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Japan Airlines trennt sich von B777-200-Flotte

Das Rückgrat der Domestic-Flotte von Japan Airlines bildet nun nicht mehr die Boeing 777-200, sondern der Airbus A350-900. Der Carrier zieht nun sämtliche 777-200 mit PW4000-Triebwerken aus dem Verkehr. Ursprünglich war nur geplant, dass die Anzahl der zum Teil in die Jahre gekommenen Maschinen reduziert werden soll. Nach dem Triebwerkszwischenfall, der Japan Airlines gar nicht betroffen hatte, wurde die Ausflottung der B777-200 rasch vorangetrieben. Offiziell sind einige Maschinen lediglich geparkt, doch das Unternehmen bestätigte, dass es keinen Wiedereinsatz bei Japan Airlines geben wird. Verblieben sind nur noch sieben Exemplare, die noch nicht auf der offiziellen Liste zur Ausflottung stehen, doch dies ist laut der Airline nur noch eine Frage von wenigen Tagen. Der Betrieb der insgesamt 13 Boeing 777-300ER soll fortgesetzt werden. Diese sind zum Teil deutlich jünger und obendrein auch nicht mit dem in die Kritik geratenen Triebwerk angetrieben. Innerhalb von Japan sollen auf Strecken mit hoher Nachfrage künftig die acht Airbus A350-900 eingesetzt werden. Die bestellten Exemplare der längeren -1000er-Version will der Carrier primär auf internationalen Routen einsetzen. Gelegentlich könnten domestic auch Boeing 767-300ER aushelfen, jedoch die Ära der 777-200 endet bei Japan Airlines.

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Air Canada sagt Transat-Übernahme ab

Air Transat wird nicht vom Mitbewerber Air Canada übernommen. Die beiden Unternehmen teilten mit, dass die Transaktion nicht vollzogen wird. Grund dafür sind nahezu unüberwindbare Bedenken der EU-Kommission. Man habe zwar weitreichende Zugeständnisse angeboten, jedoch gingen diese Brüssel nicht weit genug. Für Air Canada wäre die Übernahme ein Schnäppchen gewesen, doch Air Transat gerät nun ordentlich unter Druck. Bereits vor einigen Wochen wies der Carrier in einer Mitteilung darauf hin, dass die Finanzmittel nahezu aufgebraucht sind. Beziffert wurde der Bedarf an frischem Geld mit rund 500 Millionen kanadischen Dollar. Andernfalls droht der Fluggesellschaft die Insolvenz. Der Transat-Konzern prüft nun die Airline-Tochter eigenständig fortzuführen, will aber auch mögliche andere Käufer unter die Lupe nehmen. Zuletzt zeigte ein kanadischer Investor Interesse, doch ob ein Vertrag abgeschlossen werden kann, wird sich noch zeigen. Die EU-Kommission ist der Ansicht, dass ein Zusammenschluss von Air Canada und Air Transat zu einer starken Marktdominanz zwischen Europa und Kanada geführt hätte.

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FlyDubai kündigt B737-Max-Comeback an

Ab 8. April 2021 wird auch die Emirates-Konzernschwester FlyDubai wieder das Muster Boeing 737-Max kommerziell einsetzen. Derzeit hat man bereits 14 Stück in der Flotte und erwartet zahlreiche Auslieferungen Der Carrier teilte mit, dass der “Comeback-Flug” am 8. April 2021 von Dubai nach Sialkot durchgeführt werden soll. Schrittweise sollen die Maschinen streckennetzweit zum Einsatz kommen. Derzeit haben bereits fünf von 14 Exemplaren die erforderlichen Genehmigungen erhalten. FlyDubai will bei der Buchung ersichtlich machen, dass Flüge mit der Max durchgeführt werden. Sollte es zu einem Maschinentausch kommen, sollen die Passagiere per SMS und/oder E-Mail informiert werden.

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Air France: Slots abgeben oder keine Staatshilfe

Die EU-Kommission erhöht den Druck auf die französische Regierung und Air France in Sachen neuerlicher Staatshilfe: In Paris-Orly müssen definitiv Start- und Landerechte an Mitbewerber abgegeben werden, da es andernfalls keine Bewilligung für die Gewährung der Finanzmittel geben wird. Der französische Finanzminister Bruno Le Maire teilte dazu mit: „Wir haben eine Rahmenvereinbarung mit EU-Kommissarin Margrethe Vestager über neue Finanzhilfen für Air France”. Zuvor wurde wochenlang um eine Lösung gerungen, denn Air France war nicht bereit im Gegenzug für die Staatshilfe Slots an Mitbewerber abzutreten. Nun liegt es an der Fluggesellschaft: Wenn diese das Geld haben will, muss sie in Paris-Orly Start und Landerechte abgeben. Andernfalls gibt es kein Geld vom französischen Staat. Ursprünglich war die Rede davon, dass 24 Slotpaare abgetreten werden müssen. Le Maire wollte diese Stückzahl in einem TV-Interview nicht bestätigen und sagte, dass es weniger wären. Die genaue Anzahl ist daher noch nicht allgemein bekannt. Es ist auch nicht auszuschließen, dass um diese noch hinter den Kulissen verhandelt wird. Wenig überraschend meldete sich auch Ryanair schnell zu Wort: “Kommissarin Vestager muss in ihren Gesprächen mit der französischen Regierung standhalten. Entweder erhält Air France keine staatlichen Beihilfen, oder es sollten geeignete Abhilfemaßnahmen getroffen werden, um faire und gleiche Wettbewerbsbedingungen für alle Fluggesellschaften zu gewährleisten. Dies muss beinhalten, dass Air France Kapazitäten an wichtigen französischen Flughäfen aufgibt. Die 24 täglichen Slots in Paris Orly, auf die in einigen Medienberichten verwiesen wird, reichen nicht aus, und die Kommission muss noch weiter gehen.”

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World2Fly kündigt erste Destinationen an

Die Neugründung World2Fly will im Juni 2021 den Flugbetrieb ab Madrid aufnehmen. Der portugiesische Ableger soll Mitte Juli 2021 ab Lissabon erstmals abheben. Die ersten Ziele werden Cancun, Punta Cana und Varadero sein. Zunächst werden diese Ziele ab 19. Juni 2021 ab Madrid angeboten. Am 11. Juli 2021 folgen diese Destinationen auch ab Lissabon. Dies erklärte Firmenchef Gabriel Subías im Rahmen einer Pressekonferenz. Zwei Airbus A330-300 sollen in Lissabon stationiert werden, wobei im Mai 2021 der erste A350-900 zur Flotte stoßen soll. Im kommenden Jahr will man je einen weiteren A330-300 und A350-900 ab Portugal einsetzen. Derzeit hat World2Fly weder in Spanien noch in Portugal die für den Flugbetrieb notwendigen behördlichen Zulassungen. Das Unternehmen, das dem Iberostar-Konzern angehört, rechnet damit, dass diese rechtzeitig vor den geplanten Erstflügen erteilt werden. Zu Beginn will sich die Neugründung auf Destinationen, an denen Iberostar eigene Hotels besitzt, konzentrieren.

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Kurzes Ryanair-Gastspiel in Dresden

Die irische Billigfluggesellschaft ist rund um Ostern kurzfristig nach Dresden zurückgekehrt, jedoch ist es nur ein schnelles Gastspiel, denn vorerst wurden nur zwei Umläufe angemeldet. Der erste der beiden fand am 3. April 2021 statt. Ziel war Palma de Mallorca. Laut Flughafen Dresden wird der irische Lowcoster diese Route nochmals am 10. April 2021 bedienen und dann voraussichtlich wieder ab 2. Juli 2021 fliegen. Ab diesem Termin sind derzeit vier Palma-Flüge pro Woche geplant. Die Mitbewerber Eurowings und Sundair wollen bereits ab Mai 2021 mehrmals wöchentlich zwischen Dresden und Mallorca fliegen. Die tatsächlichen Zeitpunkte der Wiederaufnahmen bzw. der angebotenen Frequenzen hängen bei allen Anbietern von der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie ab.

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Fotogalerie: Erofey erneut in Erfurt zu Gast

Am Ostersonntag brachte die russische Fluggesellschaft Erofey erneut rund 17 Tonnen Corona-Schnelltests nach Deutschland. Eingesetzt war die Boeing 757 mit der Registrierung VP-BHM. Die Maschine landete auf dem Flughafen Erfurt-Weimar. Bereits vergangene Woche war selbige Airline auf diesem Airport zu Gast und lieferte Antigen-Tests sowie FFP2-Schutzmasken. Laut Flughafen Erfurt sind weitere Landungen dieser Cargo-Airline in den nächsten Tagen angekündigt. Der Besuch der VP-BHM in der Slideshow:

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In eigener Sache: Die kostenlose Aviation Direct App ist da!

Pünktlich zu Ostern bringt Aviation Direct native Apps für iPhones, Android- und Amazon-Kindle-Fire-Geräte an den Start. Diese sind kostenlos in den gängigen Stores erhältlich und ermöglichen komfortables Lesen auf Smartphones und Tablet-PCs. Rund 80 Prozent der Aviation-Direct-Leser greifen von Mobilgeräten aus auf das Nachrichtenangebot zu. Daher ist es naheliegend, dass zusätzlich zur mobilen Version der Homepage und den Kooperationen mit Nachrichten-Apps wie Upday, Squid App, Newsadoo, Opera News und vielen anderen auch eine eigene native App an den Start gebracht wird. Im ersten Ausbauschritt wurde der Fokus auf komfortables Lesen und Teilen gelegt, so dass die Aviation-Direct-App schlicht und übersichtlich erscheint. Für Reisende und Dienstnehmer in der Luftfahrt- und Touristikbranche werden im Laufe des Jahres zusätzliche Features in die App integriert, so dass diese nebst der Berichterstattung auch nützliche Gimmicks für den Alltag – sowohl für Beschäftigte als auch für Reisende – haben wird. Bereits in der 1.0-Version beinhaltet die mobile App auch die beliebten Push-Benachrichtigungen. In den Einstellungen der App können diese weitgehend individuell eingestellt werden. Diese können auch unabhängig von der App über Browser (Desktop und Mobilgeräte) wie Chrome, Opera, Firefox, Edge und Safari genutzt werden. Über die App kann auch das sich mittlerweile hoher Download-Zahlen erfreuende PDF-Epaper “Aviation.Direct To Go” kostenfrei bezogen werden. Dieses ermöglicht es die neuesten Artikel im PDF-Format herunterzuladen, so dass das Lesen dann auch ganz unabhängig von Internetverbindungen, beispielsweise in Flugzeugen, möglich ist. Die Aviation Direct App kann in den gängigen Stores kostenlos bezogen werden: iOS (iPhone, iPad): Android-Geräte: Amazon Kindle Fire: Das

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Mallorca-Effekt: BER verzeichnet leichtes Wachstum

Der Flughafen Berlin-Brandenburg konnte im März 2021 einen leichten Aufwärtstrend verzeichnen. Im direkten Vergleich mit Feber 2021 hatte man rund 73.000 Passagiere mir. Gezählt wurden 220.250 Reisende. Ausschlaggebend dürfte die erhöhte Nachfrage in Richtung Palma de Mallorca gewesen sein. Dennoch verharren die Passagierzahlen ein Jahr nach Beginn der weltweiten Reisebeschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie an allen deutschen Flughäfen weiterhin auf sehr niedrigem Niveau: Das Passagieraufkommen am BER betrug im Vergleich zum März 2020 nur rund ein Fünftel. Im März des Vorkrisenjahres 2019 wurden an den damaligen Flughäfen Schönefeld und Tegel noch knapp drei Millionen Passagiere abgefertigt. Im vergangenen März wurden am BER rund 4.000 Flugbewegungen gezählt. Im Vergleich dazu starteten und landeten im März 2020 noch rund 13.000 Maschinen an den Flughäfen Schönefeld und Tegel. Im März 2019 waren es mehr als 23.000. In den Frachtanlagen des BER wurden im vergangenen Monat etwa 1.900 Tonnen umgeschlagen. Das sind rund 400 Tonnen mehr als im Februar dieses Jahres. Bei der Luftfracht ist der Rückgang im Vergleich zum Vorjahresmonat März 2020 deutlich geringer und beträgt nur 18,2 Prozent. Im März 2020 waren es 2.300 Tonnen Luftfracht, im März 2019 rund 2.800 Tonnen Luftfracht. „Das gesteigerte Interesse an Flügen nach Mallorca unmittelbar nach Aufhebung der Quarantäneregelung spricht für eine hohe aufgestaute Reisebereitschaft. Die Menschen wollen in den Urlaub fliegen. Sie nehmen dafür auch coronabedingte Auflagen wie eine Testpflicht vor dem Abflug in Kauf. Das ist ein Zeichen dafür, dass sich der Flugverkehr mit einer schlüssigen Test- und Hygienestrategie allmählich wieder erholen kann”, so BER-Chef

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Ätna spuckt wieder: Catania neuerlich gesperrt

Der Ätna ist seit einigen Wochen unruhig und sorgte immer wieder für kurzzeitige Luftraumsperren. Am Freitag wurde dies erneut schlagend und auch der Betrieb auf dem Flughafen Catania wurde neuerlich aus Sicherheitsgründen eingestellt. Der Vulkan auf Sizilien gilt als äußerst aktiv. Am Donnerstagnachmittag teilte der Catania-Airport mit, dass aufgrund einer rund neun Kilometer hohen Wolke, die im Zuge eines Ausbruchs aus dem Südost-Krater aufgestiegen ist, der Flugverkehr temporär eingestellt werden musste. Man arbeitet an einer Lösung, jedoch hat Sicherheit oberste Priorität. Ausbrüche des Ätna ist absolut keine Seltenheit, wobei man auf Sizilien mit dieser Situation gut umgehen kann. Meistens sind die Einschränkungen für die Luftfahrt nur für die Dauer einiger Stunden oder tage. Derzeit ist der Vulkan in einer besonders aktiven Phase, denn seit Mitte Feber 2021 gab es schon 17 Ausbrüche, so die lokalen Behörden.

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