Z-ToGo

Weitere Artikel aus der Rubrik

Z-ToGo

Croatia Airlines treibt Flottenerneuerung mit Airbus A220 voran und plant Kapazitätswachstum

Croatia Airlines hat bestätigt, dass sie im kommenden Jahr voraussichtlich sieben weitere Flugzeuge des Typs Airbus A220 übernehmen wird. Damit soll das Flottenerneuerungsprogramm im Jahr 2027 mit der Ankunft des letzten bestellten Jets abgeschlossen werden, berichtete zunächst Ex-Yu-Aviation.com. Die Fluggesellschaft betreibt derzeit bereits sieben A220-Flugzeuge, davon sechs des Typs A220-300 und eine A220-100. Durch die Indienststellung der neuen Jets erwartet die Airline für die Sommersaison 2026 eine signifikante Kapazitätssteigerung um 9 Prozent auf über 2.396.000 Sitzplätze. Für den Sommerflugplan 2026 plant Croatia Airlines insgesamt mehr als 19.290 Flüge, was einer Steigerung von 6 Prozent im Vergleich zum Vorjahressommer entspricht. Dabei sollen 55 internationale Linienrouten zu 32 internationalen Zielen beziehungsweise 33 europäischen Flughäfen bedient werden. Die Airline wird neue saisonale Direktflüge von Split nach Nantes und von Dubrovnik nach Stuttgart aufnehmen. Im Gegenzug werden jedoch die saisonalen Dienste von Split nach Amsterdam und Bukarest eingestellt. An den drei wichtigsten kroatischen Flughäfen sind unterschiedliche Kapazitätsentwicklungen vorgesehen: Obwohl in der Hauptstadt Zagreb keine neuen Routen geplant sind, soll die Kapazität dort um 144.000 Sitzplätze steigen, primär durch einen früheren Start der Saisonflüge. In Split soll die Kapazität um 10 Prozent erhöht werden. Dubrovnik hingegen verzeichnet voraussichtlich ein moderates Wachstum von 1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Einführung der zusätzlichen A220 ermöglicht die schrittweise Ausmusterung älterer Flugzeuge. Die Ära des Airbus A320 bei Croatia Airlines neigt sich dem Ende zu; die letzten Flüge dieses Typs sind für Februar 2026 vorgesehen, wobei der letzte Einsatz aktuell für den 15. Februar zwischen Zagreb und Paris geplant

weiterlesen »

American Airlines plant deutlichen Ausbau der Langstreckenflotte zur Stärkung des internationalen Geschäfts

American Airlines kündigt eine strategische Neuausrichtung an, die eine deutliche Stärkung der Präsenz auf internationalen Märkten vorsieht. Derzeit konzentriert sich die in Dallas ansässige Fluggesellschaft stärker auf Inlandsflüge als ihre größten Konkurrenten. Basierend auf dem aktuellen Flottenplan soll die Zahl der langstreckentauglichen Flugzeuge bis zum Ende des Jahrzehnts von aktuell rund 135 auf etwa 200 Jets erhöht werden, mit der Option für weiteres Wachstum. CEO Robert Isom erklärte bei einer Veranstaltung am 10. Dezember, dass internationale Reisen in den letzten Jahren etwas höhere Margen erzielt hätten als das Inlandsgeschäft. Obwohl er auch im nationalen Markt großes Verbesserungspotenzial sehe, sei American Airlines nun in der Lage, auf der internationalen Seite „ein bisschen größer mitzuspielen“. Die Fluggesellschaft musste während der Pandemie Langstrecken-Teilflotten, insbesondere die Boeing 767 und den Airbus A330, stilllegen, was die Kapazität vorübergehend reduzierte. Die Bemühungen, die Kapazität wieder aufzustocken, wurden durch Lieferverzögerungen in der Lieferkette nach der Pandemie gebremst. Isom hob hervor, dass die während der Pandemie getroffenen Entscheidungen, die Flotte effizienter zu gestalten, auf lange Sicht vorteilhaft seien, da man zukünftig nur „eine Art von Großraumflugzeugen“ betreiben werde. Aktuell hat American Airlines noch 20 Boeing 787-9 bestellt, die mit einem neuen, Premium-lastigen Kabinenlayout ausgeliefert werden sollen. Im Oktober erfolgte die Übernahme des ersten von 50 fest bestellten Airbus A321XLR, einem Langstrecken-Schmalrumpfflugzeug. Bis Ende 2026 erwartet die Airline 15 bis 16 Maschinen dieses Typs. Darüber hinaus werden ältere Boeing 777 durch geplante Umrüstungen länger im Betrieb gehalten. Finanzchef Devon May ergänzte, dass Optionen für weitere 25 bis 30 Boeing

weiterlesen »

Generalstreik legt Flugverkehr in Portugal lahm

Ein landesweiter Generalstreik sorgt am Donnerstag, dem 11. Dezember 2025, für erhebliche Störungen im portugiesischen Luftverkehr. An den Hauptflughäfen Lissabon, Porto und Faro wurden seit den Morgenstunden Dutzende Flüge gestrichen. Die Arbeitsniederlegung führt zu langen Wartezeiten und Chaos an den Service-Schaltern der Flughäfen. Die staatliche Fluggesellschaft Tap Air Portugal ist von den Auswirkungen des Streiks besonders betroffen. Obwohl in Portugal Mindestdienste für den Flugverkehr festgelegt sind, kann Tap Air Portugal nur einen Bruchteil ihres regulären Programms durchführen und musste zahlreiche Verbindungen annullieren. Die Fluggesellschaft hatte Passagiere bereits im Vorfeld über mögliche Störungen informiert. Beobachter sehen in der aktuellen Situation einen Höhepunkt der Arbeitskämpfe im öffentlichen Dienst und staatsnahen Unternehmen in Portugal, die sich in den vergangenen Monaten verstärkt haben. Auch internationale Fluggesellschaften mussten auf die Störungen reagieren. Air Europa strich vorsorglich alle Flüge zwischen Portugal und Spanien. Die spanische Fluggesellschaft Iberia reduzierte ihr Flugangebot nach Portugal deutlich. Langstreckenverbindungen waren ebenfalls betroffen: Emirates setzte die Verbindung nach Dubai aus, und TAAG Angola Airlines musste eine ihrer Linien streichen. Zahlreiche weitere europäische Airlines warnten Passagiere vor möglichen Verzögerungen und kurzfristigen Flugausfällen. Der Generalstreik in Portugal hat somit weitreichende Konsequenzen für den internationalen Flugverkehr und die Mobilität von Tausenden Reisenden, die entweder Portugal anfliegen oder von dort abreisen wollten. Die Wiederaufnahme des Normalbetriebs an den portugiesischen Flughäfen wird erst nach Beendigung der Arbeitsniederlegung erwartet.

weiterlesen »

Deutsche Beherbergungsbetriebe verzeichnen Rekordwert bei den Übernachtungszahlen

Die Beherbergungsbetriebe in Deutschland haben im Oktober 2025 insgesamt 45,9 Millionen Übernachtungen von in- und ausländischen Gästen registriert. Nach vorläufigen Zahlen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) entspricht dies einem Anstieg von 1,2 Prozent im Vergleich zum Oktober des Vorjahres. Während die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Inland leicht um 0,7 Prozent auf 38,6 Millionen zunahm, war das Wachstum bei ausländischen Gästen mit 4,1 Prozent auf 7,3 Millionen deutlich stärker. Das kumulierte Ergebnis für die ersten zehn Monate des Jahres 2025 markiert einen neuen Höchststand im deutschen Tourismus. Mit insgesamt 433,5 Millionen Übernachtungen übertraf der Berichtszeitraum den bisherigen Rekordwert aus dem Zeitraum Januar bis Oktober 2024 um 0,1 Prozent. Diese Entwicklung unterstreicht die anhaltende Attraktivität Deutschlands als Reiseziel und die Robustheit des heimischen Beherbergungssektors. Eine differenzierte Betrachtung der Herkunft der Gäste über die ersten zehn Monate zeigt jedoch ein heterogenes Bild. Die Übernachtungen von Inlandsgästen stiegen im Jahresvergleich um 0,6 Prozent auf 362,0 Millionen. Dagegen sank die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Ausland in diesem Zehnmonatszeitraum um 2,3 Prozent auf 71,5 Millionen. Der Rückgang bei den ausländischen Besuchern im Gesamtjahr 2025 deutet darauf hin, dass die Erholung des internationalen Tourismus in Deutschland, trotz des starken Wachstums im Oktober, noch nicht überall das Vor-Krisen-Niveau erreicht hat oder durch andere Faktoren beeinflusst wurde. Die Ergebnisse im Oktober 2025 sind somit primär den Inlandsgästen und einem späten touristischen Boom im Herbst zu verdanken.

weiterlesen »

Düsseldorf: NH Airport Service beantragt Insolvenz in Eigenverwaltung

Der in Düsseldorf ansässige Abfertigungsdienstleister NH Airport Service hat beim Amtsgericht Düsseldorf einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung gestellt. Das 2017 gegründete Unternehmen, das am Flughafen Düsseldorf personalintensive Bodenverkehrsdienste wie Kabinen- und Gebäudereinigung sowie Turnaround-Services erbringt, strebt mit diesem Schritt eine Stabilisierung seiner Kostenstrukturen und die Rückkehr zur Profitabilität an. Geschäftsführer Hasan Imam betonte, dass das Ziel des Verfahrens die Sanierung des Unternehmens sei. Trotz der Tatsache, dass die erbrachten Dienstleistungen als unverzichtbarer Teil der Ground-Operations gelten, war das Unternehmen aufgrund begrenzter Automatisierungsmöglichkeiten stark kostenbelastet. Die Geschäftsführung wird während des Verfahrens von dem Sanierungsexperten Georg Heidemann unterstützt. Das Amtsgericht Düsseldorf hat derweil Till Forster zum vorläufigen Sachwalter bestellt, der das Verfahren im Interesse der Gläubiger überwachen wird. Der Betrieb der NH Airport Service mit ihren 89 Beschäftigten läuft während des Insolvenzverfahrens uneingeschränkt weiter. Die Löhne und Gehälter der Mitarbeiter sind für die Monate November 2025 bis Januar 2026 durch das Insolvenzgeld gesichert. Diese Regelung gibt dem Unternehmen Zeit, den Sanierungsplan auszuarbeiten und umzusetzen, um die langfristige Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Die Insolvenz in Eigenverwaltung ist in Deutschland ein Instrument, das darauf abzielt, Unternehmen unter Beibehaltung der Geschäftsführung zu restrukturieren. Das Verfahren am Flughafen Düsseldorf reiht sich ein in eine Reihe von Restrukturierungsmaßnahmen, die in der stark vom Wettbewerb und den Personalkosten geprägten Branche der Bodenverkehrsdienste in den letzten Jahren beobachtet wurden. Die erfolgreiche Sanierung der NH Airport Service ist für den Flughafen Düsseldorf von Bedeutung, da das Unternehmen eine wesentliche Rolle in den täglichen Abfertigungsprozessen spielt.

weiterlesen »

Island: Deutsche Investoren planen Wiederbelebung der Niceair

Die kurzlebige isländische virtuelleFluggesellschaft Niceair, die ihren Betrieb im Jahr 2023 einstellen musste, steht möglicherweise vor einer Wiederauferstehung. Ein deutscher Unternehmer bereitet Berichten zufolge die Wiederbelebung des Carriers vor, mit dem ehrgeizigen Ziel, die ersten kommerziellen Flüge bereits im Februar 2026 durchzuführen. Diese Entwicklung markiert die erste konkrete Initiative seit der Insolvenz der Airline vor fast zwei Jahren. Eine Pressekonferenz in Akureyri, der wichtigsten Stadt Nordislands, ist für die kommende Woche angesetzt, um die Strategie für den Relaunch detailliert vorzustellen. Die Wiederaufnahme des Betriebs würde die direkte internationale Anbindung Nordislands wiederherstellen – ein Ziel, das von regionalen Akteuren seit Langem unterstützt wird, um den Tourismus und die Geschäftsbeziehungen in der Region nachhaltig zu fördern. Die kurze Geschichte der ursprünglichen Niceair Niceair startete ursprünglich im Juni 2022 mit der klaren Ambition, den Flughafen Akureyri (AEY) direkt mit internationalen Zielen in Europa zu verbinden. Das Streckennetz umfasste unter anderem Destinationen in Dänemark, dem Vereinigten Königreich und Spanien. Die Fluggesellschaft operierte jedoch weniger als ein Jahr, bevor sie im April 2023 den Betrieb einstellte und in die Insolvenz ging. Die ursprüngliche Geschäftstätigkeit endete abrupt und hinterließ laut Angaben der Insolvenzverwaltung ungelöste Forderungen in Höhe von 184 Millionen isländischen Kronen (ISK). Zudem waren im Zuge des Konkursverfahrens keine verwertbaren Vermögenswerte vorhanden, was die Schwierigkeiten und die schnelle Abwicklung des ursprünglichen Geschäftsbetriebs unterstrich. Die Gründe für das schnelle Scheitern wurden damals in einem harten Wettbewerbsumfeld, hohen Betriebskosten und möglicherweise einer unzureichenden Kapitalbasis gesehen. Strategische Bedeutung von Akureyri für Nordisland Die Bemühungen um die Wiederbelebung von

weiterlesen »

Air Antilles: Lizenzentzug durch französische Behörden weckt Zweifel an der Unternehmensstabilität

Die in Guadeloupe ansässige Regionalfluggesellschaft Air Antilles musste ihren gesamten kommerziellen und operativen Flugbetrieb mit sofortiger Wirkung einstellen. Die französische Zivilluftfahrtbehörde (Direction Générale de l’Aviation Civile – DGAC) hat die Betriebsgenehmigung der Airline vorläufig suspendiert. Diese von der DGAC unilateral getroffene Entscheidung hat Air Antilles zu einem sofortigen Stopp aller Flüge „bis auf Weiteres“ gezwungen und wirft erneut Besorgnis über die langfristige Stabilität des Unternehmens auf. In einer Mitteilung an ihre Passagiere auf ihrer offiziellen Website informierte die Fluggesellschaft über die kritische Lage: „Die Betriebsgenehmigungen der Fluggesellschaft Air Antilles sind vorübergehend ausgesetzt… Folglich sind unsere kommerziellen und fliegerischen Aktivitäten eingestellt.“ Das Unternehmen versicherte, dass alle Teams mobilisiert seien, um betroffenen Reisenden behilflich zu sein, und forderte die Passagiere auf, ihre E-Mails und Telefonanrufe für aktuelle Informationen zu überwachen. Audit führt zu Lizenzentzug und Flugverbot Die Suspendierung durch die DGAC ist die Folge eines behördlichen Audits, das zusätzliche dokumentarische und organisatorische Prüfungen innerhalb des Unternehmens erforderte. Die Entscheidung hat unmittelbare Auswirkungen auf die gesamte Flotte von Air Antilles. Die Fluggesellschaft darf erst wieder kommerzielle Flüge durchführen, nachdem das Air Operator Certificate (CTA – Certificate de Transport Aérien), also die offizielle Betriebserlaubnis, von der DGAC wiederhergestellt wurde. Die Suspendierung einer Betriebsgenehmigung durch die oberste nationale Luftfahrtbehörde ist ein ernster Vorgang. Sie deutet in der Regel auf das Vorliegen substanzieller Mängel in der Organisation, den Wartungsverfahren oder den Sicherheitsdokumentationen hin, die eine sofortige Gefahr für den Flugbetrieb darstellen könnten. Unabhängig davon, ob die Mängel tatsächlich flugrelevante Sicherheitsaspekte betreffen, signalisiert der behördliche Eingriff eine

weiterlesen »

British Airways stockt Flüge zwischen London und Ljubljana auf

British Airways wird im kommenden Sommerflugplan 2026 die Flugfrequenz auf der Strecke zwischen London Heathrow und Ljubljana (Slowenien) erhöhen. Während der Hauptreisezeit in den Monaten Juni, Juli und August wird die Fluggesellschaft eine zusätzliche wöchentliche Verbindung in den Flugplan aufnehmen. Damit steigt die Gesamtzahl der wöchentlichen Dienste auf neun. Der zusätzliche Flug wird jeweils sonntags angeboten und ist für den Zeitraum vom 21. Juni bis zum 30. August 2026 geplant. Durch diese Ergänzung wird British Airways an beiden Wochenendtagen, samstags und sonntags, zweimal täglich zwischen der britischen Hauptstadt und Ljubljana verkehren. Diese erhöhte Kapazität zielt darauf ab, der erfahrungsgemäß gestiegenen Nachfrage während der Haupturlaubszeit entgegenzukommen, da Slowenien als touristisches Ziel zunehmend an Beliebtheit gewinnt. Die Fluggesellschaft plant, auf der Strecke über die gesamte Sommersaison Flugzeuge des Typs Airbus A319 und Airbus A320 einzusetzen. London Heathrow dient als wichtiges Drehkreuz für internationale Verbindungen, weshalb eine höhere Frequenz nicht nur für Direktreisende aus Großbritannien, sondern auch für Umsteiger aus dem globalen Streckennetz von British Airways relevant ist. Die slowenische Hauptstadt Ljubljana, die auch als Tor zu den Alpenseen und der Adriaküste dient, profitiert von dieser Kapazitätserweiterung, die die Anbindung an Westeuropa und den interkontinentalen Verkehr verbessert. Die Entscheidung von British Airways, die Frequenz in der Spitzensaison zu erhöhen, unterstreicht die wirtschaftliche Bedeutung dieser Route im touristischen Segment. Über die Aufstockung berichtete zunächst Ex-Yu-Aviation.com.

weiterlesen »

Tarifkonflikt bei Lufthansa City Airlines spitzt sich zu: Ufo fordert Gehälter auf Discover-Niveau

Die tarifpolitische Auseinandersetzung um die Arbeitsbedingungen bei der neuen Lufthansa-Tochter City Airlines gewinnt an Schärfe. Die Kabinengewerkschaft Ufo (Unabhängige Flugbegleiter Organisation) hat konkrete Gehaltsforderungen für das Flugbegleitpersonal vorgelegt. Bemerkenswert ist dabei, dass sich Ufo dezidiert am Vergütungsniveau der Konzerntochter Discover Airlines orientiert – einem Niveau, das von der konkurrierenden Dienstleistungsgewerkschaft Verdi ausgehandelt wurde. Dieser Schritt unterstreicht den Wettbewerb zwischen den Gewerkschaften um die tarifliche Vertretungsmacht bei der neuen Airline, die sukzessive ihren Betrieb aufnimmt. Ufo fordert eine monatliche Einstiegsvergütung von 3.200 Euro für Flugbegleiter bei Lufthansa City Airlines. Für erfahrene Beschäftigte mit 18 Dienstjahren und der Qualifizierung zum Senior Flugbegleiter soll das Gehalt auf bis zu 4.590 Euro ansteigen. Die vorgeschlagene Lohnsystematik, die sämtliche Zulagen einschließt, sei bewusst unkompliziert gehalten, so die Gewerkschaft in einer Mitteilung an ihre Mitglieder. Der strategische Gehaltsanspruch: Kostenrahmen von Discover als Maßstab Die Festlegung des Discover-Niveaus als Referenzrahmen durch Ufo ist ein strategisch motivierter Schritt. Discover Airlines wurde tariflich von der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi vertreten, die dort im Jahr 2024 einen Tarifvertrag gegen Ufo und die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) durchgesetzt hatte. Nun nutzt Ufo diesen von der Konkurrenz gesetzten Standard als Verhandlungsbasis. Die Argumentation von Ufo ist klar: Da Discover Airlines dieses Vergütungsniveau bereits zu einem Zeitpunkt etablierte, als die Fluggesellschaft noch nicht profitabel war, könne und müsse sich auch die neue City Airlines dieses Niveau leisten. Die Schlussfolgerung lautet, dass City Airlines nicht günstiger als Discover Airlines werden dürfe. Diese Positionierung zielt darauf ab, ein Absinken der Arbeitsstandards innerhalb der Lufthansa Group zu verhindern

weiterlesen »

Hongkong: Neue Luftverkehrsabkommen mit sieben Staaten sollen Kapazitäten des Drei-Pistensystems nutzen

Die Sonderverwaltungszone Hongkong treibt ihre strategische Positionierung als internationales Luftfahrtzentrum voran. Durch die Unterzeichnung neuer Luftverkehrsabkommen mit sieben Ländern, mehrheitlich aus Lateinamerika, erweitert die Regierung gezielt ihr globales Netzwerk. Ziel ist es, die erhöhten Kapazitäten des kürzlich fertiggestellten Drei-Start- und Landebahnsystems des Hong Kong International Airport (HKIA) optimal auszunutzen und die Wirtschaft, den Handel sowie den Tourismus zu stärken. Mable Chan, Hongkongs Staatssekretärin für Transport und Logistik, gab am Dienstag auf der Eröffnung der Fachkonferenz Airspace Asia-Pacific 2025 bekannt, dass in den letzten zwei Monaten Abkommen mit Chile, Argentinien, Ecuador, Peru und Kuba in Lateinamerika sowie mit Polen in Europa und Togo in Westafrika geschlossen wurden. Diese neuen Vereinbarungen ergänzen die über zehn bereits in den letzten zwei Jahren gesicherten Abkommen. Chan betonte, dass viele dieser neuen Destinationen eine strategische Bedeutung im Rahmen der chinesischen „Belt and Road Initiative“ (Neue Seidenstraße) besäßen. „Nachdem wir unser Doppel- in ein Drei-Start- und Landebahnsystem umgewandelt haben, beschleunigen wir den Ausbau des Luftverkehrsnetzes“, erklärte Chan. „Wir hoffen, unsere Fluganbindung auszuweiten, um unsere Wirtschafts- und Tourismussparten im Umgang mit all diesen Ländern zu unterstützen.“ Strategische Investitionen als Schlüssel zur Risikominderung Vivian Cheung Kar-fay, CEO der Hong Kong Airport Authority, hob auf dem International Business Summit 2025 der Hong Kong General Chamber of Commerce die Bedeutung kontinuierlicher Investitionen zur Risikominderung in einem unsicheren Geschäftsumfeld hervor. Cheung identifizierte drei Hauptschwierigkeiten, die die rasche Erholung Hongkongs als Luftverkehrsdrehkreuz nach der Covid-Pandemie behindern: geopolitische Spannungen, Störungen in den globalen Lieferketten und die zunehmende Konkurrenz durch regionale Rivalen. Als Antwort

weiterlesen »