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Binter Canaris will bei Azores Airlines einsteigen

Die kanarische Regionalfluggesellschaft Binter steht in Verhandlungen über den Erwerb einer Minderheitsbeteiligung an der defizitären portugiesischen Azores Airlines. Dieser strategische Schritt zielt darauf ab, die Azoren als neues transatlantisches Drehkreuz zu etablieren und Binter den Zugang zum lukrativen nordamerikanischen Markt zu ermöglichen. Während Binter den Ausbau ihres Netzwerks anstrebt, kämpft die staatliche Azores Airlines seit Jahren mit erheblichen finanziellen Schwierigkeiten. Die Verhandlungen zwischen den beiden Fluggesellschaften wurden vom spanischen Fachportal „Preferente“ enthüllt. Die Azoreninseln, die auf halbem Weg zwischen Europa und Nordamerika liegen, bieten für Binter eine ideale geografische Position, um als Zwischenstopp für transatlantische Flüge zu fungieren. Azores Airlines unterhält bereits etablierte Verbindungen von den Azoren in europäische Städte sowie in die Vereinigten Staaten und nach Kanada. Eine Beteiligung würde es Binter ermöglichen, von diesen Routenstrukturen zu profitieren, ohne sofort eigene Langstreckenkapazitäten aufbauen zu müssen. Strategisches Potenzial der Azoren als transatlantisches Drehkreuz Binter, die bisher primär den Verkehr zwischen den Kanarischen Inseln sowie Verbindungen zum spanischen Festland und einigen westeuropäischen Zielen dominiert, sieht in den Azoren ein wichtiges Sprungbrett für eine strategische Expansion. Die geografische Lage der Azoren (São Miguel und Terceira) ermöglicht eine effizientere Verbindung zu Zielen in Nordamerika, insbesondere zu Großstädten an der Ostküste der USA und Kanadas, wie Boston, Toronto oder Montreal, die traditionell starke Verbindungen zur Azoren-Gemeinschaft aufweisen. Eine engere Kooperation, die über die bestehende Partnerschaft hinausgeht, würde die Verbindungen zwischen den beiden Archipelen – den Kanaren und den Azoren – stärken und neue Routenkombinationen für den Reiseverkehr zwischen Europa und Amerika schaffen. Die beiden

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Croatia Airlines reduziert Frequenz zwischen Dubrovnik und München

Croatia Airlines plant, im Rahmen ihres vorläufigen Sommerflugplans 2026 die saisonalen Verbindungen zwischen Dubrovnik und München signifikant zu kürzen. Die Fluggesellschaft hat für die Strecke lediglich zwei wöchentliche Flüge vorgesehen, was einer Halbierung der Frequenz im Vergleich zum vorangegangenen Sommer entspricht, als noch viermal pro Woche geflogen wurde. Die Wiederaufnahme dieser Flüge ist für den 10. Mai 2026 angesetzt. Die Flüge auf dieser Route sollen wie im letzten Sommer mit Flugzeugen des Typs Airbus A319 durchgeführt werden. Im vergangenen Sommer kamen vereinzelt auch Flugzeuge des Typs Airbus A220 zum Einsatz. Die Reduzierung der Flüge nach München, einem wichtigen Drehkreuz in Zentraleuropa, erfolgt parallel zur Einführung einer neuen Verbindung ab Dubrovnik. Die kroatische Fluggesellschaft plant nämlich, im Sommer 2026 zweimal wöchentlich die neue Destination Stuttgart anzufliegen. Diese Verlagerung der Kapazitäten deutet auf eine strategische Anpassung des Streckennetzes hin, um neue Märkte zu erschließen. Die Kürzung der Frequenz zwischen Dubrovnik und München könnte auf eine Anpassung an die erwartete Nachfrage oder auf eine optimierte Ressourcennutzung der verfügbaren Flugzeugflotte von Croatia Airlines hindeuten. München bleibt jedoch ein bedeutendes Ziel für den kroatischen National-Carrier, der traditionell starke touristische und ethnische Verbindungen zu Deutschland bedient. Solche vorläufigen Flugpläne, insbesondere im saisonalen Geschäft, unterliegen oft weiteren Anpassungen in den folgenden Monaten, je nach Marktentwicklung und der Buchungslage. Der Fokus auf neue Destinationen wie Stuttgart und die gleichzeitige Anpassung etablierter Strecken reflektieren das Bemühen von Croatia Airlines, die Effizienz des Netzwerks zu steigern. Dubrovnik, als touristisches Zentrum, spielt eine Schlüsselrolle in den Sommeraktivitäten der Airline. Trotz der

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IATA warnt vor verlangsamtem SAF-Wachstum und kritisiert politische Vorgaben

Die International Air Transport Association (IATA) hat neue Schätzungen zur weltweiten Produktion von nachhaltigem Flugkraftstoff (SAF) veröffentlicht und sieht das Wachstum der Branche durch politische Vorgaben gebremst. Für das Jahr 2025 wird eine SAF-Produktion von 1,9 Millionen Tonnen (2,4 Milliarden Liter) erwartet, was zwar eine Verdopplung gegenüber 2024 darstellt, aber bereits eine Abwärtskorrektur früherer Prognosen ist. Für 2026 rechnet die IATA sogar nur noch mit einem verlangsamten Wachstum auf 2,4 Millionen Tonnen. Die Fluggesellschaften sehen sich mit erheblichen Mehrkosten konfrontiert: Die IATA schätzt, dass die höheren SAF-Preise die Branche im Jahr 2025 zusätzlich 3,6 Milliarden US-Dollar kosten werden. Die Preise für SAF liegen derzeit doppelt so hoch wie für herkömmliches Kerosin und in regulierten Märkten sogar bis zum Fünffachen. Die geschätzte Produktionsmenge von 1,9 Millionen Tonnen im Jahr 2025 macht lediglich 0,6 Prozent des gesamten Kerosinverbrauchs aus und wird 2026 voraussichtlich auf 0,8 Prozent steigen. Generaldirektor Willie Walsh kritisierte die politische Gestaltung der SAF-Vorgaben scharf und sagte, schlecht konzipierte Mandate würden die Dynamik der jungen SAF-Branche bremsen und die Preise erhöhen. Besondere Kritik richtet sich gegen die Vorgaben in der EU und im Vereinigten Königreich, wie etwa die ReFuelEU Aviation-Initiative. Diese hätten die Kosten drastisch erhöht, ohne die Produktion und Einführung von SAF ausreichend zu beschleunigen. IATA bemängelt, dass Treibstofflieferanten ihre Gewinnmargen ausgebaut hätten, was Fluggesellschaften dazu zwinge, überhöhte Preise zu zahlen, oft ohne Liefergarantie. Die kumulativen Auswirkungen der aktuellen Politik führen laut IATA dazu, dass Fluggesellschaften allein für die begrenzte SAF-Menge im Jahr 2025 einen Aufpreis von 2,9 Milliarden

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Aida Cruises investiert dreistelligen Millionenbetrag in Flottenmodernisierung

Aida Cruises, ein führendes Kreuzfahrtunternehmen im deutschsprachigen Markt, treibt sein umfassendes Modernisierungsprogramm unter dem Titel „Evolution“ planmäßig voran. Im Zuge dieses Programms wurde die Aida Luna als zweites von insgesamt sieben sogenannten Selection-Schiffen einer intensiven, mehrwöchigen Umgestaltung unterzogen. Zuvor war bereits die Aida Diva zu Jahresbeginn erfolgreich modernisiert worden. Die Gesamtinvestition für die Auffrischung der Selection-Flotte beläuft sich nach Angaben der Reederei auf einen „dreistelligen Millionen-Betrag“. Mit diesem massiven finanziellen Engagement bekennt sich Aida Cruises nachdrücklich zu den kleineren Schiffseinheiten und zielt darauf ab, diese Schiffe sowohl hinsichtlich des Gästeerlebnisses als auch in Bezug auf technische Komponenten zukunftssicher zu machen. Reedereichef Felix Eichhorn betonte in einer Mitteilung, dass diese Schiffe „fit für die Zukunft“ gemacht werden. Zeitplan und Umfang des „Evolution“-Programms Das Modernisierungsprogramm „Evolution“ erstreckt sich über mehrere Jahre und soll alle sieben Selection-Schiffe erfassen. Die Aida Luna befand sich für knapp sieben Wochen in der Werft und lief am 10. Dezember zu ihrer ersten Kreuzfahrt nach der umfassenden Renovierung aus. In den kommenden Monaten und Jahren werden weitere Schiffe zur Umgestaltung einberufen: Die gezielte Modernisierung dieser Flottenteile dient der Erhaltung und Steigerung des Produktwerts der Schiffe. Während Neubauten oft im Fokus stehen, zeigt die Investition in die Bestandsflotte die strategische Bedeutung der Selection-Schiffe für das Portfolio von Aida Cruises. Die Selection-Routen zeichnen sich in der Regel durch längere und exotischere Routen aus, die weniger befahren werden und ein besonderes Reiseerlebnis abseits der klassischen Mittelmeer- oder Karibik-Routen bieten sollen. Neue Erlebnisse für die Gäste an Bord Der zentrale Fokus der

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Crystal präsentiert luxuriöse Suiten des Neubaus Crystal Grace

Die Luxusreederei Crystal hat Details zur Unterbringung auf ihrem Neubau Crystal Grace veröffentlicht, dessen Auslieferung für Mai 2028 geplant ist. Das 61.800 Tonnen große Schiff wird ausschließlich Suiten als Unterkunft für seine maximal 650 Passagiere (bei Doppelbelegung) anbieten. Ein herausragendes Merkmal ist, dass alle 337 Suiten über eine private Veranda verfügen. Erstmals auf einem Crystal-Schiff werden auch Suiten mit umlaufenden Veranden verfügbar sein, welche besonders großzügige Außenbereiche bieten. Für die Gestaltung der Suiten zeichnen das Designbüro GEM Cruise Ships Design und das Mailänder Studio Ibsen verantwortlich. Der Fokus liegt auf ungezwungener Eleganz, hohem Komfort und Raffinesse, wobei die Bedürfnisse der Gäste von Anfang an in den Designprozess einbezogen wurden. Die kleinste Kategorie, das Guest Room mit Veranda, bietet bereits reizvolle 21,3 Quadratmeter Wohnfläche. Die am häufigsten vertretene Kategorie, die Aquamarine Veranda Suite, misst über 30 Quadratmeter. Die größten öffentlich bekannten Suiten, die Penthouse Suiten, erstrecken sich über 114,5 Quadratmeter mit bis zu 91,2 Quadratmeter großen Veranden. Ein wesentliches Element des Reiseerlebnisses an Bord der Crystal Grace ist der im Preis inbegriffene Butler-Service, der für jede Suite zur Verfügung steht und den Aufenthalt durch diskrete, aufmerksame Betreuung bereichern soll. Zusätzlich zur persönlichen Betreuung werden die Suiten mit hochwertigen, besonders bequemen Betten und einer Auswahl an Kissen und Bettwäsche des Herstellers Jesurum 1870 ausgestattet. Auch barrierefreie Suiten (ADA Aquamarine Veranda Suite) sind Teil des Angebots und bieten nahtlose Zugänglichkeit. Christina Levis, CEO der Abercombie & Kent Travel Group, zu der Crystal gehört, betonte, dass die Suiten eine wohl durchdachte Weiterentwicklung darstellen, die

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Tui erzielt Rekordergebnis 2025: Strategie des „eigenen Ökosystems“ und Fokus auf KI zahlen sich aus

Europas größter Reisekonzern Tui hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem herausragenden Ergebnis abgeschlossen und damit die positive Entwicklung des Jahres bestätigt. Der Umsatz des Konzerns stieg um über vier Prozent auf 24,2 Milliarden Euro, während das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) mit knapp 1,5 Milliarden Euro ein Rekordniveau in der Unternehmensgeschichte erreichte. Dieser Erfolg, der in einem hart umkämpften Marktumfeld erzielt wurde, stützt sich auf eine Kombination aus steigenden Reisepreisen, einem signifikanten Gästezuwachs und der starken Performance der konzerneigenen Geschäftsbereiche, insbesondere der „Urlaubserlebnisse“. Die gestiegenen Einnahmen und die verbesserte Profitabilität führten zu einer deutlichen Senkung der Nettoverschuldung um nahezu 20 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro, nach 1,6 Milliarden Euro im Vorjahr. Der Konzern begrüßte im Berichtsjahr fast 35 Millionen Kunden, was einer Steigerung von fünf Prozent entspricht. Die konsequente Umsetzung der Strategie, die auf dem eigenen, vertikal integrierten Geschäftsmodell fußt, wird von Konzernchef Sebastian Ebel als entscheidender Erfolgsfaktor hervorgehoben. Die Stärke des Tui-Ökosystems Konzernchef Sebastian Ebel bezeichnete 2025 als ein erfolgreiches Jahr, in dem Tui das beste Ergebnis der Unternehmensgeschichte erzielt habe. Die Basis dieses Erfolgs bilde das „Tui-Ökosystem“ – ein Verbund aus starken eigenen Marken wie den Hotelketten RIU, Robinson, Tui Blue sowie den Kreuzfahrtlinien Tui Cruises und Hapag-Lloyd Cruises. Ergänzt wird dieses Portfolio durch einen wachsenden, globalen Vertrieb über die bekannten Reiseveranstaltermarken. Diese vertikale Integration ermöglicht es Tui, nahezu die gesamte Wertschöpfungskette einer Reise – von der Buchung über den Flug bis zur Unterkunft und den Aktivitäten vor Ort – selbst zu kontrollieren. Ein zentraler Bereich,

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Neuer Gehaltstarifvertrag für Touristik: Deutliche Steigerungen vereinbart

Die Tarifgemeinschaft des Deutschen Reiseverbandes (DRV) und die Gewerkschaft Verdi haben sich nach schwierigen und langwierigen Verhandlungen auf einen neuen Gehaltstarifvertrag für die Beschäftigten in der Touristik geeinigt. Der Abschluss, der erste seit 2018, sieht eine spürbare Steigerung der Tabellenentgelte bis März 2026 sowie die Zahlung von Einmalbeträgen ab Mai 2025 vor. Die Verhandlungspartner erzielten die Einigung nach mehreren stockenden Gesprächsrunden durch intensive Nachverhandlungen. Kern des Ergebnisses sind umfangreiche Lohnsteigerungen, die je nach Gehaltsgruppe variieren. Die Tabellenentgelte steigen gegenüber der letzten Tarifeinigung von 2018 um 12,1 bis zu 37,8 Prozent bei Reiseveranstaltern und um 12,1 bis zu 42,8 Prozent im Reisebüro. Die höchsten prozentualen Zuwächse gelten dabei für die niedrigeren Lohngruppen, um den angestrebten Mindesttariflohn von 14,28 Euro pro Stunde zu erreichen. Zum 1. März 2026 ist eine weitere Erhöhung der Tabellenentgelte um 4,6 Prozent, mindestens jedoch um 165 Euro monatlich, vorgesehen. Bereits gewährte Erhöhungen von drei und vier Prozent werden rückwirkend zum 1. Juni 2025 in die Tarifstruktur überführt. Zusätzlich zu den dauerhaften Lohnerhöhungen wurden Einmalzahlungen für den Zeitraum von Mai 2025 bis Februar 2026 vereinbart. Diese betragen bei Vollzeit monatlich 100 Euro, wobei bereits gezahlte Vorleistungen angerechnet werden. Auch Auszubildende profitieren von dem Abschluss: Ihre Vergütungen steigen zum 1. März 2026 auf 934 Euro im ersten, 1.053 Euro im zweiten und 1.207 Euro im dritten Lehrjahr. Zudem erhalten Auszubildende für die Monate September 2025 bis Februar 2026 eine monatliche Einmalzahlung von 30 Euro. Darüber hinaus werden vermögenswirksame Leistungen ab März 2026 bundesweit vereinheitlicht. Eine kontrovers diskutierte Neuerung ist

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Tarifeinigung bei Qantas: Deutliche Lohnerhöhungen und verbesserte Arbeitsbedingungen nach zähen Verhandlungen

Nach monatelangen Verhandlungen hat die Qantas-Belegschaft, vertreten durch die Australian Services Union (ASU), einem neuen Tarifvertrag zugestimmt. Die Vereinbarung sieht substantielle Lohnsteigerungen sowie verbesserte Maßnahmen zur Arbeitsplatzsicherheit vor und markiert einen wichtigen Erfolg für die Gewerkschaftsmitglieder in einer Zeit, in der das Management der Fluggesellschaft stark auf Kostenreduzierung ausgerichtet war. Die erzielte Einigung sichert den Mitarbeitern der Qantas, die von der ASU vertreten werden, eine Mindestlohnerhöhung von fünf Prozent im ersten Jahr zu. Dieser Satz übertrifft die intern festgelegte Lohnentwicklungsgrenze von Qantas. Über die gesamte Laufzeit der Vereinbarung bis zum Jahr 2028 ist eine kumulierte Lohnerhöhung von 14 Prozent vorgesehen. Darüber hinaus erhalten die Mitarbeiter eine Rückzahlung der Lohndifferenz, rückwirkend zum 1. Juli 2025, was die finanzielle Entlastung der Belegschaft unmittelbar verstärkt. Die erfolgreiche Abstimmung unterstreicht die Fähigkeit der Gewerkschaft, zentrale finanzielle Forderungen gegen die Sparpolitik des nationalen australischen Flag-Carriers durchzusetzen. Verbesserte Arbeitsbedingungen und Schutz vor Überbeanspruchung Ein zentrales Element des neuen Tarifvertrages ist die Einführung von Schutzmaßnahmen, die Qantas zur Entschädigung der Mitarbeiter bei kurzfristigen Dienstplanänderungen verpflichten. Scott Cowen, stellvertretender nationaler Sekretär der ASU, bewertete diese Bestimmungen als einen bedeutenden Fortschritt für das Wohlergehen der Arbeitnehmer und die Sicherheit des Flugbetriebs. Er hob hervor, dass diese Vorkehrungen als Schutzmechanismen gegen Übermüdung und Ausbeutung dienen. Die Einführung dieser Entschädigungsregelungen ist besonders im Luftfahrtsektor von Relevanz, wo unvorhergesehene Betriebsabläufe, Flugverspätungen und kurzfristige Ausfälle häufig zu kurzfristigen Änderungen in den Schichtplänen führen. Die nun vereinbarte Kompensation zielt darauf ab, die Belastung der Mitarbeiter durch unregelmäßige und kurzfristige Arbeitszeitanpassungen finanziell auszugleichen und gleichzeitig

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Koralmbahn in Österreich startet den Fahrgastbetrieb nach umfangreicher Bauphase

Nach jahrelanger Bauzeit geht die Koralmbahn in Österreich am 14. Dezember 2025 offiziell in den Fahrgastbetrieb. Die offizielle Eröffnungsfeier findet am kommenden Freitag statt. Die neue Bahnstrecke gilt als das größte Einzelprojekt im Rahmen des österreichischen EU-Aufbauplans und stellt eine bedeutende Verbesserung der Infrastruktur auf der österreichischen Südstrecke dar. Die Fertigstellung der Koralmbahn führt zu einer erheblichen Verkürzung der Reisezeiten. Künftig dauert die Zugfahrt zwischen Graz und Klagenfurt nur noch 41 Minuten. Die Gesamtverbindung von Wien nach Klagenfurt verkürzt sich um 45 Minuten auf eine Fahrzeit von drei Stunden und zehn Minuten. Über die nationalen Auswirkungen hinaus besitzt die Koralmbahn eine wichtige europäische Dimension, da sie ein zentrales Teilstück der transeuropäischen Verbindung zwischen der Ostsee und dem Adriaraum bildet. Die Europäische Union hat die Realisierung der Koralmbahn maßgeblich finanziell unterstützt und über 600 Millionen Euro beigetragen. Davon stammten 543 Millionen Euro aus dem sogenannten EU-Aufbauplan, der unter dem Namen NextGenerationEU bekannt ist und zur wirtschaftlichen Erholung nach der Corona-Pandemie initiiert wurde. Die Mittel flossen in verschiedene Abschnitte der Strecke, einschließlich des Koralmtunnels, der Elektrifizierung von Zulaufstrecken wie der Bleiburger Schleife und der Lavanttalbahn sowie in die Renovierung von Bahnhöfen. Zusätzliche 63 Millionen Euro wurden über die Connecting Europe Facility (CEF) bereitgestellt, unter anderem für den Bauabschnitt Wettmannstätten–St. Andrä und den Ausbau des Güterterminals bei Graz. Patrick Lobis, Leiter der Vertretung der Europäischen Kommission in Österreich, unterstrich die Rolle der EU-Mittel zur Stärkung des Binnenmarkts und zur Verbesserung des Alltags von Bürgern und Unternehmen. Insgesamt erhält Österreich vier Milliarden Euro aus

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US-Verkehrsministerium erlässt Southwest Airlines Millionenstrafe nach umfangreichen operativen Verbesserungen

Das Verkehrsministerium der Vereinigten Staaten (USDOT) hat Southwest Airlines einen Betrag von elf Millionen US-Dollar des ursprünglich verhängten Bußgeldes von 35 Millionen US-Dollar erlassen. Die Strafe war ursprünglich aufgrund erheblicher Verspätungen bei der Rückerstattung von Flugpreisen und des Mangels an „angemessener Kundendienstunterstützung“ verhängt worden, die auf die massiven Betriebsstörungen durch einen schweren Wintersturm zwischen Dezember 2022 und Januar 2023 folgten. Das USDOT begründete den teilweisen Erlass damit, dass Southwest Airlines seitdem eine umfassende Investition von 112,4 Millionen US-Dollar in ihre Betriebsabläufe getätigt hat. Diese Investitionen haben nachweislich zu einer Verbesserung der Pünktlichkeit und der Abschlussquote der Flüge der Fluggesellschaft geführt. Die Regulierungsbehörde ist der Auffassung, dass dieser Ansatz im öffentlichen Interesse liegt, da er Fluggesellschaften einen Anreiz bietet, in die Verbesserung ihrer operativen Widerstandsfähigkeit zu investieren, was den Verbrauchern unmittelbar zugutekommt. Southwest Airlines hat bereits 24 Millionen US-Dollar der Gesamtstrafe gezahlt und wäre verpflichtet gewesen, die letzte Rate bis Ende Januar 2026 zu begleichen. Die Hintergründe des massiven Betriebskollapses Der Wintersturm, der Nordamerika Ende 2022 und Anfang 2023 heimsuchte, führte in der gesamten US-Luftfahrt zu massiven Problemen. Southwest Airlines war jedoch unverhältnismäßig stark betroffen. Während andere Fluggesellschaften ihre Abläufe relativ schnell wiederherstellen konnten, erlebte Southwest Airlines einen vollständigen Zusammenbruch ihres Flugbetriebs, der sich über Wochen hinzog. Tausende von Flügen wurden gestrichen, und Hunderttausende von Passagieren waren betroffen. Die Hauptursache für das Desaster bei Southwest lag nicht nur in der Stärke des Sturms, sondern auch in der archaischen und stark veralteten Technologie für die Flugplanung und die Besatzungsdisposition. Das Punkt-zu-Punkt-Streckennetz der

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