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August 2021: Weeze bei 83 Prozent des Aufkommens von 2019

Im August 2021 lag das Passagieraufkommen am Flughafen Niederrhein um “nur” sieben Prozent unter dem Wert, den man im Jahr 2019 erzielt hatte. Insgesamt nutzten 108.942 Reisende den Weeze Airport.  Wir freuen uns sehr, dass sich unser Flugbetrieb nach den schwierigen, zurückliegenden Monaten in diesem Sommer so rasch wieder erholt hat. Unsere Airlinepartner haben frühzeitig reagiert und das Angebot an Flügen zu den Sonnenzielen am Mittelmeer und zu Freunden und Familie erheblich aufgestockt. Wir sind sehr zuversichtlich, dass sich die sehr erfreuliche Entwicklung weiter fortsetzt”, erklärt Geschäftsführer Sebastian Papst. Derzeit hat man auf dem Regionalflughafen Weeze wöchentlich 85 Starts zu 32 Destinationen. Laut Airport werden momentan die Ziele Malaga, Mallorca, Alicante, Palermo und Zadar stark gebucht. Bezüglich der Herbstferien teilte Weeze wie folgt mit: “Auch die anstehenden Herbstferien sind bereits gut gebucht. Ryanair und die Corendon Airlines mit ihren Reiseveranstalter-Partnern haben ihr Flugangebot noch einmal erweitert. So haben die Kunden bis Ende Oktober die Wahl unter 95 wöchentlichen Abflügen zu 35 Zielen.”

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Alternative fürs Handgepäck: Festes Shampoo

Manche Dinge sind beim Fliegen einfach lästig: Kostenpflichtiges Gepäck, immer kleiner werdende Dimensionen der Handgepäckstücke oder aber die Flüssigkeitsregeln. Letztere führen gerade im Sommer dazu, dass bei der Sicherheitskontrolle unter anderem Shampoos und Duschgels in die Mülltonne wandern müssen. Im Nachgang terroristischer Anschläge wurde im Jahr 2006 EU-weit eingeführt, dass Flüssigkeiten im Handgepäck pro Behälter ein maximales Fassungsvermögen von 100 Millilitern haben dürfen. Alles muss in einen wiederverschließbaren Beutel, der eine maximale Kapazität von einem Liter haben darf, verpackt werden. Neu ist diese Vorschrift definitiv nicht, aber gerade Wenigflieger, die allenfalls einmal im Jahr in den Sommerurlaub fliegen, denken oftmals nicht daran. Auch Vielflieger aus Staaten, die diese Regeln nicht haben, tappen in der Europäischen Union gelegentlich in diese “Mülltonnen-Falle”. Nicht nur Getränke, sondern auch alle anderen Arten von Flüssigkeiten, die 100 Milliliter (es zählt der Aufdruck auf dem Behälter), dürfen nicht mitgenommen werden. Bezüglich Shampoos und Duschgels gibt es aber eine Alternative, die noch dazu umweltfreundlich ist. Diese nennen sich “festes Shampoo” bzw. “Seife”. Ersteres ist in dieser Form recht neu auf dem Markt und mittlerweile in so ziemlich jeder Drogerie und verschiedenen Supermärkten erhältlich. Es gibt zahlreiche Hersteller und sogar günstige Eigenmarken der Händler. Im Grunde ist es ein herkömmliches Shampoo, dem jedoch die Flüssigkeit entzogen wurde. Dadurch entfallen auch Konservierungsstoffe und einige Chemikalien, was es hinsichtlich dem Umweltaspekt interessant macht. Auch ist kein Kunstoffbehälter drumherum notwendig. Optisch sieht es aus wie ein klassisches Stück Seife. Die erste Frage ist natürlich: Wie soll man sich denn mit einem

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Eurowings: Neue Handgepäckregeln sind nun „scharf“

Seit Dienstag sind bei Eurowings die verschärften Regeln für die Mitnahme von Handgepäck in Kraft. Diese betreffen Buchungen in der Tarifklasse Basic. Es handelt sich um eine Art Blaupause von den Mitbewerbern Ryanair und Wizz Air. Wer ab dem 31. August 2021 den Basic-Tarif bucht, darf bei Eurowings nur noch eine kleine Tasche mit den maximalen Abmessungen 40x30x25 Zentimeter mit an Bord nehmen. Möchte man den klassischen Trolley im IATA-Standardformat mitnehmen, muss das Priority-Paket dazu gebucht werden. Dieses kostet mindestens zehn Euro pro Person und Strecke. Die Preisgestaltung ist aber dynamisch, so dass keine pauschale Aussage zu den tatsächlichen Kosten gemacht werden kann. Genau wie bei den Mitbewerbern Ryanair und Wizzair darf man dann mit “Priority Boarding” eine kleine Tasche (40x30x25 Zentimeter) sowie einen Trolley im IATA-Standardformat mitnehmen. Die Tarifklassen Smart und Biz sind von der Umstellung nicht betroffen. Auch haben bestehende Flugscheine, die vor der Umstellung ausgestellt wurden, Bestandsschutz. Bei diesen werden noch die alten Regeln angewandt. Die Veränderung der Handgepäckbestimmungen dient in erster Linie der Erhöhung der Einnahmen, was Eurowings dementiert. Man schreibt unter anderem: “Die neue Handgepäckrichtlinie hilft zudem, durch Handgepäck verursachte Verspätungen zu minimieren, sodass Eurowings Kunden auch im Jahr 2021 mit einer der pünktlichsten Airlines Europas an ihr Reiseziel gelangen.”

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Wizz Air Hungary: Dubai statt Abu Dhabi

Eigentlich wollte Wizz AIr die Präsenz in den Vereinigten Arabischen Emiraten in Abu Dahbi bündeln. Dazu gründete man sogar einen lokalen Ableger, aber nun werden einige Strecken ins Nachbar-Emirat Dubai verlegt. Es soll sich laut einem Sprecher aber nur um eine temporäre Maßnahme handeln, denn Abu Dhabi praktiziert wesentlich strengere Einreiseregeln als das nahe gelegene Dubai. Betroffen sind nur Flüge, die von Wizz Air Hungary durchgeführt werden. Jene von Wizz Air Abu Dhabi werden weiterhin den Hauptstadt-Flughafen nutzen. In der Vergangenheit nutzte Wizz Air den Flughafen Dubai-World Central. Sämtliche ab diesem Airport angebotenen Verbindungen wurden nach Abu Dhabi umgezogen. Nun werden die Flüge ab Bukarest, Budapest, Catania, Cluj, Kattowitz und Sofia zumindest bis Jahresende 2021 in Dubai-International statt Abu Dhabi starten und landen. Man hofft, dass die Einreisebestimmungen gelockert werden und will dann wieder die Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate zurückkehren. Wie bereits erwähnt: Verbindungen, die von Wizz Air Abu Dhabi bedient werden, sind von der temporären Maßnahme nicht betroffen.

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Düsseldorf: Eurowings reaktiviert Kiew-Borispil

Nach langer Pause hat Eurowings die Flüge von Düsseldorf nach Kiew-Borispil wieder aufgenommen. Angeboten werden vorerst drei wöchentliche Umläufe. Mitbewerber wie Ryanair und Wizz Air haben ihr Angebot in die Hauptstadt der Ukraine schon wesentlich früher reaktiviert. Eurowings nutzt in Kiew den Flughafen Borispil, der sich weit vom Stadtgebiet entfernt befindet. Der derzeit einzige Anbieter von Flügen zwischen Deutschland und dem innerstädtischen Airport Kiew-Schuljany ist Wizz Air. Der zuletzt genannte Flughafen hat deutlich höhere Gebühren, die von den Nutzern zu bezahlen sind, als Borispil. „Wir, die Airlines der Lufthansa Group, freuen uns, unsere Präsenz am internationalen Flughafen Boryspil zu verstärken und unsere neue Eurowings Strecke Kiew-Düsseldorf mit drei wöchentlichen Flügen aufzunehmen. Nach 30 Jahren erfolgreicher Operations von Lufthansa und Austrian Airlines Flügen nach Kiew, tritt heute Eurowings in den Markt ein und bietet unseren Reisenden aus Kiew noch mehr Möglichkeiten für weltweite Verbindungen. Mit den neuen Direktflügen bieten die Lufthansa Group Airlines rund 70 wöchentliche Frequenzen von der Ukraine nach Frankfurt, München, Wien, Zürich und nun auch Düsseldorf an“, so Karsten Zang, General Manager Sales Ukraine, Belarus, Turkmenistan and South Caucasus. Die Flüge erweitern das Angebot im Bereich der „Familien und Heimatbesuche“, in dem die Lufthansa-Tochter schon zahlreiche Verbindungen beispielsweise nach Griechenland, Kroatien, in die Türkei oder nach Beirut im Libanon anbietet. Seit Juli hat Eurowings ebenfalls Flüge ins georgische Tiflis, nach Jekaterinburg und Krasnodar in Russland sowie in die armenische Hauptstadt Eriwan im Programm.

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AUA hat kein Interesse an „Ryanair-Handgepäcksregeln“

Bei der Austrian-Airlines-Konzernschwester Eurowings gelten seit wenigen Tagen neue Handgepäckbestimmungen. Diese orientieren sich offensichtlich an jenen, die von den Mitbewerbern Ryanair und Wizz Air schon seit längerer Zeit praktiziert werden. Die AUA hat eigenen Angaben nach keine Pläne, dass man die bestehenden Regeln ändert. Eine Sprecherin sagte gegenüber Aviation Direct bezüglich der maximalen größe des kostenfreien Handgepäcks: “Seitens Austrian Airlines gibt es derzeit keine Überlegungen die Größe des maximal erlaubten Handgepäcks zu verkleinern.” Da auch die AUA in der Economy-Class im am häufigsten gebuchten Tarif “Economy light” für die Aufgabe von Gepäckstücken am Schalter extra kassiert, versuchen viele Reisende das inkludierte Handgepäck maximal auszureizen. Wie bei fast allen Fluggesellschaften kann es – sofern die Maschine komplett ausgebucht ist – in den Fächern ziemlich eng werden.  Auf die Frage was eigentlich passiert, wenn viele Reisende die Freigrenze für ihr Handgepäck ausnutzen und noch dazu Duty-Free-Sackerln und ggfs. Damenhandtaschen dabei haben, antwortete die Medienreferentin: “Sollte jeder Passagier die Handgepäcksgrenze ausreizen und es an Bord keinen Platz mehr zum Verstauen der Gepäckstücke geben, dann werden sie kostenlos im Frachtraum verladen”.

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Letzter A380 geht schon im November 2021 an Emirates

Im November dieses Jahres wird beim europäischen Flugzeugbauer Airbus eine Ära enden, denn der letzte A380 wird an Emirates Airline übergeben. Weitere Neubestellungen gibt es nicht und die Konzernleitung besiegelte bereits vor der Corona-Pandemie das Aus für das Superjumbo-Programm. Insgesamt bekommt Emirates noch drei Exemplare, wobei das letzte im November 2021 ausgeliefert wird. Ursprünglich war dieser Termin erst im Juni 2022 vorgesehen, doch der Carrier und der Flugzeugbauer einigten sich darauf diesen vorzuziehen. Alle drei noch auszuliefernde A380-Jets werden mit der neuen Premium-Economy-Klasse von Emirates sowie der neuesten Kabinenausstattung und den charakteristischen Merkmalen der Emirates A380 ausgestattet sein. Dazu gehören die Privatsuiten sowie die Spa-Duschen der First Class, die beliebte Bord-Lounge mit Bar, Flachbettsitze in der Business Class sowie die branchenweit größten Bildschirme am Platz, auf denen die Kunden in allen Klassen das umfangreiche Bordunterhaltungsprogramm ice genießen können. Mit diesen Auslieferungen wird die A380-Flotte von Emirates im November insgesamt 118 Flugzeuge umfassen, darunter sechs Jets, die mit Premium-Economy-Sitzen in einer Vier-Klassen-Konfiguration ausgestattet sind. „Wir haben uns mit Airbus darauf geeinigt, die Auslieferung unserer verbleibenden A380-Bestellungen vorzuziehen, und haben die Finanzierung für diese Flugzeuge gesichert. Mit diesen neuen Flugzeugen werden wir auch weitere, stark nachgefragte Premium-Economy-Sitze anbieten können, da wir uns auf die vollständige Einführung dieses Kabinenprodukts in den kommenden Monaten vorbereiten“, so Tim Clark, President Emirates Airline. „Emirates wird auch in den nächsten zwei Jahrzehnten der größte Betreiber dieses geräumigen und modernen Flugzeugs sein, und wir werden mit kontinuierlichen Investitionen in unser Produkt und in unsere Serviceleistungen dafür sorgen, dass

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Lufthansa: Spohr rechnet mit langem, kaltem Winter

Die Hoffnung, dass die Verfügbarkeit von Impfstoffen gegen Covid-19 zu einer raschen und dauerhaften Erholung der Luftfahrt führen wird, hat man bei Lufthansa derzeit nicht mehr. Konzernchef Carsten Spohr rechnet mit einem “langen und kalten Winter”, auf den sich der Firmengruppe derzeit vorbereitet. Während der Sommerferien war in der Branche die Nachfrage durchaus hoch, aber ein Blick auf den Herbst und Winter zeigt, dass die Anzahl der Vorausbuchungen Grund zur Sorge bereitet. Lufthansa bleibt von dieser Entwicklung nicht verschont. Der Mitbewerb aus dem Lowcost-Segment übertrumpft sich derzeit selbst mit Rabattaktionen und auf manchen Strecken sind die Ticketpreise in den einstelligen Euro-Bereich gepurzelt. Dies ist ein klares Indiz dafür, dass man versucht über die Preise zusätzliche Buchungen an Land zu ziehen. Was Lufthansa anbelangt, so will Spohr an den selbstgesteckten Zielen festhalten. Für den Nordamerika-Markt traut er sich aber keine Prognose mehr zu, so der Manager gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Spohr rechnet damit, dass sich China nicht vor dem zweiten Quartal des kommenden Jahres öffnen. Beides hat Auswirkungen auf das Langstreckengeschäft des Konzerns. “Der Weg zur Normalität wird für uns länger dauern als für viele andere”, so Spohr. Derzeit ist man mit etwa der Hälfte der Kapazität von 2019 in der Luft. Für das Gesamtjahr rechnet der Kranich-Chef mit etwa 40 Prozent.

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Italien: FlyLeOne hat AOC erteilt bekommen

Nach mehr als 18 Monaten harter Arbeit hat Stefano Costantini, der Mann hinter FlyLeOne, hat endlich eines seiner größten Ziele im Leben erreicht. FlyLeOne wurde in den letzten Tagen sein italienisches AOC mit der ENAC-Nummer IT.0192 übergeben.  Das erste Flugzeug ist eine Beech 1900D, die in Malta als 9H-MDM registriert und von ACIA geleast wurde. Die Flugzeuge, die in den Anlagen von Medavia auf Malta geparkt und gewartet wurden, waren in den letzten 12 Monaten kaum geflogen. Das Fligzeug wurde nach Toulouse überführt, wo es in den unverwechselbaren Farben von FlyLeOne lackiert wurde. Stefano Costantini, der erklärte, dass die aufstrebende Fluggesellschaft eine Basis in Pescara mit Flügen nach Lamezia Terme, Triest und Genua eingerichtet hat. Das Unternehmen hat Vereinbarungen mit einigen großen Reisebüros getroffen und hat einen ehrgeizigen Expansionsplan.  Der CEO gab bekannt, dass FlyLeOne bereits in Gesprächen mit Medavia ist, um eine zweite Beech 1900D zu leasen, die er als 9H-AFH identifiziert hat. Das Unternehmen hat nicht die Absicht, auf größere Turboprops umzusteigen, darunter die ATR, ein Flugzeug, das Stefano Costantini für den FlyLeOne-Betrieb als „teuer“ bezeichnete. Obwohl die Airline über ein italienisches AOC verfügt, verbleibt es im maltesischen Flugzeugregister. Er sprach lobende Worte für die maltesische Zivilluftfahrtdirektion und zeichnete den Leiter der Luftaufsichtsbehörde Carl Tabone und die Lufttüchtigkeitsinspektorin Connie Di Cesare für ihre herausragende Arbeit aus.  Es gibt Pläne, das AOC schließlich auf TM-CAD zu übertragen. Das Unternehmen beschäftigt bereits vier Piloten und hat technische Vereinbarungen mit Kerozene und Northern Aerotech unterzeichnet, um die Beech 1900D zu unterstützen. 

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Zürich: Emirates erhöht Frequenzen

Emirates reagiert auf die steigende Passagier-Nachfrage sowie die gelockerten internationalen Reisebestimmungen und baut sein Streckennetz in Europa sukzessive weiter aus. Reisende ab Zürich können sich zum Start des Winterflugplans Ende Oktober über vier zusätzliche Abflüge pro Woche mit Boeing 777-300ER-Jets freuen: EK86 verlässt Zürich dann jeweils donnerstags, freitags, samstags und sonntags um 21:55 Uhr und erreicht Dubai um 07:10 Uhr des Folgetages. Der Rückflug – EK85 – startet um 15:55 Uhr in Dubai und landet planmässig um 19:50 Uhr wieder am Züricher Flughafen.  Darüber hinaus wird die bereits bestehende tägliche Zürich-Dubai-Rotation (EK87/88) ab dem 1. Oktober wieder mit dem Airbus A380-Flaggschiff durchgeführt, das bereits in den Sommermonaten Juli und August temporär auf der Strecke zum Einsatz kam. Emirates verbindet die grösste Stadt der Schweiz dann elf Mal wöchentlich mit Dubai, zudem stehen tägliche Abflüge ab Genf auf dem Flugplan. 

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