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FFP2-Maske (Foto: Pixabay/NightRainer).

Nur noch wenige EU-Staaten pochen auf Masken an Bord

Mit Wirksamkeit zum 16. Mai 2022 lockert der Billigflieger Ryanair aufgrund der jüngsten EASA-Richtlinien die Maskenpflicht auf EU-Flügen weiter. Nur noch 15 Mitgliedsstaaten pochen weiterhin auf das Tragen von MNS an Bord, Österreich als weltweit einziger Staat gar auf FFP2-Masken. „Wir begrüßen die von der EASA und dem ECDC beschlossene Lockerung der Vorschriften, die am kommenden Montag, dem 16. Mai, in Kraft tritt. Ab diesem Datum sind Gesichtsmasken auf allen Ryanair-Flügen optional, mit Ausnahme der Flüge in/aus den 15 EU-Staaten, in denen Masken in öffentlichen Verkehrsmitteln weiterhin vorgeschrieben sind. Wir gehen davon aus, dass diese Staaten ihre Vorschriften zum Tragen von Gesichtsmasken in den kommenden Tagen im Einklang mit diesen neuen Gesundheitsrichtlinien der EASA und des ECDC lockern werden. Reisende können sich auf der Website von Re-Open EU über die neuesten EU-Maskenvorschriften informieren“. Passagiere, die in die nachstehenden Staaten fliegen bzw. von dort aus abfliegen, haben vorerst nichts von den Lockerungen. Das österreichische Gesundheitsministerium konnte zuletzt nicht beantworten, ob man die EU-Empfehlungen übernehmen wird oder nicht. Österreich Lettland Zypern Litauen Tschechien Luxemburg Estland Malta Frankreich Niederlande Deutschland Portugal Griechenland Spanien Italien

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Personalmangel: British Airways muss den Flugplan kürzen

Die IAG-Tochter British Airways hat ein Problem: Man hat während der Corona-Pandemie zu viel Personal abgebaut und hat nun besonders auf der Kurz- und Mittelstrecke zu weniger Mitarbeiter zur Verfügung. Nun muss der größte Carrier des Vereinigten Königreichs die Reißleine ziehen und das Angebot um etwa zehn Prozent kürzen. Im Zuge der Präsentation der jüngsten Finanzzahlen räumte Firmenchef Sean Doyle ein, dass man aufgrund von Personalmangel den Flugplan auf der Kurz- und Mittelstrecke zusammenstreichen wird. Aktuell geht er davon aus, dass etwa zehn Prozent des Angebots wegfallen wird. Betroffen sind etwa 8.000 Umläufe. Das hat zur Folge, dass man in etwa 80 Prozent der Vorkrisenleistung erreichen wird. Ursprünglich hatte man mit 85 Prozent geplant. Dennoch gibt sich Doyle zuversichtlich und hofft, dass der IAG-Konzern gruppenweit bis zum vierten Quartal 2022 wieder 90 Prozent erreichen wird. Man will heuer etwa 6.000 Mitarbeiter einstellen. Luis Gallego, Generaldirektor der IAG, sieht die Probleme aber weniger beim fliegenden Personal, sondern in erster Linie bei den Bodenmitarbeitern. Hier würde europaweit akuter Mangel herrschen. Gleichzeitig würden die in vielen Ländern weiterhin aufrechten Quarantänemaßnahmen die Situation verschärfen. Für Entlastung bei British Airways soll die neue Crew-Basis in Madrid sorgen. Auch hat man sich zwei Boeing 757-200 von Titan Airways sowie vier Airbus A321-200 von Finnair im Rahmen von Wetlease-Verträgen als Verstärkung geholt.

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Im Test: Slovak Lines – der slowakische Zubringer für den Flughafen Wien

Der Wettbewerb um Fahrgäste ist scharf, so dass der Servicestandard in den Fernbussen höher ist als beispielsweise in Österreich und Deutschland. Das drückt sich für die Passagiere wie folgt aus: Die Busunternehmer kreuzen bei den Bestellungen ihrer Fahrzeuge wesentlich mehr aufpreispflichtige Extras an und sparen bei der Gestaltung der Fahrgasträume nicht. Auch gibt es in Bratislava den Zugang zu einer echten Lounge am Busbahnhof Nivy. Regiojet versucht mit kostenlosem Kaffee an Bord zu punkten. Nur weil Slovak Lines aus der Slowakei und damit aus „Osteuropa“ kommt, heißt das noch lange nicht, dass man mit „alten Bussen“ unterwegs ist. Das Gegenteil ist der Fall, denn die Flotte ist jung und bietet den Fahrgästen so einiges an Komfort, das der Mitbewerber Flixbus nicht hat. Auch ist es ein großer Vorteil, dass man im Gegensatz zum europäischen Marktführer nicht auf Subunternehmer setzt, sondern die Reisebusse selbst mit eigenen Fahrern betreibt. Im Verkehr zwischen Bratislava und Wien ist Slovak Lines nicht unbedingt der günstigste Anbieter. Zwar hat man immer wieder Aktionen mit Billigtickets um nur einen Euro, jedoch liegt der durchschnittliche Preis bei etwa 9,90 Euro, sofern man online bucht. Direkt beim Busfahrer bzw. an Ticketverkaufsschaltern (zum Beispiel am Busbahnhof Nivy) können die Preise höher sein. Bezahlt werden kann auch beim Lenker mittlerweile auch mit Bankomat- und Kreditkarte, was für internationale Reisende am Flughafen Wien vorteilhaft ist, denn diese müssen sich beim spontanen Zustieg nicht zuvor Euro-Bargeld beschaffen. Fahrkarten nicht namentlich gebunden – können also weitergegeben werden Der Buchungsvorgang auf der Slovak-Lines-Homepage ist einfach

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Wizz Air evaluiert Gründung eines Ablegers in Saudi-Arabien

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air könnte schon bald einen Ableger in Saudi-Arabien bekommen, denn mit dem Investitionsministerium dieses Staats wurde eine Absichtserklärung zur Evaluierung der Entwicklungsmöglichkeiten unterschrieben. „Das Memorandum of Understanding spiegelt die gemeinsame Vision der Parteien hinsichtlich des Potenzials wider, das Wizz Air in das Königreich einbringen könnte, um neue Nachfrage zu stimulieren und damit einen bedeutenden Beitrag zum geplanten Wachstum Saudi-Arabiens zu leisten“, so die Wizz Air Group in einer Erklärung. „Die Parteien werden zusammenarbeiten, um potenzielle Investitions- und Betriebsmodelle zu ermöglichen, die dem saudi-arabischen Luftfahrt-Ökosystem zugutekommen und es bereichern, indem sie die Tourismusindustrie des Landes ankurbeln und die Konnektivität deutlich erhöhen“. Momentan besteht die Wizz Air Group aus drei Fluggesellschaften: Wizz Air Hungary, Wizz Air UK und Wizz Air Abu Dhabi. In der Vergangenheit hatte man noch weitere Ableger mit eigenen Zertifikaten, darunter beispielsweise Wizz Air Ukraine und Wizz Air Bulgaria. Diese wurden zwischenzeitlich aber aufgelöst. „Wir werden außerdem eine weitere nationale Fluggesellschaft gründen, um zu den besten Fluggesellschaften der Welt zu gehören, und wir werden alle unsere Einrichtungen, Infrastrukturen und Flughäfen, allen voran unsere Drehkreuze Riad und Jeddah, modernisieren“, so der saudische Verkehrsminister Saleh Al-Jasser bei der Eröffnungszeremonie des Future Aviation Forum.

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Bozen: Skyalps übernimmt vierte Dash 8-400

Am Flughafen Bozen ist die vierte de Havilland Dash 8-400 in den Farben von Skyalps eingetroffen. Die Maschine wird von der maltesischen Luxair betrieben und trägt die Registrierung 9H-PET. Es handelt sich um die ehemalige OE-LGJ, die ursprünglich im Jahr 2005 an Tyrolean Airways ausgeliefert wurde. Das Turbopropflugzeug war unter dem Taufnamen „Baden“ bis zur Ausflottung bei Austrian Airlines unterwegs. Ab Mai 2021 war diese de Havilland Dash 8-400 eingelagert. Die von Luxwing betriebene Skyalps-Flotte besteht nun aus vier Turbopropflugzeugen dieses Typs. Diese tragen die Registrierungen 9H-BEL, 9H-EVA, 9H-ALE und 9H-PET. Die beiden zuletzt genannten Maschinen waren vormals bei Tyrolean Airways bzw. Austrian Airlines im Einsatz. Erst kürzlich hat Skyalps die Aufnahme neuer Strecken von Bozen nach Zürich sowie von Bergamo nach Brac angekündigt. Ab dem slowenischen Maribor führt man im Sommer 2022 Charterflüge durch.

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ZRH: Bettina Kunz wird Kommunikationschefin

Per 1. Juni 2022 übernimmt Bettina Kunz, bisherige Senior Mediensprecherin der Flughafen Zürich AG, die Leitung von Corporate Communications. Sie folgt auf Manuela Staub, die zu diesem Zeitpunkt als Chief People & Communications Officer Mitglied der Geschäftsleitung wird. Bettina Kunz arbeitet seit sieben Jahren in der Kommunikationsbranche, die letzten zwei Jahre als Senior Mediensprecherin bei der Flughafen Zürich AG und davor in der politischen Kommunikation der kantonalen Verwaltung Thurgau. Sie war außerdem von 2010 bis 2015 als Redaktorin und Reporterin bei der SRF Tagessschau tätig. In ihrer neuen Funktion verantwortet Bettina Kunz mit Jahrgang 1986 die Leitung von Corporate Communications, zu der auch die Abteilung Customer Relations der Flughafen Zürich AG gehört.  Weiterhin zum Mediensprecherinnenteam gehört nebst der langjährigen Senior Mediensprecherin Jasmin Bodmer-Breu (seit 2008) auch Elena Stern, die per 1. Februar 2022 von der Unternehmenskommunikation der Swiss zum Unternehmen stieß.  Wie bereits im März kommuniziert, wird die bisherige Leiterin Corporate Communications, Manuela Staub, neu als Geschäftsleitungsmitglied den Bereich „People und Communications“ führen. Nebst Corporate Communications gehören Public Affairs, Human Ressources, Visitor Services und Events sowie People & Organizational Development dazu. 

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Südrussische Flughäfen bleiben weiterhin geschlossen

Wegen des Krieges in der Ukraine haben die russischen Behörden die Flugverbote im Süden des eigenen Landes bis 19. Mai verlängert. Insgesamt elf Flughäfen bleiben weiterhin gesperrt, darunter der im Schwarzmeer-Kurort Anapa, in Rostow am Don und in der Großstadt Krasnodar, teilte die Luftfahrtbehörde Rosawiazija heute mit. Auch die Flughäfen von Gelendschik, Woronesch sowie in Simferopol auf der 2014 annektierten ukrainischen Schwarzmeer-Halbinsel Krim sind weiter von Luftraumbeschränkungen betroffen. Die Verbote gelten den Angaben zufolge vorerst bis 19. Mai, 2.45 Uhr MESZ. Russland hatte nach der Invasion in die Ukraine am 24. Februar mehrere südrussische Airports geschlossen und die Flugverbote immer wieder verlängert.

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Air France baut Schiebetüren in Business Class ein

Air France setzt auf der Langstrecke eine neue Business Class vor. Die Sitze werden eine Schiebetüre erhalten, ein Privacy-Feature, das bisher in einigen Airlines den First-Class-Passagieren vorbehalten war. Ab Herbst werden die neuen Sitze in den 12 Boeing 777-300 eingebaut. Das Design dieses Sitzes basiere auf den 3 ‘F’, schreibt die Airline: Full Flat, was bedeutet, dass sich der Sitz in ein echtes Bett von fast zwei Metern Länge verwandelt, Full Access, was allen Passagieren einen direkten Zugang zum Gang bietet, und Full Privacy, was eine optimale Privatsphäre gewährleistet. Die neue Schiebetür soll es den Passagieren ermöglichen, einen völlig privaten Raum zu schaffen, der von den anderen Passagieren in der Kabine nicht einsehbar ist. Um das Gefühl der Privatsphäre für gemeinsam reisende Passagiere zu verstärken, sind die Sitze in der Mitte der Kabine jetzt mit einem zentralen Paneel ausgestattet, das durch Herunterdrücken abgesenkt werden kann, um einen gemeinsamen Raum zu schaffen. Der Sitz verfügt ausserdem über einen breiten, blendfreien 17,3-Zoll-4K-High-Definition-Bildschirm mit einem geräuschdämpfenden Headset, eine neue Bluetooth-Verbindung, die es den Passagieren ermöglicht, ihre eigenen Kopfhörer zu benutzen, und mehrere Steckdosen. Die Polsterung des Sitzes sorge für Weichheit und ein Gefühl der Behaglichkeit. Wolle, gebürstetes Aluminium und vollnarbiges französisches Leder sind für die Herstellung ihrer Sitze ausgewählt worden.

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Flughafen Frankfurt: Ostern belebt Passagieraufkommen deutlich

Das Passagieraufkommen am Frankfurter Flughafen war im April dank des Osterreiseverkehrs mehr als viermal so hoch wie im Vergleichsmonat des Vorjahres. Insgesamt nutzten rund 4,0 Millionen Fluggäste den Flughafen – das entsprach einem Plus von 303,8 Prozent, wie der Betreiber Fraport mitteilte. Das war der stärkste Monatswert seit Beginn der Corona-Pandemie, die Zahlen lagen allerdings noch um gut ein Drittel unter dem Vorkrisenniveau von April 2019. Im Frachtgeschäft bekam Fraport weiterhin die Folgen der Lockdowns in China aufgrund der Corona-Pandemie und die Einschränkungen des Luftraums durch den Ukraine-Krieg zu spüren. Das Cargo-Aufkommen ging im vergangenen Monat um 16 Prozent auf 169.316 Tonnen zurück.  Die Zahl der Flugbewegungen hat sich mehr als verdoppelt auf 32.342 Starts und Landungen, ein Plus von 108,8 Prozent. Auch das internationale Portfolio profitierte von der anhaltenden Belebung der Passagiernachfrage. Alle Konzern-Flughäfen erzielten Zuwächse von über 100 Prozent im Vergleich zum April 2021.

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Airbus A350: Emirates rechnet mit Lieferverzögerung

Emirates wird seinen ersten Airbus A350 später als ursprünglich angekündigt in Empfang nehmen. Der Flugzeugbauer wird den ersten Flieger erst im August 2024 an die Fluggesellschaft ausliefern. Die Lieferungen der Jets werden erst im August 2024 eintreffen, sagte Emirates-Betriebschef Adel Al Redha der Zeitung „Emarat Al Youm“. Emirates sollte seinen ersten von 50 A350-Jets im Mai 2023 erhalten, wie die Fluggesellschaft bei der Bekanntgabe der Bestellung Ende 2019 mitteilte. Der Golf-Carrier ist in allen neuen Serien von Verzögerungen betroffen. Die 30 bei Boeing bestellten 787-9 erwarte Emirates ebenfalls erst 2024, wie reuters.com berichtet.

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