Z-ToGo

Weitere Artikel aus der Rubrik

Z-ToGo

Wien: Zoll beschlagnahmt 7,6 Tonnen Fake-Shisha-Tabak

Die am Flughafen Wien-Schwechat tätigen Zöllner haben einen ungewöhnlichen Aufgriff gemacht, denn es wurden 7,6 Tonnen Shisha-Tabak beschlagnahmt. Noch dazu handelte es sich um Fälschungen. Laut Mitteilung des Finanzministeriums waren die Warensendungen für die Ukraine bestimmt, jedoch soll dahinter ein komplexes Netzwerk stecken. Über ein deutsches Unternehmen wurden im Jänner insgesamt 350 Kartons Shisha-Tabak von Dubai nach Minsk bestellt. Diese wurden im Rahmen einer Frachtsendung mit einem Flugzeug in die Hauptstadt von Belarus befördert. Von dort aus ging es per Lastwagen über Polen und Deutschland nach Wien. In Österreich sollte die Ware mit Luftfracht in die Ukraine gebracht werden. Doch es handelte sich gar nicht um jenen Wasserpfeifentabak, der aus Dubai gebracht wurde. Die Ermittlungen des BMF haben ergeben, dass dieser in Deutschland gegen die Fälschung ausgetauscht wurde. Dabei gingen die Schmuggler professionell vor, denn man verwendete die echten Kartons. Eine stichprobenartige Kontrolle machte die Zöllner aber misstrauisch und daher schauten diese genauer nach. Treffer: Gefälschte Ware, die geschmuggelt werden sollte. Der Zoll ist bezüglich großer Mengen Shisha-Tabak mittlerweile besonders genau, denn im Dezember des Vorjahres konnte man ebenfalls gefälschte Ware sicherstellen. Damals sollten fünf Tonnen von Wien in die Ukraine exportiert werden. Das Finanzministerium teilte weiters mit, dass gegen die Drahtzieher ein Finanzstrafverfahren eingeleitet wurde. Die höhe der hinterzogenen Steuern bzw. Abgaben wird mit etwa 340.000 Euro beziffert. Aus ermittlungstaktischen Gründen habe man den Aufgriff erst jetzt öffentlich bekannt gemacht. Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP): „Die Risiken beim Konsum von illegal eingeführten und gefälschten Tabakwaren sind nicht zu unterschätzen: Angefangen

weiterlesen »

Auch Virgin Australia kündigt Impfpflicht an

Nach und nach verkünden immer mehr Fluggesellschaften eine generelle Impfpflicht für ihre Mitarbeiter. In Australien machte Qantas den Anfang und nun zieht auch der Mitbewerber Virgin Australia nach. Der Carrier erfindet dabei das Rad nicht neu, sondern übernimmt mit minimalen Adaptionen die Ankündigung von Qantas. Das bedeutet, dass das fliegende Personal und die Bodenmitarbeiter mit Kundenkontakt bis 15. November 2021 ihrem Arbeitgeber die vollständige Impfung gegen Covid-19 nachweisen müssen. Beschäftigte in anderen Bereichen müssen dies bis Ende März 2022 erledigen. Virgin Australia macht auch keinen Hehl daraus, dass man sich von Mitarbeitern, die sich nicht impfen lassen wollen, trennen wird. In Europa ist Swiss die erste Airline, die eine Impfpflicht für das fliegende Personal verkündet hat. In den USA kündigte United Airlines einen solchen Schritt an. Die weltweit erste Airline, die vorpreschte, war Cathay Pacific.

weiterlesen »

Eurowings Discover schiebt Las Vegas auf die lange Bank

Eigentlich wollte Eurowings Discover ab Oktober 2021 zwischen Frankfurt am Main und der Casino-Metropole Las Vegas fliegen. Aufgrund der voraussichtlich noch länger bestehenden Einreiseeinschränkungen der Vereinigten Staaten von Amerika wird die Route vorerst nicht aufgenommen. Derzeit können EU-Bürger nur im Rahmen weniger Ausnahmen in die USA einreisen, denn der Travel Ban, der noch von der Trump-Regierung erlassen wurde, ist weiterhin aufrecht. Zuletzt sagte U.S.-Präsident Joe Biden, dass dieser nicht vor dem Thanksgiving-Fest aufgehoben werden soll. Voraussichtlich ist dann die vollständige Impfung gegen Covid-19 die Grundbedingung für die Einreise. Da Eurowings Discover sich in erster Linie an Privatreisende wendet und damit im Leisure-Segment tätig ist, dürfte sich die Nachfrage nach Las-Vegas-Flügen ab Oktober 2021 in sehr eng gesteckten Grenzen halten. Daher musste man umplanen und wird – zumindest vorläufig – die Casino-Stadt nicht anfliegen. Man betont, dass es sich lediglich um eine Verschiebung handelt, denn an den Las-Vegas-Plänen will man grundsätzlich festhalten. Das freiwerdende Fluggerät will man auf einer anderen Strecke einsetzen. Diese soll in Kürze vorgestellt werden. Es gilt als wahrscheinlich, dass Konzernmutter Lufthansa eine Route an die Tochter Eurowings Discover übergeben wird.

weiterlesen »

Inlandsflüge: Turkish führt Impf- bzw. PCR-Pflicht ein

Turkish Airlines wird ab 6. September 2021 im Inlandsverkehr nur noch geimpfte und mittels PCR getestete Passagiere befördern. Dies gilt sowohl für die Mainline als auch für das Lowcost-Brand Anadolujet, das innerhalb des AOCs von Turkish Airlines unterhalten wird. Geimpfte müssen ihren Nachweis spätestens beim Boarding vorlegen. Wer das nicht kann, darf dann nur noch mitfliegen, wenn ein negativer PCR-Befund vorgewiesen werden kann. Der teilstaatliche Carrier prescht mit dieser Maßnahme vor, wobei damit zu rechnen ist, dass Mitbewerber wie SunExpress, Pegasus oder Onur Air in den nächsten Tagen bzw. Wochen ähnliche Entscheidungen verkünden könnten. In der Türkei war bislang der Umgang mit Corona vergleichsweise locker, aber nun verschärft man Schritt für Schritt die Regeln für ungeimpfte Personen. Dabei hat man besonders den Reiseverkehr im Inland, der nebst Flügen auch in hohem Umfang mit Bussen bewerkstelligt wird, im Fokus. Derzeit wird überlegt, dass für die Fernbusse der 3G-Nachweis eingeführt werden könnte.

weiterlesen »

Eurowings bläst UK-Urlaubsflüge ab

Im März 2021 kündigte Eurowings groß den Einstieg ins Leisure-Geschäft ab dem Vereinigten Königreich an. Zunächst wollte man Manchester und Birmingham mit Palma de Mallorca verbinden. Nach mehreren Verschiebungen kommt nun – zumindest für dieses Jahr – die Absage. Nachdem Premierminister Boris Johnson einen Zeitplan für den Ausstieg aus den Coronamaßnahmen vorgestellt hatte, schnellten die Neubuchungen bei vielen Fluggesellschaften nach oben. Mit Verspätung wurden die Einschränkungen zwar beendet, doch eine umstrittene Reiseampel, gegen die diverse Fluggesellschaften, Airports und Reiseveranstalter erfolglos geklagt hatten, blieb erhalten. Eurowings wollte sich einen Teil des UK-Reisekuchens abholen und kündigte die Aufnahme von Nonstop-Flügen zwischen Birmingham bzw. Manchester und Palma de Mallorca an. Es blieb bei der Ankündigung, denn die Erstflüge wurden wiederholt nach hinten verschoben. Nun wurde die Präsenz im UK-Leisure-Geschäft – zumindest für die laufende Sommersaison 2021 – endgültig abgesagt.

weiterlesen »

Business Class: Lufthansa setzt auf deutsche Küche

Ab 1. September 2021 serviert Lufthansa in der Business Class auf Kurz- und Mittelstreckenflügen vorwiegend Speisen aus der deutschen Küche. Unter dem Motto “Tasting Heimat” will man Highlights aus Deutschland servieren. Lufthansa erklärt dazu, dass die traditionelle deutsche Küche auf moderne kulinarische Einflüsse aus aller Welt treffen würde. Inspiriert von den Städten München, Frankfurt, Hamburg, Berlin, Düsseldorf und Leipzig wechseln die Menüs nicht nur wöchentlich, sondern auch auf dem Hin- und Rückflug. Die Herstellung erfolgt weiterhin durch die Gate Group, die vor einiger Zeit das Europa-Geschäft von LSG übernommen hat. Die Zutaten der Menüs stammen überwiegend aus den Regionen um Frankfurt und München. Geerntet auf deutschen Feldern und verarbeitet von lokalen Produzenten, werden sie täglich frisch zubereitet und an Bord serviert. Die Fluggäste können außerdem bei den Menüs die weltweit angesehene deutsche Brotkultur genießen. Sie können aus einem großen Sortiment von traditionellen und frisch gebackenen Broten und Brötchen wählen. Das Konzept sieht kein Einwegplastik mehr vor.

weiterlesen »

Niederösterreich stellt so viele Reisepässe wie noch nie aus

Im Juni und Juli 2021 haben die niederösterreichischen Verwaltungsbehörden so viele Reisepässe wie noch nie ausgestellt. Man konnte sogar den Rekord aus dem Jahr 2021 übertreffen, erklärt Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP). Viele Reisedokumente sind bereits im Vorjahr abgelaufen, aber die Passinhaber beantragten zunächst keinen neuen Reisepass. Mit hoher Wahrscheinlichkeit hängt dies auch damit zusammen, dass im Jahr 2020 viele auf Auslandsreisen verzichtet haben. Im Juni 2021 wurden allein in Niederösterreich 25.464 Reisepässe und 4.404 Personalausweise ausgestellt. Im Juli waren es 28.752 Stück bzw. 4.576 Stück. Die Statistik der Landesregierung zeigt auch, dass in der Alpenrepublik der Personalausweis weiterhin ein eher wenig nachgefragtes Dokument ist. Die Bürger ziehen offensichtlich weiterhin den klassischen Reisepass vor. In Deutschland sieht die Bilanz gänzlich anders aus, denn viele Einwohner haben lediglich einen Personalausweis, der jedoch außerhalb der Europäischen Union nur sehr eingeschränkt als Reisedokument genutzt werden kann. Niederösterreichs Landeshauptfrau Mikl-Leitner erklärt, dass der enorme Ansturm auf die Passbüros der Verwaltungsbehörden nur mit Hilfe von Online-Terminreservierungen bewältigt werden konnte. Dennoch habe man in dringenden Fällen beispielsweise Notpässe rasch ausgestellt.

weiterlesen »

Blue Air kündigt London Heathrow-Nizza an

Die rumänische Billigfluggesellschaft Blue Air will künftig im touristischen Geschäft ab dem Vereinigten Königreich mitmischen. Dazu kündigt man eine Verbindung von London-Heathrow nach Nizza an. Die neue Strecke soll am 16. September 2021 aufgenommen werden. Vorerst sind zwei wöchentliche Umläufe geplant. Per 1. Oktober 2021 will Blue Air auf vier Rotationen pro Woche aufstocken, so das Unternehmen in einer Erklärung. Als Fluggerät sollen Mittelstreckenjets des Typs Boeing 737-800 eingesetzt werden. Ein echter Neuling ist man in der britischen Hauptstadt nicht, denn man steuert bereits Heathrow ab Bukarest, Cluj und Iasi an. Weiters wird Luton ab Bukarest und Bacau bedient.

weiterlesen »

British Airways will neue Gatwick-Tochter gründen

Der Flughafen London-Gatwick ist British Airways offenbar so wichtig, dass man laut darüber nachdenkt eine neue Tochtergesellschaft zu gründen. Diese soll billiger operieren als die Mainline. Als Vorbild dient dabei BA Cityflyer, Betreiber der Embraer-Flotte ab London-City. Mit eigenen Lowcostern hatte British Airways in der Vergangenheit keinen Erfolg. Man meinte mit Go unter anderem Ryanair und Easyjet in Stansted Paroli bieten zu müssen, doch das Projekt war ein finanzielles Fiasko. Mit GB Airways, die ursprünglich als Gibraltar-Ableger gegründet wurde, lief es nicht besser. Letzlich übernahm Easyjet diese Tochter. Go wurde übrigens ebenfalls vom orangefarbenen Mitbewerber geschluckt. Unter Berufung auf ein internes Rundschreiben berichtet Reuters, dass man nach dem Vorbild von Iberia Express eine Tochtergesellschaft in Gatwick aufziehen möchte. Diese soll „wettbewerbsfähigere Kosten“ haben. Gemeint sind damit mit hoher Wahrscheinlichkeit die Löhne. Der Einsatz des neuen Carriers soll im Außenauftritt von British Airways erfolgen. Es ist also nicht geplant die IAG-Marke Level wieder nach Gatwick bringen. Mit den Gewerkschaften sucht man jedenfalls den Dialog und hat entsprechende Verhandlungen aufgenommen. Generell bestätigt die IAG in einem Statement, dass British Airways das Kurzstreckennetzwerk ab Gatwick reaktivieren möchte. Zur möglichen neuen Tochtergesellschaft will man sich aber nicht weitergehend äußern.

weiterlesen »

Für Inlandsflüge: Virgin Australia stockt die Flotte auf

Die Fluggesellschaft Virgin Australia ist mit einer Flotte von 53 Maschinen ein Schwergewicht im Verkehr innerhalb Australiens und international in der näheren Umgebung. Die Corona-Pandemie führt nun dazu, dass man den Fokus noch stärker auf das Domestic-Geschäft legen wird. Dazu organisiert sich der Carrier nun neun Boeing 737-800, die von einer Leasinggesellschaft bezogen werden. Es handelt sich um gebrauchte Flugzeuge, die zwischen Oktober 2021 und Feber 2022 übergeben werden sollen. Stationiert werden die Mittelstreckenjets überwiegend auf dem Flughafen Brisbane. In einer Medienerklärung schreibt das Unternehmen, dass man mit dem Ansteigen der Impfrate mit einem starken Zuwachs im Inlandsverkehr rechnet. Man will sich entsprechend rüsten und betont explizit, dass die neun gebrauchten Boeing 737-800 innerhalb von Australien eingesetzt werden sollen. Derzeit besteht die Flotte von Virgin Australia aus zwei Boeing 737-700 und 51 B737-800. Man wartet auch auf die Auslieferung von 25 Boeing 737 Max 10. Weitere Maschinen werden von Subunternehmern im Auftrag von Virgin Australia betrieben.

weiterlesen »