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Austrian Airlines holt B777 OE-LPD aus dem Dornröschenschlaf

Vor knapp einem Jahr entschied sich Austrian Airlines die Boeing 777 mit der Registrierung OE-LPD ins so genannte Long-Time-Storage nach Teruel zu schicken. Nun soll das Langstreckenflugzeug nach Wien zurückgeholt, gewartet und wieder in den Liniendienst gestellt werden. Mangels Nachfrage, die in erster Linie den zum Teil harten Einreise- und Quarantänebestimmungen geschuldet waren, entschied sich die AUA-Geschäftsführung dafür, dass die OE-LPD in Spanien auf bessere Zeiten warten muss. Für diese B777 werden diese nun kommen, berichtet Austrian Wings. In einer Fotogalerie ist dieses Flugzeug kurz nach dem Abstellen zu sehen. Eine Sprecherin bestätigte den Medienbericht unter anderem mit den Worten: “Voraussichtlich Ende Jänner, Anfang Februar wird das Flugzeug aus Teruel ausgeflogen und einem umfassenden Check unterzogen. Anschließend erfolgt die Wiedereinflottung”. Die OE-LPD zählt seit dem Jahr 2007 zur Flotte der Austrian Airlines und trägt den Taufnamen “Spirit of Austria”. Mit einem Alter von rund 15 Jahren zählt diese Maschine zu den jüngsten Exemplaren der zum Teil in die Jahre gekommenen Langstreckenflotte der österreichischen Lufthansa-Tochter. Das Durchschnittsalter ist auf dem Papier gesunken, denn die Ausflottung von drei Boeing 767 drückte dieses ein wenig.

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Air Malta will nur Frequenzen kürzen, aber keine Strecken einstellen

Die staatliche Air Malta will das Streckennetz über die gesamte Winterflugplanperiode 2021/22 aufrechterhalten. Chairman David Curmi betont, dass man keine Route einstellen wird, jedoch die Frequenzen zum Teil stark zurückfahren muss. Derzeit beschränken sich die Reduktionen auf die Kalendermonate Januar und Februar 2022, jedoch ist nicht auszuschließen, dass es auch in den Folgemonaten zu Kapazitätsrücknahmen kommen könnte. Hintergrund ist, dass die Omikron-Variante bei fast allen europäischen Fluggesellschaften zum Einbruch der Nachfrage geführt hat. Derzeit bietet Air Malta ab dem Flughafen Luqa 16 Strecken an. Diese sollen dem aktuellen Planungsstand nach durchgehend angeboten werden. Wie stark die wöchentlichen Frequenzen reduziert werden, ist von Route zu Route unterschiedlich. Einen kleinen Seitenhieb auf die Lowcost-Konkurrenz konnte sich der staatliche Carrier aber nicht verkneifen. Man betont nämlich in einer Aussendung, dass man “im Gegensatz zur Konkurrenz” keine Strecken einstellen würde, sondern lediglich reduziere. Die Mitbewerber Easyjet, Wizz Air und Ryanair haben in den letzten Wochen zahlreiche Luqa-Strecken in temporäre Pausen geschickt. “Wir treffen solche Entscheidungen, um der Kundennachfrage gerecht zu werden und zu vermeiden, dass fast leere Flugzeuge fliegen. Solche Bewertungen sind im Gange und werden fortgesetzt, bis die Nachfrage auf ein gesundes Niveau zurückkehrt. In diesen Situationen müssen wir sehr agil und finanziell diszipliniert sein, um die Sitzplatzkapazität anpassen zu können und uns auf Effizienz zu konzentrieren, um unsere Liquidität und Cash-Performance zu schützen. Angesichts der beispiellosen Zeiten, in denen wir leben, und der Herausforderungen, denen sich Air Malta gegenübersieht, optimieren wir unser Netzwerk kontinuierlich im Hinblick auf Rentabilität und Liquidität, und wir

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Lufthansa kassiert Landeverbot in Hongkong

In China und Hongkong traf es schon viele Fluggesellschaften und nun auch Lufthansa: Der Kranich darf die chinesische Sonderverwaltungszone rund zwei Wochen lang nicht anfliegen. Hintergrund ist, dass Hongkong behauptet, dass man zu viele Coronafälle “eingeflogen” habe. Der Bann trat am 5. Jänner 2022 in Kraft und soll voraussichtlich bis zum 18. Jänner 2022 gelten. Davon ausgenommen sind Fracht- und Ferryflüge. Die Operation war bereits zuvor kompliziert, denn die Sonderverwaltungszone steckt auch Flugbesatzungen in Quarantäne. Deshalb wurde auf den Hongkong-Flügen ein Zwischenstopp eingelegt und Piloten und Flugbegleiter der örtlichen Crewbase haben übernommen. Sowohl China als auch Hongkong strafen Fluggesellschaften, die aus ihrer sicht zu viele Coronafälle “importieren” ab. In der Vergangenheit kassierten schon viele Carrier, darunter auch Austrian Airlines, derartige Flugverbote für Passagierverbindungen.

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Erster Airbus ACJ TwoTwenty hat das Werk verlassen

Airbus konnte den ersten Businessjet des Typs ACJ TwoTwenty an Comlux übergeben. Es handelt sich um die VIP-Version des Airbus A220. Das Premierenflugzeug wurde im kanadischen Mirabel gefertigt und wird nun bei Complus in Indianapolis mit der entsprechenden Kabine ausgerüstet. Derzeit geht der Flugzeugbauer davon aus, dass die Maschine gegen Anfang 2023 bei Five in Dienst gestellt werden kann. Comlux wird die Kabinen der ersten 15 ACJ TwoTwenty ausrüsten. Airbus hält das auf dem A220 basierende Muster für einen Gamechanger im Bereich der Business Aviation, denn mit diesem sollen Flüge von bis zu 12 Stunden möglich sein. Das ermöglicht den Einsatz auf Langstrecken. Pro Passagier sind rund 73 Quadratmeter Bodenfläche vorgesehen. Der ACJ TwoTwenty ist laut HErsteller der einzige Business-Jet mit sechs großen VIP-Wohnbereichen von jeweils ca. 12 Quadratmetern und hat den Preis eines ULR-Bizjets. Ausgestattet mit einem flexiblen Kabinenkatalog ist dieses vollständig fertiggestellte Flugzeug laut AIrbus ideal für Privat- und Business-Jet-Benutzer.

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Airbus-Operator Allegiant Air vor Wechsel auf Boeing 737 Max

Die U.S.-amerikanische Allegiant Air galt bislang als treuer Airbus-Kunde, jedoch steht nun ein Großauftrag an Boeing unmittelbar bevor. Der Carrier soll sich für eine Großbestellung von 50 Boeing 737 Max entschieden haben. Eigentlich ging Airbus davon aus, dass man den Auftrag fix in der Tasche haben wird, jedoch soll sich der Carrier laut Reuters gegen den A220-300 und damit für die Boeing 737 Max 7 entschieden haben. Damit steht erneut eine Umflottung bevor, denn bis 2013 flog der Carrier mit McDonnell Douglas MD-80 und Boeing 757. Seither ist ist die Flotte auf 86 Airbus A320 und 35 A319 angewachsen. In Zukunft dürfte auch die Boeing 737 Max dazu gehören. Großbestellungen von Allegiant sind aber eher die Ausnahme, weil die überwiegende Mehrheit der bestehenden Airbus-Maschinen hat man sich auf dem Gebrauchtmarkt organisiert.

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Zadar: Ryanair verschiebt 12 Lauda-Strecken in den Juni 2022

Insgesamt 12 Ryanair-Strecken, die von Lauda Europe ab Zadar angeboten werden, werden deutlich später aufgenommen als ursprünglich angekündigt. Statt im März bzw. April 2022 soll es erst ab Anfang Juni 2022 losgehen. Die maltesische Ryanair-Tochter Lauda Europe unterhält mit Zagreb und Zadar zwei Bases in Kroatien. In der Hauptstadt ist man ganzjährig tätig während ab der zuletzt genannten Stadt nur saisonal im Sommer geflogen wird. Beide Stützpunkte wurden erst im Jahr 2021 eröffnet. Weitere Lauda-Europe-Bases sind Wien, London-Stansted und Palma de Mallorca. Die Flüge von Zadar nach Aarhus, Nürnberg, Bari, Bologna, Bergamo, Turin, Maastricht, Danzig, Vaxjo, Bournemouth, Liverpool und Manchester sollen nun erst schrittweise ab dem 1. Juni 2022 aufgenommen werden. Hintergrund ist unter anderem, dass die Nachfrage im Frühjahr aufgrund der Corona-Omikron-Pandemie deutlich niedriger ist als ursprünglich angenommen. Die Entwicklungen in Zadar deuten darauf hin, dass Ryanair punktuell weniger optimistisch vorgeht als im Vorjahr. Man rechnet offensichtlich damit, dass es bis ungefähr Juni 2022 Reiserestriktionen bzw. andere sich negativ auf die Nachfrage einwirkende Faktoren geben könnte. Im Frühjahr des Jahres 2021 musste Ryanair wiederholt die (Wieder-)Aufnahme von Strecken nach hinten verschieben.

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Air Asia Group benennt sich in Capital A um

Die Air Asia Group will sich im Zuge einer außerordentlichen Generalversammlung, die am 27. Jänner 2022 durchgeführt werden soll, einen neuen Namen zulegen. Künftig soll die Holdinggesellschaft als Capital A auftreten. In einer Mitteilung erklärte der Konzern, dass die bevorstehende Änderung das Kerngeschäft besser repräsentieren würde. Man ist nicht nur in der Luftfahrt tätig, sondern habe sich über die Jahre zu einem Lifestyle-Mischkonzern weiterentwickelt. Von der Änderung des Namens der Holding sollen die Fluggesellschaften des Konzerns nicht betroffen sein. Diese sollen weiterhin als Air Asia auftreten. Allerdings will man in Zukunft den Non-Aviation-Bereich deutlich stärken, um neben der Luftfahrt ein noch stärkeres Standbein zu haben.

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Hongkong bannt Passagierflüge aus acht Staaten

Die chinesische Sonderverwaltungszone verschärft erneut die Einreise- und Quarantänebestimmungen und bannt Passagierflüge aus acht Staaten. Darunter befinden sich auch Frankreich, das Vereinigte Königreich und die USA. Mit Wirksamkeit zum 8. Jänner 2022 ist es Personen, die sich in den letzten 14 Tagen in Australien, Kanada, Frankreich, Indien, Pakistan, den Philippinen, im Vereinigten Königreich oder den Vereinigten Staaten von Amerika aufgehalten haben untersagt in Hongkong einzureisen. Den Fluggesellschaften ist es untersagt Passagierflüge von diesen Ländern aus in die chinesische Sonderverwaltungszone durchzuführen. Der Bann soll bis mindestens 21. Jänner 2022 gelten und wird seitens der Hongkong-Administration mit dem verstärkten Auftreten der Omikron-Variante begründet. Vor Ort werden weitere Maßnahmen ergriffen. Beispielsweise müssen Fitnessstudios und die Nachtgastronomie schließen, weil man einige wenige Fälle gefunden hat. Carrie Lam, Chief Executive von Hong Kong, sagte unter anderem: “Wir müssen diesen sehr kritischen Moment begreifen. Wir müssen die Pandemie eindämmen, damit es nicht wieder zu einem größeren Ausbruch in der Gemeinde kommt. In gewisser Weise fahren wir mit Omikron Rennen”.

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Good Bye in Downunder: Cobham hat letzten Jumbolino ausgeflottet

Mittlerweile ist der auch als Jumbolino bezeichnete Regionaljet des Typs BAe 146 nur noch selten anzutreffen. Letzter Operator in Deutschland war WDL, die mittlerweile als German Airways auftritt und ein Embraer-190-Operator geworden ist. In Australien führte Cobham Aviation Services Australia den letzten kommerziellen Flug mit diesem Muster durch. Dieses Luftfahrtunternehmen war einst einer der weltgrößten BAe-146-Operators. Seit 1990 hatte man über 33 Exemplare – inklusive des Nachfolgemodells Avro RJ – in Betrieb. Mit der VH-NJY legte man gegen Ende des Vorjahres das letzte Exemplar still. Der Regionaljet mit dieser Registrierung war ein Avro RJ100, der 1998 von Cityflyer Express für eine British-Airways-Operation übernommen wurde. Im Jahr 2021 wechselte der Vierstrahler nach Downunder. Der letzte BAe-146-Flug von Cobham wurde als so genannter “Fly In – Fly Out”-Charter zwischen Murrin Murrin und Perth durchgeführt. Dieser Maschinentyp war seit 1985 in Westaustralien im Einsatz. Ursprünglich brachten die mittlerweile nicht mehr existierende Ansett und National Jet Systems, aus der Cobham hervorgegangen ist, den britischen Vierstrahler nach Downunder. Die Nachfolgemodelle Avro RJ85/RJ100 waren seit 1998 bei Cobham im Einsatz. Der Betrieb der 20 Boeing 717, fünf de Havilland Dash 8-400 und vier Embraer 190 soll fortgesetzt werden. Mit dem zuerst genannten Flugzeugtyp ist man auch unter der Marke Qantas Link im Inlandsverkehr für Qantas tätig. Einen direkten Nachfolger für die ausgeflotteten BAe 146 gibt es nicht.

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Im vergangenen Jahr starteten und landeten 9,95 Millionen Passagiere am BER 

Insgesamt sind im vergangenen Jahr 9,95 Millionen Passagiere am BER gestartet oder gelandet. Das waren fast 900.000 Fluggäste mehr als im Jahr davor und weniger als ein Drittel im Vergleich zum Rekordjahr 2019 mit 35,65 Millionen Passagieren. Die vierte Welle der Corona-Pandemie hat die Reiselust in der Weihnachtszeit nur wenig beeinflusst. Insgesamt starteten und landeten im vergangenen Dezember 1,06 Millionen Fluggäste am Flughafen Berlin Brandenburg – und damit nur 160.000 Menschen weniger als im Vormonat November 2021. Allein in den Ferien während der letzten beiden Dezemberwochen wurden 640.000 Passagiere abgefertigt. Im Dezember 2019 nutzten noch 2,6 Millionen Menschen die damaligen Flughäfen Schönefeld und Tegel. Das erste Halbjahr 2021 hatte mit 1,59 Passagieren in der Zeit von Januar bis Juni noch verhalten begonnen. Mit dem Start der Sommerferien in Berlin und Brandenburg nahm die Reiselust deutlich zu. Im zweiten Halbjahr reisten insgesamt 8,36 Millionen Menschen über den BER.  Der reisestärkste Monat war der Oktober 2021 mit 1,7 Millionen Fluggästen. Bei der Luftfracht wurden im vergangenen Monat 3.100 Tonnen Güter umgeschlagen. Dabei wurde das Niveau aus dem Vorkrisenmonat Dezember 2019 noch um 300 Tonnen überstiegen. Insgesamt betrug das Cargo-Aufkommen im vergangenen Jahr rund 27.500 Tonnen Fracht. Das waren 7.500 Tonnen weniger als im Jahr 2019. „Seit Juli 2021 haben jeden Monat mehr als eine Million Menschen den Flughafen BER genutzt. Gegenüber dem ersten Halbjahr hat sich die Passagierzahl mehr als verfünffacht. Die Auslastung des BER war in den morgendlichen und abendlichen Spitzenzeiten seit Juli immer wieder nahe an einem coronafreien Normalbetrieb“, so Aletta von Massenbach,

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