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Im Auftrag des US-Militärs: Atlas Air mit B767 in Nürnberg

Im Auftrag der U.S.-amerikanischen Streitkräfte sind derzeit zahlreiche Flugzeuge verschiedener U.S.-Carrier auf Flügen nach Europa im Einsatz. An Bord befinden sich sowohl Truppen als auch Material. Beispielsweise landete auf dem deutschen Flughafen Nürnberg am 4. März 2022 eine Boeing 767-300 von Atlas Air. Es handelt sich um ein 30 Jahre altes Exemplar, das ursprünglich an die inzwischen aufgelöste nationale ungarische Fluggesellschaft Malev geliefert wurde. Weiters werden einige Twin-Aisle-Flugzeuge von Omni International, United und Delta werden auf TATL-Flügen eingesetzt. Dieser Beitrag wurde verfasst von: Chris Cauchi / MAviO News

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Malta eröffnet neues Aviation College

Der maltesische Premierminister Robert Abela hat eine neue, hochmoderne Anlage am Malta International Airport eingeweiht, die auch einen Wartungshangar mit sechs Stellplätzen für Schmalrumpfflugzeuge umfasst. Die Investition beläuft sich auf insgesamt 42 Mio. EUR und dürfte dazu führen, dass das Unternehmen mit Hauptsitz in der Schweiz die Zahl seiner Mitarbeiter verdoppelt. SR Technics verfügt bereits über Einrichtungen auf der Insel, und zwar im Safi Aviation Park, wo das Unternehmen 2010 seinen Betrieb aufnahm. Das Unternehmen, dessen Ursprünge auf die Swissair Technical Services vor mehr als 50 Jahren zurückgehen, ist heute im Besitz der HNA Group und der Mubadala Development Company. Die Rede des Premierministers warf auch ein Licht auf eine neue Bildungseinrichtung, die ganz auf die Luftfahrtindustrie ausgerichtet sein wird. Der Premierminister ging zwar nicht näher auf die Einzelheiten ein, aber es scheint, dass diese neue maltesische Hochschule für Luftfahrt völlig unabhängig von den Kursen sein wird, die derzeit vom Malta College of Arts, Sciences and Technology angeboten werden. Das MCAST verfügt bereits über eine EASA-147-Lizenz und hat bereits erfolgreich junge Menschen für die Ausbildung in den Bereichen Flugzeugtechnik und Bodenabfertigung gewonnen. Auf der Veranstaltung sprach auch die Ministerin für Energie, Unternehmen und nachhaltige Entwicklung, Dr. Miriam Dalli, die betonte, dass diese neue Investition eine Vielzahl von Möglichkeiten für junge Malteser schaffen wird. Sie bekräftigte, dass die Investition in den Hangar mit sechs Hallenschiffen und den dazugehörigen Büros Malta zu einem Kompetenzzentrum für die Wartung und Reparatur von Flugzeugen machen wird. Der CEO von SR Technics, Jean-Marc Lenz, hob die

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Berlin: Zwei Lockheed Martin F-35 mussten notlanden

Am Samstagvormittag mussten gleich zwei Lockheed Martin F-35 der US Air Force auf dem Flughafen Berlin-Brandenburg notlanden. Die Maschinen waren auf der Airbase Spangdahlem gestartet. Eigentlich sollten die beiden Kampfjets den Luftraum über Polen kontrollieren, mussten jedoch auf während dem Rückflug Luftnotlage erklären. Dem aktuellen Informationsstand nach war nur eine der beiden F-35 betroffen. Die zweite Maschine folgte – ein übliches Vorgehen bei derartigen militärischen Bewegungen. Eine Beschädigung, die einer Konfrontation mit einer russischen Maschine oder einer Rakete geschuldet wäre, kann derzeit mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden. Aus Militärkreisen ist zu hören, dass ein technisches Problem vorgelegen habe und sich daher der Pilot entschlossen habe aus Sicherheitsgründen auf dem Flughafen Berlin-Brandenburg zu landen. Der Maschinentyp F-35 fällt schon seit längerer Zeit mit wiederkehrenden Problemen verschiedenster Art auf. Es ist daher keine Seltenheit, dass dieses Muster außerplanmäßig landen muss. Allerdings erfährt eine solche militärische Notlandung aufgrund des Kriegs in der Ukraine deutlich mehr Aufmerksamkeit als sonst üblich. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass die deutsche Bundespolizei die beiden Kampfjets am BER regelrecht hermetisch abgeriegelt hat. Der zivile Linienverkehr wurde kurz unterbrochen. Konkret bedeutet das, dass der Start von Maschinen verzögert wurde und Flugzeuge, die in der Luft waren, ins Holding gehen mussten. Diese Vorgehensweise ist auch bei Sicherheits- und Notlandungen von Zivilflugzeugen üblich.

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Aeroflot stellt fast alle Flüge ins Ausland ein

Nach S7 Airlines und Smartavia wird auch die staatliche Aeroflot sämtliche internationalen Flüge einstellen. Davon ausgenommen sind lediglich die Verbindungen nach Weißrussland. Dahinter steckt wohl in erster Linie, dass man besorgt ist, dass aus dem Westen geleastes Fluggerät an die Kette gelegt werden könnte. Aeroflot wird den internationalen Flugbetrieb – exklusive Belarus – mit Wirksamkeit zum 8. März 2022 einstellen. Momentan ist man damit konfrontiert, dass aufgrund der Sanktionen immer mehr Leasinggeber ihre Maschinen zurückfordern. Es besteht die akute Gefahr, dass diese in Staaten, die man noch anfliegen darf, eingezogen werden könnte. Demnach ist es auch nicht verwunderlich, dass die russische Zivilluftfahrtbehörde die Empfehlung herausgegeben hat, dass ins Ausland nur Fluggerät aus russischer bzw. sowjetischer Produktion eingesetzt werden sollte. Allerdings können das manche Fluggesellschaften gar nicht, denn viele haben nur westliches Gerät in der Flotte. Die Ersatzteilversorgung dürfte auch problematisch werden, denn mittlerweile haben alle namhaften Hersteller angekündigt, dass nicht mehr in die Russische Föderation geliefert wird. Die russische Regierung versucht Gegenmaßnahmen zu setzen, um das Einziehen der Flugzeuge verhindern zu können. Allerdings dürfte dies nur innerhalb Russlands eine Wirkung haben, denn eine Verstaatlichung, sprich Enteignung der Lessoren, wird wohl kaum außerhalb des größten Staats der Welt anerkannt werden. Auch löst sich so die Wartungs- und Ersatzteilproblematik nicht.

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Lufthansa zahlt Corona-Sonderprämie aus

Lufthansa und die Gewerkschaft Verdi haben sich auf eine steuer- und abgabenfreie Corona-Sonderzahlung für die Beschäftigten in Höhe von 800 Euro geeinigt. Die Prämie soll bereits im März ausgezahlt werden. Teilzeitbeschäftigte erhalten den Betrag anteilig. In Bereichen, in denen bereits niedrigere Prämien vereinbart wurden, soll der Betrag entsprechend aufgestockt werden. Nachdem sich der Lufthansa-Konzern seit 2020 hartnäckig geweigert hatte, eine Corona-Prämie auszuzahlen, hatte die Arbeitnehmervertretung bereits zu Beginn dieses Jahres erstmals im Lufthansa-Konzern eine Prämie für die Kabinen-Beschäftigten bei Eurowings vereinbaren können. „Die Belastungen in mehr als zwei Jahren Krise waren und sind vielfältig: In vielen Bereichen gibt es enorme Überlastung und Arbeitsverdichtung, in anderen führte Kurzarbeit zu psychischen Belastungen. Die Corona-Prämie kann all diese Belastungen und gesundheitlichen Risiken nicht ausgleichen, aber sie ist ein wichtiges und überfälliges Zeichen der Anerkennung, insbesondere für das Boden- und Kabinenpersonal“, sagte die stellvertretende Verdi-Vorsitzende Christine Behle.

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Russische S7 Airlines legt alle internationalen Verbindungen auf Eis

Wohl aus Angst vor einer Beschlagnahmung ihrer Maschinen stellt die russische Fluglinie ihre internationalen Verbindungen ein. Von diesem Samstag an gebe es keine Flüge mehr ins Ausland. Russische Passagiere, die sich derzeit noch im Ausland befinden, sollen aber mithilfe von Partnern noch zurückgeholt werden. Wer nun nicht mehr fliegen kann, erhält demnach sein Geld zurück. Noch am Vorabend sah das Unternehmen von diesem Schritt ab. S7 hatte lediglich verlautbart, internationale Verbindungen reduzieren zu wollen. Zuvor waren mindestens zwei Fälle bekannt geworden, in denen russische Passagiermaschinen festgehalten wurden: eine Boeing 737 der Billig-Airline Pobeda in Istanbul sowie eine Boeing 777 von Nordwind in Mexiko. Das Berichtes das Luftfahrtportal Airlines.

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Stuttgart: Hilfsgüter mit Antonow An-32P in die Ukraine geflogen

Am Flughafen Stuttgart-Echterdingen haben am Freitag drei Frachtflugzeuge des Typs Antonow An-32P Hilfsgüter für die Ukraine abgeholt. Es handelt sich um dringend benötigtes Material für Feuerwehren und den Katastrophenschutz. Organisiert wurde die Aktion von der Feuerwehr Fellbach (Landkreis Waiblingen), die in einer landesweiten Aktion Hilfsgüter aus ganz Baden-Württemberg beschafft hatte. Verladen wurden unter anderem Pumpen, Starkstromgeneratoren und ein Löschroboter für Spezialeinsätze und andere Materialien zur Brandbekämpfung und Personenrettung. „Das ist ein großartiges, solidarisches Engagement. Das zeigt, dass wir an der Seite der Menschen in der Ukraine stehen.“ Um die Aktion zu unterstützen hat der Flughafen in Abstimmung mit dem baden-württembergischen Verkehrsministerium die sonst üblichen Lande- und Abfertigungsentgelte erlassen“, so Winfried Hermann, Verkehrsminister des Landes Baden-Württemberg.

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Anmeldepflicht für Einreise nach Griechenland wird abgeschafft

Vom 15. März an müssen Griechenland–Besucher vor ihrer Einreise kein Anmeldeformular zur CoV-Nachverfolgung mehr ausfüllen. Bis zu diesem Datum bleibt die Anmeldepflicht jedoch bestehen, so der ORF. Außerdem fällt am Samstag in Griechenland die Maskenpflicht im Freien. In der Gastronomie und bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen müssen aber weiterhin Impf- bzw. Genesungsnachweise gezeigt werden. In den vergangenen Wochen war die Zahl der Neuinfektionen in dem Land deutlich zurückgegangen. Das Gesundheitssystem stehe nicht mehr unter sehr starkem Druck, teilte die zuständige Behörde mit.

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Wien: Wizz Air streicht viele Destinationen aus dem Sommerflugplan 2022

Die ungarische Billigfluggesellschaft Wizz Air hat ab Wien-Schwechat den Verkauf von Flugtickets auf insgesamt 15 Strecken eingestellt. Betroffen sind unter anderem Lissabon, Porto, Eindhoven, Palma de Mallorca und Luqa (Malta). Bereits kurz vor Weihnachten 2021 wurde bekannt, dass Wizz Air die Präsenz in Wien herunterfährt. Damals wurden 12 Strecken dauerhaft gestrichen. Ohne nähere Kommunikation wurden in den letzten Wochen weitere Ziele abgesagt. Darunter beispielsweise Mailand-Malpensa. Nun steht das nächste Streichkonzern unmittelbar bevor. Auffällig ist, dass es sich mit wenigen Ausnahmen fast ausschließlich um Strecken handelt, auf denen man im Wettbewerb mit Ryanair steht. In der Vergangenheit haben die beiden Carrier nicht gerade selten „neue Destinationen gedoppelt“. Offensichtlich geht man es seitens Wizz Air nun etwas ruhiger an. Allerdings hinkt die ungarische Fluggesellschaft ihrem irischen Mitbewerber in Wien seit einiger Zeit hinsichtlich dem Absatz stark hinterher. Ryanair kann durchwegs bessere Auslastungen erzielen. Aus Kreisen der Billigairline ist unter anderem zu hören, dass der Umstand, dass Wizz Air – im Gegensatz zu Ryanair – auf Umbuchungsgebühren nur dann verzichtet, wenn zuvor das kostenpflichtige Flex-Paket gekauft wurde, auch im Billigsegment eine große Rolle bei der Auswahl der Airline spielen dürfte. Die Folge aus den nunmehrigen Streichungen ist, dass die Basis Wien im Sommerflugplan 2022 deutlich kleiner ausfallen wird. Derzeit ist geplant, dass nur mehr drei Airbus A321neo ab Wien-Schwechat eingesetzt werden sollen. Davon unberührt sind Maschinen, die von anderen Bases heraus die österreichische Hauptstadt ansteuern. In der nachfolgenden Auflistung der Routen, die dem aktuellen Informationsstand nach aus den Planungen für den Sommerflugplan 2022

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Fraport lässt Geschäftsaktivität in St. Petersburg ruhen

Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport lässt wegen des Angriffs auf die Ukraine seine Aktivitäten am Pulkovo-Flughafen in St. Petersburg ruhen. Man erbringe in der zweitgrößten Stadt Russlands keine Beratungsleistungen mehr und transferiere kein Betriebs-Know-how. Vor Ort habe man kein eigenes Personal und sei auch nicht in den Betrieb des Flughafens involviert. Die Fraport AG ist über eine Holding in Zypern seit 2009 Minderheitsgesellschafter des Flughafenbetreibers Northern Capital Gateway und hat den Ausbau des viertgrößten russischen Flughafens in den vergangenen Jahren mit vorangetrieben. Im Jahr 2013 wurde ein zweites Terminal eröffnet. Weitere Eigner sind die russische VTB-Bank sowie die griechische Copelouzos Group. Die 25-Prozent-Beteiligung sehe man als Vermögenswert, teilte Fraport mit. Man werde selbstverständlich alles unternehmen, um diesen Vermögenswert zurückzuerhalten, um ihn nicht dem russischen Staat zu schenken. Ein Verkauf sei bis zum Ablauf der Flughafenkonzession im Jahr 2040 aber vertraglich ausgeschlossen. Es gehe um Forderungen in einer niedrigen dreistelligen Millionenhöhe. Beim Einstieg hatte Fraport die eigene Beteiligung auf rund 170 Millionen Euro beziffert. „Der Angriff russischer Streitkräfte auf die Ukraine ist durch nichts zu rechtfertigen. Wir verurteilen diesen Krieg als das, was er ist: ein bewaffneter Angriff auf einen souveränen Staat und dessen Volk, ein klarer Bruch des Völkerrechts, der unsägliches Leid über die Menschen in der Ukraine bringt“, erklärt der Vorstandsvorsitzende der Fraport AG, Stefan Schulte.

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