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Flughafen-Agentur „JobPoint@airport“ geht an den Start

Die Bundesagentur für Arbeit hat heute gemeinsam mit den Jobcentern der Region am Köln-Bonner Flughafen die Zweigstelle JobPoint@airport eröffnet. Die Airport-Agentur ist hauptsächlich ein Job-Vermittlungs-Service für Arbeitgeber am Flughafen, aber auch Arbeitssuchende, die Interesse haben, am Flughafen zu arbeiten, können sich an den Jobpoint wenden.  „Wir haben uns mit den umliegenden Arbeitsagenturen und Jobcentern zusammengetan, um hier gemeinsam mit den Arbeitgebern ein umfassendes Angebot für die Region anzubieten,“ so Johannes Klapper, Vorsitzender der Agentur für Arbeit Köln. „Wir gehen dorthin, wo die Stellen sind. Und davon gibt es reichlich am Flughafen für die verschiedensten Tätigkeiten und Branchen. Diese Stellen können wir jetzt gemeinsam mit allen Agenturen und Jobcentern des Umlandes bedienen. Denn der Flughafen bietet vielen Menschen in der gesamten Region Köln/Bonn ein interessantes Arbeitsumfeld,“ so Klapper weiter. Die Agenturen Köln, Bonn, Bergisch-Gladbach und die Jobcenter Köln, Bonn, Rhein-Sieg, Rhein-Berg und Leverkusen haben ein Team von 16 Mitarbeitern zusammengestellt und betreiben gemeinsam das Büro am Terminal 2 (D West), um künftig direkt am Flughafen Köln/Bonn dort tätige Unternehmen zu beraten und Arbeitskräfte zu vermitteln.

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Wizz Air fährt Dortmund-Präsenz schon jetzt herunter

Die Fluggesellschaft Wizz Air reduziert die Präsenz auf dem Flughafen Dortmund bereits vor der offiziellen Schließung der Basis. Die Anzahl der stationierten Flugzeuge wird auf einen Airbus A320 reduziert. Sowohl der Airport als auch Wizz Air betonen, dass lediglich die Station geschlossen wird, jedoch Dortmund weiterhin von anderen Bases aus angeflogen werden soll. Im Winterflugplan 2021/22 wird die Präsenz aber deutlich kleiner ausfallen, denn aus dem Reservierungssystem des Billigfliegers geht hervor, dass zahlreiche Strecken künftig nicht mehr angeboten werden. Unter anderem fallen Marrakesch, Santorini, Thessaloniki, Athen, Keflavik, Palma de Mallorca, Split, Fuerteventura, Split und Catania dem Rotstift zum Opfer. Die bereits pausierenden Strecken nach Lissabon und Porto sollen nicht mehr reaktiviert werden. Da in obiger Liste einige klassische saisonale Ziele enthalten sind, bleibt es abzuwarten, ob Wizz Air diese im Sommerflugplan 2022 wieder auflegen wird oder nicht. Marrakesch und Fuerteventura gelten eigentlich als beliebte Sommerziele. Aufgrund der – beispielsweise im Vergleich mit Dortmund-Wien – längeren Flugzeit scheint eine Bedienung im Rahmen der Kabotage an den Flight Duty Regulations zu scheitern. Hierfür wäre in Dortmund stationiertes Personal von Vorteil. Die einzige deutsche Basis wurde erst im Vorjahr eröffnet und soll zum 24. Oktober 2021 geschlossen werden. Daher ist es kein Zufall, dass viele Routen bis zum 23. Oktober 2021 eingestellt werden. Einige setzt man ab Anfang September aus und bedient sie während der Herbstferien nochmals. Für Athen ist jedenfalls schon am 3. September 2021 Schluss. Die Wien-Strecke hingegen soll in Kürze erneut reaktiviert werden.

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Ryanair: Neue Strecken ab Bratislava und Košice

Die Ryanair Group plant im Winterflugplan 2021/22 insgesamt vier zusätzliche Strecken ab slowakischen Flughäfen anzubieten. Die Hauptstadt Bratislava soll zweimal wöchentlich mit Kopenhagen und einmal pro Woche mit Lanzarote verbunden werden. Ab Košice sind zwei wöchentliche Umläufe nach Dublin geplant. Diese Route liegt seit vielen Jahren brach und wurde in der Vergangenheit von SkyEurope Airlines bedient. Ebenfalls neu ab der ostslowakischen Stadt ist, dass man Wien an den Verkehrstagen Montag und Freitag bedienen wird. Auf dieser Route kommt Fluggerät von Lauda Europe zum Einsatz und man tritt in den Wettbewerb mit Austrian Airlines. Offensichtlich will man slowakische Wochenpendler ansprechen.

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München: Easyjet stellt Faro und Palma ein

Der österreichische Billigflieger Easyjet Europe stellt die erst Mitte Juli 2021 aufgenommen Strecken von München nach Faro und Palma de Mallorca im September 2021 ein. Ursprünglich war angekündigt, dass diese zumindest bis zum Ende der laufenden Sommerflugplanperiode 2021 bedient werden sollen. Es zeichnete sich jedoch schon länger ab, dass Easyjet die beiden Sommer-Strecken nur während der bayerischen Schulferien bedienen wird, denn der Angebotszeitraum wurde verkürzt. Konkret bedeutet das, dass diese Destinationen nicht mehr bis Ende Oktober 2021 buchbar waren. Faro soll ab München letztmalig am 4. September 2021 bedient werden. Die Palma-Strecke wird per 11. September 2021 eingestellt. Easyjet Europe betrachtet beide Routen als Saisongeschäft und hält sich offen diese im Sommerflugplan 2022 wieder aufzulegen. Zur Auslastung machte das Unternehmen keine Angaben. Die Aufnahme der beiden Ziele wurde vergleichsweise kurzfristig angekündigt.

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Muss Belavia Flugzeuge zurückgeben?

23. Mai 2021: kurz vor dem Einflug in den litauischen Luftraum wurde der Ryanair-Flug FR4978 nach Minsk umgeleitet – viele Stimmen sprachen von einer Entführung des regimekritische weißrussische Journalist Raman Pratassewitsch durch den weißrussischen Staat. Einen Tag darauf sperrte Großbritannien den Luftraum für weißrussische Flugzeuge und die Europäische Union folge einen Tag später. Das Flugverbot traf vor allem die Belavia. Doch es könnte jetzt noch härter kommen. Belavia, die Nationalfluggesellschaft Weißrusslands, betreibt eine Flotte bestehend aus 33 Flugzeugen. Einige davon fliegen exklusiv für die Regierung des Landes. Doch aufgrund des Flugverbotes der Europäischen Union stehen diverse Flugzeuge am Boden. Folgende Boeings sind in der Flotte: drei B737-300, zwei B737-500, neun B737-800, eine B737-800BBJ, eine B737-8 und eine B767-300ER. Von Embraer hat Belavia fünf E175, sieben E195 und drei neue E195-E2, während eine einzelne VIP-CRJ200 (Challenger 850) vom ehemaligen kanadischen Hersteller Bombardier noch in Weißrussland fliegt. Die EU-Mitgliedsstaaten Litauen, Polen, Lettland und Estland konnten beobachten, dass Belavia vermehrt Flüge zwischen der Türkei und Minsk anbietet. Sie glauben, dass damit eine neue Migrationsroute via Weißrussland nach Litauen und Polen eröffnet wurde. Erst kürzlich gab es Berichte über ebensolche Flüchtlingsflüge mit Iraqi Airways zwischen dem Irak und Minks. Deshalb fordern die erwähnten Staaten nun strengere Maßnahmen gegenüber Weißrussland und damit auch Belavia. Vor allem Litauen macht Druck. „Wir müssen sicherstellen, dass keine europäischen Unternehmen am Menschenschmuggel beteiligt sind, weder direkt noch indirekt. Beispielsweise jene europäischen Unternehmen, die Flugzeuge an die sonst sanktionierte Belavia verleasen“, schreibt Litauens Außenminister Gabrielius Landsbergis an den EU-Spitzendiplomaten Josep

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Südafrika: Comair kündigt Comeback an

Die südafrikanische Comair, die als Franchisenehmer von British Airways tätig ist, will am 1. September 2021 den Flugbetrieb wieder aufnehmen. Zunächst sollen einige wenige Routen innerhalb des Landes bedient werden. Der Carrier unterhält weiters die Billigmarke Kulula. Auch unter diesem Brand soll ab 1. September 2021 wieder geflogen werden. Comair musste am 5. Juli 2021 aufgrund der Coronasituation in Südafrika und damit verbundener behördlicher Maßnahmen den Flugbetrieb erneut einstellen. Nun hofft man darauf, dass die Lage stabil bleibt und das Streckennetz unter den Marken British Airways und Kulula sukzessive hochgefahren werden kann. Wie bereits erwähnt: Man will zunächst mit einigen wenigen Routen starten und dann je nach Nachfrage erhöhen bzw. ausbauen.

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Inlandsverkehr: Deutschland prüft 3G-Nachweis

Die deutsche Bundesregierung prüft derzeit die Einführung des 3G-Nachweises im Reiseverkehr im Inland. Diese würde Fernzüge und -busse sowie Flüge betreffen. Ein genauer Zeitpunkt für die mögliche Einführung ist noch offen, so ein Sprecher auf Anfrage. Einige Staaten haben bereits für die Benützung öffentlicher Verkehrsmittel im überregionalen Inlandsverkehr den 3G-Nachweis eingeführt. Deutschland könnte hier nachziehen, wobei noch viele Fragen offen sind. Beispielsweise wird noch darum gerungen, ob sowohl Antigen- als auch PCR-Ergebnisse zählen oder nur PCR-Befunde. Unklar ist auch die Frage wer eigentlich die Kontrollen durchführen soll. Man will sich aber an Frankreich orientieren, denn dort wurde dem Personal der französischen Staatseisenbahnen auferlegt den 3G-Nachweis zu kontrollieren. Dies könnte dann auch in Deutschland zu kommen. Bei Flügen müsste das Bodenpersonal die Unterlagen sichten und bei Fernbussen der Fahrer oder etwaiges Service-Personal an den Haltestellen. Wenig überraschend halten Vertreter von Branchenverbänden nur wenig von den aktuellen Plänen. Beispielsweise geht man beim Luftfahrtverband BDL davon aus, dass solche Regeln die Mobilität in Deutschland erschweren könnten. Ob Deutschland tatsächlich den 3G-Nachweis im Inlandsverkehr einführt, gilt es abzuwarten.

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Wien: A321neo-Ausfall verursachte lange Verspätung

Am vergangenen Donnerstag sorgte die Fluggesellschaft Wizz Air in Wien für verärgerte Passagiere, denn der Kurs W6 2955, der um 12 Uhr 15 abheben sollte, startete erst um kurz vor 20 Uhr 00 Lokalzeit. Auch die Verbindung nach Eriwan war verspätet, jedoch nur um eine Stunde. Beide Flüge hätten mit dem Maschinentyp Airbus A321neo durchgeführt werden sollen. Tatsächlich geflogen sind aber dann A321ceo. Die HA-LXV nach Korfu und die HA-LTH nach Eriwan. Um die Verspätung des Kurses W6 2954 (Korfu-Wien) zumindest minimieren zu können, wurde die Strecke “umgedreht”. Das heißt statt Wien-Korfu-Wien flog der Airbus A321 Korfu-Wien-Korfu. Zuvor wurde das Flugzeug ferry aus Bukarest eingeflogen und kehrte am Freitag kurz nach Mitternacht auch wieder leer in die Hauptstadt Rumäniens zurück. Für den Flug W6 2891 wurde die HA-LTH ferry aus Krakau eingeflogen. Nebst dem Erwian-Umlauf bediente dieser Airbus A321 am Freitag ab Wien noch den Rom-Umlauf und wurde dann leer nach Warschau überstellt. Bedingt durch das Einfliegen dieses Mittelstreckenjets war der Eriwan-Flug am vergangenen Donnerstag um rund eine Stunde verspätet. Die Fluggesellschaft Wizz Air bestätigte, dass die beiden Kurse verspätet waren. Ein Sprecher sagte dazu gegenüber Aviation Direct: “Die Flüge nach Korfu und Jerewan waren aus technischen Gründen verspätet”. Nähere Einzelheiten zur Ursache der technischen Probleme wollte man aber nicht nennen. Betroffen war jedenfalls eine Maschine des Typs Airbus A321neo, die deswegen nicht eingesetzt werden konnte. Tankwagen hatte Panne in der Nähe einer Wizz-Air-Maschine Am Freitag bot sich am Flughafen Wien-Schwechat ein nicht gerade alltägliches Bild. Vor einer Maschine von

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Wien: Zoll beschlagnahmt 7,6 Tonnen Fake-Shisha-Tabak

Die am Flughafen Wien-Schwechat tätigen Zöllner haben einen ungewöhnlichen Aufgriff gemacht, denn es wurden 7,6 Tonnen Shisha-Tabak beschlagnahmt. Noch dazu handelte es sich um Fälschungen. Laut Mitteilung des Finanzministeriums waren die Warensendungen für die Ukraine bestimmt, jedoch soll dahinter ein komplexes Netzwerk stecken. Über ein deutsches Unternehmen wurden im Jänner insgesamt 350 Kartons Shisha-Tabak von Dubai nach Minsk bestellt. Diese wurden im Rahmen einer Frachtsendung mit einem Flugzeug in die Hauptstadt von Belarus befördert. Von dort aus ging es per Lastwagen über Polen und Deutschland nach Wien. In Österreich sollte die Ware mit Luftfracht in die Ukraine gebracht werden. Doch es handelte sich gar nicht um jenen Wasserpfeifentabak, der aus Dubai gebracht wurde. Die Ermittlungen des BMF haben ergeben, dass dieser in Deutschland gegen die Fälschung ausgetauscht wurde. Dabei gingen die Schmuggler professionell vor, denn man verwendete die echten Kartons. Eine stichprobenartige Kontrolle machte die Zöllner aber misstrauisch und daher schauten diese genauer nach. Treffer: Gefälschte Ware, die geschmuggelt werden sollte. Der Zoll ist bezüglich großer Mengen Shisha-Tabak mittlerweile besonders genau, denn im Dezember des Vorjahres konnte man ebenfalls gefälschte Ware sicherstellen. Damals sollten fünf Tonnen von Wien in die Ukraine exportiert werden. Das Finanzministerium teilte weiters mit, dass gegen die Drahtzieher ein Finanzstrafverfahren eingeleitet wurde. Die höhe der hinterzogenen Steuern bzw. Abgaben wird mit etwa 340.000 Euro beziffert. Aus ermittlungstaktischen Gründen habe man den Aufgriff erst jetzt öffentlich bekannt gemacht. Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP): „Die Risiken beim Konsum von illegal eingeführten und gefälschten Tabakwaren sind nicht zu unterschätzen: Angefangen

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Auch Virgin Australia kündigt Impfpflicht an

Nach und nach verkünden immer mehr Fluggesellschaften eine generelle Impfpflicht für ihre Mitarbeiter. In Australien machte Qantas den Anfang und nun zieht auch der Mitbewerber Virgin Australia nach. Der Carrier erfindet dabei das Rad nicht neu, sondern übernimmt mit minimalen Adaptionen die Ankündigung von Qantas. Das bedeutet, dass das fliegende Personal und die Bodenmitarbeiter mit Kundenkontakt bis 15. November 2021 ihrem Arbeitgeber die vollständige Impfung gegen Covid-19 nachweisen müssen. Beschäftigte in anderen Bereichen müssen dies bis Ende März 2022 erledigen. Virgin Australia macht auch keinen Hehl daraus, dass man sich von Mitarbeitern, die sich nicht impfen lassen wollen, trennen wird. In Europa ist Swiss die erste Airline, die eine Impfpflicht für das fliegende Personal verkündet hat. In den USA kündigte United Airlines einen solchen Schritt an. Die weltweit erste Airline, die vorpreschte, war Cathay Pacific.

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