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Leasinggeber: EU-Kommission bewilligt Elefanten-Hochzeit

Im Bereich Flugzeugleasing steht eine Elefantenhochzeit bevor, denn AerCap beabsichtigt den Mitbewerber Gecas zu übernehmen. Die EU-Kommission gab für die 30 Milliarden schwere Transaktion grünes Licht. Die beiden Lessoren gelten als größte Kunden von Boeing und Airbus sowie anderen Flugzeugbauern. Nach der Zusammenführung der Geschäftsbetriebe soll der weltweit größte Leasinggeber entstehen. Die U.S.-amerikanische Kartellbehörde forderte die EU-Kommission bis zum 26. Juli 2021 zu einer Stellungnahme auf. Laut Reuters haben die europäischen Wettbewerbshüter keine Bedenken angemeldet. Die Transaktion zum Kauf von GECAS umfasst rund 24 Milliarden US-Dollar in bar und 1 Milliarde US-Dollar in Form von AerCap-Noten oder Bargeld. Es enthält 111 Millionen neue Aktien und wird GE einen Anteil von 46% an dem von AerCap kontrollierten Unternehmen verschaffen.

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Irland: Amapola Flyg gewinnt PSO-Ausschreibung

Die schwedische Fluggesellschaft Amapola Flyg konnte eine Ausschreibung der irischen Regierung gewinnen. Ab 26. Juli 2021 fliegt das Unternehmen zweimal wöchentlich zwischen Donegal und Dublin. Als Fluggerät kommen Fokker 50 zum Einsatz. Es handelt sich um eine PSO-Strecke, die vom Staat subventioniert wird. Der Carrier betreibt insgesamt 12 Fokker 50, die sowohl für Passagier- als auch Frachtflüge eingesetzt werden. Mit dem Betrieb von Public Service Obligations hat man Erfahrung, denn in Schweden und Finnland fliegt man bereits sieben subventionierte Routen. „Ich freue mich, Ihnen mitteilen zu können, dass der schwedische Betreiber Amapola den siebenmonatigen Vertrag für den Betrieb auf der staatlich finanzierten PSO-Strecke Donegal – Dublin erhalten hat“, so Verkehrsminister Eamon Ryan. „Um die Kontinuität des Dienstes auf der Donegal. zu gewährleisten Wenn dieser befristete Vertrag ausläuft, plane ich diesen Sommer einen weiteren Beschaffungsprozess zu starten, um einen längerfristigen Vertrag von bis zu vier Jahren auf der Strecke vorzusehen.“

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Ryanair hat keine Eile mit der Boeing 737 Max 10

Dem Billigflieger Ryanair wird schon länger nachgesagt, dass man mehr als nur ein Auge auf die Boeing 737 Max 10 geworfen hat. Es handelt sich um die größte Variante der Max-Reihe, doch bislang hat man dieses Muster (noch) nicht bestellt. Der von Michael O’Leary geleitete Konzern gilt als treuer Boeing-Kunde, jedoch aufgrund des Umstands, dass immer dann, wenn der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer gerade Probleme hat, Ryanair Lust auf Großbestellungen hat. Um den Preis zu drücken erklärt man auch gerne öffentlich mit Airbus oder chinesischen und russischen Herstellern zu verhandeln. Bestellt wird letztlich zum Schnäppchenpreis bei Boeing. Aufgrund einer Verkettung vieler äußerst ungünstiger Umstände ist die Auslieferung der 210 bestellten B737-Max-200 erst im Juni 2021 angelaufen. O’Leary rechnet damit, dass die Teilflotte über den Sommer 2012 auf 12 Exemplare anwachsen wird. Diese werden bei Ryanair DAC, Ryanair UK, Buzz und Malta Air eingesetzt. Die beiden zuletzt genannten Töchter erhalten sohin auch ihre eigene Livery. Bis zum Sommer des nächsten Jahres will man etwa 60 Maschinen dieses Typs in der Flotte haben, so der Ryanair-Konzernchef. Ob man weitere Max-200 bestellen wird oder auf die größere Max-10 gehen wird, lässt O’Leary offen. Er spricht von einem großartigen Flugzeug, doch kaufen werde man nur, wenn der Preis stimmt. Somit ist anzunehmen, dass man sich mit Boeing mitten in Verhandlungen befindet, denn gegenüber Reuters sagte Finanzchef Neil Sorahan, dass die erste von etwa 100 Boeing 737-Max-10 um 2025 herum eingeflottet werden könnte. Man habe aber keinen Zeitdruck.

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Deutschland: 300.000 Passagiere im Juni von Flugstörungen betroffen

Im Juni 2021 waren allein in Deutschland rund 300.000 Passagiere von Flugstörungen betroffen. Eine Auswertung des Portals Airhelp zeigt dabei, dass besonders Flüge in die Türkei und auf die kanarischen Inseln von Verspätungen und Streichungen betroffen waren. Laut Airhelp sollen beispielsweise rund 90 Prozent der Passagiere, die von Düsseldorf nach Teneriffa geflogen sind, längere Wartezeiten gehabt haben. Nach Fuerteventura waren es immerhin 67 Prozent. Auffällig ist in der Statistik, dass Düsseldorf und Frankfurt am Main besonders stark mit Verspätungen und Ausfällen herausstechen. Generell zeigt sich aber, dass fast die Hälfte aller Flüge zwischen Deutschland und der Türkei von Flugstörungen betroffen war. Erst vor einigen Wochen sorgte ein Tumult am Flughafen Düsseldorf für Aufsehen. Pegasus hatte zu wenig Bodenpersonal bereitgestellt, so dass viele Passagiere nicht mal ihr Gepäck abgeben konnten. In den Folgetagen wurden die Verbindungen ab anderen Airports durchgeführt.

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SAA meldet Gläubigerschutz für Tochter Mango Airlines an

Die südafrikanische Billigfluggesellschaft Mango Airlines wird sich in ein Gläubigerschutzverfahren begeben. Das gab South African Chef Thomas Kgokolo am Montag bekannt. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass es bei der Auszahlung der Löhne zu Verzögerungen kommen kann. Zuvor hatten der Vorstand und die Aktionäre der SAA-Tochter ihre Zustimmung zur Anmeldung von Gläubigerschutz erhalten. In einem Interview mit Ecna-TV sagte der Manager unter anderem, dass man es als einzigen Weg zur Sanierung des Unternehmens ansehe. Noch ist unklar wie viel Geld Mango Airlines aus den staatlichen Beihilfen bekommen wird. Erst vor wenigen Wochen stand man kurz vor der Einstellung des Flugbetriebs, jedoch konnte dieser Schritt nach intensiven Verhandlungen mit den Leasinggebern abgewendet werden. Berichte lokaler Medien erwecken den Eindruck, dass der Zeitpunkt der Anmeldung des Gläubigerschutzverfahrens den Vorstand von Mango Airlines überrascht haben könnte. Die Kommunikation zwischen Mutter- und Tochtergesellschaft war offenbar wenig abgestimmt. Jedenfalls soll in Kürze ein Eilantrag bei Gericht eingebracht werden. Die Gewerkschaften reagierten entsprechend und erklärten öffentlich, dass Mango Airlines bei den Mitarbeitern mit bis zu sechs Monatsgehältern in der Kreide stehen würde. Dies ergibt sich rechnerisch, da seit längerer Zeit nur ein Bruchteil der Ansprüche ausbezahlt wurde. Kritik üben die Arbeitnehmervertreter am zuständigen Ministerium, denn abweichend vom Versprechen habe man bislang Mango und andere SAA-Töchter nicht bzw. nicht ausreichend mit frischem Geld versorgt. South African Airways hat derzeit keine Betriebsgenehmigung. Firmenchef Kgokolo rechnet damit, dass diese am 30. Juli 2021 wieder erteilt wird. Im August will man zunächst reine Frachtflüge durchführen. Die Wiederaufnahme des Passagierverkehrs ist

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Quartalszahlen: Ryanair baut Verlust auf 273 Millionen Euro aus

Die Ryanair Group flog im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres einen Verlust in der Höhe von 273 Millionen Euro ein. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum baute man diesen um rund 47 Prozent aus. Das Fiskaljahr von Ryanair ist nicht mit dem Kalenderjahr deckungsgleich, sondern endet jeweils mit Ende März. Der Konzern hatte zwischen April und Juni 2021 insgesamt 8,1 Millionen Passagiere an Bord. Im Vorjahr waren es in etwa nur eine halbe Million Reisende. Der Umsatz stieg von 125 Millionen Euro auf 371 Millionen Euro. Da mehr geflogen wurde erhöhten sich die Betriebskosten von 313 Millionen Euro auf 675 Millionen Euro. “Das GJ22 bleibt weiterhin eine Herausforderung, da die Reisebeschränkungen von Covid-19 die Unsicherheit verlängern. Nach der Einführung der EU-DCCs am 1. Juli (und der Lockerung der britischen Quarantänevorschriften) für vollständig geimpfte Personen hat sich unsere Gruppe im zweiten Quartal stark erholt (wenn auch zu niedrigen Tarifen). Da die Buchungskurve sehr nahe bleibt und weit unter dem Niveau vor Covid-19 liegt, ist die Sichtbarkeit für den Rest des GJ22 nahe Null. Daher ist es derzeit unmöglich, aussagekräftige Prognosen für das Geschäftsjahr 22 abzugeben. Wir glauben, dass sich der Verkehr im GJ22 auf eine Reichweite von 90m bis 100m verbessert hat (vorher am unteren Ende einer Passagierstrecke von 80m bis 120m geführt) und erwarten (vorsichtig) dass das wahrscheinliche Ergebnis für das GJ22 irgendwo zwischen einem kleinen Verlust und einer Gewinnschwelle liegt. Dies hängt von der weiteren Einführung von Impfstoffen in diesem Sommer und von keinen nachteiligen Entwicklungen bei Covid-Varianten ab”,

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Tipps: So funktioniert die Einreise nach Malta

Das kleinste Land der Europäischen Union, Malta, praktiziert seit Mitte Juli 2021 die wohl strengsten Einreisebestimmungen in der Schengen-Region. Touristen können nur noch einreisen, wenn die vollständige Impfung mittels EU-Zertifikat nachgewiesen werden kann. Andernfalls heißt es 1.400 Euro blechen und 14 Tage in Hotel-Quarantäne. Malta akzeptiert ausschließlich Impfzertifikate mit QR-Code. Diese müssen von einem EU-Mitgliedsstaat, dem Vereinigten Königreich, der Türkei, den Vereinigten Arabischen Emiraten, den Vereinigten Staaten von Amerika, Serbien, Gibraltar, Jersey oder Guernsey ausgestellt worden sein. Personen, die in der Republik Malta geimpft wurden, dürfen auch ihren klassischen Papier-Impfpass vorweisen – alle anderen jedoch nicht. Ob das Impfzertifikat mit QR-Code auf Papier oder auf dem Smartphone vorgewiesen wird, ist egal. Zusätzlich ist jedenfalls der Reisepass oder Personalausweis als Identitätsnachweis vorzuzeigen. Weiters verlangt Malta das Ausfüllen eines PLF-Formulars. Dazu nutzt man die Plattform der EU. Die “Weltkarte” der maltesischen Regierung kennt nur noch die Farben “rot” und “dunkelrot”. Aus “Dark Red” kommend ist eine Genehmigung der Einreise notwendig. Diese muss vorab über [email protected] angefragt werden. Die aktuelle Einteilung samt durchaus komplizierter Erklärung findet sich unter diesem Link auf der Homepage des Deputy Prime Minister. Malta-Einreisebestimmungen auf einen Blick: Wer darf ohne Quarantäne nach Malta einreisen? Ab 12 Jahren ist die vollständige Impfung notwendig. Nach der letzten Dosis müssen mindestens 14 Tage vergangen sein. Kinder unter 12 Jahren müssen einen negativen RT-PCR-Test (maximal 72 Stunden alt) vorlegen. Über 12 Jahren ist die Einreise nur vollständig geimpft ohne Quarantäne möglich. Kinder unter sechs Jahren sind von der Testpflicht ausgenommen. Welche Impfstoffe werden

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Zahl der Flugpannen steigt wieder an

Das Aufleben der Luftfahrt sorgt nicht nur dafür, dass Flugverbindungen wieder allmählich zurückkehren. Auch die Probleme in Verbindung mit einer Flugreise finden den Weg zurück. Das zeigen jüngst ausgewertete Daten von Airhelp, einem Portal, dass Fluggästen in solchen Fällen gerichtlich zur Seite steht. Als Grundlage für die Erkenntnisse nennt das Unternehmen eine Analyse der Flugdaten aller Flüge, die von deutschen Flughäfen im Juni 2021 abgeflogen sind. Besonders störanfällig war demnach die Verbindung zwischen Düsseldorf nach Teneriffa. 90 Prozent der Passagiere seien im Juni von außerplanmäßigen Flügen betroffen gewesen. Auf Flügen von Düsseldorf auf die Kanareninsel Fuerteventura hätten 67 Prozent der Passagiere Unregelmäßigkeiten erlebt. Von vielen Verspätungen und Ausfällen seien auch Flüge von Frankfurt nach Nairobi (82 Prozent), Beirut (79 Prozent) oder Lagos (76 Prozent) gewesen. Auch Reisen in die Türkei leiden häufiger unter Flugpannen, Passagiere müssen hier vermehrt mit Verspätungen oder Ausfällen rechnen. Das berichtet reisevor9.de. Insgesamt hätten neun der störungsanfälligsten Strecken einen türkischen Flughafen (Istanbul, Ankara, Izmir, Kayseri) zum Ziel. Im Schnitt komme es bei jedem zweiten Flug auf diesen Strecken zu Problemen.

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Ryanair: Spanisches Höchstgericht kippt Gepäck-Klausel

Ein kleingedruckter Absatz auf den Tickets ermöglichte es dem Low-Coster, aus Sicherheitsgründen Gepäck auf einen anderen Flug zu laden. Dieses Vorgehen untersuchten die Obersten Richter auf Initiative der Verbraucherschützer Organización de Consumidores y Usuarios (OCU).  Die Entscheidung des Gerichts dürfte der Fluggesellschaft überhaupt nicht gefallen. Dieses erklärte die Bestimmungen nämlich für nichtig. Begründend geben die Richter zu Protokoll, dass die Anordnungen zu allgemein und unklar formuliert wurden. Mit dem Ergebnis, dass der Carrier willkürlich Gepäckstücke von einem Flieger in den nächsten jagen kann, ohne wirklich begründen zu müssen. Das berichtet simpleflying.com. Diese (abstrakte) Missbrauchsanfälligkeit laufe dem allgemein anerkannten Transparenzgebot – eine Vertragsbestimmung muss klar und verständlich verfasst sein – zuwider. Der Kunde muss wissen, auf welche konkrete Geschäftsbedingungen er sich einlässt – welche Konsequenzen also wann drohen. Für den Vertragspartner müssen sich Rechte und Pflichten klar ergeben.

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Reisen: Aus Booking soll ein Reisekomplettanbieter werden

Das Unternehmen mit Firmensitz in Amsterdam beherrscht den Markt und hat sich in den letzten Jahren zu der Online-Reiseagentur entwickelt. Jetzt ist Booking bereit für den nächsten großen Schritt. Bislang lag der Fokus auf Hotelbuchungen. Doch schon in naher Zukunft soll das Angebot deutlich ausgeweitet werden. „Wir wollen alles bieten, was zu einer Reise gehört“, sagte der Chef des Mutterkonzerns Booking Holdings, Glenn Fogel, der aktuellen Ausgabe des „Manager Magazins“. Flugbuchungen und Mietwagen gehörten bislang nicht zum Schwerpunkt des Unternehmens. „Wir schaffen einen nahtlosen, reibungslosen Weg, um Reisen viel einfacher zu organisieren als bisher“, sagte Fogel. Einen negativen Einfluss der Pandemie auf die Reisebranche sieht der Booking.com-Geschäftsführer nach wie vor. „Für dieses Jahr gibt es immer noch viel Unsicherheit und widersprüchliche Signale“, sagte er. Dass die Menschen jedoch bald wieder reisen wollten, stehe für ihn außer Frage. „Die Leute sind so was von bereit zu buchen und loszufahren“, sagte er.

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