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Wien: Wizz Air streicht viele Destinationen aus dem Sommerflugplan 2022

Die ungarische Billigfluggesellschaft Wizz Air hat ab Wien-Schwechat den Verkauf von Flugtickets auf insgesamt 15 Strecken eingestellt. Betroffen sind unter anderem Lissabon, Porto, Eindhoven, Palma de Mallorca und Luqa (Malta). Bereits kurz vor Weihnachten 2021 wurde bekannt, dass Wizz Air die Präsenz in Wien herunterfährt. Damals wurden 12 Strecken dauerhaft gestrichen. Ohne nähere Kommunikation wurden in den letzten Wochen weitere Ziele abgesagt. Darunter beispielsweise Mailand-Malpensa. Nun steht das nächste Streichkonzern unmittelbar bevor. Auffällig ist, dass es sich mit wenigen Ausnahmen fast ausschließlich um Strecken handelt, auf denen man im Wettbewerb mit Ryanair steht. In der Vergangenheit haben die beiden Carrier nicht gerade selten „neue Destinationen gedoppelt“. Offensichtlich geht man es seitens Wizz Air nun etwas ruhiger an. Allerdings hinkt die ungarische Fluggesellschaft ihrem irischen Mitbewerber in Wien seit einiger Zeit hinsichtlich dem Absatz stark hinterher. Ryanair kann durchwegs bessere Auslastungen erzielen. Aus Kreisen der Billigairline ist unter anderem zu hören, dass der Umstand, dass Wizz Air – im Gegensatz zu Ryanair – auf Umbuchungsgebühren nur dann verzichtet, wenn zuvor das kostenpflichtige Flex-Paket gekauft wurde, auch im Billigsegment eine große Rolle bei der Auswahl der Airline spielen dürfte. Die Folge aus den nunmehrigen Streichungen ist, dass die Basis Wien im Sommerflugplan 2022 deutlich kleiner ausfallen wird. Derzeit ist geplant, dass nur mehr drei Airbus A321neo ab Wien-Schwechat eingesetzt werden sollen. Davon unberührt sind Maschinen, die von anderen Bases heraus die österreichische Hauptstadt ansteuern. In der nachfolgenden Auflistung der Routen, die dem aktuellen Informationsstand nach aus den Planungen für den Sommerflugplan 2022

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Fraport lässt Geschäftsaktivität in St. Petersburg ruhen

Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport lässt wegen des Angriffs auf die Ukraine seine Aktivitäten am Pulkovo-Flughafen in St. Petersburg ruhen. Man erbringe in der zweitgrößten Stadt Russlands keine Beratungsleistungen mehr und transferiere kein Betriebs-Know-how. Vor Ort habe man kein eigenes Personal und sei auch nicht in den Betrieb des Flughafens involviert. Die Fraport AG ist über eine Holding in Zypern seit 2009 Minderheitsgesellschafter des Flughafenbetreibers Northern Capital Gateway und hat den Ausbau des viertgrößten russischen Flughafens in den vergangenen Jahren mit vorangetrieben. Im Jahr 2013 wurde ein zweites Terminal eröffnet. Weitere Eigner sind die russische VTB-Bank sowie die griechische Copelouzos Group. Die 25-Prozent-Beteiligung sehe man als Vermögenswert, teilte Fraport mit. Man werde selbstverständlich alles unternehmen, um diesen Vermögenswert zurückzuerhalten, um ihn nicht dem russischen Staat zu schenken. Ein Verkauf sei bis zum Ablauf der Flughafenkonzession im Jahr 2040 aber vertraglich ausgeschlossen. Es gehe um Forderungen in einer niedrigen dreistelligen Millionenhöhe. Beim Einstieg hatte Fraport die eigene Beteiligung auf rund 170 Millionen Euro beziffert. „Der Angriff russischer Streitkräfte auf die Ukraine ist durch nichts zu rechtfertigen. Wir verurteilen diesen Krieg als das, was er ist: ein bewaffneter Angriff auf einen souveränen Staat und dessen Volk, ein klarer Bruch des Völkerrechts, der unsägliches Leid über die Menschen in der Ukraine bringt“, erklärt der Vorstandsvorsitzende der Fraport AG, Stefan Schulte.

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Paris: Malta Air stationiert zwei Boeing 737 Max 200 in Beauvais

Der Billigflieger Ryanair will das Angebot ab Beauvais, das man als Paris vermarktet, stark ausbauen. Die örtliche Basis wird mit zwei von Malta Air betriebenen Boeing 737 Max 200 ausgestattet. Laut Konzernchef Michael O’Leary handelt es sich um das „größte Angebot aller Zeiten“. Der Flughafen Paris-Beauvais befindet sich deutlich weiter von der französischen Hauptstadt entfernt als die deutlich Größen Airports Charles de Gaulle und Orly. Dieser wird von den Fluggesellschaften Ryanair, Wizz Air, Volotea, SkyUp, HiSky, Blue Air und Air Moldova angeflogen. Ab Österreich fliegt beispielsweise Lauda Europe für Ryanair nach Beauvais. Der irische Konzern will im Sommerflugplan 2022 rund 240 Flüge pro Woche anbieten. Eigenen Angaben nach sollen das um 53 Stück mehr sein als im Sommer 2019. Insgesamt habe man nun 61 Destinationen im Portfolio. Die vor Ort stationierte Flotte will man um zwei Boeing 737 Max 200 von Malta Air ergänzen.

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Spohr: Neugründung wird „eine Art zweite Cityline“

Lufthansa-Konzernchef Carsten Spohr will eine Art „Cityline-Klon“ für Kurz- und Mittelstreckenflüge ab Frankfurt am Main und München gründen. Im Rahmen der Pressekonferenz rund um die Jahreszahlen äußerte er sich näher zum Vorhaben. Spohr erklärte unter anderem, dass die Neugründung im Frühjahr 2022 mit rund 40 Flugzeugen an den Start gehen soll. Der „Cityline-Klon“ soll etwa 250 Kapitäne, die vormals für Germanwings geflogen sind, beschäftigen. Er schließt aber explizit aus, dass dies dazu führen wird, dass Lufthansa selbst nur noch Langstreckenflüge bedienen wird. Spohr betonte ausdrücklich, dass die Mainline auch weiterhin auf der Kurz- und Mittelstrecke fliegen wird. Interessant ist die Begründung warum man nach Eurowings Discover abermals einen neuen Flugbetrieb gründet. Dies schiebt man regelrecht den Gewerkschaften in die Schuhe, denn beispielsweise mit der Vereinigung Cockpit habe man keine Einigung erzielen können. Das Segment würde unter starkem Kostendruck stehen. Und dann meinte Spohr auch, dass die Scope-Klausel, die mit der VC vereinbart wurde, dazu führt, dass Cityline ab 2026 keine Flugzeuge mit mehr als 76 Sitzen betreiben darf. Man wolle den Beschäftigten eine Perspektive bieten. Mit anderen Worten: Es ist unklar wie es um die Zukunft der Lufthansa Cityline steht, jedoch dient diese nun als Plattform für Airbus A321P2F-Frachtflüge. Somit besteht zumindest die theoretische Möglichkeit, dass sich diese Tochtergesellschaft in Zukunft stärker in Richtung Cargo bewegen wird. Maschinen mit weniger als 76 Sitzplätzen gelten mittlerweile als unwirtschaftlich. Hinsichtlich der Bezahlung bei der Neugründung kommt erneut Cityline ins Spiel, denn Spohr will die Tarifverträge dieser Gesellschaft zur Anwendung bringen. Davon ausgenommen

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Finnair: Japan-Flüge dauern künftig 13 Stunden

Das Oneworld-Mitglied Finnair wird am 9. März 2022 die Nonstop-Flüge zwischen Helsinki und Tokio-Narita reaktivieren. Aufgrund der Tatsache, dass man den russischen Luftraum umfliegen muss, verlängert sich die Flugzeit auf etwa 13 Stunden. „Japan ist einer unserer wichtigsten Märkte, und wir wollen auch in dieser Situation weiterhin sichere und zuverlässige Verbindungen zwischen Helsinki und Tokio anbieten“, sagt Ole Orvér, Chief Commercial Officer von Finnair. „Japan ist auch ein wichtiger Frachtmarkt, und Luftverbindungen sind notwendig, um die Fracht in Bewegung zu halten.“ Finnair fliegt viermal wöchentlich, dienstags, donnerstags, freitags und samstags, um 17.30 Uhr Ortszeit von Helsinki nach Tokio-Narita. Diese Route wird mittwochs, freitags, samstags und sonntags mit Abflug um 22.40 Uhr Ortszeit bedient. Zu Beginn dieser Woche hat Finnair ihre Flüge nach China, Japan und Südkorea bis zum 6. März 2022 gestrichen. Finnair fliegt weiterhin nach Bangkok, Delhi, Phuket und Singapur, allerdings mit einer längeren Route, die den russischen Luftraum umgeht. Finnair fliegt nach Bangkok und Phuket zusätzlich zu Helsinki auch von Stockholm Arlanda aus. „Wir prüfen weiterhin mögliche alternative Streckenführungen für unsere Flüge nach China und Südkorea und werden darüber informieren, sobald die Pläne fertiggestellt sind“, so Orvér.

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Luftraumsperren: Finnair muss Personal vom Dienst freistellen

Die Fluggesellschaft Finnair muss aufgrund des Umstands, dass man den russischen Luftraum nicht mehr nutzen darf, auch Personal in Zwangsurlaub schicken. Man hat entsprechende Gespräche mit den Arbeitnehmervertretern aufgenommen. Die Geschäftsleitung geht davon aus, dass man temporär weniger Piloten und Flugbegleiter benötigen wird. Da Finnair in Richtung Asien lange Umwege fliegen muss, stellt man einige Ziele temporär ein. Man sieht sich nicht in der Lage diese Routen wettbewerbsfähig bedienen zu können. Die Folge daraus ist, dass man weniger Personal braucht. Derzeit geht man davon aus, dass zwischen 90 und 200 Piloten sowie 150 bis 450 Flugbegleiter vorerst „überflüssig“ sind. Man will aber zunächst keinen Stellenabbau durchführen, sondern verhandelt mit den Gewerkschaften darüber, dass diese für rund drei Monate freigestellt bzw. auf Urlaub geschickt werden. Es ist allerdings nicht absehbar wie lange die komplizierte Situation, die der kriegerische Angriff der Russischen Föderation gegen die Ukraine hervorgerufen hat, andauern wird. In Verhandlungen mit den Arbeitnehmervertretern will man nun einen Krisenplan für das Finnair-Personal auf die Beide stellen. Derzeit scheint es so als wäre keine andere europäische Airline so stark von den Auswirkungen betroffen.

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Karlsruhe/Baden-Baden mit umfangreichem Sommerangebot

Die griechische Fluggesellschaft Aegean Airlines wird ab dem 4. Juni 2022 im Auftrag des Reiseveranstalters Tui zwischen Karlsruhe/Baden-Baden und Heraklion fliegen. Derzeit sind zwei wöchentliche Charterflüge geplant. Ab 8. Juni 2022 wird der Carrier – ebenfalls für Tui – einmal pro Woche das Ziel Rhodos ansteuern. Ebenfalls neu ab Karlsruhe/Baden-Baden: Kukes, das ab 1. Juni 2022 von Wizz Air an den Verkehrstagen Mittwoch und Sonntag mit A320 bedient werden soll. Das touristische Programm am FKB wächst weiter. So haben Ryanair und Eurowings ihre Kapazitäten nach Palma de Mallorca bereits deutlich erhöht und ergänzen die Flüge der Corendon Airlines nach Griechenland, Ägypten und in die Türkei. „Dass so kurz nach Beginn der Hauptbuchungszeit bereits weitere Verbindungen aufgelegt werden, spricht für die anhaltend hohe Nachfrage nach Sommerreisen und deckt sich mit dem, was wir von unseren Partnern aus den verschiedenen Märkten hören. Da zeitgleich in Bezug auf die Pandemie erste Lockerungen beschlossen wurden, werden die Menschen wieder gewonnene Freiheiten noch verstärkter für Urlaubsreisen und Besuche von Freunden und Verwandten nutzen können“, so Baden-Airpark-Geschäftsführer Uwe Kotzan. Mit den Neuankündigungen steigt die Zahl der angebotenen Destinationen im Sommer 2022 ab FKB auf insgesamt 37 Ziele in 19 Ländern. Insgesamt sieben Fluggesellschaften starten und landen mit vier verschiedenen Flugzeugmustern und einer Gesamtkapazität von über 1 Million angebotenen Sitzen (hin- und zurück). Durch die Vielzahl an Verbindungen werden auch wieder zahlreiche ankommende Passagiere FKB als Eintrittstor in den Schwarzwald und die Region nutzen, und so zur Belebung des Inlandstourismus beitragen. Dabei bereitet sich der FKB schon

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UK: Ryanair schafft die Maskenpflicht ab

Der Billigflieger Ryanair wird in Kürze das Tragen von Masken auf Flügen ab dem Vereinigten Königreich nicht mehr vorschreiben. Damit ist man der zweite Anbieter, der ab dem Inselstaat im Einklang mit den lokalen Vorschriften auf den verpflichtenden Mund-Nasen-Schutz verzichten wird. Konzernchef Michael O’Leary kündigte an, dass zunächst die Verbindungen von/nach UK von den Masken befreit werden. Im übrigen Streckennetz wird sich kurzfristig nichts ändern, da man lokale Vorschriften erfüllen muss. Dennoch stellt der Manager in Aussicht, dass man sich je nach lokaler Gesetzeslage dann schrittweise von den Masken verabschieden könnte. Es gibt – ähnlich wie bei Jet2 – eine entscheidende Ausnahme: Wenn der Zielstaat mittels Notam vorschreibt, dass alle Insassen und Crewmitglieder während dem Flug einen Mund-Nasen-Schutz oder eine FFP2-Maske tragen müssen, dann gilt auf diesen Strecken auch weiterhin die Maskenpflicht. Ein Beispiel hierfür sind die Flüge zwischen dem Vereinigten Königreich und Österreich, denn die Alpenrepublik schreibt die Tragepflicht von FFP2-Masken weiterhin mittels Notam vor. Diese gilt für alle Airlines, die von/nach Österreich fliegen. Am 5. März 2022 lockert Österreich die Maskenpflicht in vielen Bereichen. Allerdings sind öffentliche Verkehrsmittel, darunter fallen auch Linien- und Charterflüge, davon ausgenommen. Für Passagiere ändert sich also nichts, denn beispielsweise in Flughafenterminals und an Bord von Flugzeugen müssen weiterhin FFP2-Masken getragen werden.

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Frankfurt: Condor hat Las Vegas reaktiviert

Unter der Flugnummer DE2062 hat die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor die Nonstop-Flüge von Frankfurt nach Las Vegas reaktiviert. Die Route wird nun an den Verkehrstagen Dienstag, Donnerstag und Sonntag bedient. „Wir spüren einen großen Nachholbedarf nach Reisen in die USA und Las Vegas ist schon seit Jahren eines der beliebtesten Reiseziele unserer Gäste“, so Ralf Teckentrup CEO von Condor.„Die schillernde Stadt bietet abwechslungsreiche Unterhaltung und zahlreiche Sehenswürdigkeiten, die immer wieder eine Reise wert sind.“ „Condor und LAS haben eine langjährige Beziehung und es ist ein weiteres Zeichen des Aufschwungs, dass die unverwechselbare Condor-Lackierung wieder auf unserem Flugplatz zu sehen sein wird“, sagte Chris Jones, Harry Reid International Airport Chief Marketing Officer.„Deutsche Reisende haben eine Affinität zu Las Vegas, und nach der fast zweijährigen Unterbrechung freuen sich unser Flughafen und unsere Gemeinde darauf, sie mit Nonstop-Flügen wieder willkommen zu heißen.“ Las Vegas ist eines von insgesamt 16 Zielen in Nordamerika, die Condor ab Sommer 2022 nonstop anfliegen wird. Damit bietet Condor das größte USA-Flugangebot der letzten Jahre an.

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Aufnahmen zeigen: An-225 „Mrija“ ist ein Totalschaden

Die Antonow An-225 „Mrija“ war das größte Frachtflugzeug der Welt und galt als Nationalstolz der Ukraine. In den letzten Tagen gab es wiederholt widersprüchliche Berichte, dass die Maschine durch einen russischen Angriff zerstört wurde oder eben nicht. Leider ist das Flugzeug ein Totalschaden. Mittlerweile haben nicht nur die Behörden der Ukraine, sondern auch Operator Antonov Airlines bestätigt, dass die An-225 schrottreif zerstört wurde. Aktuelle Aufnahmen einer TV-Station zeigen das enorme Ausmaß der Beschädigung der „Mrija“. Wolodymyr Selenskyj, Präsident der Ukraine, hat bereits angekündigt, dass man eine neue An-225 bauen wird. Ob das Vorhaben dann tatsächlich umgesetzt wird, ist momentan nicht abschätzbar. Jedenfalls war die „Mrija“ ein Einzelstück, denn das Schwestermodell wurde niemals endgültig fertiggestellt und in die Luft gebracht.

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