Urlaub 2021: ÖAMTC gibt wertvolle Tipps

ÖAMTC (Foto: Robert Spohr).
ÖAMTC (Foto: Robert Spohr).

Urlaub 2021: ÖAMTC gibt wertvolle Tipps

ÖAMTC (Foto: Robert Spohr).
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Die von der österreichischen Bundesregierung geplanten Einreisebestimmungen können dazu führen, dass es auch während dem Aufenthalt in einem Urlaubsland zu einer Umstufung kommen kann. Beispielsweise kann der Fall eintreten, dass bei der Abreise die Zielregion noch grün ist und während dem Aufenthalt erfolgt eine Umfärbung.

Gesundheitsminister Wolfang Mückstein (Grüne) gab am Montag einen ersten Ausblick auf die neue Verordnung, die am 19. Mai 2021 in Kraft treten soll. Ist das Aufenthaltsland als „sicher“ (grün) eingestuft, so wird es bei der Rückkunft nach Österreich keinerlei Auflagen geben. Rot bedeutet, dass Test- und/oder Impfungen bzw. Genesung nachgewiesen werden müssen. Bei so genannten Virusvariantengebieten ist eine Quarantäne anzutreten.

Der ÖAMTC erklärte auf Anfrage zu diesem Thema: „Der Reiseveranstalter hat dafür zu sorgen, dass die Familie gut retour kommt bzw keiner Gefahr ausgesetzt ist. Welche Maßnahmen konkret erforderlich sind, hängt von der konkreten Situation ab. Richtig verhält sich die Familie, wenn sie die Berichterstattung verfolgt, auf der Seite des Außenministeriums nachsieht, ob es konkrete Hinweise zu ihrem Urlaubsziel gibt und mit dem Reiseveranstalter Kontakt aufnimmt.“

Individualreisende können sich nicht an einen Veranstalter wenden, denn diese organisieren ihren Trip selbst und buchen die einzelnen Bausteine wie Flüge, Hotels oder Ausflüge in Eigenregie. Das führt dazu, dass im Regelfall keine Absicherung aufgrund der Pauschalreiserichtlinie besteht. Davon ausgenommen sind so genannte „verbundene Reiseleistungen“, die entstehen können, wenn zumindest zwei Bausteine über einen Anbieter gebucht werden.

Die Vorteile der Pauschal- gegenüber der Individualreise beschriebt der ÖAMTC wie folgt: „Es gibt einen zentralen Ansprechpartner (den Reiseveranstalter) und man muss nicht bei jedem Leistungserbringer einzeln nachfragen.“

Reisepass ist nicht mehr ausreichend

Der Sommer 2021 wird zwar ein Comeback der Urlaubsreisen im Ausland ermöglichen, doch Reisepass und – falls erforderlich – das Visum sind nicht mehr ausreichend. Je nach Zielland werden bei der Einreise zahlreiche Dokumente benötigt. Auch bei der Rückkunft nach Österreich muss einiges an Papierkram vorgelegt werden. Innerhalb der EU ist eine elektronische Lösung mittels App geplant, jedoch ist diese bei Non-Schengen-Reisen nur beschränkt anwendbar.

„Das Mitführen von Dokumenten, abseits von Reisepass und Co., können je nach Urlaubsland variieren. Mehr Infos zur jeweiligen Zieldestination unter www.oeamtc.at/urlaubsservice. Meist ist eine Einreiseregistrierung oder Selbstdekleration, ein negatives COVID-Testergebnis, ggf. ein Impfnachweis oder ein ärztliches Attest, das eine überstandene COVID-Erkrankung bestätigt, mitzuführen. Die Registrierung kann meist online durchgeführt werden und ist meist vor Reiseantritt fällig“, so der ÖAMTC gegenüber Aviation Direct.

Informationen vor der Abreise einholen

Das hat zur Folge, dass man sich rechtzeitig vor dem Reiseantritt valide Informationen einholen muss welche Dokumente für die Einreise in das Zielland und auch für die Rückkehr nach Österreich erforderlich sind. Ansonsten kann der geplante Urlaub bereits am Gate enden oder aber in manchen Staaten, beispielsweise Griechenland und Spanien, können saftige Geldstrafen blühen. Der ÖAMTC empfiehlt in diesem Zusammenhang auch die Inanspruchnahme der Reiseberatung in den Niederlassungen des Vereins.

„Aktuelle Infos zu Ein- und Rückreisebestimmungen, Reisewarnungen und weiteren Corona-Maßnahmen finden Sie unter www.oeamtc.at/urlaubsservice. Von den Neuesten Maßnahmen im Überblick, über Reisebeschränkungen in Europa, detaillierte Einreisebestimmungen für das Zielland, Ausnahmen für Geimpfte oder Genesene, weiterführende Links bis hin zu Einreiseregelungen nach Österreich – all das finden Sie beim ÖAMTC Urlaubsservice in übersichtlicher Darstellung“, so der ÖAMTC auf Anfrage.

Private Reiseversicherungen sind nicht zwangsläufig ein passendes Allheilmittel. Worauf es beim Kauf einer speziellen Polizze ankommt, erklären die Touristiker des ÖAMTC wie folgt: „Gerade in der derzeitigen Situation ist es wichtig, dass die Versicherung genau die Gefahren abdeckt: Leistungen iZm Covid-19-Erkrankungen sollten berücksichtigt und nicht ausgeschlossen sein. Außerdem ist es wichtig zu beachten, dass eine eventuelle Quarantäne iZm einer Covid-19-Erkrankung inkludiert ist (zB die Versicherung wird von der Mutter abgeschlossen, aber das im gemeinsamen Haushalt lebende Kind muss in Quarantäne…ist das abgedeckt?)“.

Wichtige  ÖAMTC-Tipps für Urlauber:

  • „Regelmäßig bzw. vor Reiseantritt erneut über Maßnahmen vor Ort informieren, diese können sich sehr rasch ändern und oft gelten unterschiedliche Regelungen für Regionen oder Bezirke (puncto Öffnung, Maskenpflicht, Abstandsregeln, etc.).
  • Sollte für die Erreichung der Zieldestination ein weiteres Land durchquert werden, dann unbedingt auch die Maßnahmen des Transitlandes berücksichtigen.
  • Reisepass noch gültig? Mit Wartezeiten bei den Behörden ist zu rechnen, eine rechtzeitige Terminvereinbarung ist ratsam. Mehr Infos unter „Alle Infos zum Reisepass“ oder bei den häufigsten Pass-Irrtümern 
  • Mehr Infos zum Versicherungsschutz im Ausland unter diesem Link
  • Das ÖAMTC Reise-Service unterstützt Sie bei allen Reisen, von der Vorbereitung bis hin zur Orientierung vor Ort. Das umfassende Angebot beinhaltet kostenlose Online-Services wie den ÖAMTC Routenplaner, die ÖAMTC Länder-Info, die ÖAMTC Reise-Checkliste und die ÖAMTC App Meine Reise. Mitglieder erhalten außerdem gratis Faltkarten und persönliche Reiseberatung an jedem Stützpunkt. Mehr dazu unter www.oeamtc.at/thema/reiseplanung/ Zusammenfassend kann gesagt werden, dass das ÖAMTC Urlaubsservice jedenfalls im Sommer 2021 bei der Urlaubsplanung berücksichtigt werden sollte, da eine Hilfestellung bzgl. Corona-Maßnahmen vor Ort oder Ein- und Rückreisebestimmungen garantiert wird und das auf das Zielland maßgeschneidert.“

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Jan Gruber ist Leitender Redakteur von Aviation.Direct. Zuvor war er seit 2012 in selbiger Funktion bei AviationNetOnline (vormals Austrian Aviation Net) tätig. Er ist auf Lowcost-Carrier, Regionalluftfahrt in der D-A-CH-Region und tiefgehende Recherchen spezialisiert.

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