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IndiGo muss Kapazität kürzen: Indische DGCA ordnet Einschnitt nach operativem Zusammenbruch an

Die indische Fluggesellschaft IndiGo Airlines hat ihre finanzielle Prognose für das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2026 nach unten korrigiert. Grund dafür ist eine behördliche Anweisung der indischen Zivilluftfahrtbehörde (Directorate General of Civil Aviation – DGCA), die eine Kapazitätskürzung von 10 Prozent und die Entsendung von Aufsichtsteams zur Überwachung der Fluggesellschaft anordnete. Diese umfassende regulatorische Intervention erfolgte als direkte Reaktion auf einen operativen Zusammenbruch, der Anfang Dezember zu massiven Flugstreichungen führte. In einer behördlichen Mitteilung vom 10. Dezember revidierte IndiGo ihre Wachstumsprognose für die verfügbaren Sitzkilometer (ASK) von einer zuvor avisierten Steigerung im „hohen Zehnerbereich“ auf nunmehr ein Wachstum im „hohen einstelligen bis niedrigen zweistelligen Bereich“. Infolgedessen wird nun erwartet, dass der Passagier-Einheitserlös (PRASK) einen Rückgang im „mittleren einstelligen Bereich“ verzeichnen wird, was eine deutliche Abwärtskorrektur gegenüber der zuvor erwarteten „flachen bis leichten Steigerung“ darstellt. DGCA-Anordnung: 10 Prozent Kürzung der Inlandsflüge Die Revision der Prognose folgt direkt der Anordnung der DGCA vom 9. Dezember, IndiGo zur Kürzung der geplanten Inlandsflüge für den Winterflugplan 2025 um 10 Prozent zu zwingen. Die Fluggesellschaft bestätigte, dass dieser Einschnitt Auswirkungen auf ihre Kapazitätsprognosen für das dritte Quartal, das vierte Quartal und das gesamte Geschäftsjahr haben wird. Diese drastische behördliche Maßnahme wurde notwendig, nachdem IndiGo in der ersten Dezemberwoche schätzungsweise 4.500 Flüge annullieren musste. Die massiven Störungen im Flugbetrieb wurden mit der Implementierung neuer Vorschriften für die Flugdienst- und Ruhezeiten (Flight Duty Time Limitations – FDTL) in Verbindung gebracht. IndiGo versicherte, dass der Flugbetrieb seitdem in einem „optimierten“ Netzwerk wiederhergestellt wurde. Die hohe Zahl der Annullierungen

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Flughafen München als „Airport of the Year 2026“ ausgezeichnet

Der Flughafen München ist im Rahmen der 51. ATW Annual Airline Industry Achievement Awards in Lissabon zum „Airport of the Year 2026“ gekürt worden. Mit dieser Ehrung wird der Flughafen für seine Vorbildfunktion in mehreren Schlüsselbereichen der Luftfahrtindustrie gewürdigt. Die Auszeichnung unterstreicht die Rolle des Münchner Flughafens als eines der führenden europäischen Luftverkehrsdrehkreuze. Besonders hervorgehoben wurde die vorbildliche Zusammenarbeit des Flughafens mit seinen Airline-Partnern. Ein zentrales Beispiel dafür ist das Joint Venture mit Lufthansa im Terminal 2, das als Modell für eine enge Partnerschaft zwischen einem Flughafen und einer Fluggesellschaft gilt. Darüber hinaus wurden verschiedene Innovationsprojekte gewürdigt. Dazu zählen die Eröffnung eines Busdepots für Elektrobusse, die Inbetriebnahme von solarbetriebenen Ladestationen für Elektrofahrzeuge sowie die Erprobung autonomer Rollstühle, die Reisenden mit eingeschränkter Mobilität zugutekommen sollen. Diese Initiativen unterstreichen die Bemühungen des Flughafens, operative Prozesse zu modernisieren und das Passagiererlebnis zu verbessern. Jost Lammers, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH, bezeichnete die Auszeichnung als eine großartige Anerkennung für das gesamte Team des Flughafens. Er betonte, dass der Preis den Anspruch des Flughafens bestätige, gemeinsam mit den Airline-Partnern Innovationen voranzutreiben, Wachstum zu fördern und ein erstklassiges Reiseerlebnis anzubieten. Die ATW Awards gehören zu den angesehensten Auszeichnungen in der globalen Luftfahrtbranche und werden jährlich vom renommierten Fachmagazin Air Transport World verliehen. Die Ehrung würdigt damit die strategische Ausrichtung des Flughafens München, der sich auf effiziente Abläufe, Technologieeinsatz und starke Partnerschaften konzentriert, um seine Position im internationalen Wettbewerb zu festigen.

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AUA: Erster Embraer 195 an Schwestergesellschaft Air Dolomiti übergeben

Austrian Airlines (AUA) hat den angekündigten Flottenumbau im Segment Kurz- und Mittelstrecke offiziell gestartet. Am heutigen Tag wurde die erste von insgesamt 17 Embraer 195-Maschinen, die neun Jahre lang unter österreichischer Registrierung (OE-LWM) flog, an die italienische Schwestergesellschaft Air Dolomiti überstellt. Der Überführungsflug mit der Flugnummer EN9910 markiert den Beginn eines weitreichenden Flottenwechsels, der die gesamte AUA-Flotte auf nur noch zwei Flugzeugfamilien straffen soll. Das Flugzeug, das nun die italienische Kennung I-ENJA trägt, hob am späten Nachmittag in Richtung Verona ab und wurde von der Austrian Technik mit einem eigens angefertigten Banner verabschiedet. Die Embraer 195 spielte eine wichtige Rolle in der Geschichte der AUA, da sie ab 2016 die älteren Fokker-Flugzeuge ersetzte. Die nun ausgeschiedene Maschine, intern bekannt als „Whisky Mike“, beendet ihren Dienst für Austrian nach 30.393 Betriebsstunden, wovon 21.417 Stunden für die österreichische Fluggesellschaft geleistet wurden. Die Maschine war am 18. April 2016 mit dem Flug von Wien nach Stuttgart in den regulären Liniendienst bei AUA gestartet. Strategischer Transfer zur Schwestergesellschaft Von den 17 Embraer-Flugzeugen, die nun schrittweise ausgemustert werden, sollen 13 Maschinen zur Lufthansa-Konzerntochter Air Dolomiti wechseln. Die verbleibenden vier Flugzeuge sind für den externen Verkauf vorgesehen; dieser Prozess beginnt Anfang 2026. Stefan-Kenan Scheib, Chief Operating Officer (COO) von Austrian Airlines, würdigte die scheidende Flotte und die reibungslose Übergabe: „Wir verabschieden uns vom ersten von 17 Embraer-Flugzeugen, das uns viele Jahre lang gute Dienste geleistet und wichtige Leistungen erbracht hat. Wir freuen uns, dass ein Großteil der Embraer-Flotte nun bei Austrians Schwestergesellschaft Air Dolomiti weiterfliegen wird.“

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European Sleeper erweitert Nachtzugnetz um Verbindung in die Schweiz und nach Mailand

Der belgisch-niederländische Betreiber European Sleeper setzt seine Expansion im europäischen Nachtzugverkehr fort und kündigt eine neue Verbindung von Amsterdam und Brüssel in die Schweiz und nach Mailand an. Die neue Linie, die ab dem 18. Juni 2026 dreimal wöchentlich verkehren soll, ergänzt den bereits angekündigten Dienst zwischen Paris und Berlin, der im März 2026 startet. Die neue Nachtzugroute wird über Köln, Bern, Brig und Stresa geführt und bietet Reisenden damit direkten Zugang zu wichtigen Zielen in der Schweiz und Norditalien. Ein besonderes Merkmal der Fahrt ist die Streckenführung über den historischen Simplonpass, die alpine Aussichten verspricht. European Sleeper, das sich im Besitz seiner Investorengemeinschaft befindet, stärkt mit dieser Erweiterung seine Position als unabhängiger Akteur im wieder auflebenden Segment des Nachtreiseverkehrs. Seit 2023 hat das Unternehmen bereits fast 240.000 Passagiere befördert. Um einen optimalen Fahrplan zu gewährleisten, werden zwei separate Zugteile in Amsterdam und Brüssel starten und in Westdeutschland zusammengeführt. Die Abfahrten sind für Montag, Donnerstag und Samstag geplant, mit Ankunft in der Schweiz und in Mailand am folgenden Morgen. Die Rückfahrten von Mailand sind mittwochs, freitags und sonntags vorgesehen. Der endgültige Fahrplan wird derzeit finalisiert. Die Tickets für die neue Route sollen im Januar oder Februar 2026 in den Verkauf gehen, wobei die Tarife vergleichbar mit den bestehenden Diensten sein sollen, um eine breite Zugänglichkeit zu gewährleisten. Allerdings führt die Priorisierung dieser neuen Verbindung zu einer Verzögerung der ursprünglich geplanten Barcelona-Route, deren Start nun für 2027 oder 2028 erwartet wird.

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Flughafen Frankfurt meldet Passagierwachstum, Frachtgeschäft legt ebenfalls zu

Der Flughafen Frankfurt (FRA) hat im November 2025 einen Zuwachs an Passagieren und Fracht verzeichnet. Rund 4,8 Millionen Reisende nutzten den Flughafen, was einer Steigerung von 4,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht. Dieser Anstieg wird unter anderem auf das Ende der bayerischen Herbstferien zurückgeführt, das bis in den November reichte und die Nachfrage nach Urlaubsreisen hochhielt. Beliebte Ziele waren insbesondere Italien mit einem Wachstum von 16,4 Prozent, Griechenland mit 10,9 Prozent und Spanien mit 5,9 Prozent. Auch der Geschäftsreiseverkehr nahm auf traditionellen Routen deutlich zu, etwa in die Schweiz (+13,6 Prozent), nach Österreich (+9,4 Prozent) und Frankreich (+8,0 Prozent). Neben dem Passagierverkehr zeigte sich auch das Frachtgeschäft am FRA stabil: Das Frachtaufkommen (Luftpost und Luftfracht) stieg im Berichtsmonat um 4,7 Prozent auf 186.692 Tonnen. Parallel dazu nahmen die Flugbewegungen um 4,0 Prozent auf 36.237 Starts und Landungen zu. Das kumulierte maximale Startgewicht (MTOW) der Flugzeuge erhöhte sich um 2,5 Prozent auf etwa 2,3 Millionen Tonnen, was die anhaltende Bedeutung des Frankfurter Flughafens als wichtiges europäisches Drehkreuz im Passagier- und Logistikverkehr untermauert. Im internationalen Portfolio der Fraport-Gruppe verzeichneten die meisten Flughäfen ebenfalls ein Passagierwachstum. Die Gesamtzahl der Passagiere an allen von Fraport aktiv betriebenen Flughäfen stieg im November 2025 um 6,4 Prozent auf insgesamt rund 11,0 Millionen Reisende. Besonders hervorzuheben ist der Flughafen Ljubljana (LJU) in Slowenien mit einem Plus von 17,5 Prozent. Die brasilianischen Flughäfen Fortaleza (FOR) und Porto Alegre (POA) verzeichneten zusammen ein Wachstum von 31,1 Prozent auf 1,2 Millionen Passagiere. Dieser deutliche Anstieg ist jedoch auf den

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Ryanair scheitert vor EU-Gericht mit Klage gegen Staatshilfen für portugiesische Airline Tap

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair ist mit einer Klage gegen die von Portugal gewährten und von der EU-Kommission genehmigten Staatshilfen für den Konkurrenten Tap vor dem Gericht der Europäischen Union in Luxemburg gescheitert. Das Gericht bestätigte am Mittwoch, dem 10. Dezember 2025, die Entscheidung der EU-Kommission vom Dezember 2021, mit der die Beihilfen in Höhe von insgesamt 2,55 Milliarden Euro genehmigt wurden (Az. T-458/22). Die strittigen Beihilfen umfassten unter anderem eine Kreditbürgschaft und sahen die Umwandlung eines bereits gewährten Rettungsdarlehens von 1,2 Milliarden Euro in Eigenkapital der Fluggesellschaft vor. Die portugiesische Nationalairline Tap war im Jahr 2020 verstaatlicht worden, um die existenzbedrohenden Auswirkungen der Pandemie im Luftverkehrssektor zu bewältigen. Die EU-Kommission hatte die Maßnahme genehmigt, da sie feststellte, dass Tap die notwendigen Voraussetzungen für die Beihilfen erfüllte und diese als erforderlich, geeignet und angemessen erachtete, um gemeinsame Ziele zu erreichen. Das EU-Gericht schloss sich dieser Bewertung an und wies sämtliche Argumente von Ryanair ab. Ryanair argumentierte in seiner Klage, dass die staatliche Unterstützung den Wettbewerb verzerre und gegen EU-Recht verstoße. Die irische Airline verfolgt seit Beginn der Pandemie eine konsequente Strategie und hat zahlreiche Klagen gegen Staatshilfen für europäische Konkurrenten eingereicht, darunter auch gegen Hilfen für Lufthansa und Air France. Trotz des Rückschlags in Luxemburg steht Ryanair nun der Weg zum Europäischen Gerichtshof (EuGH) offen, der nächsthöheren Instanz. Bereits im Februar war eine frühere Klage Ryanairs gegen die Genehmigung eines Darlehens für Tap abgewiesen worden; dieser Fall wird ebenfalls bereits vor dem EuGH verhandelt. Unabhängig von den juristischen Auseinandersetzungen plant die

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LOT Polish Airlines stärkt Regionalbasis Danzig mit drei neuen Europaverbindungen

LOT Polish Airlines baut ihre Präsenz in Nordpolen aus und kündigt die Einführung von drei neuen Ganzjahresstrecken ab dem Flughafen Danzig Lech Wałęsa an. Ab dem 29. April 2026 nimmt die Fluggesellschaft Direktflüge nach Brüssel und Oslo auf, gefolgt von der Verbindung nach Bergen ab dem 30. April 2026. Diese neuen Destinationen ergänzen die bereits zuvor angekündigte Danzig-Istanbul-Route, deren Start für den 14. Januar 2026 geplant ist. Die Expansion ist Teil der Strategie von LOT Polish Airlines, die operative Tätigkeit an regionalen Flughäfen zu stärken. Michal Fijol, CEO der Fluggesellschaft, betonte, dass Nordpolen ein dynamischer Markt mit erheblichem Geschäfts- und Tourismuspotenzial sei. Die neuen Routen sollen die regionale Anbindung verbessern und das lokale Wirtschaftswachstum unterstützen. Die Verbindungen nach Brüssel, Oslo und Bergen erschließen wichtige europäische Hauptstädte sowie Ziele in Norwegen. Der Geschäftsführer des Flughafens Danzig, Tomasz Kloskowski, hob hervor, dass die neuen Ziele, insbesondere die von Passagieren lange gewünschte Verbindung nach Brüssel, die Wettbewerbsfähigkeit des Flughafens steigern und den Bewohnern sowie Besuchern einen besseren Zugang zu Europa ermöglichen werden. Die Aufnahme dieser Routen festigt die Position Danzigs als wachsendes regionales Drehkreuz in Polen. Die Flugfrequenzen sind wie folgt geplant: Die Verbindung nach Brüssel wird viermal wöchentlich angeboten, Oslo fünfmal wöchentlich und Bergen dreimal wöchentlich. Die Flugzeiten für die neuen Strecken bewegen sich zwischen 1 Stunde 35 Minuten und 1 Stunde 55 Minuten. Tickets sind bereits über die Vertriebskanäle von LOT Polish Airlines erhältlich, was die Fluggesellschaft bei der frühzeitigen Sicherung der Auslastung unterstützt.

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US-Grenzschutz plant weitreichende Änderungen im Einreiseverfahren: Social-Media-Angaben werden für ESTA-Anträge Pflicht

Der US-Zoll- und Grenzschutz (CBP) hat umfassende geplante Änderungen für seine Verfahren zur Überprüfung von Reisenden angekündigt, die eine neue obligatorische Angabe von Social-Media-Konten für alle ESTA-Antragsteller beinhalten. Die Aktualisierungen, die diese Woche im Federal Register veröffentlicht wurden, sind Teil einer umfassenden Überarbeitung der Informationen, die im Rahmen des Formulars I-94 (Ankunfts-/Abreise-Aufzeichnung) und des Electronic System for Travel Authorization (ESTA) gesammelt werden. Die einschneidendste Änderung ist die Einführung einer verpflichtenden Angabe von Social-Media-Informationen. Gemäß der US-Executive Order 14161 vom Januar 2025 müssen ESTA-Antragsteller künftig ihre Social-Media-Konten der letzten fünf Jahre offenlegen. Dieser Schritt erweitert die Datenerfassung von Reisenden, die am Visa-Waiver-Programm teilnehmen, erheblich. Die CBP begründet die Verpflichtung zur Angabe von Social-Media-Identifikatoren damit, dass sie helfen soll, potenzielle Sicherheitsrisiken und betrügerische Identitäten aufzudecken. Damit wird eine Praxis formalisiert, die zuvor nur ein optionales Feld darstellte. Die verpflichtende Social-Media-Abfrage ist Teil eines größeren Pakets von Änderungen zur Modernisierung der US-Grenzkontrollen. Dazu gehört die geplante Abschaffung des ESTA-Webseiten-Antragssystems, wodurch künftige ESTA-Anträge ausschließlich über die ESTA Mobile App eingereicht werden müssen. Die CBP führt Sicherheitsmängel bei der Web-Anwendung, wie unzureichende Foto-Uploads und die mangelnde Verifizierbarkeit von E-Pass-Chips, als Gründe an. Ebenfalls relevant war die Bekämpfung betrügerischer Drittanbieter-Websites. Das Maßnahmenpaket umfasst zudem eine signifikante Ausweitung der gesammelten Datenfelder, darunter die Angabe von Telefonnummern der letzten fünf Jahre, E-Mail-Adressen der letzten zehn Jahre sowie Biometriken wie Gesichtsaufnahmen, Fingerabdrücke, DNA und Iris-Scans. Eine weitere Neuerung ist die Möglichkeit für Reisende, ihre Ausreise mittels der CBP Home Mobile App freiwillig selbst zu melden (VSRE), was jedoch eine

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SAS und WestJet weiten Codeshare-Abkommen für bessere Verbindung zwischen Skandinavien und Kanada aus

Die skandinavische Fluggesellschaft SAS und die kanadische WestJet haben eine erweiterte Codeshare-Vereinbarung unterzeichnet, die die Reiseverbindungen zwischen Skandinavien und Kanada deutlich stärken soll. Die Partnerschaft zielt darauf ab, den Zugang zu den Netzwerken beider Fluggesellschaften zu erweitern und die Abwicklung transatlantischer Reisen zu vereinfachen. Im Rahmen des neuen Abkommens können SAS-Kunden über den Toronto Pearson International Airport oder über die US-Gateways von SAS mehr als zehn kanadische Destinationen erreichen, darunter Vancouver, Calgary und Halifax. Reisende benötigen dafür nur ein einziges Ticket, und das Gepäck wird durchgehend zum Zielort gecheckt. Im Gegenzug erhalten WestJet-Passagiere Zugang zu den Drehkreuzen von SAS in Kopenhagen, Oslo und Stockholm sowie bequeme Weiterflugmöglichkeiten in ganz Europa. Paul Verhagen, Chief Commercial Officer von SAS, bezeichnete die Vereinbarung als wichtigen Schritt, um Skandinavien noch enger mit Kanada zu verbinden. Er betonte, dass die Kooperation Kopenhagen als primäres interkontinentales Drehkreuz von SAS stärke und Reisenden auf beiden Seiten des Atlantiks eine reibungslosere Erfahrung biete. Die Zusammenarbeit profitiere auch von der hohen Zuverlässigkeit der SAS, die im Jahr 2025 mehrmals als pünktlichste Airline Europas und zweimal als pünktlichste Airline der Welt ausgezeichnet wurde. John Weatherill, Chief Commercial Officer von WestJet, erklärte, dass die vertieften kommerziellen Beziehungen dazu beitragen werden, die wachsende kanadische Nachfrage nach Reisen nach Nordeuropa zu bedienen. Die Kooperation soll 2026 weiter ausgebaut werden, insbesondere durch Codesharing auf der neuen WestJet-Verbindung von Halifax nach Kopenhagen, die im Mai startet. Zudem planen beide Fluggesellschaften, eine Loyalitätspartnerschaft einzuführen, die gegenseitige Vorteile für Mitglieder der Vielfliegerprogramme EuroBonus und WestJet Rewards bieten

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Beond plant Expansion: Aufbau von drei neuen Gesellschaften und Flottenwachstum

Die maledivische Premium-Leisure-Airline Beond forciert ihre globale Expansionsstrategie. Das Unternehmen hat ambitionierte Pläne bekannt gegeben, die den Aufbau von drei weiteren lokalen Fluggesellschaften (AOCs – Air Operator Certificates) in strategisch wichtigen Märkten sowie eine massive Flottenvergrößerung bis zum Ende des Jahrzehnts vorsehen. Ziel ist es, bis 2030 insgesamt 56 Flugzeuge zu betreiben, die den Premium-Reisemarkt in Saudi-Arabien, den Vereinigten Staaten und Indien bedienen sollen. Dieser aggressive Wachstumskurs soll Beond als internationale Marke im Luxussegment etablieren. Airline-Chef Tero Taskila erklärte in einer Online-Pressekonferenz, dass die Expansion in neue Regionen es dem Unternehmen ermöglichen werde, neue Einnahmequellen zu erschließen und die Marke global zu positionieren. Um die Pläne zu finanzieren, hat das Unternehmen bisher rund 90 Millionen US-Dollar (etwa 77 Millionen Euro) an Kapital eingesammelt und steht kurz vor dem Abschluss einer weiteren Finanzierungsrunde in Höhe von etwa 100 Millionen US-Dollar. Gezielte Gründung neuer Fluggesellschaften Der Kern der Expansionsstrategie ist die Gründung von drei neuen Fluggesellschaften mit eigenen Betriebsgenehmigungen (AOCs) in Schlüsselmärkten, die eine hohe Nachfrage im Premium-Freizeitbereich erwarten lassen. Für jedes der neuen AOCs plant Beond, zusätzliches lokales Kapital einzuwerben, was die lokale Verankerung der jeweiligen Tochtergesellschaften stärken soll. Ambitionierter Flottenplan und operatives Modell Die Gesamtflottenstärke von Beond soll bis 2030 auf 56 Flugzeuge anwachsen. Dieser Ausbau ist in gestaffelten Schritten geplant: Sechs neue Flugzeuge sollen im Jahr 2026 in Betrieb genommen werden, gefolgt von zehn bis zwölf Flugzeugen pro Jahr in den darauffolgenden Jahren. Das operative Modell von Beond sieht einen gemischten Ansatz für den Betrieb der Flotte vor. Rund

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