Z-ToGo

Weitere Artikel aus der Rubrik

Z-ToGo

Bern: Flybair hakt das Jahr 2021 ab

Die Hausmarke des Flughafens Bern-Belp, FlyBair, wird im Sommerflugplan 2021 keine Ferienflüge anbieten. Der Neustart wird in das Jahr 2022 verschoben. Im Vorjahr konnten nur 32 von 150 Rotationen durchgeführt werden. „Aufgrund des unsicheren Marktumfelds und der mangelnden Planungssicherheit infolge der Pandemie haben Verwaltungsrat und Management gemeinsam beschlossen, einen „Einfrierprozess“ einzuleiten und alle derzeit geplanten Flugoperationen während der diesjährigen Sommersaison abzusagen“, so das Unternehmen. Im Vorjahr schrieb der virtuelle Carrier einen Verlust in der Höhe von 760.000 Schweizer Franken. Gleichzeitig streitet man um einen höheren Betrag mit Helvetic Airways. Die Regionalfluggesellschaft pocht auf die Bezahlung der im Vorjahr abgesagten Flüge. Flybair bestreitet den Anspruch und fordert geleistete Anzahlungen zurück.

weiterlesen »

Italien: Testpflicht für Fernzüge kommt

Die italienischen Staatseisenbahnen planen die Einführung von verpflichtenden Coronatests auf ihren Schnellzügen „Frecciarossa“. Zunächst will man ab April 2021 das Verfahren zwischen den Metropolen Mailand und Rom testen. Der Probelauf dürfte aber nur der Anfang sein, denn Bahnchef Gianfranco Battisti will im Hinblick auf den nationalen und internationalen Tourismus, der im Sommer 2021 erwartet wird, flächendeckend im Frecciarossa-Netz eine Testpflicht einführen. Oberste Priorität haben dabei touristisch relevante Eisenbahnstrecken. Lokale Medien rechnen damit, dass auch private Betreiber nachziehen werden. Die genaue Umsetzung der Testpflicht ist noch offen. Derzeit sieht es danach aus, dass an größeren Bahnhöfen Teststationen eingerichtet werden und bei der Ticketkontrolle durch den Schaffner der negative Befund vorgewiesen werden muss. Es soll auch möglich sein, dass Tests anderswo gemacht werden dürfen. Sofern der negative Nachweis nicht älter als eine gewisse Zeit, die noch festgelegt werden muss, ist, soll dieser anerkannt sein. Ziel der Maßnahme ist es, dass die FS „coronafreie Züge“ garantieren will. Regierung muss die gesetzliche Grundlage schaffen Da die Zugangsbeschränkung ein massiver Eingriff in den freien Zugang sowie die Beförderungspflicht darstellt, ist nun die italienische Regierung am Zug. Diese muss zunächst die gesetzliche Grundlage schaffen. Auf Basis es Hausrechts kann die FS die Testpflicht noch nicht einführen. Derzeit geht die Staatseisenbahn davon aus, dass Rom grünes Licht für den Versuch, der im April 2021 auf zunächst einer Route starten soll, geben wird. In Israel führte erst kürzlich die Fluggesellschaft Israir auf der Inlandsstrecke Tel Aviv-Eilat eigene Flüge für geimpfte Personen ein. Zunächst handelt es sich um einen

weiterlesen »

Auch im Inland: Sardinien führt Testpflicht ein

Die Mittelmeerinsel ist derzeit als einzige Region Italiens auf der lokalen Corona-Ampel weiß gestuft. Dabei handelt es sich um die niedrigste Risikostufe, die das südeuropäische Land kennt. Die Regionalregierung will nun den Zugang auf die Insel beschränken. Das hat zur Folge, dass nur Personen, die gegen Covid-19 geimpft sind oder aber einen negativen Testnachweis, der nicht älter als 48 Stunden sein darf, vorlegen können, Sardinien betreten dürfen. Das betrifft nicht nur internationale Reisende, sondern auch Personen, die beispielsweise vom italienischen Festland aus anreisen. Der Präsident der Regionalregierung, Christian Solinas, will die Mittelmeerinsel zu einem Musterbeispiel für ganz Europa machen. Auch will er mit der Maßnahme verhindern, dass Neuinfektionen vom Festland eingeschleppt werden. Die Kontrollen sollen in den Häfen und Flughäfen durchgeführt werden. Ob diese Maßnahme hält, bleibt abzuwarten. Im Vorjahr wollte Sardinien eine Testpflicht für Einreisende – auch aus dem Inland kommend – einführen. Auf Antrag der Zentralregierung kippte ein Gericht die Verordnung. Damals wurde die Entscheidung damit begründet, dass es für die PCR-Testpflicht keine Notwendigkeit geben würde und diese die verfassungsmäßige Reisefreiheit einschränken würde.

weiterlesen »

A380: Deutscher Lessor klagt Air France auf 34,9 Millionen Dollar

Im Zusammenhang mit dem Leasing einer Maschine des Typs Airbus A380-800 handelte sich Air France eine Klage des deutschen Leasingunternehmens DS-Rendite-Fonds NR. 136 Flugzeugfonds XI GmbH & Co. KG ein. Der Lessor mit Sitz in Dortmund klagt in London rund 34,9 Millionen U.S.-Dollar ein. Der Schriftsatz wurde laut CH-Aviation.com bereits im Dezember 2020 eingebracht. Konkret geht es darum, dass Air France einen Airbus A380-800 nicht im vertraglich vereinbarten Zustand zurückgegeben hat. Auch soll die betroffene Maschine im August 2020 nicht übergeben worden sein, weshalb der Lessor eine Rechnung über elf Millionen U.S.-Dollar an Air France schickte. Diese wurde von der französischen Fluggesellschaft angefochten. Mittlerweile sind weitere 21,4 Millionen Dollar angefallen, die der in Dortmund ansässige Leasinggeber DS nun gerichtlich geltend macht. Der Eigentümer des Airbus A380 erhebt weitere Vorwürfe: Air France habe es versäumt während des Leasingverhältnisses eine Reihe von Wartungsinspektionen der Teile durchzuführen, was die Lufttüchtigkeit des Flugzeugs und seinen Gesamtwert beeinträchtigte. Auch diesen Wertverlust will man kompensiert haben. Angesichts dessen, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit kein neuer Leasingnehmer gefunden werden kann, wird es vermutlich die einzige Möglichkeit sein, um – abgesehen von der Zerlegung – noch Einnahmen generieren zu können. Air France argumentiert, dass es keinen neuen Leasingnehmer gibt Air France weist die Vorwürfe zurück und brachte vor Gericht vor, dass man keinesfalls in negativer Absicht gehandelt habe, doch aufgrund der allgemeinen Umstände war es erst möglich die Maschine im Dezember 2020 zu übergeben. Weiters wirft man dem Lessor Profitgier vor, da es ohnehin keinen neuen Leasinggeber für das

weiterlesen »

737 Max kann wieder in Saudi Arabien starten

Saudi-Arabien erlaubt wieder Flüge mit dem Krisenflieger von Boeing. Die zuständige Zulassungsbehörde genehmigte den Antrag des Flugzeugherstellers bereits am 28. Februar. Diese Entscheidung wirke sich nicht direkt auf saudische Fluggesellschaften aus, da derzeit keine von ihnen eine Boeing 737 Max in ihren Reihen hält. Das berichtet das Luftfahrtportal CH-Aviation. Vielmehr sind es ausländische Fluglinien, die ab sofort den Flugzeugtyp wieder einsetzen werden. Vor allem bei Flydubai würden elf elf Boeing 737-8 und drei Boeing 737-9 auf ihren Einsatz warten. 

weiterlesen »

Nur mit Corona-Test: Alltours öffnet Hotels auf Mallorca

Der deutsche Reiseveranstalter Alltours wird ab 17. März 2021 die Allsun-Hotels Playa de Palma, in Alcudia und Cala Millor öffnen. Der Tour Operator rechnet damit, dass die deutsche Bundesregierung die Reisewarnung aufgrund niedriger Infektionszahlen aufheben wird. Man bereitet sich auf einen Ansturm deutscher Urlauber über Ostern vor. „Wir rechnen damit, dass die Reisewarnung für Mallorca in den nächsten Tagen aufgehoben wird und haben uns entschieden, darauf schnell zu reagieren“, so Alltours-Inhaber Willi Verhuven. Eine 7-Tage-Inzidenz, die seit mehr als einer Woche unter 35 und derzeit bei nur 25 liegt, stimmt den Firmenchef zuversichtlich. Auch das Auswärtige Amt hält eine Aufhebung der Reisewarnung im Fall von Mallorca für möglich. Flüge ab Deutschland nach Mallorca führen derzeit beispielsweise Condor und Eurowings durch. Alltours verlangt von allen Personen, die in die eigenbetriebenen Hotels einchecken, die Vorlage eines negativen PCR- oder TMA-Befunds. Dieser darf nicht älter als 72 Stunden sein. Weiters verweist das Unternehmen auch auf die Maskenpflicht in öffentlichen Bereichen. Die Hotel-Beschäftigten mit direktem Kundenkontakt werden laut dem Veranstalter täglich auf Covid-19 getestet. Kürzlich sorgte Alltours mit der Ankündigung, dass in Zukunft nur noch Personen, die gegen Covid-19 geimpft sind in die Hotels einchecken dürfen, für Aufsehen. In diesem Sommer gilt noch eine Übergangsregelung, so dass auch Testnachweise, die nicht älter als 72 Stunden sind, anerkannt sind. Ab Herbst sollen die Allsun-Häuser nur noch geimpften Personen zugänglich sein.

weiterlesen »

FRA: Vorschlag zur Umbenennung stößt auf Unmut

Der CDU-Kreisverband Frankfurt am Main möchte laut seines Wahlprogramms den größten deutschen Flughafen nach dem ehemaligen Bundeskanzler Helmut Kohl benennen. Hämisch-ironische Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten. Flughäfen zu Ehren verstorbener Politiker umzubenennen, ist nicht neu. John F. Kennedy und Charles de Gaulle in New York und Paris oder auch Helmut Schmidt und Willy Brandt in Hamburg und Berlin wurde diese Würdigung zuteil. Der Vorschlag der Jungen Union des Frankfurter CDU-Kreisverbandes, auch einen Flughafen nach dem Ex-Kanzler Helmut Kohl zu benennen, ist auf dem ersten Blick durchaus legitim. Bei genauerem Hinsehen scheiden sich hier aber die Geister. Besonders in den sozialen Netzwerken werde dieser Vorschlag kontrovers diskutiert. Das berichtet der Stern. Nicht nur Kohls Verwicklungen in Schwarzgeld-Machenschaften und seine anschließende Weigerung, zur Aufklärung beizutragen, werden erneut diskutiert. Auch der fehlende Bezug Kohls zu Hessen, respektive zu Frankfurt am Main, stößt auf Unverständnis bei den Gegnern der Umbenennung. „Was hat der Helmut denn für Frankfurt oder den Flughafen getan?“ fragt sich beispielsweise ein User. Die Junge Union hingegen – wie soll es auch anders sein – steht hinter dem Vorhaben und lobt den Ex-Kanzler als „Freund Frankfurts“. „Helmut Kohl war ein überzeugter Europäer, er war Kanzler der Einheit und auch ein Freund Frankfurts“, so der JU-Kreisvorsitzende Martin-Benedikt Schäfer zur Begründung des Vorschlags. Die deutsche Einheit in Frieden und Freiheit zu vollenden sei ein Verdienst, der „auf ewig untrennbar mit seinem Namen verbunden“ bleibe.

weiterlesen »

Trotz niedriger Inzidenz: Reisewarnung für Mallorca bleibt

Obwohl die spanische Mittelmeerinsel Mallorca seit mehreren Wochen den seitens Deutschlands relevanten Siebentages-Inzidenzwert von 50 auf 100.000 Einwohner unterschreitet, hält die Regierung an der Risikogebiet-Einstufung fest. Darüber sind Reiseveranstalter erbost und vermuten unter vorgehaltener Hand, dass man so Mallorca-Reisen erschweren will. Deutschland befindet sich seit längerer Zeit in einer Art Dauer-Lockdown, wobei ein Ende derzeit nicht absehbar ist. Immer wieder nennt Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) Ostern als Marke, doch ein Rückblick ins Vorjahr zeigt, dass möglicherweise unter dem Vorwand von Osterfeiern eine neuerliche Verlängerung blühen könnte. Die Balearen stehen hinsichtlich der Neuinfektionen mit dem Coronavirus wesentlich besser da als Deutschland. Laut offiziellen Zahlen des regionalen Gesundheitsministeriums lag die Siebentages-Inzidenz am Freitag wie folgt: Menorca 3,2, Ibiza 24,3, Mallorca 26,6 und alle Inseln gemeinsam 24,8. Damit unterschreiten die Balearen selbst den von Angela Merkel ausgerufenen Wert von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in sieben Tagen. Inzidenz gar unter Merkel-Wert von 35 Geht man nach der starren Einstufung des Robert-Koch-Instituts, so müssten die Balearen längst das Makel „Risikogebiet“ verloren haben. Daran denken die deutschen Behörden momentan nicht und halten auch an der Reisewarnung für die drei Inseln fest. Gegenüber der Mallorca-Zeitung begründet das deutsche Außenministerium das Verhalten wie folgt: „Die Bundesregierung überprüft die Einstufung als Risikogebiete fortlaufend, die Liste wird wöchentlich aktualisiert. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir den laufenden Abstimmungen an dieser Stelle nicht vorgreifen können“. Der Sprecher sagte ein Sprecher gegenüber dem Medium: „Schutzmaßnahmen ergriffen, wenn das jeweilige Land oder einzelne Regionen die Neuinfiziertenzahl im Verhältnis zur Bevölkerung von 50

weiterlesen »

Verbraucherschützer wollen der Vorkasse bei Reisen ein Ende setzen

Urlauber sollen in Zukunft erst bei Reiseantritt zu Kasse gebeten werden – und nicht die Reisekosten wie üblich im Voraus begleichen. Darüber sollen die Verbraucherschutzminister der Länder nach einem Vorstoß des saarländischen Ressortchefs Reinhold Jost (SPD) bei ihrem nächsten Treffen beraten. Gerade in Zeiten von Corona sei dies für Verbraucher unerlässlich. „100 Prozent Vorkasse geht gar nicht“, so Jost der Deutschen Presse-Agentur in Saarbrücken. Er setzt sich für eine deutliche Verringerung der Vorab-Zahlungen ein – und für eine automatische Rückerstattung, wenn die Reise nicht stattfindet. Schnell habe Josts mit seinem Vorschlag erste Anhänger dazugewinnen können, berichtet zeit.de. „Das Beste wäre: Das Geld wird genau in dem Moment abgebucht, wenn ich die Reise antrete“, sagte der Chef des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv), Klaus Müller. Das sei ja in anderen Bereichen der Wirtschaft auch so: „Wenn ich einen neuen Fernseher kaufe, dann bezahle ich auch erst, wenn ich ihn bekomme.“ Dazu sei ein Systemwechsel – von der Vorkasse zur Bezahlung bei Check-In – notwendig, so Müller weiter. Die Umstellung sei nach Ansicht einer Schweizer Hochschule auch „gut umsetzbar“, da Verbraucher nur mit moderaten Preiserhöhungen rechnen müssten. Die automatisierte Rückerstattung von Anzahlungen aber könnte schneller kommen, sagte Jost. „Aufgrund der Digitalisierung dürfte das keine technische Herausforderung sein.“ Der Bundesrat habe sich 2018 bereits für die Einrichtung „automatisierter Verfahren der Rückerstattung“ ausgesprochen. Von der Bundesregierung sei aber nichts umgesetzt worden. Daher werde Jost auch dieses Thema auf der Verbrauchschutzminister-Konferenz Anfang Mai einbringen.

weiterlesen »

VC und Tuifly einigen sich auf Krisenvereinbarung

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Tuifly und die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit konnten sich nach langwierigen Verhandlungen auf einen Tarifvertrag zur Abfederung der Restrukturierung einigen. Dennoch sollen laut VC weiterhin rund 130 Piloten vom Verlust des Arbeitsplatzes bedroht sein. Nach wochenlanger Mediation wurde vereinbart, dass die Anzahl des geschützten Personalkörpers im Bereich Cockpit auf 370 angehoben wird. Tuifly beschäftigt derzeit rund 500 Piloten, so dass laut Gewerkschaft die Jobs von rund 130 Flugzeugführern wackeln. Wichtige Tarifverträge wie der Vergütungstarifvertrag und der Manteltarifvertrag sind damit bis 2025 bzw. 2026 eingefroren. „Eine Restrukturierung mitten in der größten Krise der Luftfahrt seit dem 2. Weltkrieg – es waren nicht die allerbesten Voraussetzungen um zu sozialverträglichen Lösungen zu gelangen. Die Beteiligten haben es sich nicht leicht gemacht und über Wochen und Monate bis zuletzt in vielen Nachtverhandlungen in außerordentlich schwierigen Gesprächen alle Optionen und Grenzen ausgelotet“, so Marcel Gröls, Tarifchef der Vereinigung Cockpit. Die Gewerkschaft erwartet, dass diese schmerzlichen Zugeständnisse in Zukunft nicht vergessen werden und der Konzern sich erinnert, dass die Pilotinnen und Piloten in der Krise zu Ihrem Unternehmen stehen.

weiterlesen »