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American, Southwest und Alaska schreiben wieder Gewinne

American Airlines konnte im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres einen Gewinn in der Höhe von 169 Millionen Euro einfliegen. Zieht man allerdings die erhaltenen Hilfen zur Arbeitsplatzsicherung ab, wäre man mit 641 Millionen U.S.-Dollar tief in den roten Zahlen. Konzernchef Doug Parker geht davon aus, dass im vierten Quartal die Nachfrage weiterhin hoch sein wird. Dennoch rechnet er damit, dass der Umsatz um rund 20 Prozent unter dem Vergleichszeitraum „vor Corona“ liegen wird. Im dritten Quartal lag der Umsatz bei neun Milliarden U.S.-Dollar und damit ums Neunfache über dem Vorjahreszeitraum. Der Mitbewerber Southwest Airlines meldet für das dritte Quartal des laufenden Geschäftsjahres einen Gewinn in der Höhe von 446 Millionen U.S.-Dollar. Der Umsatz soll gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 161 Prozent erhöht gewesen sein. Gegenüber dem Q3/2019 waren die Einnahmen um 17 Prozent vermindert. Die Auslastung lag zuletzt bei 81 Prozent. Die Alaska Air Group meldete ebenfalls die Rückkehr in die Gewinnzone. Für das dritte Quartal des laufenden Geschäftsjahres meldet man einen Überschuss in der Höhe von 194 Millionen U.S.-Dollar. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres hatte man einen Verlust von 431 Millionen U.S.-Dollar.

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Klagenfurt hatte 178 Flüge im Sommer 2021

Der Flughafen Klagenfurt konnte in den Sommermonaten Juli und August 2021 wieder deutlich mehr Passagiere zählen. Im August wurde der Airport von 6.444 Reisenden auf 92 Flügen genutzt. Der Airport ist mit 48 Fluggästen auf vier Flügen in das Jahr 2021 gestartet. Im Feber 2021 hatte man 47 Passagiere auf zwei Verbindungen. Anschließend brach man auf null herunter. Im Mai 2021 zählte man dann 88 Reisende auf zwei Flugverbindungen. Deutlicher Aufwind ist erst seit Juni 2021 zu erkennen, denn auf 28 Movements hatte man 1.058 Passagiere. Im Juli 2021 waren es 86 Flüge mit 5-780 Passagieren. Im reisestarken August steigerte man sich auf 6.444 Fluggäste, die auf 92 Flügen unterwegs waren. Klagenfurt-Zahlen auf einen Blick: Monat Flüge Veränderung ggü. 2020 Fluggäste Veränderung ggü. 2020 Jänner                       4 -98%                     48 -100% Februar                       2 -99%                     47 -100% März  – -100%  – -100% April  –  –  – – Mai                       2  –                     88 – Juni                     28  –                1.058 – Juli                     86 207%                5.780 113% August                     92 142%                6.444 100%

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Nach 19-monatiger Pause: Korean reaktiviert Hawaii-Honolulu

Korean Air nimmt ihre Flüge nach Hawaii ab dem 3. November wieder auf. Die Fluggesellschaft hatte die Verbindung am 3. April 2020 aufgrund von COVID-19 eingestellt. Zukünftig fliegt die südkoreanische Airline an drei Tagen in der Woche von Incheon nach Honolulu. Jeden Mittwoch, Freitag und Sonntag hebt KE053 um 20:35 Uhr vom Incheon International Airport ab und erreicht Honolulu um 10:00 Uhr. Zurück geht es unter der Flugnummer KE054 jeden Mittwoch, Freitag und Sonntag jeweils um 11:40 Uhr. Der Grund für die Wiederaufnahme sei die stetig zunehmende Reisenachfrage nach Hawaii, so das Unternehmen. Vor der Pandemie hat Korean die Strecke von Incheon nach Hawaii mit 14 Flügen pro Woche (zwei tägliche Flüge) bedient.

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Charterflüge haben Linz beflügelt

Der oberösterreichische Flughafen Linz konnte im Juli und August 2021 wieder deutlich mehr Passagiere abfertigen. Dies ist insbesondere auf das Charterangebot zurückzuführen. Der Airport zählte im traditionell reisestarken August 16.944 Fluggäste und 259 Flugbewegungen. Der Start in das Jahr 2021 war in Linz äußerst schwierig, denn aufgrund der Lockdowns sowie der Einreise- und Quarantänebestimmungen hatte man über einen längeren Zeitraum hinweg überhaupt keine Passagierflüge. Im Frachtbereich konnte Linz Zuwächse erzielen. Das „Comeback“ fand in Oberösterreich im Mai 2021 statt. Man hatte 64 Reisende. Im Juni 2021 waren es 1.590 Passagiere und im Juli 13.403 Fluggäste. Im August 2021 zählte Linz 16.944 Reisende. Im September 2021 wurde die Nonstop-Verbindung nach Düsseldorf reaktiviert. Neuer Betreiber ist Eurowings. Linz-Zahlen auf einen Blick: Monat Flüge Veränderung ggü. 2020 Fluggäste Veränderung ggü. 2020 Jänner                     85 -78%  – -100% Februar                     80 -81%  – -100% März                   127 -46%  – -100% April                   125 -1%  – – Mai                   106 15%                     64 -91% Juni                   130 48%                1.590 5200% Juli                   261 110%               13.403 1365% August                   259 109%               16.944 909%

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EU-Gericht weist LOT-Klage gegen Air-Berlin-Zerschlagung zurück

Die Pleite der Air Berlin Group liegt nun schon einige Jahre zurück. Die polnische Fluggesellschaft LOT hatte damals gegen die Genehmigungen der EU-Kommission, die zum Erwerb von Assets sowie der Luftfahrtgesellschaft Walter durch Lufthansa und weiteren Teilen durch Easyjet geführt haben, geklagt. Das Gericht der Europäischen Kommission wies das Rechtsmittel ab. Rückblick: Air Berlin musste im Sommer 2017 Insolvenz anmelden und wurde mit einem Millionenkredit, den die deutsche Bundesregierung über die Kreditanstalt für Wiederaufbau gewährt hatte, in der Luft gehalten. Damals wurden heftige Vorwürfe erhoben, dass sich Lufthansa bereits im Vorfeld die Filetstücke ausgesucht habe. Manche Äußerungen von Politikern befeuerten diese Vermutungen. Lufthansa wollte sich eigentlich auch die österreichische Fluggesellschaft Niki einverleiben, jedoch lehnte das die EU-Kommission ab. Daraufhin verkaufte der Insolvenzverwalter diesen Carrier an die IAG-Tochter Vueling. Dieser Deal und das in Deutschland geführte Insolvenzverfahren wurden gekippt. Am Landesgericht Korneuburg wurde ein neues Verfahren eröffnet, das letztlich dazu führte, dass die Laudamotion GmbH, die damals im Eigentum von Niki Lauda war, die Assets aus der Masse von Niki übernommen hatte. In Deutschland gingen erhebliche Teile des Air-Berlin-Konzerns an Lufthansa. Darunter befanden sich unter anderem zahlreiche Start- und Landerechte sowie die Tochter Luftfahrtgesellschaft Walter. Das zuletzt genannte Unternehmen wurde später an Zeitfracht weitergereicht und melde gegen Beginn der Corona-Pandemie Insolvenz an. An Berlin-Tegel hatte die Lufthansa Group kein Interesse, so dass Easyjet zum Zug gekommen ist. Die polnische LOT wollte ebenfalls einen Teil vom Kuchen haben, ging jedoch komplett leer aus. Man zog vor das Gericht der Europäischen Union, denn

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Fraport AG platziert erfolgreich Schuldschein

Die Fraport AG hat einen Schuldschein mit vier Tranchen und einem Gesamtvolumen in Höhe von 500 Millionen Euro erfolgreich bei Investoren platziert. Die Laufzeiten betragen fünf beziehungsweise siebeneinhalb Jahre. Ursprünglich war ein Emissionsvolumen von lediglich 200 Million Euro vorgesehen. Aufgrund der sehr starken Nachfrage aus dem In- und Ausland wurde das Gesamtvolumen der Schuldscheindarlehensemission deutlich aufgestockt. Die Emission erfolgte am unteren Ende der Preisspanne, so der Flughafenbetreiber. „Wir freuen uns sehr über die extrem hohe Investorennachfrage. Das ist ein weiterer deutlicher Vertrauensbeweis für unser Unternehmen und zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, so Matthias Zieschang, Finanzvorstand der Fraport AG. „Durch unser kontinuierliches Liquiditätsmanagement haben wir nicht nur den Höhepunkt der Corona-Krise gut bewältigt, sondern können auch weiterhin im notwendigen Maße in die Zukunft investieren.“ Mit der Schuldscheinemission steigen die im laufenden Jahr durch die Fraport AG aufgenommenen Finanzierungen auf knapp 2,9 Milliarden Euro. Der Bestand an liquiden Mitteln sowie zugesicherten und frei verfügbaren Kreditlinien beläuft sich konzernweit auf rund 4,5 Milliarden.

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Österreich: Impact der Pandemie bei Urlaubsreisen deutlich sichtbar

Die Corona-Pandemie führte in Österreich zu einem starken Rückgang der Reisen ins In- und Ausland. Ein Vergleich der Zahlen zeigt aber, dass es im Sommer des Vorjahres mehr touristische Reisen innerhalb Österreichs als in 2019 gab. Die „nackten Zahlen“ der Statistik Austria zeigen, den Impact der Corona-Pandemie deutlich. So gab es in den ersten drei Monaten des Jahres 2019 noch 2.051.00 Inlands- und 981.000 Auslandsurlaube. Im zweiten Quartal brachen diese deutlich ein. Der Blick auf das dritte Quartal zeigt, dass Aufenthalte im Inland bevorzugt wurden. Zum Vergleich: Im Rekordjahr 2019 gab es in der warmen Jahreszeit stets mehr Urlaube im Ausland und zwar deutlich mehr als im Vergleichszeitraum des Jahres 2020. Die genauen Zahlen sind in der untenstehenden Tabelle dargestellt. Der Umstand, dass in der kalten Jahreszeit überwiegend im Inland Urlaub gemacht wird, liegt auch daran, dass Österreich ein wintersportbegeistertes Land ist und gerne die heimischen Schigebiete genutzt werden. Betrachtet man die ersten zwei Quartale des laufenden Jahres, so zeigen sich die Auswirkungen der Einreise- und Quarantänebestimmungen in den ersten drei Quartalen deutlich. Laut Statistik Austria gab es nur 155.000 Urlaube im Ausland. Zum Vergleich: In 2019 waren es 1.348.00 und im Vorjahreszeitraum 981.000. Einen ersten Aufschwung in Richtung Ausland gab es ab dem zweiten Quartal 2021. Es gab demnach 992.000 Urlaubsreisen außerhalb Österreichs. Im Vergleichszeitraum des Jahres 2020 waren es 290.00. Vom Wert, den man in 2019 erreicht hatte (2.976 Auslands-Urlaube) war man aber meilenweit entfernt. Die Statistik für das dritte Quartal des laufenden Jahres liegt noch nicht vor.

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FACC stattet weitere Phenom 300E Business Jets aus

Der brasilianische Flugzeughersteller Embraer, ein Kunde des heimischen Aerospace-Zulieferers FACC, hat einen bedeutenden Großauftrag erhalten: NetJets, einer der größten Anbieter für Business Jet-Reisen, wird seine Flotte um 100 Embraer Phenom 300E Flugzeuge verstärken. Auch die FACC AG profitiert von diesem Deal. FACC ist mit ihren Komponenten bereits seit vielen Jahren auf den Phenom 300E Modellen vertreten und wird in den nächsten sechs Jahren als Interior Partner von Embraer die 100 zusätzlichen Jets mit ihren Produkten und Lösungen ausstatten.  „Die Phenom 300E ist einer der erfolgreichsten und am meisten verkauften Business Jets ihrer Klasse. Wir sind seit Beginn des Projektes Interior Partner von Embraer und besonders stolz, zum Erfolg dieser besonders schnellen und umweltfreundlichen Business Jet Linie beitragen zu können. Der neue Großauftrag ist für uns auch ein Zeichen, dass sich der Business Jet-Markt wie vorhergesagt schnell und sehr gut entwickelt“, so FACC-Chef Robert Machtlinger.

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Delta Air Lines ernennt Nicolas Ferri zum Vice President EMEAI

Delta Air Lines hat Nicolas Ferri mit Wirkung vom 1. November zum Vice President – Europe, Middle East, Africa and India (EMEAI) ernannt. Vor seiner Ernennung war Ferri seit August 2019 als Chief Commercial Officer bei Deltas Partner Aeromexico tätig. In dieser Funktion leitete er die Bereiche Revenue Management, Network Planning, Corporate Strategy, Distribution, Global Sales, Alliances, E-Commerce, Customer Care und Loyalty. „Es ist ein entscheidender Moment, dem EMEAI-Team beizutreten und unsere regionalen Bemühungen zu leiten, während die USA sich wieder für internationale Reisen öffnen“, sagte Ferri. „Ich freue mich darauf, unsere Kunden zu treffen und eng mit unseren Partnern zusammenzuarbeiten, um unser Geschäft auszubauen und auf dem führenden transatlantischen Joint Venture von Delta/Air France/KLM/Virgin Atlantic aufzubauen.“

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USA: Flixbus schluckt Greyhound Lines

Der deutsche FlixMobility-Konzern schluckt den U.S.-amerikanischen Mitbewerber Greyhound Lines. Als Kaufpreis wurden bis zu 172 Millionen U.S.-Dollar vereinbart. Eigentümer der legendären amerikanischen Überlandbusse war zuletzt die britische First Group. Flixbus ist bereits in den Vereinigten Staaten tätig. Durch die Übernahme der Greyhound-Linien wächst das Streckennetz um etwa 2.400 Ziele an. Im Kaufpreis ist die Infrastruktur nicht inkludiert. Diese wird bei der First Group verbleiben, jedoch künftig von FlixMobility gemietet. „Eine stetige Weiterentwicklung unseres Netzes durch Kooperationen oder Zukäufe ist schon immer ein wesentlicher Teil unserer Wachstumsstrategie, um unsere globale Präsenz weiter auszubauen. Die Übernahme von Greyhound bringt uns hier einen entscheidenden Schritt weiter und stärkt die Position von FlixBus in den USA“, erklärt FlixMobility-Chef Jochen Engert. Die Zahlungsmodalitäten wurden wie folgt vereinbart: Der Käufer überweist zunächst 140 Millionen U.S.-Dollar an die First Group. Innerhalb der nächsten 18 Monate sollen weitere 32 Millionen U.S.-Dollar in Raten an die First Group bezahlt werden. Weiters wurde bestätigt, dass jene 108 Millionen U.S.-Dollar, die Greyhound aufgrund der Corona-Pandemie von der U.S.-Regierung erhalten hat, verbleiben werden und somit FlixMobility davon profitieren kann.

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