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Miles and More verlängert den Status erneut

Teilnehmer des Vielfliegerprogramms der Lufthansa Group, Miles and More, bekommen heuer eine erneute Verlängerung ihres Status. Bereits im Vorjahr verzichtete man auf eventuelle Umstufungen. Möglicherweise betroffene Vielflieger wurden von Miles and More angeschrieben und darüber informiert, dass der Status erhalten bleibt, wenn man in den Jahren 2020 oder 2021 nicht ausreichend Segmente oder Meilen sammeln konnte. Ohne die Kulanzregelung würden womöglich viele Stammkunden abgestuft werden. Laut Miles and More müssen die Teilnehmer nichts extra unternehmen. Das Level bleibt bis Feber 2023 erhalten. Gleichzeitig führt das Kundenbindungsprogramm derzeit diverse Aktionen durch. Diese sollen das Sammeln von Statusmeilen für Hochstufungen erleichtern. Dennoch kann das momentan schwierig werden, denn viele Langstreckenziele sind aufgrund harter Einreise- und Quarantänebestimmungen nur schwer zugänglich.

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Alaska Airlines bestellt 12 weitere B737-Max-9

Die U.S.-amerikanische Alaska Airlines will noch mehr Boeing 737 Max einflotten und zieht 12 Optionen für die B737-Max 9. Dadurch steigt das Volumen auf 93 fest bestellte Exemplare an. Die „Nachbestellungen“ sollen zwischen 2023 und 2024 an den Carrier ausgeliefert werden. In einer Medienmitteilung schreibt Alaska Airlines unter anderem, dass man die zusätzlichen Flugzeuge für die Expansion benötigt. Insgesamt erwartet man 93 Exemplare, wobei man noch weitere Optionen hält, die gegebenenfalls gezogen werden könnten.

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Neuer A319-Betreiber aus Russland: IrAero

Die russische Regionalfluggesellschaft hat ihren ersten Airbus A319-100 übernommen – kein umbekanntes Flugzeug für Russland. IrAero Airlines hat vergleichsweise früh auf Regionalstrecken Flugzeuge aus westlicher Produktion eingesetzt. Die vier Bombardier CRJ100 resp. CRJ200 ergänzten die damalige Flotte aus Antonov An-24 und An-26. Doch zwischenzeitlich sind die kanadischen Flugzeuge bis auf eine Einheit außer Dienst gestellt und durch aktuell sieben Sukhoi SSJ ersetzt worden. Die Antonovs sind jedoch nach wie vor ein wichtiger Bestandteil der Flotte. Neben neun An-24 betreibt IrAero noch zwei An-26 auf Passagierflügen. Zusätzlich fliegen acht weitere An-26 im Frachtdienst. Mit der Einflottung von drei Boeing 777-200ER hatte sich IrAero im Jahre 2018 finanziell übernommen – wie schon ein Jahr davor die damalige VIM Airlines. Doch dank einer 51% Beteiligung der Verwaltung der Region Irkutsk und der Ausflottung der Boeing-Flugzeuge ging die Reise für die IrAero weiter. Nun konnte IrAero ihre Flotte mit einer ersten Airbus A319-100 ergänzen. Die bereits 16 Jahre alte Maschine flog am 12. August 2021 in ihr neues und altes Zuhause in Russland. Denn die als VP-BKD registrierte A319 ist keine Unbekannte. Die ehemalige easyJet Maschine hatte seit 2012 schon vier unterschiedliche russische Betreiber: RusLine (2012-2013), Tatarstan Air (2013-2014), VIM Airlines (2014-2017) und zuletzt iFly Airlines (2018-2021). Neben dieser Maschine soll IrAero künftig zwei weitere A319 übernehmen. Doch wie lange sollen die A319 überhaupt in der Flotte bleiben? Sind sie nur als Interimslösung gedacht? Noch gibt es darauf keine Antwort. IrAero unterzeichnete bereits im Jahr 2013 eine Bestellung über zehn Irkut MS-21-300 für die

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Deutschland: Einreisebestimmungen werden oft ignoriert

Die Corona-Einreiseregeln werden in Deutschland offenbar von vielen Menschen regelrecht ignoriert oder gar ad absurdum geführt. Seit Jänner 2021 konnte die Bundespolizei rund 150.000 Verstöße aufdecken, jedoch geht man davon aus, dass die Dunkelziffer deutlich darüber liegt. Die Zahl nannte die Exekutivbehörde zunächst dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Laut Bundespolizei gibt es zwischen dem Land- und Luftweg große Unterschiede. Offenbar fühlen sich Reisende – beispielsweise – im eigenen Auto besonders sicher, denn mit 132.000 Verstößen macht dieser Weg den Löwenanteil aus. Auf den Airports ist die Anzahl der Ordnungswidrigkeiten erheblich niedriger. Im Vorjahr reisten Mickey Mouse und Angela Merkel besonders auffällig nach Deutschland ein. Die damaligen „Aussteigekarten“ wurden oftmals gar nicht oder mit Fake-Daten befüllt. Abhilfe sollte die elektronische Einreiseanmeldung schaffen, aber auch diese wird scheinbar – besonders auf dem Landweg – oftmals mit falschen Daten versehen oder einfach gar nicht ausgefüllt. Ergänzend ist anzumerken, dass Deutschland auf den Flughäfen keine systematischen Kontrollen durchführt. Nur über kurze Zeiträume wurden primär die Reisepässe und Personalausweise von Schengen-Reisenden gesichtet. Derzeit nimmt die Bundespolizei nur stichprobenartige Überprüfungen der Corona-Dokumente vor, so dass es vielen Menschen möglich ist ganz ohne Kontrolle in die Bundesrepublik einzureisen. Vor dem 1. August 2021 bestand nur auf dem Luft- und Seeweg eine Verpflichtung einen negativen Testbefund dabei zu haben. Davon ausgenommen waren und sind vollständig Geimpfte und Genesene. Auf dem Landweg besteht diese Verpflichtung erst seit dem 1. August 2021 und laut Bundespolizei hat man bereits in der ersten Woche etwa 2.500 Verstöße aufgegriffen.

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Regional Express und Virgin Australia kündigen 2.500 Mitarbeiter

Die so genannte Zero-Covid-Politik Australiens hat erhebliche Auswirkungen auf die Fluggesellschaften. Nach Qantas kündigen nun auch Virgin Australia und Regional Express temporäre Layoffs an. Betroffen sind etwa 2.500 Beschäftigte, die jedoch später – bei Bedarf – wieder eingestellt werden sollen. Für den Zeitraum ihrer Nicht-Anstellung können diese Arbeitslosengeld beziehen. Beide Carrier erklären gegenüber lokalen Medien, dass man angesichts der aktuellen Lockdown-Situation keine andere Möglichkeit habe. Die Regierung verhängt auch bei nur wenigen Coronafällen Lockdowns über Metropolen und ganze Regionen. Kürzlich gab es in einer Großstadt einen einzigen positiven Test und sofort wurde ein vorerst siebentägiger Lockdown verhängt. In Sydney wächst der Unmut darüber, denn trotz des Umstands, dass die Bevölkerung nur für wenige Ausnahmen die Wohnung verlassen darf, steigen die Zahlen.

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DR Kongo: Motorradfahrer crasht Dash 8-400

In der Demokratischen Republik Kongo ereignete sich am Samstag ein absolut nicht alltäglicher Zwischenfall bei der Landung der DHC Dash 8-400 mit der Registrierung 9S-AAN. Das Turbopropflugzeug kollidierte mit einem Motorradfahrer. Offiziellen Angaben nach ist zwar das Motorrad schrottreif, jedoch sollen sowohl die Insassen des Turbopropflugzeugs als auch der Fahrer wohlauf sein. Vorsorglich wurde der Mann, der sich offensichtlich auf die Runway verirrt hatte, zur Untersuchung in ein Krankenhaus eingeliefert. Dort soll es aber grünes Licht gegeben haben. Doch wie kommt eigentlich ein privater Motorradfahrer auf die Start- und Landebanhn des Flughafens Lubumbashi? Genau das will der Premierminister genau wissen und hat eine ausführliche Untersuchung des Zwischenfalls angeordnet. Lokale Medien schreiben, dass es keine Einfriedung um das Areal des Airports geben soll und Einheimische hie und da mal eine „Abkürzung“ nutzen. Die Maschine von Congo Airways erlitt durch den Zwischenfall nicht unerhebliche Beschädigungen. Diese betreffen primär das Fahrwerk und die Nase der DHC Dash 8-400. Am wichtigsten erscheint jedoch, dass alle Passagiere, Crewmitglieder und der Motorradfahrer großes Glück im Unglück hatten.

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ADAC: Erste H145 mit Fünfblatt-Rotor übernommen

Die ADAC Luftrettung hat übernahm die ersten beiden H145-Helikopter mit Fünfblattrotor übernommen. Diese werden nun auf die Bedürfnisse für Rettungseinsätze vorbereitet. Die bestehende Flotte soll ebenfalls auf fünfblättrige Rotoren umgerüstet werden. Der Umbau betrifft insgesamt 14 Hubschrauber. Diese sind derzeit noch mit vierblättrigen Rotoren ausgerüstet. Geschäftsführer Frédéric Bruder hebt hervor, dass man auf modernste Flugtechnik für Rettungseinsätze setzt. Laut Airbus Helicopters soll das neue Rotorsystem ruhigere Flugeigenschaften sowie eine Reduktion der Vibrationen mit sich bringen. Gleichzeitig erhöht sich das MTOW um 150 Kilogramm, was für die ADAC Flugrettung von besonderer Bedeutung ist. Man kann künftig mehr Personal oder zusätzliche Ausrüstung mitnehmen. Wenn beides nicht benötigt wird, kann zur Reichweitensteigerung mehr Treibstoff mitgeführt werden. Airbus Helicopters beziffert die Möglichkeit mit bis zu 140 Kilometern.

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Catering: Do&Co meldet positives EBIT

Der österreichische Airline-Caterer Do&Co konnte sich auf den ersten Blick deutlich steigern, doch die Geschäftsleitung weist darauf hin, dass die Umsatzsteigerung im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres nur auf dem Umstand beruht, dass im Vorjahreszeitraum der Flugverkehr fast vollständig zum Erliegen gekommen ist. Laut Do&Co ist die Vergleichbarkeit der Finanzzahlen daher nicht wirklich gegeben. Heuer ist das Geschäft wieder angelaufen, denn nach und nach haben die Airlines, also Kunden des Caterers, ihre Streckennetze wieder hochgefahren. In den USA hat Do&Co im März 2021 am Standort Detroit, der neu gegründet wurde, das Bordservice von Delta Air Lines übernommen. Mit mehr als 400 täglichen Abflügen im Jahr 2019 ist Detroit einer der größten und wichtigsten Hubs der Fluglinie in den USA. Mit American und Spirit Airlines hat Do&Co schon drei Kunden am erst kürzlich eröffneten neuen Standort. Generell konnte das Catering-Unternehmen davon profitieren, dass in den Vereinigten Staaten von Amerika die Nachfrage in der Luftfahrt deutlich früher als in Europa angezogen ist. Do&Co konnte dadurch auch Neukunden gewinnen: Seit Mitte April 2021 bereitet man, nach New York, auch in Los Angeles, San Diego und Palm Springs das Essen für die Business Class (Mint Class) von JetBlue zu. Auch auf den Jetblue-Langstreckenflügen ab Europa stammt das Catering aus dem Hause Do&Co. EBIT ist wieder positiv Seit Anfang Juni 2021 sorgt das Unternehmen für das leibliche Wohl an Bord von All Nippon Airways an den Standorten Frankfurt und München. Nach der Übernahme aller Cateringleistungen für sämtliche Iberia und Iberia Express Abflüge aus Madrid-Barajas im

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Afghanistan-Krise: Lufthansa führt Sonderflüge für deutsche Regierung durch

Mit Airbus A340-300 führt Lufthansa im Auftrag der deutschen Bundesregierung Sonderflüge von Taschkent und Doha nach Deutschland durch. An Bord befinden sich Personen, die im Nachgang der Machtübernahme durch die Taliban von der Bundeswehr und den Luftstreitkräften anderer Staaten aus Afghanistan ausgeflogen wurden. In einer Medienmitteilung schreibt Lufthansa, dass man kurzfristig im Regierungsauftrag eine Luftbrücke aufbauen würde, um die Bundesregierung bei der Evakuierung zu unterstützen. Damit ermöglicht Lufthansa innerhalb nur weniger Stunden schnell und flexibel den ersten Sonderflug aus dem zentralasiatischen Land, das derzeit keine Airline der Lufthansa Group regulär anfliegt. Kurzfristig wurden Verkehrsrechte beantragt, die Creweinsatzplanung vorgenommen und das Flugzeug für den Einsatz freigestellt. Lufthansa wird im Rahmen der Luftbrücke und in Abstimmung mit der Bundesregierung in den nächsten Tagen weitere Flüge aus Taschkent, Doha oder anderen Anrainerstaaten durchzuführen.

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Hamburg: Wizz Air kündigt Sarajevo an

Der Billigflieger Wizz Air wird ab 16. Dezember 2021 ab Hamburg zwei wöchentliche Flüge nach Sarajevo anbieten. Damit erhöht sich die Anzahl der Osteuropa-Destinationen auf neun. „Wir freuen uns, dass Wizz Air den diesjährigen Winterflugplan um ein komplett neues Ziel ab Hamburg ergänzt. Sarajevo ist ein echter Geheimtipp in Osteuropa. Hier gibt es eindrucksvolle Sehenswürdigkeiten zu bestaunen, gleichzeitig ist die Stadt modern und dynamisch“, sagt Dirk Behrens, Leiter Aviation am Hamburg Airport. „Mit insgesamt zehn osteuropäischen Zielen ist Wizz Air der größte Anbieter für Flüge nach Osteuropa am Hamburger Flughafen.“

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