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Slowenien: Amelia flottet ATR72-Frachter ein

Die slowenische Fluggesellschaft Amelia International hat kürzlich den ersten Frachter des Typs ATR72-200F übernommen. Es handelt sich dabei um die EI-SLP, die am 6. Jänner 2022 nach Ljubljana überstellt wurde. Amelia gehört der französischen Groupe Regourd an. Diese will sich aufgrund der aktuell hohen Cargo-Nachfrage verstärkt dem Frachtgeschäft widmen. Einfluss auf das Passagiergeschäft soll dies Unternehmensangaben nach nicht haben. Das Frachtflugzeug wird in den nächsten Tagen auf dem slowenischen AOC registriert und soll anschließend in den kommerziellen Flugdienst gestellt werden. Auf Anfrage erklärte der Carrier unter anderem, dass man erst nach der formellen Einflottung Verträge mit Kunden unterschreiben wird.

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British Airways baut in London-City wieder aus

Die British-Airways-Tochter BA Cityflyer plant im Sommerflugplan 2022 das Angebot ab dem London-City-Airport weiter hochzufahren. Schrittweise sollen insgesamt sechs Ziele aufgenommen werden. Teilweise handelt es sich auch um Reaktivierungen. Luxair bekommt zwischen Luxemburg und dem London-City-Airport Konkurrenz, denn BA Cityflyer beabsichtigt ab 27. März 2022 bis zu 17 Mal pro Woche zwischen den beiden Städten zu fliegen. Die BA-Tochter will im Regelfall Embraer-Jets zum Einsatz bringen. Luxair fliegt auf dieser Route meist mit Turbopropflugzeugen des Typs Dash 8-400. Ab 2. April 2022 will BA Cityflyer täglich den italienischen Flughafen Mailand-Malpensa ansteuern. In Richtung Thessaloniki will man zwischen dem 18. Juni und 3. September 2022 einmal pro Woche fliegen. Ebenso temporär im Angebot: Barcelona, das ab 20. Juni 2022 sechs Mal wöchentlich ab dem London City Airport angesteuert werden soll. Diese Route ist vorerst bis zum 4. September 2022 befristet. Die Kanalinseln Guernsey und Jersey will die British-Airways-Tochter ab dem 20. Juni 2022 wieder mit dem innerstädtischen Airport der Hauptstadt des Vereinigten Königreichs verbinden. Derzeit ist geplant, dass bis inklusive 2. September 2022 zweimal pro Woche geflogen werden soll.

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Island: Icelandair legt vier weitere Sommerziele auf

Die Fluggesellschaft Icelandair legt im Sommerflugplan 2022 vier neue Strecken auf. Teilweise handelt es sich um Wiederaufnahmen, die man bereits in der Vergangenheit im Programm hatte und nun auf den Mitbewerber Play reagiert. Ab Keflavik will Icelandair im Zeitraum von 24. Juni bis vorerst 25. September 2022 dreimal wöchentlich nach Montreal fliegen. Weiters bietet man während der Sommer-Hauptsaison die Destinationen Nizza und Rom-FCO je zweimal pro Woche an. Beide Ziele sollen am 6. Juli 2022 aufgenommen werden. Die französische Stadt soll bis vorerst 27. August 2022 angeflogen werden und in die italienische Hauptstadt geht es bis zum 4. September 2022. Das spanische Alicante soll ab Keflavik über die gesamte Sommerperiode 2022 hindurch angeboten werden. Geplant sind derzeit zwei Umläufe pro Woche. Icelandair spürt auf manchen Routen die neue Konkurrenz durch Play, will sich jedoch auch proaktiv in Position bringen. Der Mitbewerber hatte in den ersten sechs Betriebsmonaten eine Auslastung von rund 53 Prozent.

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UK: Hans Airways startet mit Ex-Air-Europa-A330

Das UK-Startup Hans Airways unterfertigte eine Absichtserklärung für das Leasing des Airbus A330-200 mit der Seriennummer 950. Die Maschine soll als G-KJAS registriert werden. Das Unternehmen plant Flüge zwischen UK und Indien aufzunehmen. Das Langstreckenflugzeug wurde im Jahr 2008 an Air Europa ausgeliefert und war bei dieser bis zuletzt als EC-KTG im Einsatz. Hans Airways erklärte, dass man an Bord 275 Economy- und 24 Premium-Economy-Class-Sitze anbieten wird. „Wir freuen uns sehr, diesen sehr wichtigen Meilenstein auf unserer zweijährigen Reise erreicht zu haben“, sagte Satnam Saini, CEO von Hans Airways. „Unser geplantes Operationszentrum auf dem Airbus A330, einem beliebten und geräumigen Langstrecken-Großraumflugzeug, das sich auch hervorragend für Fracht eignet, und wir sind allen dankbar, die uns geholfen haben, diese Vereinbarung zu Beginn des neuen Jahres zu ratifizieren.“ Derzeit hat Hans Airways AOC und Betriebsbewilligung noch nicht erteilt bekommen. Man geht davon aus, dass man diese rechtzeitig vor dem Sommer erteilt bekommen, so dass man in der warmen Jahreszeit starten kann. Geplant ist, dass von der Basis Birmingham aus sekundäre Ziele in Indien angesteuert werden sollen. Entsprechende Streckenanträge hat man bereits gestellt. Die erste Flugbesatzung (vier Piloten und Kabinenpersonal) begann ihren ersten Trainingstag am 3. Jänner 2022 in Crawley bei IAGO Flight Training. Die Simulatortrainings werden bei L3 Harris Commercial Aviation durchgeführt. Für Hans Airways ist auch der ehemalige Austrian-Airlines-Generaldirektor Peter Malanik als so genannter Non-Executive Director tätig.

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Florida Keys: Old Seven Mile Bridge vor Wiedereröffnung

Die zum U.S.-Bundesstaat zugehörige Inselkette Keys ist auch für die vielen Brücken, die das Festland und viele Inseln miteinander verbinden, bekannt. Nach langer Reparaturzeit ist ab Mitte Jänner 2022 die Old Seven Mile Bridge wieder für Besucher zugänglich. Rund vier Jahre lang wurde das Bauwerk umfangreich saniert und nun steht die Wiedereröffnung unmittelbar bevor. Gleichzeitig werden in dieser Region der Vereinigten Staaten von Amerika einige Jubiläen gefeiert. So besteht der Everglades Nationalpark seit 75 Jahren und Key West feiert das 200-jährige Bestehen. Die Old Seven Mile Bridge gilt als eines der wichtigsten Wahrzeichen der Florida Keys. Die Brücke verläuft in weiten Teilen parallel zum neuen Highway. Für rund 78 Millionen U.S.-Dollar wurde das historische Bauwerk umfangreich saniert und wird ab Mitte Jänner 2022 wieder zugänglich sein. Ursprünglich war die im Jahr 1912 errichtete Brücke für den Eisenbahnverkehr konzipiert worden. Mittlerweile darf diese nur noch zu Fuß oder mit dem Fahrrad genutzt werden.

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Sommer-Charter 2022: Avanti Air fliegt ab Graz, Klagenfurt und Memmingen

Im Auftrag der österreichischen Reiseveranstalter Springer und Rhomberg wird die deutsche Fluggesellschaft Avanti Air im Sommerflugplan 2022 einige Ferienziele ab Graz und Klagenfurt bedienen. Weiters wird der Carrier auch ab Memmingen tätig sein. Avanti Air hat den Ausflug in die Welt der Jets beendet, denn im Vorjahr trennte man sich vom letzten Regionaljet des Typs Fokker 100. Stattdessen heißt es „Back to the roots“, denn man wird wieder Turboprop-Operator. Diesmal setzt man jedoch nicht auf die ATR72, sondern auf das Konkurrenzmodell de Havilland Dash 8-400. Drei Einheiten will Avanti Air betreiben. An den Verkehrstagen Freitag, Samstag und Sonntag wird die deutsche Fluggesellschaft von Graz aus für die Tour Operator Springer Reisen und Rhomberg Reisen tätig sein. Zum Einsatz kommen Turbopropflugzeuge des Typs Dash 8-400. Avanti Air bestätigte, dass das Programm im Zeitraum von 27. Mai 2022 bis 2. Oktober 2022 durchgeführt werden soll. An Freitagen startet die Dash 8-400 von Avanti Air in Graz und wird nach Skiathos fliegen. Von der griechischen Destination aus geht es dann nach Klagenfurt, wieder zurück nach Skiathos und dann nach Graz. Die Charterflüge werden für Springer Reisen durchgeführt. An Samstagen fliegt Avanti Air von Graz nach Paros und dann weiter nach Mykonos. Von dort aus geht es dann nach Klagenfurt. Vom Kärntner Flughafen aus fliegt die Dash 8-400 zunächst nach Paros und dann mit Zwischenstopp in Mykonos zurück nach Graz. Die Stopps auf der Insel Mykonos haben technische Gründe, denn auf dem Flughafen Paros steht laut Avanti Air kein Treibstoff zur Verfügung, weshalb man

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Wegen Krankenständen: Finnair kürzt Flugplan um 20 Prozent

Das Oneworld-Mitglied Finnair hat derzeit mit besonders vielen Krankenständen zu kämpfen. Diese führt man sowohl auf Omikron als auch auf die Grippesaison zurück. Der Carrier muss nun den Flugplan um rund 20 Prozent kürzen. „Der Krankenstand des Personals hat jetzt erhebliche Auswirkungen auf Finnair und die Flughäfen in Finnland und weltweit. Unser Ziel ist es, diesen Herausforderungen bei der Ressourcenbeschaffung durch die Annullierung von Flügen zu begegnen, kurzfristige Änderungen zu vermeiden und die Erwartungen unserer Kunden besser zu erfüllen. Dadurch haben Kunden mehr Zeit, sich auf Flugplanänderungen vorzubereiten und ihre Reisepläne bei Bedarf anzupassen“, sagt Ole Orvér, Chief Commercial Officer bei Finnair. Das finnische Luftfahrtunternehmen betont in einer Aussendung, dass die Mehrheit der Flüge, auf denen man mehrmals täglich unterwegs ist, durchgeführt werden soll. Es würde den Reisenden im Falle des Falles eine Alternative zur Verfügung stehen. Als Beispiele nennt man Stockholm, Oslo, Kopenhagen, Paris und Rom. Auch bei den Langstreckenflügen wird es Änderungen geben: Die Aufnahme des neuen Dallas-Dienstes von Finnair wird vom Februar auf den 27. März verlegt und der Start der Nagoya-Flüge und die zusätzlichen Frequenzen nach Osaka werden in die Sommersaison 2022 verschoben Reduzierung der wöchentlichen Frequenzen nach Singapur auf zweimal pro Woche und nach Hongkong auf drei. Dem nicht genug: Zwei Gewerkschaften haben für den 17. Jänner 2022 zum Streik aufgerufen. Derzeit ist unklar welche Auswirkungen dieser haben wird, jedoch rechnet Finnair damit, dass es zum Ausfall zahlreicher Flüge kommen wird. Der Carrier betont, dass man an dieser Arbeitskampfmaßnahme nicht beteiligt wäre, jedoch habe man

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Michael O’Leary: „Lufthansa weint gerne Krokodilstränen“

Ryanair-Chef Michael O’Leary legt in der Diskussion um die von der EU-Kommission vorgegebenen Slot-Regeln nach. Dabei hat er insbesondere den Konkurrenten Lufthansa verbal angegriffen. Er fordert, dass die Wettbewerbshüter die „falschen Behauptungen der Lufthansa über den Betrieb von ‚Geisterflügen‘ ignorieren“ sollen. In der Luftfahrtbranche gibt es derzeit eine kontrovers geführte Diskussion um die Slot-Regelung der EU-Kommission. Diese sieht derzeit vor, dass mindestens 64 Prozent der zugeteilten Start- und Landrechte tatsächlich genutzt werden müssen. Andernfalls droht die Neuvergabe über den Regulator. Beispielsweise Lufthansa macht seit einigen Wochen öffentlich Stimmung gegen die Bestimmung, behauptet, dass man rund 18.000 Leerflüge durchführen müsste und will erreichen, dass die Slots der laufenden Winterflugplanperiode 2021/22 unabhängig von der Nutzung erhalten bleiben. Gänzlich anders sehen das Billigflieger wie Ryanair und Wizz Air. Beide Unternehmen fordern in regelmäßigen Abständen, dass ungenutzte Start- und Landerechte an den Regulator zurückgehen sollen und dann neu vergeben werden sollen. Allerdings konnte Ryanair in Linate begehrte Start- und Landerechte ergattern, die man dann nicht genutzt hat. Den Rückzug aus Frankfurt am Main hat man vor wenigen Tagen kommuniziert. „Die Lösung für das Problem der „Geisterflüge“ der Lufthansa ist ganz einfach: Verkaufen Sie diese Sitze einfach an die Verbraucher. Wenn die Lufthansa diese Flüge wirklich durchführen muss (nur um zu verhindern, dass diese Slots an konkurrierende Fluggesellschaften freigegeben werden), dann sollte sie verpflichtet werden, diese Plätze zu niedrigen Preisen an die Öffentlichkeit zu verkaufen. Die deutsche und die EU-Öffentlichkeit haben der Lufthansa und ihren Tochtergesellschaften Brussels Airlines, Swiss und Austrian bereits mit Milliarden an

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EI-IMN: Erster A319 trägt ITA-Livery

Die italienische Fluggesellschaft ITA Airways hat dem Airbus A319 mit der Registrierung EI-IMN die aktuelle Livery verpasst. Es handelt um die erste Maschine dieses Typs, die im blauen Farbenkleid unterwegs sein wird. Der neue Taufname der EI-IMN lauter Pietro Mennea. Der Sportler konnte gewann bei den olympischen Spielen in Moskau eine Goldmedaille und war über viele Jahre hinweg Rekordhalter in seiner Disziplin. Unmittelbar vor Weihnachten erhielt der Airbus A320 mit der Registrierung EI-DTE als erste ITA-Maschine überhaupt die blaue Livery. Dieser Mittelstreckenjet wurde zu Ehren des Sportlers Pietro Mennea benannt. Die italienische Airline teilte vor einigen Wochen mit, dass die Flugzeuge Namen von Sportlern tragen werden.

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AUA wieder unter Top 10 der pünktlichsten Airlines Europas

Austrian Airlines ist im Jahr 2021 wieder unter den pünktlichsten Fluggesellschaften Europas gelandet. Das belegt eine kürzlich veröffentlichte Studie der Analyseplattform Cirium. 89,6 Prozent aller Ankünfte waren pünktlich. Das bedeutet Platz 7 im Europa-Ranking. Konzern-Schwester Eurowings rangiert nur einen Platz vor dem österreichischen Carrier. Als pünktlichste Fluggesellschaft in Europa mit einer Quote von 92,13 Prozent wird Vueling gekürt. „Als rot-weiß-roter Premium-Carrier zählen Pünktlichkeit und Verlässlichkeit zu unseren höchsten Ansprüchen. Es freut mich sehr, dass das Austrian Team es auch in Zeiten der Pandemie schafft, unseren Ansprüchen gegenüber den Kundinnen und Kunden gerecht zu werden. Bei aller Volatilität, die die Corona-Situation mit sich bringt, sorgen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit viel Engagement weiterhin für einen stabilen Flugbetrieb“, so Austrian Airlines COO Francesco Sciortino.

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