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Als erste Airline: Singapore startet Testphase für Travel-App

Singapore Airlines testet als erste Fluggesellschaft weltweit die Travel-Pass-App der IATA. Der Dachverband hat die Anwendung im Zuge der CoV-Krise zur digitalen Gesundheitsüberprüfung mitentwickelt. Bei Passagieren, die vom 15. bis 28. März 2021 von Singapur nach London reisen, wird die App das erste Mal zum Einsatz kommen. Das soll so ablaufen: Fluggäste können sich eine digitale ID samt Profilfoto sowie Passdaten erstellen. Über ein Online-Portal haben Reisende anschließend die Möglichkeit, ihren Covid-19-Test vor Abflug in einer von sieben teilnehmenden Kliniken in Singapur zu buchen. Die Testergebnisse sowie der Bestätigungsstatus für den Flug erscheinen dann direkt auf dem Handy. Diesen bestätigten Status müssen Flugreisenden dann auch dem Check-in-Personal vor Abflug am Flughafen Changi vorzeigen. Nicht nur das. „In Übereinstimmung mit den aktuellen regulatorischen Anforderungen müssen sie auch eine Papier-Kopie ihres Gesundheitszeugnisses mitbringen, das von der Klinik ausgestellt wurde, in der sie ihren Covid-19-Test gemacht haben“, informiert die Fluglinie.  Sollte die Pilotphase erfolgreich abgeschlossen werden, möchte die Fluggesellschaft ab Mitte des Jahres den gesamten digitalen Gesundheitsprüfungs-Prozess in die mobile SingaporeAir App integrieren. „Dies wird unseren Kunden in der neuen Normalität eine einfache digitale Lösung bieten und zu einem angenehmeren Reiseerlebnis beitragen“, so JoAnn Tan, Acting Senior Vice President Marketing Planning bei Singapore Airlines.

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Lufthansa: Hohmeister kündigt 70 Prozent Kapazität für den Sommer an

Erst vor wenigen Tagen wurde Lufthansa als möglicher Käufer der runderneuerten Alitalia ins Spiel gebracht. Das schließt Chief Commercial Officer Harry Hohmeister indirekt aus, denn im Rahmen einer Onlineveranstaltung der ITB Now schließt er Zukäufe in naher Zukunft aus. Das Kranich-Vorstandsmitglied deutete an, dass in Zukunft kommerzielle Kooperationen dominieren werden. Konsolidierung in Form von Übernahmen sieht Hohmeister zumindest kurzfristig nicht. Die Joint-Ventures werden sich aber nicht auf Airlines untereinander beschränken. Explizit nannte das Kranich-Vorstandsmitglied Google als möglichen Partner, der es Fluggesellschaften ermöglichen würde näher zum Kunden zu rücken. Optimistisch gab sich Harry Hohmeister der Erholung der Luftfahrtbranche. Er ist der Ansicht, dass es eine „gute Perspektive für den Sommer“ gibt und prognostiziert, dass viele Menschen „an den Strand“ und in „andere Kulturen eintauchen wollen“. Speziell ab dem dritten Quartal 2021 werde die Nachfrage sprunghaft ansteigen. „60 bis 70 Prozent Kapazität im Sommer“ Derzeit ist die Kapazität der Lufthansa Group auf eine Art Minimalprogramm heruntergefahren. In der das Sommergeschäft wichtigen Zeit zwischen Juli und September 2021 plant Lufthansa laut Hohmeister mit etwa „60 bis 70 Prozent des Niveaus von 2019“. Über das gesamte Jahr 2021 wird der Kranich den jüngsten Konzernprognosen nach bei 40 bis 50 Prozent liegen. Diese Zahl nannte Firmenchef Carsten Spohr in der Vorwoche bei der Präsentation der tiefroten Jahreszahlen. Harry Hohmeister geht weiters davon aus, dass spätestens ab dem dritten Quartal des laufenden Jahres wieder alle Destinationen ab den Drehkreuzen Wien, Zürich, München und Frankfurt am Main angeboten werden. Die Frequenzen werden jedoch mit hoher Wahrscheinlichkeit noch

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Feber 2021: Boeing mit positiver Auftragsbilanz

Der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer Boeing konnte im Feber 2021 erstmals seit langer Zeit mehr Neubestellungen als Stornierungen an Land ziehen. Man verkaufte 82 Maschinen, kassierte jedoch auch 51 Stornos. Ausgeliefert wurden insgesamt 22 Verkehrsflugzeuge. Die überwiegende Mehrheit betrifft den Lagerbestand der Boeing 737-Max, die seit Feber 2021 auch in Europa wieder im kommerziellen Einsatz steht. Zuletzt reaktivierte am Montag Icelandair dieses Muster. Bei Boeing steht der Großauftrag von Norwegian Air Shuttle akut auf der Kippe. Das insolvente Unternehmen will die Maschinen des Typs Boeing 737 Max nicht mehr abnehmen bzw. einsetzen. Im Rahmen des in Irland geführten Insolvenzverfahrens will der Billigflieger die Großbestellung loswerden. Der Hersteller pocht allerdings auf die Vereinigten Staaten als Gerichtsstand und wird möglicherweise dort vor Gericht ziehen.

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Sundair: D-ASSB in Berlin eingetroffen

Die deutsche Fluggesellschaft Sundair überstellte mit der D-ASSB einen Airbus A319 auf den Flughafen Berlin-Brandenburg. Zuvor wurde dieser von Croatia Airlines umfangreich gewartet. Die Ferienfluggesellschaft tauscht derzeit Leasingflugzeuge gegen andere geleaste Maschinen aus. Eine Sprecherin von Sundair erklärte gegenüber Aviation Direct, dass die technische und flugbetriebliche Abnahme der D-ASSB noch diese Woche erfolgen wird. Anschließend werde man das AOC erweitern. „Sobald das geschehen ist, ist sie einsatzbereit“, so die Medienreferentin. Die D-ASSB ist 9,9 Jahre alt und trägt die MSN 4663. Ursprünglich wurde dieser A319 im Jahr 2019 an Germania ausgeliefert und trug dort den Namen „Dr. Hinrich Bischoff“. Nach der Pleite der Berliner Fluggesellschaft ging die Maschine im Juni 2019 an GetJet Airlines. Nun kehrt sie mit Sundair als Operator nach Deutschland zurück.

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Tickets müssen verlost werden: ANA legt A380-Rundflüge auf

Die japanische All Nippon Airways bietet weitere Rundflüge mit Maschinen des Typs Airbus A380 an. Mitte April 2021 werden diese erstmals auch außerhalb von Tokio durchgeführt und zwar ab Kansai und Chubu. Aufgrund der hohen Nachfrage werden die Tickets gar verlost. Am 17. und 18. April 2021 wird der Carrier je einen Rundflug ab Kansai anbieten. Am 24. und 25. April 2021 selbiges ab Chubu. Die Flugdauer wird seitens ANA mit etwa dreieinhalb Stunden angegeben. An Bord soll das übliche Catering serviert werden. Die Kosten sind übrigens nicht gerade ein Schnäppchen, denn das billigste Ticket wird 263 Euro kosten. ANA verfügt über insgesamt drei Airbus A380. Zwei Maschinen befinden sich in Japan und die dritte weiterhin Frankreich. Diese wurde abgenommen jedoch bislang nicht überstellt. Um die Superjumbos fit zu halten heben diese rund einmal pro Quartal zu technischen Rundflügen ab. All Nippon Airways hatte im Verlauf des Vorjahres die Idee, dass für diese Tickets verkauft werden könnten. Die „Flüge ins Nirgendwo“ sind auf dem japanischen Markt sehr gut angekommen und waren rasch vergriffen. Deshalb kann man für die bevorstehenden vier A380-Rundflüge die Flugscheine auch nicht direkt kaufen, sondern bewirbt sich dafür. Bezahlen muss man nur, wenn man bei der Auslosung gezogen wurde. In Europa träumen derzeit wohl viele Fluggesellschaften davon, dass die Nachfrage so groß ist, dass kostenpflichtige Tickets ausgelost werden müssen…

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DER-Chef Hartmann: „Urlaube mit dem eigenen Auto gefragt“

Der deutsche Reisekonzern DER Touristik rechnet damit, dass die Nachfrage im zweiten Halbjahr 2021 stark erhöhen wird. Im Rahmen der aufgrund der Corona-Pandemie digital abgehaltenen ITB deutete Firmenchef Sören Hartmann an, dass er die Hoffnung auf eine „starke zweite Jahreshälfte“ noch nicht aufgegeben hat. Der Manager ortet bereits Änderungen beim Buchungsverhalten. So sollen Flugreisen dieses Jahr weniger gefragt sein als Destinationen, die mit dem eigenen Kraftfahrtzeug erreicht werden können. Die Beobachtung von DER Touristik könnte ein Indiz dafür sein, dass sich manche Urlauber offenbar sicherer fühlen, wenn sie mit dem eigenen Auto unterwegs sind. Dabei dürften sowohl das Verhalten in Sachen der verschleppten Erstattungen, aber auch der Umstand, dass im Vorjahr aufgrund von Grenzschließungen viele Flugverbindungen ohne Vorwarnung eingestellt wurden, eine Rolle spielen. Die Annahme scheint zu sein, dass für den Fall des Falles mit dem eigenen Auto jederzeit eine Rückreise möglich sein könnte. DER-Chef Hartmann sagte während der Onlineveranstaltung auch, dass seiner Meinung nach dieses Phänomen noch mindestens zwei Jahre anhalten dürfte. Da immer kurzfristiger gebucht wird und der Markt Stornooptionen fordert, dürfte dies wohl noch jahrelang erhalten bleiben. Ob der Manager mit seiner Prognose richtig liegt, werden die Entwicklungen der nächsten Monate zeigen.

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Jetzt auch online: Eurowings macht freie Mittelsitze zu Geld

Bereits seit einiger Zeit bietet Eurowings die Reservierung eines freien Mittelsitzes gegen Bezahlung an. Bislang war dies nur telefonisch möglich, doch nun können Passagiere, die mehr Platz haben wollen, dies auch selbst online buchen. Zahlreiche Fluggesellschaften haben erkannt, dass manche Reisende mehr Abstand haben wollen und auch bereit sind dafür in die Geldbörse zu greifen. Da die Auslastung vieler Flüge ohnehin schwach ist, kommt dieses Bedürfnis den von der Krise gebeutelten Airlines gerade recht, um ein wenig „Körberlgeld“ verdienen zu können. Bei Eurowings wird die Online-Reservierung des freien Mittelsitzes mindestens zehn Euro kosten. Das Pricing ist dynamisch und daher je nach Strecke und Nachfrage variierend. Der Carrier erklärt, dass dieser gleich bei der Ticketbuchung dazu gekauft werden kann oder aber nachträglich über die Homepage, die Hotline und an den Flughafenschaltern. Das Angebot soll allen Passagieren nach Maßgabe der Verfügbarkeit offenstehen. Eurowings will die reservierten Sitzplätze mittels Abdeckung auf den Kopflehnen „Reservierter Freiraum“ kennzeichnen. „Wir müssen anerkennen, dass es in Zeiten der Corona-Pandemie Millionen verunsicherter Kunden gibt, die beim Fliegen jetzt besonderen Wert auf etwas mehr Abstand an Bord legen – sei es aus Komfort- oder aus Hygienegründen. Mit unserer verbesserten Option, den freien Mittelsitz bereits ab 10 Euro anzubieten und bequem online buchbar zu machen, reagieren wir auf diese veränderten Kundenwünsche“, so Firmenchef Jens Bischof.

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Flughafen Zürich hat jetzt einen Bioladen

Bioläden erwartet man eher in Innenstädten oder gelegentlich auch in Einkaufszentren, aber nicht an Flughäfen. Ganz anders in Zürich, denn am Dienstag eröffnete ein solcher Lebensmittelhändler eine Filiale im Terminal. Laut Flughafen Zürich ist das Angebot von „Bio Local“ auf lokales Produkte aus biologischer Landwirtschaft spezialisiert. Auch sollen Käse, frisches Brot, Wein und Naturkosmetik erhältlich sein. Auch wollen die Verkäufer vor Ort Ernährungsberatung durchführen. Dazu beschäftigt man eigenen Angaben nach qualifiziertes Fachpersonal. „Wir freuen uns sehr, Bio Local am Flughafen Zürich zu begrüssen. Wir gehen mit diesem Format bewusst einen neuen Weg. So haben wir uns für einen inhabergeführten Anbieter entschieden, der eine enge Verbindung zur Flughafenregion und lokalen Anbietern hat sowie einen Schwerpunkt auf die Beratung der Kundinnen und Kunden legt“, so Stefan Gross, Chief Commercial Officer der Flughafen Zürich AG.

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Ostern: Tui Deutschland rechnet mit Mallorca-Urlaub

Der vom deutschen Staat gerettete Reiseveranstalter Tui geht davon aus, dass während der Osterferien Urlaubsreisen nach Mallorca möglich sein werden. Deutschland-Chef Marek Andryszak sagte während einer Onlinekonferenz, dass seiner Ansicht nach die Kunden „weg wollen“ und „alle Erholung und Tapetenwechsel brauchen“. Weiters ist der Manager davon überzeugt, dass Impfungen, Immunitätsnachweise und Schnelltests „schon bald die Reisefreiheit zurückgeben werden“. Während die deutsche Politik weiterhin versucht das Reisen zu stigmatisieren, ist Andryszak der Ansicht, dass Osterurlaube auf Mallorca möglich sein werden. Dazu werde man ein konzerneigenes Hotel am 20. März 2021 öffnen und die Tuifly-Flüge von Hannover, Frankfurt und Düsseldorf nach Palma reaktivieren. Bislang hat die Bundesrepublik die Reisewarnung für Mallorca, die sich als regelrechter Nachfragekiller erweist, nicht aufgehoben. Das findet der Tui-Deutschland-Chef „enttäuschend“, hofft jedoch, dass dies bald geschehen wird. Die Balearen haben niedrige Infektionszahlen und unterschreiten gar die 35er-Marke von Angela Merkel. Es gilt zu bedenken, dass Spanien die Vorlage eines negativen PCR-Tests verlangt und bei Missachtung die Airline die Beförderung verweigern muss.

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Rückgang: Air Baltic erreicht neuen Tiefpunkt

Im Feber 2021 waren die Passagierzahlen bei der lettischen Air Baltic weiter auf Talfahrt. Der Carrier beförderte 23.530 Reisende auf 480 Flügen. Aufgrund der Corona-Pandemie liegt die Fluggesellschaft um 92 Prozent unter dem Aufkommen des Vorjahresmonats. Lettland praktiziert derzeit strikte Einreise- und Quarantänevorschriften. Diese wirken sich negativ auf die Nachfrage aus. Dies lässt sich auch über die Anzahl der von Air Baltic durchgeführten Flüge verdeutlichen. Im Feber 2020 hatte man 4.140 Flugbewegungen und heuer waren es nur noch 480 – ein Rückgang um 88 Prozent. „Wir haben unser niedrigstes Verkehrsaufkommen seit Wiederaufnahme des geplanten Betriebs im vergangenen Mai erreicht. Wir bieten weiterhin wichtige Konnektivität für Passagiere, die von und nach dem Baltikum reisen müssen. Mit zunehmender Verfügbarkeit von Impfungen erwarten wir, dass der Passagierverkehr bald wieder an Fahrt gewinnt“, so Air-Baltic-Chef Martin Gauss. Die Fluggastzahlen auf einen Blick:   February, 2021 February, 2020 Change Number of passengers 23 530 285 100 -92% Number of flights 480 4 140 -88% 15-minute flight punctuality indicator 90% 90% 0%-points

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