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Aeroméxico setzt auf dezentrale Langstrecken-Flüge

Die Fluggesellschaft Aeroméxico expandiert im dezentralen Verkehr zwischen Mexiko und Europa. Im ersten Schritt wird man Nonstop-Flüge zwischen ab Guadalajara und Monterrey nach Madrid aufnehmen. Weitere Strecken sind geplant. Ab 15. Dezember 2021 will Aeroméxico vorerst dreimal pro Woche mit Boeing 787-9 ab Guadalajara die spanische Hauptstadt bedienen. Die Route ab Monterrey soll am 16. Dezember 2021 aufgenommen werden und in selbiger Frequenz mit Dreamlinern beflogen werden. Eine weitere neue Strecke kündigt Aeroméxico ab Cancun an: Mit Boeing 787-9 will man ab dem 15. Dezember 2021 dreimal pro Woche nach Sao Paulo fliegen. Bisher setzte der mexikanische Carrier hauptsächlich auf das Hub-and-Spoke-Konzept und leitete die Mehrheit des Verkehrs über Mexico-City. Davon verabschiedet man sich zumindest teilweise, denn es ist explizit geplant, dass mehr dezentrale Routen zu Zielen in Südamerika und Europa aufgenommen werden. Aufgrund der unklaren Entwicklungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie hält man sich mit Ankündigungen noch zurück.

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Ryanair und Kiwi: Schlammschlacht auf dem Rücken der Passagiere

Der Streit zwischen Ryanair und dem tschechischen Tickethändler Kiwi.com hat eine neue Dimension angenommen: Passagiere, die Bordkarten vorweisen, die über den automatischen Check-In-Service von Kiwi ausgestellt wurden, werden nicht mehr akzeptiert. Den Passagieren wird das Einsteigen verweigert. Dem irischen Lowcoster sind so genannte OTAs ein Dorn im Auge. Die meisten Anbieter schlagen auf den Ticketpreis und insbesondere auf Extra-Leistungen wie Priority Boarding oder Aufgabe-Gepäckstücke kräftig auf. Genau das macht auch Kiwi.com und zum Teil auch ganz üppig, denn rund zehn Euro mehr als direkt bei Ryanair sind keine Seltenheit. Der Billigflieger ist der Ansicht, dass dadurch die Preise künstlich verzerrt werden. Genau genommen: Vermutlich würde der Lowcoster das Geld gerne selbst kassieren. In der Corona-Pandemie haben sich eine OTAs besonders negativ ausgezeichnet, denn die Passagiere wurden in eine Art Endlosspirale zwischen Airline und Tickethändler geschickt. Für die Erstattung der nicht durchgeführten Flüge wollte niemand zuständig sein. Bei Ryanair war das besonders kompliziert, denn das Unternehmen weigerte sich Ticketgelder an OTAs zu erstatten und pochte darauf ausschließlich direkt an die Reisenden zu bezahlen. OTAs können im Problemfall mühsam sein – Ryanair erst recht Genau das ist aber ein großes Problem, denn viele dieser Online-Tickethändler verwenden bei den Buchungen virtuelle Kreditkarten und automatisch generierte E-Mail-Adressen. Somit ist es der Fluggesellschaft nahezu unmöglich den Passagier direkt zu kontaktieren. Oftmals werden dann Informationen der Airline nicht an den Fluggast weitergegeben. Dieses Problem tritt übrigens auch bei über Expedia getätigte AUA-Buchungen auf. Dem genannten Tickethändler scheint das auch schlichtweg egal zu sein, denn auf Anfrage

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Dortmund kündigt Notfallübung an

Der deutsche Flughafen Dortmund wird am Samstag, den 21. August 2021, im Zeitraum von 8 Uhr 00 bis 11 Uhr 00 eine Notfallübung durchführen. Dabei wird ein schwerer Unfall simuliert. Wenn Samstagmorgen der Notfallalarm in der Feuerwehrwache des Dortmunder Flughafens ertönt, startet die von der Internationalen Zivilluftorganisation (ICAO) und der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) vorgeschriebene Notfallübung. Als Unfallszenario wird eine Kollision zwischen zwei Luftfahrzeugen auf dem Vorfeld simuliert. Schwerpunkte der Übung sind die Flugzeugbrandbekämpfung und Menschenrettung. Darüber hinaus wird die interne Kommunikation zwischen allen Instanzen trainiert. Die Flughafenübung am Dortmund Airport findet im Sicherheitsbereich des Flughafens statt. Öffentliche Straßen und Zugänge werden am Übungstag nicht gesperrt. Der Flugbetrieb ist ebenfalls nicht betroffen. Verkehrsflughäfen sind gesetzlich verpflichtet, alle zwei Jahre eine Flugunfallübung durchzuführen.

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Burgas: Gullivair hat Linienflüge aufgenommen

Die bulgarische Gullivair hat am Sonntag den Linienflugbetrieb zwischen Sofia und Burgas aufgenommen. Zuvor war man ausschließlich in den Bereichen Charter und ACMI tätig. Die neue Inlandsstrecke soll ganzjährig mit ATR72-600 bedient werden. Vorläufig bietet der Carrier einen täglichen Umlauf an. Zum Einsatz kommt momentan die LZ-DAJ, wobei Gullivair in Kürze zwei weitere Maschinen des Typs ATR72-600 in Dienst stellen wird. Mit diesen sollen weitere Linienstrecken, vornehmlich im Inland aufgenommen werden. Es ist geplant, dass Gullivair dem Flughafen Ruse neues Leben einhauchen soll. Dazu soll eine Anbindung an die Hauptstadt Sofia mit ATR72-600 aufgenommen werden. Weitere Strecken sind geplant, jedoch ist noch nichts spruchreif.

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Rom: ITA ist jetzt offiziell eine Fluggesellschaft

Der Alitalia-Nachfolger Italia Trasporto Aereo (ITA) ist nun offiziell eine Fluggesellschaft, denn am Mittwoch überreichte Enac-Chef Pierluigi Di Palma AOC und Betriebsgenehmigung. Der Verkauf von Flugscheinen kann mit sofortiger Wirkung aufgenommen werden. Das erste Flugzeug, das auf ITA registriert ist und bereits einen Sticker „operated by ITA“ trägt, ist die EI-EJN. Mit diesem Airbus A330 wurde vor wenigen Tagen der für die Erteilung der Zertifikate notwendige Demonstration-Flight durchgeführt. An Bord befanden sich Beamte der italienischen Luftfahrtbehörde Enac. Unter welcher Marke ITA an den Start gehen wird ist noch offen. Der Grund dafür ist, dass die EU-Kommission darauf pocht, dass die Rechte an der Marke Alitalia nicht nahtlos übertragen werden dürfen. Eine öffentliche Auktion muss durchgeführt werden und den Zuschlag bekommt der Höchstbieter. Theoretisch ist es also möglich, dass eine x-beliebige Person mehr bietet als ITA und somit in den Besitz der Marke Alitalia kommt. Unabhängig vom Branding soll ITA Im Oktober 2021 den kommerziellen Erstflug auf eigene Rechnung durchführen. Der Vorgänger, Alitalia, der seit dem Insolvenzantrag mehrfach mit Staatshilfe in der Luft gehalten wurde, soll dann in die Liquidation geschickt werden. Zuvor soll ITA noch einige Assets herauskaufen. Zunächst wird man mit einigen Ex-Alitalia-Flugzeugen an den Start gehen, aber mittelfristig sind Neubestellungen vorgesehen. Derzeit buhlen Airbus und Boeing um Aufträge.

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Qantas kündigt Impfpflicht für alle Mitarbeiter an

Nach Cathay Pacific und United Airlines führt auch Qantas eine Impfpflicht für alle Mitarbeiter ein. Der Konzern kündigte als weltweit erste Fluggesellschaft an, dass man in Zukunft nur noch Passagiere, die vollständig gegen Covid-19 geimpft sind, befördern wird. Einen konkreten Termin für die Umsetzung gibt es bezüglich der Gäste noch nicht. Ganz anders sieht die Situation bei den Mitarbeitern aus. Das fliegende Personal sowie die Bodenmitarbeiter müssen ihrem Arbeitgeber bis zum 15. November 2021 nachweisen, dass sie vollständig gegen Covid-19 geimpft sind. Ausnahmen soll es für Personen, die aus medizinischen Gründen nicht immunisiert werden können, geben. Qantas schreibt dazu in einer Medienmitteilung, dass man derzeit davon ausgeht, dass es sich nur um wenige Einzelfälle handeln wird. In allen anderen Unternehmensbereichen, beispielsweise in Technik und Verwaltung, müssen die Qantas-Mitarbeiter bis zum 31. März 2022 nachweisen, dass sie vollständig geimpft wurden. Wie der Carrier mit Beschäftigten, die der Anordnung nicht nachkommen verfahren wird, ist noch unklar. In Hong-Kong gibt es bei Cathay Pacific eine klare Ansage: Wer sich nicht gegen Corona impfen lässt, riskiert den Arbeitsplatz. In einem Anschreiben ist klar und deutlich zu lesen, dass man sich von Beschäftigten, die ungeimpft bleiben wollen, trennen wird. Auch in den USA gibt es bei United Airlines entsprechenden Druck, jedoch wird dieser nicht so offen ausgesprochen wie bei Cathay Pacific. In Europa teilte Air Baltic als erster Carrier mit, dass man künftig nur noch vollständig geimpfte Personen neu einstellen wird. Eine Impfpflicht für die bestehende Belegschaft ist derzeit nicht vorgesehen. Ähnlich verhält sich in

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Wien-Tel Aviv: Blue Bird Airways stockt auf

Die Fluggesellschaft Blue Bird Airways stockt das Angebot zwischen Wien und Tel Aviv kurzfristig auf bis zu fünf Umläufe pro Woche auf. Der Carrier ist einer von drei neuen Anbietern im Verkehr zwischen der österreichischen Hauptstadt und der israelischen Metropole am Mittelmeer. Blue Bird Airways sitzt im griechischen Heraklion, hat jedoch die komplette Flotte im maltesischen Luftfahrtregister eingetragen. Derzeit betreibt man drei Boeing 737-300 und zwei Boeing 737-800. Das durchschnittliche Alter der Flotte beträgt 24,6 Jahre. Der Carrier ist kein Neuling, sondern wurde bereits im Jahr 2008 gegründet. Das auf eigene Rechnung betriebene Streckennetz ist momentan stark auf den Verkehr zwischen Griechenland und Tel Aviv ausgerichtet. Weiters bietet man ab der israelischen Metropole auch die Ziele Wien, Prag und Budapest an. Vorerst soll die Österreich-Strecke bis zum 18. September 2021 betrieben werden. Je nach Nachfrage ist eine Verlängerung möglich. Derzeit bieten so viele Fluggesellschaften wie noch nie ihre Dienstleistungen zwischen Wien und Tel Aviv an. Neben den „alten Bekannten“ El Al, Austrian Airlines, Wizz Air und Ryanair sind nun auch Arkia, Israir und Blue Bird Airways aktiv. Näheres dazu in diesem Artikel.

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FlyOne: Tochter in Armenien gegründet

Die moldauische Billigfluggesellschaft FlyOne hat mit lokalen Investoren eine Tochterfluggesellschaft in Armenien gegründet. Wie ch-aviation basierend auf einem Bericht der lokalen investigativen Website Hetq berichtet, soll FlyOne aus Moldawien ein Joint-Venture mit armenischen Investoren rund um den Politiker Khachatur Sukiasyan eingegangen sein. Der Plan ist, dass man ab Jerewan ebenfalls unter dem Namen FlyOne fliegen wird. Eine entsprechende Firma wurde am 18. März 2021 unter dem Namen FlyOne Armenia LLC eingetragen. An dieser hält FlyOne 46% der Aktien, während die restlichen 54% in armenischen Händen liegen, je 24.5% bei Hakob Aleksanyan respektive Armen Sirunyan und 5% bei Larisa Sahakova. Weiter schreibt ch-aviation, dass Mircea Maleca der Generaldirektor von FlyOne Armenia ist. Zusammen mit seiner Frau hält Mircea Maleca 50% an der moldauischen FlyOne und amtet dort als Chief Executive Officer. Aktuell betreibt FlyOne (Moldawien) eine Flotte bestehend aus einem Airbus A319-100 (ER-00002) sowie vier Airbus A320-200 (ER-00004, ER-00005, ER-00006 und ER-00007). Das Durchschnittalter beträgt etwa 13 Jahre, wobei alle Flugzeuge unterschiedlichen Leasinggesellschaften gehören. Ein A320 ist seit Mitte Juni 2021 an die ukrainische SkyUp Airlines verleast. FlyOne nahm am 28. April 2016 den Flugbetrieb als Charter-Operator auf und stieg bereits am 10. Juni 2016 in den Liniendienst ein. Heute bedient man ab Chişinău verschiedene europäische Ziele, sowie Destinationen in Russland, Israel und der Türkei. Mit der im Jahre 2018 gegründeten FlyOne in Rumänien möchte man innerhalb der Europäischen Union Flüge anbieten. Doch bisher wurde noch kein entsprechendes AOC ausgestellt. In Armenien haben in den vergangenen Jahren verschiedene Fluggesellschaften ihr Glück

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Austrian Airlines schafft das „Fräulein“ wieder ab

Das „Fräulein“ soll bei Austrian Airlines rasch wieder aus den Buchungsbestätigungen verschwinden, versichert eine Sprecherin gegenüber Aviation Direct. Zuvor hatte sich eine Pensionistin beschwert, dass man sie wie früher als „Kellnerin oder Hausmädchen“ tituliert habe. Doch wie konnte es eigentlich dazu kommen, dass Austrian Airlines diese veraltete Anrede überhaupt verwendet hatte. Dazu eine Medienreferentin: „Unser Provider für Online-Buchungen übersetzt die Bezeichnung „MS“ derzeit noch mit Fräulein. Fräulein wird also dann angezeigt, wenn in einer Buchung die Anrede „MS“ enthalten ist und diese Buchung über die Desktopversion von austrian.com aufgerufen wird. Es wurde jedoch bereits in die Wege geleitet, dass hier die Bezeichnung „Frau“ verwendet wird. Mit dem nächsten System-Update sollte die neue Übersetzung aktiv sein“. Seit einigen Wochen verwendet Austrian Airlines in der offiziellen Kommunikation – intern und extern – die so genannte Gendersprache. An Bord werden die Passagiere nicht mehr „Damen und Herren“, sondern geschlechtsneutral „Fluggäste“ genannt. Zu diesen Bestreibungen passte das „Fräulein“ so ganz und gar nicht, was Austrian Airlines auch gar nicht bestreitet.

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Zulieferer FACC schreibt wieder schwarze Zahlen

Der österreichische Luftfahrtzulieferer FACC AG konnte im ersten Halbjahr 2021 das EBIT um 37,3 Millionen Euro auf 2,9 Millionen Euro steigern. Damit erreichte der Konzern wieder die Gewinnzone. Im Vorjahr steckte man tief in den roten Zahlen. Der Halbjahresumsatz 2021 in Höhe von 240,2 Millionen Euro soll laut FACC AG die Markterholung zeigen. „Unser Ziel war der Turnaround und den haben wir geschafft. Mit einem stringenten Effizienzsteigerungsprogramm hat FACC rasch auf die plötzlichen Herausforderungen reagiert. Wir haben neben den notwendigen Anpassungen im Kerngeschäft Luftfahrt unsere Strategie um die Bereiche Drohnen und Raumfahrtanwendungen erweitert“, berichtet Robert Machtlinger, CEO der FACC AG. „Wir merken nach den ersten sechs Monaten eine stetige Erholung des Luftfahrtmarktes, auch die Prognosen für das Jahr 2022 versprechen ein weiteres Ansteigen des Bedarfs.“ Starkes Wachstum prognostiziert Der Konzernumsatz im zweiten Quartal 2021 lag um 20,8 Prozent über dem Quartalsumsatz des Vorjahres. Für das zweite Halbjahr rechnet man mit einer weiteren positiven Weiterentwicklung der Marktlage. Das Management geht von einem Umsatz von etwa 500 Millionen Euro aus. Das EBIT soll leicht positiv ausfallen. Für das Jahr 2022 erwartet das Unternehmen ein erneutes Wachstum: Für FACC wesentliche Programme werden von der Marktentwicklung profitieren. Besonders positiv zeigt sich die Airbus A320-Familie, die mit einem Konzernumsatzanteil von über 30 Prozent für FACC wichtigste Flugzeugplattform. Geplante Neuprojekte werden für einen zusätzlichen Aufschwung sorgen. „Wir gehen aufgrund der derzeitigen Entwicklungen von einer Rückkehr auf den Wachstumspfad ab dem Jahr 2022 aus“, so Machtlinger abschließend.

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