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Brandmeldetechnik: BER bekommt zusätzliche Kameras

Am neuen Hauptstadtflughafen BER sollen zusätzliche Kameras installiert werden, um Fehlalarme der Brandmeldeanlage zu vermeiden. In diesem Monat beginnen entsprechende Tests mit zusätzlicher Meldetechnik, wie ein Unternehmenssprecher der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Vor vier Wochen war ein Problem mit einem der Brandmeldesysteme im Hauptterminal bekannt geworden. Sensoren mit Lasertechnik lösten vereinzelt Fehlalarm aus, wenn die Sonne in einem bestimmten Winkel in das Mainpier fiel. Die betroffenen Bereiche mussten geräumt werden. Über die neuen Kameras kann die Feuerwehr nun bei einem Voralarm die Situation überprüfen, damit sich bei Fehlalarm eine Räumung vermeiden lässt, wie es hieß. Bei der Lösung arbeite man eng mit den Aufsichtsbehörden und anderen zuständigen Stellen zusammen. Alle Schritte würden gemeinsam festgelegt, betonte das Unternehmen. Seit Anfang März werden die fraglichen Sensoren täglich für etwa eine Stunde am späten Nachmittag ausgeschaltet – wenn die Sonne so tief steht, dass Fehlalarme möglich werden. Zusätzliche Systeme gewährten aber eine stets lückenlose Brandüberwachung im gesamten Terminal, betonten die Betreiber. Daneben behielten geschulte Sicherheitsmitarbeiter die Bereiche besonders im Auge.

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United Airlines stellt wieder Piloten ein

Im Corona-Jahr mussten angeschlagene Fluggesellschaften viele Maßnahmen zur Kostenreduktion in die Wege leiten. So auch United Airlines: Der US-Carrier nahm vorübergehend keine neuen Piloten mehr auf. Damit soll jetzt Schluss sein.  „Wir werden mit rund 300 Piloten beginnen“, verkündete United-Manager Bryan Quigley in einer Mitteilung an die Belegschaft, wie aero.de berichtet. Mit den steigenden Corona-Impfungen nehme die Reisenachfrage wieder stetig zu, begründete Quigley die Entscheidung. Das befähige das Unternehmen dazu, wieder verstärkt an die Zukunft zu denken.  United stellt damit als erste große US-Airline die Weichen für ein Comeback. Allerdings ist es nur ein kleiner Schritt zurück in Richtung Normalbetrieb, von dem die Branche vorerst weit entfernt bleibt. Viele United-Piloten arbeiten noch mit reduziertem Dienstplan und allein seit September 2020 sind laut Quigley fast 1000 in Ruhestand gegangen oder haben das Unternehmen freiwillig verlassen.

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Lufthansa will wieder nach Teheran fliegen

Ein Abschuss eines ukrainischen Passagierflugzeugs veranlasste die AUA-Tochter dazu, alle Iran-Verbindungen vorübergehend einzustellen. Damit soll schon wieder Schluss sein. Denn ab dem 16. April möchte die Kranich-Airline wieder in Teheran, der iranischen Hauptstadt, landen. Die Destination wurde seit Januar vergangenen Jahres nicht mehr angesteuert. Mittlerweile seien die Vorrausetzungen für einen sicheren Flugbetrieb in Irans Luftraum gegeben, so ein Konzern-Sprecher gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters.  Am 8. Januar 2020 wurde eine Boeing 737-800 der Ukraine International Airlines (Flugnummer PS752) kurz nach dem Start irrtümlich durch zwei iranische Flugabwehrraketen abgeschossen. Unter den 167 Passagieren und 9 Besatzungsmitgliedern gab es keine Überlebenden.

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IT-Chef verlässt die Hotelplan Group

Der jetzige IT-Chef und die Hotelplan Group werden in Zukunft getrennte Wege gehen. Pablo Castillo wird den Schweizer Reisekonzern auf eigenen Wunsch per Ende September 2021 verlassen. Die Suche nach einem geeigneten Nachfolger ist auch schon voll im Gange. Pablo Castillo möchte nach beinahe zehn Jahren im Unternehmen eine berufliche Auszeit nehmen. Zusammen mit seiner Familie werde er dem langgehegten Wunsch einer einjährigen Weltreise nachkommen, so das Unternehmen in einer Presseaussendung. Seinen Einstieg ins Unternehmen fand er 2012 als Senior Project Manager, anschließend arbeitete er als Director Projects & Business Consulting bevor er 2014 die gesamte Verantwortung der Group-IT übernahm und damit auch Mitglied der Konzernleitung wurde. „Pablo Castillo hat die IT unseres Konzerns während der letzten sechs Jahre maßgeblich weiterentwickelt und verschiedenste Themen, wie zum Beispiel die digitale Transformation, vorangetrieben. Es ist ihm und seinem Team zu verdanken, dass die IT der gesamten Hotelplan Gruppe solide und zukunftsgerichtet aufgestellt ist. Der Verwaltungsrat sowie auch die Konzernleitung bedauern außerordentlich, dass er unser Unternehmen verlassen wird. Wir wünschen ihm für die bevorstehende Weltreise sowie für seinen weiteren beruflichen Lebensweg nur das Beste“, sagt Laura Meyer, CEO Hotelplan Group.

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Easyjet-Chef Lundgren lehnt UK-Testpflicht ab

Der britische Premierminister Boris Johnson deutete in seiner jüngsten Rede an, dass bei der Einreise ins Vereinigte Königreich künftig negative Testbefunde notwendig sein könnten. Dies soll – sofern der Plan umgesetzt wird – auch für Reisende, die bereits gegen Covid-19 geimpft sind, gelten. Die UK-Regierung blickt angesichts des langsamen Impftempos auf dem Festland mit immer größeren Sorgen auf das Festland. Johnson meinte zuletzt, dass eine Art Reiseampel geschaffen werden könnte. Je nach Einstufung sind dann negative Testbefunde notwendig oder nicht. Alternativ könnte auch eine Testpflicht für alle Einreisenden – inklusive geimpfter Personen – eingeführt bzw. beibehalten werden. Davon will Easyjet-Chef Johan Lundgren nichts hören. Im Gespräch mit der BBC warnte er die Johnson-Regierung ausdrücklich vor einer Testpflicht. Diese würde das Reisen komplexer machen und obendrein die Kosten in die Höhe treiben. Lundgren kritisierte auch die hohen Kosten für PCR-Untersuchungen. Diese wären in vielen Fällen teurer als das Kurzstrecken-Flugticket. Testkosten sollen für Familien unleistbar sein Der Easyjet-Manager zeigte sich insbesondere darüber besorgt, dass eventuelle Testpflichten – im Extremfall beiderseitig – dazu führen könnten, dass Familienurlaube sprichwörtlich ins Wasser fallen, weil die Kosten für die Analysen für normalverdienende Familien nicht stemmbar sein sollen. In weiterer Folge könnte sich dies negativ auf die Nachfrage auswirken. Sofern es die Pandemielage zulässt, will der Landesteil England ab Mitte Mai wieder internationale Reisen freigeben. Je näher dieser Termin rückt, desto nervöser wird die Regierung rund um Boris Johnson. Hintergrund dürfte sein, dass die Coronalage auf dem europäischen Festland derzeit schlechter ist als im Vereinigten Königreich. Weiters

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Bangladesh bannt Europa und Inlandsflüge

Bangladesh bannt seit 5. April 2021 sämtliche Passagierflüge, die in Europa gestartet sind. Davon ausgenommen ist laut NOTAM nur das Vereinigte Königreich. Die Maßnahme soll bis vorerst 12. April 2021 andauern. Der Flugverkehr innerhalb des Landes wird temporär komplett untersagt. Abgesehen von wenigen Ausnahmen, beispielsweise aus medizinischen Gründen oder Cargo, sind sämtliche kommerziellen Flugbewegungen innerhalb von Bangladesh untersagt. Dies schließt ausdrücklich auch Charter und die General Aviation ein. Das Land will so die Bewegungsmöglichkeiten der Bevölkerung einschränken, denn im gleichen Zeitraum führt man einen so genannten Lockdown durch. Die internationalen Passagierflüge werden aus zahlreichen Ländern, darunter auch ganz Europa – ausgenommen UK – gebannt. Es ist derzeit nicht absehbar, ob die harten Maßnahmen tatsächlich per 12. April 2021 aufgehoben werden oder aber verlängert werden. Die Regierung will mit harten Lockdownmaßnahmen die jüngste Corona-Welle in den Griff bekommen.

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Kommentar: Die Krux mit der Kurzarbeit

Die Kurzarbeit wird immer wieder von Politik, Unternehmern, aber auch Gewerkschaften als Wundermittel zur Überwindung der Coronakrise dargestellt. Bislang konnten viele Arbeitsplätze so gerettet werden, doch gerade in der Luftfahrt zeigen sich vermehrt Schwachstellen, die von Arbeitgeberseite bei der Ausverhandlung von Kollektivverträgen nicht bedacht wurden. In Österreich ist nur der Grundlohn von der Kurzarbeit erfasst. Das bedeutet, dass für die Berechnung keine variablen Gehaltsbestandteile herangezogen werden. Auch bei Austrian Airlines wirkt sich das besonders bei Flugbegleitern äußerst nachteilig auf dem Bankkonto aus, so dass einige Nebenjobs ausüben müssen. Da die Gastronomie schon länger geschlossen ist und keinerlei Aussicht auf eine baldige Öffnung besteht, ist die Situation besonders schwer. Bereits im Herbst machten die Gewerkschaft Vida und einige Medien auf diese komplizierte Situation aufmerksam. Vida-Fachgruppenobmann Daniel Liebhart verwies auf die Warnungen der vergangenen Jahre, denn im Falle einer Krise, die mittels Kurzarbeit überbrückt werden muss, sind die variablen Lohnbestandteile nicht erfasst. Das bedeutet, dass das reale Einkommen nicht etwa 80 Prozent beträgt, sondern deutlich darunter liegt, denn für das Arbeitsmarktservice sind aus gesetzlichen Gründen die variablen Teile nicht existent. Auf Dauer ist das für Menschen in Kurzarbeit ein ernsthaftes Problem, denn die Löhne befanden sich bereits vor der Corona-Pandemie in einer Abwärtsspirale. Dies ist insbesondere dem harten Wettbewerb geschuldet. Während Austrian Airlines und deren Beschäftigte von der Kurzarbeit profitieren können, sieht es bei den Mitbewerbern Lauda Europe und Wizz Air noch härter für die Mitarbeiter aus. Diese haben ein Lohnsystem, das sich durch niedrige Grundlöhne kombiniert mit stunden- und/oder sektorabhänigen Bezahlungen

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Friedrichshafen: Airport öffnet nur gegen Voranmeldung

Derzeit hält sich das Verkehrsaufkommen am Flughafen Friedrichshafen in sehr eng gesteckten Grenzen. Der Airport wurde mittlerweile von der Betriebspflicht befreit. Das hat zur Folge, dass der Flughafen nur mit Voranmeldung genutzt werden kann. Mit diesem Verfahren will die Betreibergesellschaft Kosten einsparen. Für so genannte Sportler (Feuerwehrkategorie 2, maximal 12 Meter Rumpflänge, maximal zwei Meter Rumpfbreite) gelten an Sonn- und Feiertagen sowie an Samstagen Ausnahmen. Diese können die Infrastruktur jeweils in der Zeit von 10 Uhr 00 bis 18 Uhr 00 auch ohne Voranmeldung nutzen. Sollten sich Erholungen im Linien- und Charterverkehr vorher ergeben, können auch früher Erleichterungen dieser Regelung erfolgen. Piloten, die Flüge von/nach Friedrichshafen planen, melden sich bei der Luftaufsicht des Flughafens in der Zeit zwischen 8:00 und 17:00 Uhr Ortszeit an. Diese Stelle prüft dann die entsprechenden Möglichkeiten und verfügbaren Kapazitäten. Die Anmeldungen sind kostenfrei. Grundsätzlich sollte hier ein Vorlauf von mindestens drei Stunden eingehalten werden, der bei bereits laufender oder angeforderter Besetzung aber auch unterschritten werden kann. Anfragen können per Email an [email protected], telefonisch über 07541-284120 oder über die Website an den Flughafenbetreiber (General Aviation –Betriebszeiten) gerichtet werden. Eine Bearbeitung erfolgt nur innerhalb der oben genannten Besetzungszeiten.

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Zürich: Flughafen-Hotel Hyatt eröffnet

Am Flughafen Zürich wurde am Dienstag das Hotel Hyatt Regency Zürich Airport eröffnet. Dieses verfügt über 255 Zimmer und ist im Zentrum des Businessparks Circle angesiedelt. Mit der Inbetriebnahme dieser Unterkunft zieht die Marke Hyatt Regency in der Eidgenossen ein. Die Eröffnungen eines Hyatt Palace Hotels sowie eines Convention-Centers sind ebenfalls angekündigt. „Hyatt Regency Zurich Airport The Circle erfüllt gleichermaßen die Bedürfnisse von Geschäfts- und Freizeitreisenden, die auf der Suche nach einem reibungslosen und intuitiven Erlebnis sind“, sagt Benno Geruschkat, General Manager des Hyatt Regency Zurich Airport The Circle. „Die Marke Hyatt Regency steht für einen empathischen und kompetenten Service, und wir freuen uns, unseren Gästen mit dem neuen Hotel eine stressfreie Umgebung zum Arbeiten und Entspannen zu bieten.“ Hyatt Regency Zürich Airport The Circle verfügt über 255 Gästezimmer, darunter 16 Suiten, eine Ambassador-Suite und eine Präsidenten-Suite mit Terrasse und Blick auf den Park. Die Zimmer sind laut Betreiber mit kostenfreiem WLAN und Arbeitsbereichen ausgerüstet. Hoffnungen setzt man auf das Convention-Center, das jedoch aufgrund der Pandemie noch nicht eröffnet wurde.

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Etihad fliegt nun zwischen Abu Dhabi und Tel Aviv

Golfcarrier Etihad Airways schrieb am Dienstag mit dem ersten Linienflug auf der Strecke Abu Dhabi-Tel Aviv ein Stück Luftfahrtgeschichte. Erstmals ist der staatliche Carrier des Emirates Abu Dhabi linienmäßig zwischen den beiden Staaten unterwegs. Das diplomatische Tauwetter führt nach und nach zur Aufnahme von immer mehr Verbindungen zwischen der Golfregion und Tel Aviv. Doch Etihad wird nicht lange im Monopol fliegen, denn auch Wizz Air Abu Dhabi will diese Route bedienen. Der Staatscarrier konzentriert sich auf den Hub-Verkehr während der Lowcoster eher Point-to-Point-Reisende ansprechen will. Dennoch bleibt die Einreise nach Israel aufgrund der Corona-Pandemie weiterhin schwierig. Es wird damit gerechnet, dass es zwischen den Vereinigten Arabischen Emiraten und Israel aufgrund der hohen Durchimpfungsraten bald zu Lockerungen kommen wird. Etihad Airways wird jedenfalls im April und Mai 2021 vorerst zweimal pro Woche zwischen den beiden Städten pendeln. Je nach weiterer Entwicklung der Pandemie soll die Frequenz auf bis zu sieben Flüge pro Woche angehoben werden. Vorläufig setzt der Golfcarrier Maschinen des Typs Boeing 787-9 ein, jedoch ist die Umstellung auf Airbus A321 geplant.

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