanische Regierung über die Wiederöffnung der Grenzen für Touristen nach. Man will es aber langsam und vorsichtig angehen, denn zunächst sollen nur kleine, organisierte Reisegruppen einreisen dürfen. Lokale Medien berichten, dass noch im Laufe des Mai 2022 ein Testlauf mit organisierten Reisegruppen gestartet werden soll. Daraus will man Erkenntnisse gewinnen, die dann die weiteren Entscheidungen beeinflussen könnten. Zunächst will man noch abwarten wie sich die so genannte „Goldene Woche“ auf das Infektionsgeschehen auswirkt. Momentan praktiziert Japan vergleichsweise strenge Einreise- und Quarantänebestimmungen. Diese können faktisch nur von Staatsbürgern bzw. Personen mit Wohnsitz auf den Inseln erfüllt werden. Auch ist die Anzahl der täglichen Einreisen mit 10.000 Reisenden gedeckelt. Ab Juni 2022 will man zumindest auf 20.000 Personen pro Tag erhöhen.

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FTI chartert zusätzliche Flugzeuge bei Anadolujet

Der deutsche Reiseveranstalter FTI hat sich mit der Turkish-Airlines-Marke Anadolujet einen weiteren Flugpartner organisiert. Ab Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, Köln/Bonn, Leipzig/Halle, München und Stuttgart sollen Vollcharterflüge in Richtung Antalya durchgeführt werden. Auf diese bestehende Zusammenarbeit zwischen FTI und SunExpress, Corendon und Pegasus hat dies keinen Einfluss. Der Tour Operator hat bei den genannten Airlines bereits im Vorfeld zusätzliche Kapazität geordert. Die nunmehrige Kooperation mit Anadolujet wurde geschlossen, um der hohen Nachfrage nachkommen zu können. Punktuell werden Flugzeuge im Design der Turkish-Airlines-Marke auch auf Charterflügen in Richtung Bodrum und Dalaman zum Einsatz kommen FTI will die nun eingekaufte Kapazität auch für eventuelle Zusatzflüge in Bereitschaft halten.

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Wien nimmt 500.000 Euro für AUA-Werbekampagne in die Hand

Die Fluggesellschaft Austrian Airlines und Wien Tourismus wollen mit einer gemeinsamen Werbeaktion, für die 500.000 Euro ausgegeben werden, den Städtetourismus auf der Langstrecke ankurbeln. Wien soll insbesondere in den Vereinigten Staaten von Amerika und auf digitalen Kanälen beworben werden. „Rund die Hälfte der Wien-Gäste – im Kongressbereich sind es sogar drei Viertel – kommt mit dem Flugzeug nach Wien. Der Beitrag unseres Home Carriers Austrian Airlines am jahrelangen Erfolg der Tourismusstadt Wien, die vor Corona gemessen an Wertschöpfung und Ausgaben das zweitstärkste österreichische Bundesland war, ist ein wesentlicher. Umso mehr ist es der Stadt Wien ein zentrales Anliegen, die langjährige Kooperation zwischen Austrian Airlines und WienTourismus gerade in Zeiten des Restarts entsprechend zu unterstützen. Die Stadt investiert daher 500.000 Euro, um Wiens internationale Positionierung zu stärken“, erklärt Wiens Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke. Im Rahmen ihrer gemeinsamen Marketingaktivitäten kooperieren WienTourismus und Austrian Airlines heuer auf mehreren europäischen Herkunftsmärkten, schwerpunktmäßig Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Schweiz sowie Spanien und Italien, außerdem auf dem Fernmarkt USA – der gemeinsame Aufwand beträgt dabei rund 1,5 Millionen Euro. Das seitens Stadt Wien durch die Sonderdotierung in der Höhe von 500.000 Euro aufgestockte Budget soll dabei schwerpunktmäßig in den USA zum Einsatz kommen. „Rund 83 Prozent von Wiens Gästenächtigungen kamen 2019 aus dem Ausland – selbst im Ausnahmejahr 2021 schaffte Wien bereits wieder auf einen Anteil von 72% bei internationalen Nächtigungen, auch wenn diese verstärkt aus Nahmärkten stammten. Auf dem Weg aus der Pandemie setzen wir nun auch auf die Reaktivierung der Fernmärkte, allen voran der USA, die ihre

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Reisekonzern Dr. Richard vereinheitlicht Marktauftritt

Seit einiger Zeit räumt Österreichs größter Busunternehmer Dr. Richard das Sammelsurium an Marken, das man über Jahrzehnte angehäuft hat, auf. So tritt auch die steirische Tochter Watzke künftig unter der Marke des Stammhauses, Dr. Richard, auf. Das Wiener Unternehmen ist nicht nur aus eigener Kraft gewachsen, sondern übernahm über viele Jahrzehnte hinweg Mitbewerber wie Südburg, Austrobus, Salzkraft, Watzke, Albus und viele weitere. Man konzentriert sich nun auf einen einheitlichen Auftritt als Dr. Richard und stellt schrittweise die Markenauftritte, die sich zumeist ohnehin nur noch durch einen anderen Schriftzug unterschieden haben, auf. Davon unberührt bleiben die Reisebüros. Diese werden auch weiterhin als Columbus auf dem Markt sein. Columbus und Dr. Richard haben eine gemeinsame Historie und eine ähnliche Gesellschafterstruktur, jedoch handelt es sich um getrennte Firmengruppen, die eng miteinander zusammenarbeiten. Beide Konzerne befinden sich im Eigentum unterschiedlicher Mitglieder der Familie Richard. Externe Miteigentümer gibt es nicht. Während man als Columbus auf das klassische Reisebüro-Geschäft inklusive Business Travel fokussiert ist, fährt man als Dr. Richard Linien- und Reisebusse. Selbst betrachtet man sich als größten Busunternehmer in der Deutschland-Österreich-Schweiz-Region, denn auch in München und Zürich unterhält man Niederlassungen, die stark gewachsen sind. Im Auftrag von Flixbus betreibt man unter anderem ab der Bundesrepublik diverse Fernbuslinien. Neuerdings fährt man auch für den Mitbewerber Pinkbus. In Österreich ist man im ÖPNV sowohl im Rahmen von Verkehrsverbünden als auch auf eigene Rechnung tätig. Gelegentlich fährt man auch als Subunternehmer für andere Konzessionäre, beispielsweise Wiener Linien. Fernbusse betreibt man mit eigener Konzession als Franchisenehmer von Flixbus auf

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Wizz Air legt erneut kostenlose Flugtickets für Kriegsflüchtlinge auf

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air legt erneut kostenlose Flugtickets für Personen, die aufgrund des Krieges aus der Ukraine flüchten auf. Diesmal vergibt das Unternehmen 10.000 Flugscheine in Richtung Vereinigtes Königreich. In Zusammenarbeit mit mehreren gemeinnützigen Organisationen werden ukrainische Flüchtlinge mit 10.000 Gratis-Tickets unterstützt, um aus den Nachbarländern der Ukraine im Rahmen des Visumprogramms „Homes for Ukraine“ der   britischen Regierung ins Vereinigte Königreich zu gelangen. Die Initiative startet an diesem Wochenende für Reisen vom 14. Mai bis 15. Juni. Die britische Regierung hat im Rahmen ihres Visumprogramms über 95.000 Visa an Ukrainer ausgestellt.  Über 37.000 sind bereits in Großbritannien angekommen. Die Wizz Air-Freitickets sind auf insgesamt 61 Strecken verfügbar, die die Fluggesellschaft von Bulgarien, Ungarn, Polen, Rumänien und der Slowakei nach Großbritannien betreibt.  „Wir hoffen, dass diese Initiative vielen Ukrainern helfen wird, bald einen sicheren Ort in Großbritannien zu erreichen“, erklärt József Váradi, Chief Executive Officer von Wizz Air.  „Wir haben bereits große humanitäre Anstrengungen vor Ort mit unseren Mitarbeitern unternommen.“ Wie berichtet, hat die Airline Ukraine-Flüchtlingen bereits vor Wochen 100.000 kostenlose Sitzplätze auf allen Flügen innerhalb Kontinentaleuropas ab den ukrainischen Nachbarländern Polen, Slowakei, Ungarn und Rumänien zur Verfügung gestellt.

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Air1: Iran will Billigflieger an den Start bringen

Unter dem Markennamen Air1 wird derzeit im Iran eine Billigfluggesellschaft aufgebaut. Es handelt sich um das erste Unternehmen mit Sitz in diesem Staat, das explizit als Lowcoster an den Start gehen will. Noch ist nicht sonderlich viel über die Neugründung bekannt. Man will jedoch auf GDS-Gebühren und Agenturprovisionen verzichten und für Extras wie Sitzplatzreservierungen, Speisen und Getränke an Bord sowie die Beförderung von Aufgabegepäck zur Kasse bitten. Das übliche LCC-Geschäftsmodell eben. An werksneue Flugzeuge wird Air1 aufgrund der Sanktionen gegen den Iran nur sehr schwer bis womöglich gar nicht kommen. Daher muss man sich auf dem Gebrauchtmarkt bedienen. Über mehr oder weniger bekannte Umwege sind schon immer Maschinen in das abgeschottete Land gelangt. Zwar hat man sich bislang noch nicht zum geplanten Flugzeugtyp geäußert, jedoch bildet man auf der Website an verschiedenen Stellen Boeing 737-400 ab. Dies könnte ein Hinweis darauf sein, dass man plant mit diesen Mittelstreckenjets zu fliegen. Der Firmensitz befindet sich in der Hauptstadt des Irans, Teheran. Zu den geplanten Routen äußerte sich Air1 bislang nicht. Lediglich heißt es, dass man Point-to-Point-Services anbieten wird. Den notwendigen Antrag auf Erteilung von AOC und Betriebsgenehmigung habe man bislang gestellt. Über den aktuellen Status der Bearbeitung ist allerdings nichts zu erfahren.

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Rom: Ita Airways hat ersten Airbus A350 übernommen

Die Fluggesellschaft Ita Airways hat den ersten von Alafco geleasten Airbus A350 formell übernommen. Das Langstreckenflugzeug landete am Mittwochabend erstmals auf der Homebase Rom-Fiumicino. Ita Airways wird diesen Airbus A350-900 voraussichtlich Anfang Juni 2022 in den Liniendienst stellen. Derzeit ist geplant, dass die Maschine unter anderem in Richtung Los Angeles, Buenos Aires und Sao Paulo eingesetzt wird. Der A350 von ITA Airways verfügt über eine Zweiklassenkabine mit 334 Sitzen (33 Full-Flat-Sitze in der Business Class, 301 Economy-Sitze). Im Dezember 2021 bestätigte die italienische Fluggesellschaft einen Auftrag über 28 Airbus-Flugzeuge, darunter 18 Single-Aisle-Jets (sieben A220, 11 A320neo) und 10 A330neo, die neueste Version des überaus beliebten A330-Großraumjets. Außerdem hat ITA Airways bereits mehr als 50 weitere Airbus-Flugzeuge der neuen Generation geleast, darunter sechs A350 zur Modernisierung ihrer Flotte.

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