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Italien: FlyLeOne hat AOC erteilt bekommen

Nach mehr als 18 Monaten harter Arbeit hat Stefano Costantini, der Mann hinter FlyLeOne, hat endlich eines seiner größten Ziele im Leben erreicht. FlyLeOne wurde in den letzten Tagen sein italienisches AOC mit der ENAC-Nummer IT.0192 übergeben.  Das erste Flugzeug ist eine Beech 1900D, die in Malta als 9H-MDM registriert und von ACIA geleast wurde. Die Flugzeuge, die in den Anlagen von Medavia auf Malta geparkt und gewartet wurden, waren in den letzten 12 Monaten kaum geflogen. Das Fligzeug wurde nach Toulouse überführt, wo es in den unverwechselbaren Farben von FlyLeOne lackiert wurde. Stefano Costantini, der erklärte, dass die aufstrebende Fluggesellschaft eine Basis in Pescara mit Flügen nach Lamezia Terme, Triest und Genua eingerichtet hat. Das Unternehmen hat Vereinbarungen mit einigen großen Reisebüros getroffen und hat einen ehrgeizigen Expansionsplan.  Der CEO gab bekannt, dass FlyLeOne bereits in Gesprächen mit Medavia ist, um eine zweite Beech 1900D zu leasen, die er als 9H-AFH identifiziert hat. Das Unternehmen hat nicht die Absicht, auf größere Turboprops umzusteigen, darunter die ATR, ein Flugzeug, das Stefano Costantini für den FlyLeOne-Betrieb als „teuer“ bezeichnete. Obwohl die Airline über ein italienisches AOC verfügt, verbleibt es im maltesischen Flugzeugregister. Er sprach lobende Worte für die maltesische Zivilluftfahrtdirektion und zeichnete den Leiter der Luftaufsichtsbehörde Carl Tabone und die Lufttüchtigkeitsinspektorin Connie Di Cesare für ihre herausragende Arbeit aus.  Es gibt Pläne, das AOC schließlich auf TM-CAD zu übertragen. Das Unternehmen beschäftigt bereits vier Piloten und hat technische Vereinbarungen mit Kerozene und Northern Aerotech unterzeichnet, um die Beech 1900D zu unterstützen. 

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Zürich: Emirates erhöht Frequenzen

Emirates reagiert auf die steigende Passagier-Nachfrage sowie die gelockerten internationalen Reisebestimmungen und baut sein Streckennetz in Europa sukzessive weiter aus. Reisende ab Zürich können sich zum Start des Winterflugplans Ende Oktober über vier zusätzliche Abflüge pro Woche mit Boeing 777-300ER-Jets freuen: EK86 verlässt Zürich dann jeweils donnerstags, freitags, samstags und sonntags um 21:55 Uhr und erreicht Dubai um 07:10 Uhr des Folgetages. Der Rückflug – EK85 – startet um 15:55 Uhr in Dubai und landet planmässig um 19:50 Uhr wieder am Züricher Flughafen.  Darüber hinaus wird die bereits bestehende tägliche Zürich-Dubai-Rotation (EK87/88) ab dem 1. Oktober wieder mit dem Airbus A380-Flaggschiff durchgeführt, das bereits in den Sommermonaten Juli und August temporär auf der Strecke zum Einsatz kam. Emirates verbindet die grösste Stadt der Schweiz dann elf Mal wöchentlich mit Dubai, zudem stehen tägliche Abflüge ab Genf auf dem Flugplan. 

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Reisewarnung: USA stuft die Schweiz hoch

Das Infektionsgeschehen im österreichischen Nachbarland steigt in den letzten Tagen rasant. Deshalb warnt jetzt auch die USA vor Reisen in die Schweiz und verpasst dem Alpenland die höchste Reisewarnstufe. Die US-Behörden stufen die Schweiz jetzt in ihrer höchsten Gefahrenkategorie 4 ein. „Do not travel“ – nicht dorthin reisen – steht online in einem roten Balken über den Informationen zur Schweiz, die in der Nacht zu Dienstag neu gefasst wurden. In der Kategorie sind unter anderem auch Großbritannien und die Niederlande. Das berichtet das Luftfahrtportal Aero. Österreich ist weiterhin unter Kategorie 3 zu finden. 

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UK: Einreise mit Personalausweis ab 01.10. nicht mehr möglich

Aktuell heben von Wien aus jede Woche fünf Wizz-Maschinen in Richtung LTN ab. Damit das in Zukunft weiterhin reibungslos abläuft informiert der Low-Coster über sich ändernde Einreisebestimmungen, die ausnahmsweise mal nichts mit Corona zu tun haben. Für die Einreise in das Vereinigte Königreich werden ab 01. Oktober 2021 keine Personalausweise mehr akzeptiert. Die Fluglinie ruft ihre Kunden daher auf, früh genug ihre Reisepässe zu erneuern, um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten. Grund dafür seien geänderte Bestimmungen durch den Brexit, so das Unternehmen in einer Aussendung. Eine Ausnahme gibt es für EU-Bürger, die bereits einen sogenannten „Pre-Settled Status“ oder „Settled Status“ erhalten haben. Sie können ihren Personalausweis bis 2025 verwenden.

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Wizz Air führt Impfpflicht für das Personal ein

Nach Swiss macht Wizz Air als zweite europäische Airline die Impfung gegen Covid-19 zur Pflicht. Diese tritt am 1. Dezember 2021 in Kraft und betrifft zunächst das fliegende Personal. Allerdings räumt der Billigflieger die Ausnahme ein, dass “in besonderen Fällen regelmäßige Antigen/PCR-Tests” als Alternative akzeptiert werden. „Bei Wizz Air hat die Gesundheit und Sicherheit unserer Passagiere und Mitarbeiter oberste Priorität. Wir sind dafür verantwortlich, die Besatzung und die Passagiere an Bord zu schützen, indem wir die Risiken von COVID-19 vermindern und Impfstoffe spielen dabei eine wichtige Rolle”, erklärt Konzernchef Jozsef Varadi. Was “besondere Fälle” sind definierte die Fluggesellschaft in ihrer Medienerklärung nicht. Es ist aber davon auszugehen, dass es sich dabei um eine Art rechtliche Absicherung handelt, denn Wizz Air unterhält Stützpunkte in vielen Staaten. Die Rechtslage bezüglich einer Impfpflicht des Arbeitgebers unterscheidet sich von Land zu Land. Gleichzeitig leidet Wizz Air unter akutem Flugbegleitermangel, so dass man diesen offenbar nicht noch weiter verschärfen will.

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Easyjet brockte Passagieren teure Hotel-Quarantäne ein

Viele Staaten kündigen Änderungen hinsichtlich der Corona-Einstufung von Herkunftsländern mittlerweile mit etwas Vorlaufzeit an. So auch das Vereinigte Königreich, das Montenegro in die “rote Liste” verschoben hat. Easyjet wollte mit einem Sonderflug zahlreiche Passagiere noch rechtzeitig am 29. August 2021 nach UK zurückfliegen. Das ging aber gehörig daneben. Seit 30. August 2021 stuft die UK-Regierung Montenegro rot ein. Das hat zur Folge, dass man eine teure Hotel-Quarantäne antreten muss. Hat man es aber noch rechtzeitig vor der Umstellung geschafft, so genügen Impf- und Testnachweis. Und genau das ist auch das Problem an der Sache, denn der Easyjet-Sonderflug von Tivat nach London-Gatwick war verspätet. „Wir bedauern diese äußerst schwierige Situation, die sich bei dem betroffenen Flug durch den veränderten Status von Montenegro als rotes Herkunftsland für Reisen nach Großbritannien und den technischen Defekt des Flugzeuges ergeben hat. Wir haben alles in unserer Macht Stehende getan und ein zweites Rückführungsflugzeug eingeflogen, um alle Kunden rechtzeitig vor Ablauf der Frist nach Großbritannien zurückzubringen. Wir sind unseren Piloten und unserer Crew sehr dankbar, dass sie 155 Kunden noch vor Ablauf der Frist zurückbringen konnten“, so eine Easyjet-Sprecherin. Die Reisenden sind damit erst nach der Umstufung angekommen und müssen im Landesteil England eine zehntägige Hotelquarantäne auf eigene Kosten antreten. Die Selbstisolation zu Hause ist bei “roten Ländern” nicht erlaubt. Die Behörden bleiben, auch wenn es sich nur um wenig “überzogene” Zeit handelt, hat. Dabei wollte sich Easyjet besonders bei den Kunden profilieren, denn der Carrier bietet neuerdings “Quarantäne-Evakuierungsflüge” an, wenn die UK-Regierung Länder auf die

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Eurocontrol: Corona-Kontrollen verursachen Verspätungen

An vielen Flughäfen in Europa bilden sich vor Check-in-Schaltern, Passkontrolle oder behördlichen “Corona-Checks” zum Teil enorm lange Warteschlangen. Laut Eurocontrol wirkt sich das auch auf die Pünktlichkeit von Flügen aus. “Während der Pandemie sind die Abflugverspätungen aufgrund von „Einwanderung, Zoll und Gesundheit“ von nahezu null auf 0,6 bis 0,8 Minuten für jeden Flug gestiegen. Tatsächlich erreichten die vorläufigen Daten für Juli 0,8 Minuten pro Flug. Das sind 10-20% aller primären Verspätungen, die auf die zusätzliche Zeit zurückzuführen sind, die hauptsächlich beim Check-in benötigt wird, um zu überprüfen, was das Reiseziel konkret benötigt, ob die Passagiere die richtige Kombination aus Test- und Impfbescheinigungen haben. Auch wenn die Passagiere früh ankommen, ist es in manchen Fällen nicht früh genug, wenn es lange Schlangen für diese Kontrollen gibt. Da es sich um Abflugstatistiken handelt, enthalten sie außerdem keine weiteren Kontrollen der Passagiere bei der Ankunft, für die auch vereinzelte Berichte über erhebliche Verspätungen vorliegen”, so Eurocontrol. Zum Teil sind die Probleme aber auch von den Airlines hausgemacht, denn punktuell wird viel zu wenig Personal eingesetzt. Zuletzt sorgte Ryanair am Flughafen Wien mit sehr langen Warteschlangen für Aufsehen. Auch meinen immer mehr Airlines “Hilfssheriff” spielen zu müssen, obwohl es seitens des Ziellandes gar keine Anweisung zur Dokumentenkontrolle gibt. Das Bodenpersonal, das meist bei Drittanbietern beschäftigt ist, ist manchmal mit den vielen unterschiedlichen Bestimmungen überfordert.

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Staatskredit: Air Austral bekommt nochmals 20 Millionen Euro

Die im französischen Übersee-Department La Réunion ansässige Air Austral erhält abermals einen staatlich garantierten Kredit über 20 Millionen Euro. Dies wurde im Amtsblatt der Republik Frankreich publiziert. Mittlerweile greift die Regierung diesem Anbieter zum dritten Mal unter die Flügel. Es handelt sich um Darlehen, für die der Staat zumindest teilweise haftet. Zunächst wurden im Vorjahr 120 Millionen Euro vergeben. Bei diesem hat die Regierung nur eine teilweise Bürgschaft abgegeben.  Für den Kredit in der Höhe von 30 Millionen Euro, der im April 2021 überweisen wurde, haftet der Staat gänzlich. Ebenso verhält es sich mit jenen 20 Millionen Euro, die in Kürze fließen sollen. Grundsätzlich ist vorgesehen, dass Air Austral die Hilfskredite zurückbezahlen muss.

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Tui schickt Reisebüro-Mitarbeiter wieder in Kurzarbeit

Der deutsche Reiseveranstalter Tui rechnet offenbar damit, dass im Herbst die Nachfrage niedrig sein könnte. Die Reisebüromitarbeiter sollen ab Oktober 2021 erneut in Kurzarbeit geschickt werden. Das Unternehmen will die Arbeitsleistung auf 70 bis 90 Prozent reduzieren. Betroffen sind sämtliche 400 Reisebüros, die man in Deutschland selbst betreibt. Franchise-Filialen sind selbstständige Unternehmer und daher von der Vereinbarung mit dem Gesamtbetriebsrat nicht betroffen. Vom Beginn der Corona-Pandemie bis Anfang 2021 hatte der Konzern viele Beschäftigte in Kurzarbeit. Jene, die in den Reisebüros arbeiten, konnten diese Anfang dieses Jahres wieder verlassen. Nun droht diese Maßnahme erneut.

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Saab 2000: It’s lonely at the top

Die unten abgebildete Printwerbung ist uns vor wenigen Tagen ins Auge gestochen. Doch weshalb wirbt Saab über 20 Jahre nach dem Produktionsende immer noch für seine Saab 2000? Aviation.direct möchte darauf eine Antwort finden. Nach dem großen Erfolg der Saab 340 schickte sich der schwedische Flugzeugbau- und Rüstungskonzern Saab AB (damals noch als Saab-Scania AB) im Dezember 1988 an, ein vergrößertes Regionalflugzeug zu entwickeln – die Saab 2000. Doch die Saab 2000 ist nicht nur einfach eine gestreckte Saab 340, sondern ein komplett neu konzipiertes Flugzeug. Die in Linköping endmontierte Maschine setzte auf verschiedene Neuerungen und vor allem auf leistungsstarke Turboprop-Triebwerke der Allison Engine Company (heute Teil von Rolls-Royce). Die zwei AE2100A-Engines verleihen der Saab 2000 enormen Schub, so dass die Reisegeschwindigkeit mit 665 km/h etwa 100km/h höher war als die der direkten Konkurrenzmustern (ATR42, Fokker 50, DHC-8-300). Am 26. März 1992 war es dann so weit. Die beiden Testpiloten Eric Sjöberg und Lennart Nordh waren am Steuerhorn beim Erstflug des neuen schwedischen Regionalflugzeuges. Doch es war nicht alles eitel Sonnenschein. Während der Flugerprobung stellten sich Probleme ein. Es zeigte sich, dass die Luftströmung über dem Höhenleitwerk einen signifikanten Einfluss auf das mechanische Höhenrudersteuersystem (MECS) hatte. Dies wurde hauptsächlich verursacht durch die leistungsstarken Allison-Motoren und den beiden großen sechsblättrigen Dowty-Propellern. Aufgrund dieses Problems verzögerte sich das Programm, doch fast genau zwei Jahre nach dem Erstflug erfolgte am 31. März 1994 die endgültige Zertifizierung. Die Schweizer Regionalfluggesellschaft Crossair war sehr überzeugt von der Saab 2000 und übernahm als Erstbetreiber die erste

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