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Singapore Airlines fliegt Singapur-Kuala Lumpur täglich mit A380

Am 4. November 2021 wird Singapore Airlines den bislang von Emirates gehaltenen Rekord knacken und die kürzeste Airbus A380-Route aufnehmen. Der Superjumbo soll einmal täglich auf der Strecke Singapur-Kuala Lumpur eingesetzt werden. Die tatsächliche Flugzeit liegt unter einer Stunde. Erstmals soll diese Route am 4. November 2021 unter der Flugnummer SQ106 mit Airbus A380 bedient werden. Der Rückflug wird als SQ105 angeboten. Geflogen wird am Vormittag. Ab 5. November 2021 kommt der Superjumbo jeweils am Abend auf dem Kurspaar SQ126/125 zum Einsatz. Normalerweise wird diese Strecke mit Boeing 737-800 von Singapore Airlines bzw. Airbus A320 der Tochter Scoot bedient. Vorläufig ist geplant, dass der Maschinentyp Airbus A380 bis inklusive 3. Dezember 2021 auf Singapur-Kuala Lumpur-Singapur zum Einsatz kommen wird und das täglich. Hintergrund dürfte nicht nur sein, dass die Nachfrage aufgrund der Reiselockerungen stark steigt, sondern die Piloten brauchen Flugstunden. Daher werden die Passagierflüge auch als Training für die Flugzeugführer genutzt.

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Amazon stockt Frachter-Flotte kräftig auf

Der Onlinehandelskonzern Amazon ist auf der Suche nach zusätzlichen Flugzeugen, die in Frachter konvertiert werden sollen. Dabei hat man besonders auf gebrauchte Boeing 777-300ER und Airbus A330-300 ein Auge geworfen. Laut einem Bericht von Bloomberg will Amazon zumindest zehn A330-300 und eine nicht näher bezeichnete Anzahl von Boeing 777-300ER anschaffen. Man hat sich aber noch nicht darauf festgelegt, ob diese gekauft oder geleast werden sollen. Fix ist jedenfalls, dass es sich um Passagierflugzeuge, die in Frachter konvertiert werden sollen, handelt. Amazon betreibt die “Prime Air”-Flotte nicht selbst, sondern verleast die Maschinen an verschiedene Operator, die dann pro Flugstunde bezahlt werden. Laut Bloomberg hat die Aufstockung der Flotte einen tiefen Hintergrund, denn man will künftig Waren direkt aus China an die Amazon-Hubs fliegen. Damit will man die überlasteten Container-Häfen umgehen und schneller an die Kunden in aller Welt ausliefern können. Amazon selbst wollte dies allerdings nicht kommentieren.

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Nur zwei Tage Vorlaufzeit: Volotea hat subventionierte Sardinien-Strecken übernommen

Der Billigflieger Volotea konnte sich im Rahmen einer Ausschreibung für den Betrieb der subventionieren Strecken zwischen Sardinien und dem Festland durchsetzen. Es war eine regelrechte Hauruck-Aktion, denn der Ticketverkauf konnte erst einen Tag vor dem “Erstflug” aufgenommen werden. Zunächst sah es ganz danach aus, dass die Subventionen direkt von Alitalia zu Ita wandern könnte. Volotea wurde gar in der ersten Ausschreibung disqualifiziert, setzte sich aber mit Erfolg zur Wehr und bekam den Zuschlag. Allerdings erst am 13. Oktober 2021 und die Routen mussten ab 15. Oktober 2021 bedient werden. Volotea hatte also nicht viel Zeit für die Vorbereitung. Dennoch ging es weitgehend reibungslos, wobei die Auslastung angesichts der hohen Zahlungen, die Sardinien für die Anbindung an das Festland zuvor an Alitalia bezahlt hat, eher sekundär sein dürfte. Volotea eröffnete gar eine weitere Basis und zwar auf Alghero. Man hatte zuvor in Cagliari und Olbia Stützpunkte. Für das Personal gibt es auch eine gute Nachricht: Bislang waren diese saisonal geplant, jedoch aufgrund des PSO-Auftrags hat sich die Situation geändert und alle Bases auf Sardinien werden mindestens bis zum Ende des Auftrags ganzjährig betrieben. „Wir sind mit dem Ergebnis dieser Ausschreibung sehr zufrieden. Unser Interesse an dieser Region hat sich in all den Jahren unserer Präsenz auf Sardinien gezeigt. Wir haben seit 2012 mehr als 1,5 Millionen Passagiere von Cagliari und mehr als zwei Millionen von Olbia aus befördert. Diese neue sechs Strecken sind eine großartige Gelegenheit, unser Wachstumsziel in dieser Region fortzusetzen“, sagte Chief Executive Carlos Muñoz.

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Etihad nimmt 1,2 Milliarden U.S.-Dollar „Umweltkredit“ auf

Golfcarrier Etihad Airways hat ein zusätzliches Darlehen in der Höhe von 1,2 Milliarden U.S.-Dollar aufgenommen. Angeblich soll dieses an Umweltziele geknüpft sein. Im Vorjahr erhielt man einen Übergangskredit in der Höhe von 600 Millionen U.S.-Dollar. Die Auszahlung des neuen Darlehens erfolgt über die HSBC und die First Abu Dhabi Bank. Eigenen Angaben nach sollen die Mittel zur Reduzierung des Kohlenstoffdioxid-Ausstoßes der Flotte verwendet werden. Auch will man damit bei Bedarf zusätzliches Fluggerät anschaffen. Ungewöhnlich erscheint durchaus, dass es sich einerseits um ein privatwirtschaftliches Darlehen handeln soll und auf der anderen Seite hohe Umweltauflagen gemacht werden. Dies ist bei Krediten, die von Banken gewährt werden, eigentlich nicht üblich. Ausbezahlt wird es jedenfalls in zwei Tranchen zu 500 Millionen Dollar und 700 Millionen Dollar.

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FFP2-Maske (Foto: Pixabay/NightRainer).

Skandinavische Airlines schaffen Maskenpflicht ab

Die skandinavische Fluggesellschaft SAS schafft ab Montag, 18. Oktober 2021, auf einigen Flügen die Maskenpflicht ab. Vorerst gilt dies auf Verbindungen in Dänemark, Schweden und Norwegen. Führt der Flug in eine andere Region, so ändert sich vorläufig nichts. Das hat auch seinen Grund, denn auf internationalen Flügen könnten sich Regelungen gegenseitig aushebeln. Beispielsweise schreibt Österreich vor, dass auf allen Verbindungen von/nach Österreich FFP2-Masken getragen werden müssen. In der Praxis wird diese Vorschrift eher wenig beachtet. Fliegt man ab Montag mit SAS innerhalb der skandinavischen Dänemark, Schweden und Norwegen entfällt die Verpflichtung zum Tragen der unliebsamen Mund-Nasen-Bedeckung. Man geht diesen Weg aber nicht alleine, denn auch Flyr, Wideroe und Norwegian werden die Tragepflicht abschaffen. Die Wirksamkeit der Masken ist durchaus umstritten, denn nicht gerade wenige Menschen tragen diese absichtlich falsch – beispielsweise unter der Nase – oder schieben diese unters Kinn, wenn sie sich unbeobachtet fühlen.

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Sieben Stunden: Air Malta führte längsten Flug in der Firmengeschichte durch

Unter der Flugnummer KM7510 führte Air Malta in der Nacht von Donnerstag auf Freitag den längsten kommerziellen Flug in der Firmengeschichte durch. Dieser führte von Luqa nach Kigali. An Bord befanden sich 135.690 Impfdosen des AstraZeneca-Präparats. Diese wurden von der maltesischen Regierung an Ruanda gespendet. Zum Einsatz kam der jüngste Airbus A320neo der Flotte: 9H-NED. Die Flugdauer war pro Richtung etwa sieben Stunden. Der Mittelstreckenjet legte dabei jeweils 2.426 nautische Meilen zurück. Air Malta betont in einer Erklärung, dass man damit demonstriert habe, dass der Maschinentyp Airbus A320neo auch für längere Strecken ab Luqa geeignet ist.

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Alltours mit 65 Vollcharterflügen im Oktober 2021

Der deutsche Reiseveranstalter Alltours bietet im Oktober 2021 insgesamt 65 Vollcharterflüge an. Diese werden von Condor, Alba Star und Vueling durchgeführt. Laut Tour Operator besteht eine hohe Nachfrage in Richtung Mallorca, Griechenland und Türkei. „Die Stimmung bei Reisenden ist wieder sehr gut. Unsere Buchungszahlen überschreiten sogar das Vorkrisenniveau vom Oktober 19″, freut sich alltours Inhaber Willi Verhuven. Die zusätzlichen 65 alltours Vollcharter fliegen in der Zeit vom 8. Oktober bis 7. November von Düsseldorf und Frankfurt/Main nach Mallorca und Kreta. Um der sehr starken Kundennachfrage gerecht zu werden, erhöht alltours alleine für Oktober mit rund 20.000 zusätzlichen Flugplätzen die Kapazitäten. Der Nachholbedarf sei groß und der „verregnete Sommer“ habe laut Verhuven den Aufschwung begünstigt. „Sicherer und erholsamer Urlaub in Pandemiezeiten funktioniert ausgezeichnet, weil auch die hohen Impfquoten in den Zielgebieten − vor allem Spanien mit rund 80 Prozent zweifach Geimpften − eine große Rolle spielen.

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Im Test: Das ist ITA Airways – aka „neue Alitalia“

Seit Freitag ist die “neue Alitalia”, die kurzerhand beschlossen hat doch als “ITA Airways” aufzutreten in der Luft. Am Samstag führte der Carrier den offiziellen Erstflug auf der Strecke Rom FCO-Luqa durch. Dieser Anlass wurde für einen “Testflug” genutzt. Die Homepage von Ita wirkt nicht nur auf den ersten Blick sehr provisorisch, sondern auch das Buchen von Flugtickets gestaltete sich bis zuletzt durchaus kompliziert. Mit manchen Browsern war die Buchungsmaske gar nicht anwählbar oder der Vorgang endete in einem Sammelsurium von Fehlermeldungen. Ticketbuchung und Web-Check-in können herausfordernd sein Hat man es endlich geschafft einen Flugschein zu kaufen, so blühte beim Web-Check-in schon die nächste negative Überraschung. Dieser funktioniert in manchen Browsern nicht und auch sprachlich war es eine Mischung aus Italienisch und Englisch. Verlangt wird, dass man unter dem Deckmantel “Corona” diverse Daten für eine Art “Selbsterklärung” angibt. Das Formular war dermaßen verbuggt, so dass es erst auf den fünften Anlauf eine Bordkarte ausgespuckt hat. Im Gegensatz zum Branchenstandard handelt es sich um ein simples PDF. Die angepriesene mobile Bordkarte wurde nicht zugestellt. Zwar ist diese im E-Mail erwähnt, jedoch schlichtweg nicht vorhanden. Während dem Web-Check-in wurde der Flug übrigens als “operated by Alitalia” ausgewiesen. Auf der Einsteigekarte mit ITA-Logo findet sich deren Markenzeichen. In allen sonstigen Unterlagen ist stets die Rede von “operated by ITA”. Die Rechte am Brand Alitalia sicherte man sich für rund 90 Millionen Euro. Diese nutzt man auch temporär, um sich bei der Umlackierung von Flugzeugen und für die Beschaffung neuer Uniformen mehr Zeit zu

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Winterflugplan startet auch in Stuttgart

Mit Beginn der Winterzeit am Sonntag stellen die Airlines ihr Angebot auf Winterflugplan um. In Stuttgart fliegen dann 25 Airlines zu 66 Direktzielen in 26 Ländern. Das Streckennetz des STR zeigt sich damit etwas dichter als im Winter des Vorjahres. Viele Ziele werden wieder häufiger bedient. Neue Ziele ab Stuttgart bietet auch die größte Fluggesellschaft am STR, Eurowings. Mit Flügen nach Lulea und Kiruna geht es nach Schweden. Ab Dezember geht es bis zu zweimal pro Woche in Richtung Polarkreis. Nach wie vor gut bedient werden Destinationen in wärmeren Gefilden. So fliegen Eurowings einmal pro Woche nach Marrakesch und Turkish Airlines, Sun Express oder Pegasus zu insgesamt zu neun Zielen in der Türkei. Palma de Mallorca ist ebenfalls nahezu täglich im Plan. Mit zwei am Landesflughafen stationierten Flugzeugen fliegt Tuifly durchgängig die Kanaren, Kapverden und das ägyptische Hurghada an. Auch Zubringerflüge zu wichtigen Drehkreuzen dürfen nicht fehlen. Ab dem 5. November verbindet Scandinavian Airlines drei Mal pro Woche Stuttgart mit ihrem Drehkreuz in Kopenhagen. Weitere Möglichkeiten zum Umsteigen auf die Langstrecke gibt es auch über Amsterdam, Wien, London, Istanbul und Moskau. Kein Check-in im Terminal 3 Während der Wintermonate erneuert der Flughafen im Terminal 3 die Kontrollanlage für das Reisegepäck. Deshalb ist dort derzeit kein Check-in möglich, die Sicherheitskontrolle für Passagiere sowie der Schalter der Flughafen-Information sind aber dort uneingeschränkt verfügbar.

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Gekürzter Winterflugplan: Ryanair stichelt gegen Austrian Airlines

In den letzten Tagen hat Austrian Airlines den Winterflugplan für die Monate November und Dezember 2021 überarbeitet. Dabei wurde das Angebot stark reduziert. Auf vielen Routen nimmt man Frequenzen zurück. Der Mitbewerber Ryanair lässt die Gelegenheit zum Sticheln nicht aus. Der Billigfliegerkonzern schreibt in einer Medienmitteilung, dass Austrian Airlines im genannten Zeitraum “über 3.200 Flüge gestrichen hat”. Weiters ist zu lesen: “Der österreichische Steuerzahler wird sich zu Recht fragen, welchen Wert die 600 Mio. € an staatlichen Beihilfen haben, welche er der österreichischen Lufthansa-Tochter gewährt hat. Austrian Airlines hat mittlerweile über 1.350 österreichische Arbeitsplätze abgebaut, plant weitere Personalkürzungen und hat nun Tausende von Flügen im November und Dezember gestrichen, die zuvor im Angebot waren.” Ryanair verliert allerdings kein Wort darüber, dass man die selbst betriebene Basis (operated by Ryanair DAC) Wien geschlossen hat und im Zuge der Stilllegung der Tochtergesellschaft Laudamotion ebenfalls viele Jobs weggefallen nicht. Nicht für alle Laudamotion-Beschäftigte gab es einen neuen Arbeitsplatz bei Lauda Europe.  Unabhängig davon betont der irische Lowcoster, dass man im Winterflugplan 2021/22 ab WIen rund 2.000 Flüge pro Monat zu 57 Destinationen anbieten wird. Vor Ort hat man drei Boeing 737-800, betrieben von Buzz, und elf Airbus A320, operated by Lauda Europe, stationiert. „Während andere Fluglinien in Wien Verbindungen einstellen und Tausende von Flügen kurzfristig streichen, können sich die Wiener und ihre Besucher auf den bisher größten Winterflugplan von Ryanair verlassen, der 57 Destinationen in 29 Ländern im Angebot hat. Das Engagement von Ryanair für den Wiederaufbau der Wiener Verkehrs- und Tourismusindustrie wird

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