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Toulouse: Airbus nimmt Arbeiten an Endlinie für A320-Familie wieder auf

Airbus wittert ein Ende der Corona-Krise. Der europäische Flugzeugbauer nimmt den Bau einer neuen Endmontage-Linie für die A320-Familie wieder auf. In dem bisherigen A380-Werk in Toulouse soll von Ende 2022 an auch die Langversion Airbus A321 gefertigt werden, wie der europäische Boeing-Rivale am Mittwoch mitteilte. Bisher baut Airbus die A321 und deren Neuauflage A321neo nur in Hamburg und im US-amerikanischen Werk in Mobile (Alabama). Airbus hatte den Bau der neuen Montagelinie wegen der Corona-Krise im vergangenen Jahr zunächst auf Eis gelegt und die Flugzeugproduktion deutlich zurückgefahren.  Nun rechnet Airbus aber mit einer anziehenden Nachfrage und treibt den Umbau der Hallen in Toulouse wieder voran, in denen früher der Großraum-Jet Airbus A380 montiert worden war. Von den Kurzstrecken-Flugzeugen der A320-Familie könnten irgendwann zwischen 2023 und 2025 wieder so viele gebaut werden wie vor der Krise, teilte der französisch-deutsche Konzern am Mittwoch mit. Die A320-Familie ist mit über 15.500 an mehr als 320 Kunden verkauften Flugzeugen und einem Auftragsbestand von über 5.650 Flugzeugen das meistverkaufte Verkehrsflugzeug der Welt.

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VC entsendet erstmals einen Vertreter in den Lufthansa-Cargo-Aufsichtsrat

Sebastian Baumgart ist als Vertreter der Arbeitnehmerliste „Freightdogs United“ in den Aufsichtsrat der Lufthansa Cargo gewählt worden. Baumgart ist der erste Pilot und das erste Mitglied der Vereinigung Cockpit (VC) in dem Gremium. Er wird künftig die Interessen aller Beschäftigten des Unternehmens gegenüber dem Lufthansa-Cargo-Vorstand vertreten. Der 37-jährige fliegt auf Boeing 777F und ist seit 13 Jahren für Lufthansa Cargo tätig. Mit Baumgart bekommt Lufthansa Cargo also einen Aufsichtsrat, der die operativen Belange von Boden- und Verwaltungspersonal ebenso wie die der Cockpit Crews aus jahrelanger Erfahrung und erster Hand kennt. „Ich bin begeistert vom Wahlergebnis und freue mich sehr über das Vertrauen, dass mir die Kolleginnen und Kollegen entgegenbringen“, sagt Sebastian Baumgart. „Ich werde für die Belange aller Beschäftigten kämpfen, denn nur gemeinsam können wir unsere Lufthansa Cargo nach vorn bringen. Der gesamte Aufsichtsrat muss nun dafür sorgen, dass die Arbeitsplätze im Unternehmen auch für die Zeit nach Corona gesichert werden. Dafür erwarte ich von der Unternehmensleitung, dass sie sich klar und deutlich zu ihrer Stammbelegschaft bekennt und nicht weiter mit Verlagerungen von Jobs und Flugzeugen zu Töchtern, Joint Ventures oder Drittanbietern droht.“

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Behörden machen amtliche Impfbestätigungen zum Spießroutenlauf

Eigentlich sollten Personen, die Covid-19 überstanden haben oder dagegen geimpft sind, problemlos eine amtliche Bestätigung darüber erhalten. Zuständig sind die Bezirksverwaltungsbehörden, also die Bezirkshauptmannschaften und in Statutarstädten der Magistrat. Die Betonung liegt auf eigentlich, denn in der Praxis sind diese Dokumente defacto nicht zu bekommen und das obwohl seit 27. Feber 2021 ein gesetzlicher Anspruch darauf besteht. Gerade für Reisende können amtliche Bestätigungen der jeweiligen Bezirksverwaltungsbehörden, bei denen im Regelfall auch die örtlichen Gesundheitsämter angesiedelt sind, von besonderer Bedeutung sein. Es gibt zwar ein internationales Abkommen, das dem gelben WHO-Impfpass eine besondere Stellung einräumt, jedoch reicht das einigen Staaten nicht mehr. Bald will auch Österreich den WHO-Pass nicht mehr anerkennen, sondern pocht auf amtliche Bescheinigungen oder den Green Pass. Natürlich ist das Zukunftsmusik, denn die Umsetzung ist sprichwörtlich vorne und hinten in Verzug. Wo man die begehrten amtlichen Bescheinigungen herbekommt, ist in § 4 Abs. 18 (Genesene) bzw. Abs. 20 (Geimpfte) Epidemiegesetz seit 27. Feber 2021 klar geregelt: Bei der Bezirkshauptmannschaft bzw. in Statutarstädten beim Magistrat. Da sich die Behörden weiterhin unter dem Deckmantel der Corona-Pandemie in einer Art „Anti-Parteienverkehr“ befinden, geht in den meisten Ämtern ohne telefonische Terminvereinbarung gleich mal gar nichts. Online kann man zu diesem Anliegen keinen Termin reservieren und das hat seinen guten Grund, wie im weiteren Verlauf dieses Artikels dargestellt wird. Gesundheitsämter wimmeln ab – Paragraphen offenbar unbekannt Wer nun glaubt, dass mit einem Anruf bei der Bezirkshauptmannschaft oder beim Magistrat alles geklärt ist und man den „Zettel“ rasch abholen kann oder gar zugeschickt bekommt,

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Etihad startet Vorab-Dokumentenprüfung

Golfcarrier Etihad Airways bietet ab sofort den Vorab-Check von Reisedokumenten im Zusammenhang mit Covid-19 an. Mit diesem Service will der Carrier die Reisenden unterstützen. Am Airport können spezielle „Verified to Fly“-Schalter genutzt werden. „Da Etihad ständig nach innovativen Lösungen sucht, um das Reiseerlebnis zu vereinfachen, entfernt Verified to Fly alle Rätselraten aus der Gleichung und beschleunigt das Einchecken. Die Gäste können sich darauf verlassen, dass sie bei ihrer Ankunft am Flughafen bereits alle Covid-Reiseanforderungen erfüllt haben“, erklärt Mohammad Al Bulooki, Chief Operating Officer, Etihad Aviation Group. Um den Verified to Fly-Service zu nutzen, können sich Gäste unter „Meine Buchung verwalten“ anmelden und erhalten weitere Informationen zum Einreichen ihrer Dokumente. Sobald die Einreichung vom Verified to Fly-Team überprüft wurde, erhalten die Gäste eine E-Mail mit dem Titel “ success“, wenn ihre Dokumente den behördlichen Anforderungen entsprechen. Wenn Anforderungen fehlen oder nicht erfüllt sind, wird der Gast gebeten, seine Dokumente erneut einzureichen oder zu überprüfen. Gäste können ihren Status „Verifiziert zum Fliegen“ jederzeit unter „Meine Buchung verwalten“ überprüfen. Verified to Fly ist für alle Gäste verfügbar, die Abu Dhabi ab dem 12. Mai 2021 (außer China) verlassen, und für Flüge, die kurz danach von Amman, Beirut, Dhaka und Manila abfliegen. Zukünftige Entwicklungen sind im Gange, um den Service an anderen Zielen einzuführen.

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Edelweiss startet runderneuerte Homepage

Der Ferienflieger Edelweiss verpasste seinem Internetauftritt einen Relaunch. Das Unternehmen erklärte, dass der Schwerpunkt nun auf Inspiration liegt. Diese soll unter anderem mittels Videos, Fotos und Reisetipps für Zieldestinationen erfolgen. „Mit dem neuen Auftritt von unseren Ferienzielen bieten wir wertvolle und inspirierende Tipps und erleichtern unseren Gästen die Suche nach der richtigen Feriendestination“, erklärt Yves Rückert, Head of Brand Management and Marketing Communications. Auf der Website sollen rund 200 Beiträge zum Thema Reisen abrufbar sein.

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Corona brockte Nürnberg 40 Millionen Euro Verlust ein

Die Corona-Pandemie bescherte dem Flughafen Nürnberg im Vorjahr einen Verlust in der Höhe von 40 Millionen Euro. Die von der Geschäftsleitung eingeleiteten Sparmaßnahmen konnten den Fehlbetrag zwar minimieren, jedoch nicht verhindern. Durch die frühzeitige Reaktion der Geschäftsführung und eine entschlossene Umsetzung von Einsparungen bei Investitionen, Personal- und Sachkosten konnte der Verlust beschränkt werden. So wurde seit April 2020 das Instrument der Kurzarbeit in nahezu allen Bereichen des Konzerns umfangreich genutzt, um Arbeitsplätze zu erhalten, bis die Pandemie überwunden ist. Um perspektivisch den Personalstand an das geringere Verkehrsvolumen anzupassen, wurde ein Freiwilligenprogramm aufgelegt. 78 Prozent weniger Passagiere Im Jahr 2020 nutzten 917.296 Fluggäste den Albrecht Dürer Airport Nürnberg für ihre Geschäfts- und Urlaubsreisen oder um ihre Familien sowie Verwandte zu besuchen. Das Minus von rund 78 Prozent im Vergleich zum Vorjahr ist Folge der Pandemie-bedingten Reisebeschränkungen. Das letzte Mal wurden im Jahr 1985 weniger als eine Million Passagiere am Flughafen Nürnberg gezählt. Das Passagieraufkommen verteilte sich wie folgt: Im Verkehr innerhalb Europas war ein Rückgang um 77,8 Prozent auf 704.000 Passagiere zu verzeichnen. Der Verkehr zu Zielen außerhalb Europas war mit knapp 66.000 Passagieren um 69,0 Prozent rückläufig und entwickelte sich damit etwas besser als die im Flughafenverband ADV zusammengefassten Flughäfen mit im Durchschnitt -77,1 Prozent. Nach einem vielversprechenden Jahresauftakt mit leichtem Wachstum im Januar und Februar 2020 führte die Corona-Pandemie ab März zu stark rückläufigen Passagierzahlen, kurze Zeit darauf sogar zu einer vollständigen Einstellung des kommerziellen Passagierflugverkehrs bis Mitte Juni 2020. Der Reisesommer 2020 blieb hinter den Erwartungen zurück. Spätestens

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Ryanair: Tuzla neu ab Weeze und Karlsruhe

Die Billigfluggesellschaft Ryanair wird ab September 2021 die Destination Tuzla auch ab Karlsruhe/Baden-Baden und Weeze anbieten. Die Aufnahme der beiden Routen, die jeweils zweimal pro Woche bedient werden sollen, ist für September 2021 angekündigt. „Da die Impfprogramme in den kommenden Monaten fortgesetzt werden, wird der Flugverkehr stark ansteigen und wir freuen uns, zwei neue Strecken von Baden-Baden und Düsseldorf Weeze nach Tuzla (Bosnien), dem neuesten Flughafen, der dem europäischen Ryanair-Netzwerk hinzugefügt wird, anzukündigen. Beide Strecken werden ab September zweimal wöchentlich als Teil des deutschen Sommer ’21 Flugplans von Ryanair bedient“, so Jason McGuinness, Director of Commercial bei Ryanair.

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Mit Condor: Schauinsland-Reisen legt Langstrecken-Vollcharter auf

Der Reiseveranstalter Schauinsland wird ab Oktober 2021 ab Düsseldorf und München Charterflüge nach Punta Cana anbieten. Ausführende Fluggesellschaft ist laut Medienmitteilung Condor. Ab NRW soll zweimal pro Woche geflogen werden und ab München einmal. „Wir freuen uns sehr, dass wir gemeinsam mit der Condor diese wichtigen Verbindungen Richtung Karibik und Thailand auflegen konnten. Wir blicken positiv auf die kommende Wintersaison und möchten mit gleich zwei Vollchartern in beliebte Fernreiseziele ein klares, starkes Signal senden und Flagge für das Reisen zeigen. Die Buchungseingänge der letzten Wochen zeigen deutlich, dass Urlaubsreisen ab Herbst wieder sehr gefragt sind. Dies bestärkt uns umso mehr in unserer Entscheidung, diese Verbindungen in die Karibik und nach Thailand in der Wintersaison anzubieten. Mit der Nonstop-Verbindung nach Phuket schaffen wir außerdem ein Flugangebot, das es erstmalig ab Düsseldorf geben wird“, so Andreas Rüttgers, Leiter Touristik bei Schauinsland-reisen. Zum Einsatz kommen Langstreckenjets des Typs Boeing 767-300. Der Tour Operator bietet sowohl Pauschalreisen als auch reine Flugtickets an. Passagiere aus Österreich und der Schweiz sollen mit Zubringerflügen nach Düsseldorf bzw. München gebracht werden.

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Urlaub 2021: ÖAMTC gibt wertvolle Tipps

Die von der österreichischen Bundesregierung geplanten Einreisebestimmungen können dazu führen, dass es auch während dem Aufenthalt in einem Urlaubsland zu einer Umstufung kommen kann. Beispielsweise kann der Fall eintreten, dass bei der Abreise die Zielregion noch grün ist und während dem Aufenthalt erfolgt eine Umfärbung. Gesundheitsminister Wolfang Mückstein (Grüne) gab am Montag einen ersten Ausblick auf die neue Verordnung, die am 19. Mai 2021 in Kraft treten soll. Ist das Aufenthaltsland als „sicher“ (grün) eingestuft, so wird es bei der Rückkunft nach Österreich keinerlei Auflagen geben. Rot bedeutet, dass Test- und/oder Impfungen bzw. Genesung nachgewiesen werden müssen. Bei so genannten Virusvariantengebieten ist eine Quarantäne anzutreten. Der ÖAMTC erklärte auf Anfrage zu diesem Thema: „Der Reiseveranstalter hat dafür zu sorgen, dass die Familie gut retour kommt bzw keiner Gefahr ausgesetzt ist. Welche Maßnahmen konkret erforderlich sind, hängt von der konkreten Situation ab. Richtig verhält sich die Familie, wenn sie die Berichterstattung verfolgt, auf der Seite des Außenministeriums nachsieht, ob es konkrete Hinweise zu ihrem Urlaubsziel gibt und mit dem Reiseveranstalter Kontakt aufnimmt.“ Individualreisende können sich nicht an einen Veranstalter wenden, denn diese organisieren ihren Trip selbst und buchen die einzelnen Bausteine wie Flüge, Hotels oder Ausflüge in Eigenregie. Das führt dazu, dass im Regelfall keine Absicherung aufgrund der Pauschalreiserichtlinie besteht. Davon ausgenommen sind so genannte „verbundene Reiseleistungen“, die entstehen können, wenn zumindest zwei Bausteine über einen Anbieter gebucht werden. Die Vorteile der Pauschal- gegenüber der Individualreise beschriebt der ÖAMTC wie folgt: „Es gibt einen zentralen Ansprechpartner (den Reiseveranstalter) und man muss

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Luxair muss dickes Minus hinnehmen

Die kleine Fluggesellschaft aus Luxemburg muss den Rotstift dick auftragen: unter dem Strich fährt Luxair einen Verlust in der Höhe von 155 Millionen Euro ein.  So machte die Luxemburger Airline 72,8 Millionen Euro Verlust, während im Bereich Luxair Tours noch 54 Millionen Euro dazukommen. Im Ganzen bekommt das Unternehmen die CoV-Pandemie also deutlich zu spüren. Die Passagierzahlen sehen dementsprechend aus, im Jahr 2020 wurden 71 Prozent weniger Passagiere befördert als noch 2019.  Demgegenüber konnte der Carrier im Frachtverkehr zulegen. Das Unternehmen habe nach der Einstellung kommerzieller Flüge vermehrt auf Frachtflüge aus China gesetzt, wie sr.de berichtet. Das habe einen Anstieg um sechs Prozentpunkte zur Folge gehabt. 

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