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United-Flugbegleiterin verklagt Airbus wegen toxischer Kabinendämpfe auf 30 Millionen Dollar

Eine Flugbegleiterin der amerikanischen Fluggesellschaft United Airlines hat den europäischen Flugzeugbauer Airbus auf 30 Millionen Dollar Schadenersatz verklagt. Die Klage steht im Zusammenhang mit einem Vorfall an Bord eines Airbus A319 der Fluggesellschaft, bei dem die Angestellte mutmaßlich giftige Kabinendämpfe einatmete, was bei ihr zu „ernsten und dauerhaften gesundheitlichen Komplikationen“ geführt haben soll. Der Vorfall ereignete sich am 11. April 2023 auf dem United Airlines Flug UA2680 von New York-LaGuardia (LGA) nach Denver International Airport (DEN) in Colorado. Nach der sicheren Landung und dem Parken am Gate in Denver schaltete die Flugbesatzung das Hilfstriebwerk (APU) des Flugzeugs ein, um die Klimaanlage und die elektrischen Systeme während des Aufenthalts am Boden aufrechtzuerhalten – ein Routineverfahren. Starke chemische Gerüche und akute Symptome nach APU-Betrieb Laut der Aussage der Flugbegleiterin, wie von der Reise-Website PYOK berichtet, bemerkte sie fast unmittelbar nach dem Einschalten der APU einen starken chemischen Geruch, der in die Kabine strömte. Sie entwickelte rasch Symptome wie Erstickungsgefühle, Brennen in Augen und auf der Haut sowie starke Übelkeit. Obwohl sie versuchte, ihre Beschwerden durch Ausspülen der Augen mit Wasser zu lindern, hielten die Symptome an, nachdem alle verbliebenen Passagiere das Flugzeug verlassen hatten. Die Erklärung führte weiter aus, daß Notfallkräfte am Denver International Airport die Flugbegleiterin untersuchten und erhöhten Blutdruck sowie erhöhte Kohlenmonoxidwerte bei ihr und einem weiteren Kollegen feststellten, der ebenfalls von den Kabinendämpfen betroffen war. Nach der Verlegung in ein örtliches medizinisches Zentrum zeigte eine Röntgenaufnahme der Brust der Flugbegleiterin Auffälligkeiten in der Lunge, die als „wolkiges“ Muster beschrieben

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Charterflug Klagenfurt – Paros startet in die Sommersaison, jedoch mit verkürzter Laufzeit

Am Flughafen Klagenfurt hob am 24. Mai 2025 der erste Charterflug der Sommersaison zur griechischen Insel Paros ab. Die beliebte Verbindung wird erneut in Kooperation zwischen dem Kärntner Reiseveranstalter Springer Reisen und der Fluggesellschaft Avantiair durchgeführt. Jeden Samstag bringt ein gut gebuchter Flug Urlauber direkt auf die Kykladeninsel, die für ihre pittoresken Orte und Strände bekannt ist. Von Paros aus ist auch die Nachbarinsel Naxos bequem mit einem kurzen Schiffstransfer erreichbar. Allerdings wird die ursprünglich bis September geplante Verbindung nun unerwartet früher eingestellt. Aufgrund fehlender Slot-Kapazitäten am Flughafen Paros kann der Flugverkehr in dieser Sommersaison nur bis zum 19. Juli angeboten werden. Der letzte Abflug ab Klagenfurt findet somit bereits am 12. Juli 2025 statt. Andrea Springer, Geschäftsführerin von Springer Reisen, bedauerte die Verkürzung, betonte aber die Freude, den Gästen trotz allem ein Stück griechisches Lebensgefühl ab Kärnten zu ermöglichen. Sie hob Paros als beliebte Alternative zu Mykonos hervor und bezeichnete Naxos als einen besonderen Ort, zu dem Urlauber gerne zurückkehren. Auch Maximilian Wildt, Geschäftsführer des Klagenfurt Airports, unterstrich den Wert der Zusammenarbeit mit Springer Reisen und die Attraktivität der Paros-Verbindung für die Region, bedauerte aber ebenfalls die ungeplante Verkürzung der Flugzeit.

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Ryanair fliegt Alicante ab Paderborn/Lippstadt auch im Winter an

Die Fluggesellschaft Ryanair setzt ihre Verbindung von Paderborn/Lippstadt nach Alicante auch im Winter 2025/2026 fort. Aufgrund der großen Beliebtheit der Destination wird die spanische Küstenstadt weiterhin zweimal wöchentlich angeflogen. Dies gab der Flughafen Paderborn/Lippstadt bekannt. Seit dem Erstflug im Frühjahr 2023 hat sich Alicante zu einem gefragten Ziel für Reisende aus Ostwestfalen, Südwestfalen, Lippe und angrenzenden Regionen entwickelt. Die Maschinen von Ryanair nach Alicante sind demnach zumeist sehr gut ausgelastet. Um der anhaltenden Nachfrage gerecht zu werden, hat Ryanair die Flüge für die kommende Wintersaison bereits jetzt zur Buchung freigeschaltet. Ab Oktober 2025 wird Alicante jeweils montags um 17:25 Uhr und freitags um 9:55 Uhr von Paderborn/Lippstadt aus angeflogen. Der Flughafen empfiehlt Interessenten, frühzeitig zu buchen, um ihre gewünschten Reisetermine zu sichern. Die Flüge sind sowohl in Reisebüros als auch online buchbar.

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Austrian Airlines ändert Flugzeiten für New York-Verbindung im Sommer 2025

Austrian Airlines hat kurzfristige Anpassungen im Flugplan ihrer Verbindung von Wien nach New York-JFK vorgenommen. Wie das Portal „Aeroroutes“ berichtet, wird der Sonntagsflug OS87 von Wien nach New York im Zeitraum vom 6. Juli bis zum 25. Oktober 2025 drei Stunden später als ursprünglich geplant starten, nämlich um 19:55 Uhr statt um 16:55 Uhr. Auch der Rückflug OS88 von New York nach Wien verschiebt sich entsprechend um drei Stunden nach hinten. Statt der regulären Ankunftszeit am Montagmorgen wird die Maschine nun später in Wien erwartet. Gründe für diese kurzfristige Änderung im Flugplan wurden von der Fluggesellschaft zunächst nicht offiziell bekanntgegeben. Reisende, die von dieser Änderung betroffen sind, sollten ihre Flugzeiten entsprechend überprüfen. Austrian Airlines bietet ihren Passagieren üblicherweise Informationen zu Flugplanänderungen per E-Mail oder SMS an, sofern die entsprechenden Kontaktdaten hinterlegt wurden. Es ist ratsam, den aktuellen Flugstatus kurz vor Reiseantritt nochmals zu kontrollieren.

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Boeing erzielt neue Einigung mit US-Regierung nach 737 Max-Abstürzen

Der Flugzeugbauer Boeing hat mit der US-Regierung eine neue Vereinbarung erzielt, um einem möglichen Strafprozeß im Zusammenhang mit den zwei Abstürzen von Maschinen des Typs 737 Max in den Jahren 2018 und 2019 zu entgehen, bei denen insgesamt 346 Menschen ums Leben kamen. Das US-Justizministerium gab bekannt, daß Boeing im Rahmen dieses Deals zusätzliche Zahlungen in Höhe von gut 1,1 Milliarden Dollar leisten werde. Die Details der Einigung müssen noch schriftlich fixiert und von einem Richter genehmigt werden. Die Unglücke wurden maßgeblich durch eine fehlerhafte Steuerungssoftware verursacht, deren sicherheitsrelevante Aspekte bei der Zertifizierung durch Boeing-Mitarbeiter heruntergespielt worden waren. Die neue Vereinbarung sieht vor, daß Boeing eine weitere Strafe von 243,6 Millionen Dollar zahlt, zusätzlich 444,5 Millionen Dollar in einen Fonds für die Hinterbliebenen der Opfer einzahlt und 455 Millionen Dollar für Maßnahmen zur Stärkung der Sicherheit und Qualität aufwendet. Diese Einigung folgt auf frühere Vereinbarungen und Strafzahlungen, nachdem Boeing bereits versprochen hatte, Maßnahmen gegen Betrug zu ergreifen und ein Ethikprogramm einzuführen. Allerdings hatte ein Zwischenfall im Januar 2024, bei dem ein Rumpfteil einer fast neuen Boeing 737 Max im Flug abbrach, neue Ermittlungen des Justizministeriums ausgelöst, das einen Verstoß gegen frühere Auflagen sah. Während einige Vertreter der Opferfamilien die neue Einigung akzeptieren, kündigten andere an, rechtlich dagegen vorzugehen.

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Boeing überarbeitet Schubstreben der 777X zur Behebung von Materialermüdung

Der amerikanische Flugzeugbauer Boeing hat einem Bericht von Aviation Week zufolge die Schubstreben für sein lang erwartetes Großraumflugzeug Boeing 777X überarbeitet. Es wird erwartet, daß diese modifizierten Komponenten im Laufe dieses Sommers in die Testflugzeuge eingebaut werden. Die Neugestaltung der Schubstreben ist eine Reaktion auf ein Problem mit Materialermüdung in den tragenden Bauteilen, welches zuvor eine viermonatige Verzögerung der Zertifizierungstests verursacht hatte. Probleme mit den Schubstreben führten zur Testflotten-Erdung Im August 2024 mußte Boeing seine 777X-Testflotte vorübergehend am Boden lassen, nachdem an einem der Testflugzeuge gebrochene Schubstreben entdeckt worden waren. Weiterführende Inspektionen zeigten ähnliche Risse an denselben Bauteilen auch bei anderen Flugzeugen. Dieses Problem führte dazu, daß alle vier Testflugzeuge des 777X-Testprogramms außer Betrieb genommen wurden. Boeing hat das Problem nach eigenen Angaben behoben und die Zertifizierungsflüge Mitte Januar 2025 wieder aufgenommen. Laut dem Bericht von Aviation Week plant der Flugzeugbauer nun, die überarbeiteten Schubstreben im Rahmen umfassenderer Designverbesserungen für die 777X zu installieren. Die Zertifizierung der Boeing 777X war ursprünglich für 2020 geplant. Das Flugzeug soll die nächste Generation des populären 777-Großraumflugzeugs darstellen und Verbesserungen in Bezug auf Effizienz, Reichweite und Passagierkomfort bieten. Zertifizierung verzögert sich weiter – Erste Auslieferungen frühestens 2026 Die Zertifizierung der Boeing 777X sah sich jedoch bereits mit mehreren Verzögerungen aufgrund verschiedener technischer Herausforderungen während der Tests konfrontiert. Einer der größeren Rückschläge ereignete sich im Jahr 2020, als ein unerwartetes Nickmoment auftrat, das die Flugzeugnase ohne Piloteneingriff ansteigen ließ und jahrelange Verzögerungen zur Folge hatte. Weitere Probleme traten Mitte August 2024 mit dem Bruch der

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Lufthansa Cargo verbessert Transport von temperaturempfindlicher Fracht

Lufthansa Cargo baut ihr Angebot für temperaturempfindliche Transporte weiter aus und hat vier neue Produktverbesserungen eingeführt. Ziel ist es, die Qualität und Stabilität der Prozesse für den Transport von Gütern wie Impfstoffen, Mikrochips oder Hightech-Maschinenteilen, die auf Temperaturschwankungen reagieren, weiter zu erhöhen. Das Unternehmen bietet bereits seit Jahren mit „Active Temp Control“ und „Passive Temp Support“ maßgeschneiderte Lösungen für solche Transporte an. Eine der Neuerungen ist der „Pharma Control Tower“, ein 24/7-Kundenservice, der temperaturempfindliche Sendungen im Transit über die Drehkreuze in Frankfurt, München und Brüssel überwacht. Kundenanfragen zu Sendungen von und zu 30 CEIV-zertifizierten Stationen weltweit können ebenfalls über diese zentrale Anlaufstelle gestellt werden. Zudem werden für „Passive Temp Support“-Sendungen kostenfrei spezielle Thermoabdeckungen eingesetzt, die zusätzlichen Schutz vor extremen Außentemperaturen beim Umschlag bieten. Mit „smartULD“ erweitert Lufthansa Cargo optional zu „Active Temp Control“ eine digitale Echtzeit-Überwachungsmöglichkeit mittels Sensoren in den Containern. Diese erfassen kontinuierlich Temperaturdaten, die für Kunden online abrufbar sind. Zudem kann „Passive Temp Support“ ab sofort mit „td.Zoom“ kombiniert werden, was einen priorisierten Zugang zu Kapazitäten und kürzere Transitzeiten für besonders eilige temperaturempfindliche Güter ermöglicht. Lufthansa Cargo plant, weitere Verbesserungen umzusetzen, darunter die Online-Einsicht in Temperaturdaten an ausgewählten Stationen und den Ausbau des temperaturgeführten Lkw-Netzes.

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Filip Aerts wird neuer COO bei Brussels Airlines

Die belgische Fluggesellschaft Brussels Airlines bekommt einen neuen Chief Operating Officer (COO). Filip Aerts wird zum 1. August die Nachfolge von Tilman Reinshagen antreten, der die Lufthansa Group verlässt. Aerts, der seine Karriere als Pilot begann und derzeit den Flugbetrieb bei Brussels Airlines leitet, wird somit Mitglied des Vorstands der Fluggesellschaft. Neben dem Chief Executive Officer Dorothea von Boxberg und der Chief Financial Officer Nina Öwerdieck wird Aerts das dritte Mitglied des Führungsgremiums von Brussels Airlines sein. Der 53-jährige blickt auf eine lange Karriere in der Luftfahrt zurück, unter anderem bei Delta Air Transport (DAT), einer Tochtergesellschaft von Sabena, wo er als Erster Offizier und später als Kapitän tätig war. Er arbeitete sich weiter zum technischen Piloten und zum Leiter des Flugbetriebs hoch und behielt stets seine Pilotenlizenz. Dieter Vranckx, Chief Commercial Officer der Lufthansa Group und Vorstandsvorsitzender der SN Airholding, zeigte sich erfreut über die Ernennung von Aerts. Er betonte dessen Expertise und Kenntnis des Unternehmens und erwartet, daß Aerts‘ operative Erfahrung zur weiteren Stärkung der Stabilität und Pünktlichkeit von Brussels Airlines beitragen werde. Reinshagen wird das Unternehmen noch bis Juli begleiten, um eine reibungslose Übergabe zu gewährleisten.

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„Leaf“ – Hi Fly zieht zweite Malta-Tochter hoch

Die portugiesische Wet-Lease-Spezialistin Hi Fly baut ihre Geschäftstätigkeit mit der Gründung einer neuen Tochtergesellschaft in Malta weiter aus. Unter dem Namen „Leaf“ – kurz für Lease & Fly – hat die neue maltesische Fluggesellschaft von Hi Fly bereits ihr eigenes Luftverkehrsbetreiberzeugnis (AOC) erhalten, wie das Portal Mavio News berichtet. Das erste und bislang einzige Flugzeug der neuen Gesellschaft ist ein Airbus A340-300 mit der Registrierung 9H-SUN. Interessanterweise betreibt Hi Fly mit Hi Fly Malta bereits eine weitere Tochtergesellschaft auf der Mittelmeerinsel. Strategische Expansion im Wet-Lease-Markt Die Gründung von Leaf unterstreicht die strategische Ausrichtung von Hi Fly, ihre Präsenz im globalen Wet-Lease-Markt weiter zu stärken. Malta hat sich in den vergangenen Jahren zu einem attraktiven Standort für Fluggesellschaften entwickelt, nicht zuletzt aufgrund seiner steuerlichen Rahmenbedingungen und der effizienten Zulassungsverfahren für Flugbetriebe. Die Wahl Maltas als Standort für die neue Tochtergesellschaft liegt somit nahe, da Hi Fly Malta bereits seit längerem erfolgreich von dort aus operiert. Der Airbus A340-300 (Kennzeichen 9H-SUN), das erste Flugzeug von Leaf, ist ein Langstreckenflugzeug, das typischerweise für die Vermietung an andere Fluggesellschaften eingesetzt wird, die kurzfristig Kapazitäten benötigen oder neue Strecken ohne eigene Flugzeuge bedienen möchten. Dieses Flugzeugmodell ist bekannt für seine Reichweite und seine vier Triebwerke, was es für bestimmte Langstreckendienste prädestiniert. Hi Fly selbst verfügt über eine beachtliche Flotte von Großraumflugzeugen, darunter Airbus A330 und A340, die weltweit im Wet-Lease für verschiedene Kunden im Einsatz sind. Wettbewerbsvorteile durch maltesische AOCs Die Erlangung eines zusätzlichen eigenen maltesischen AOCs für Leaf bietet Hi Fly zusätzliche Flexibilität und

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Wiedereröffnung der Lufthansa First Class Lounge in München

Die Lufthansa hat ihre First Class Lounge im Terminal 2 des Münchner Flughafens nach einer Umgestaltung wieder für Reisende geöffnet. Auf rund 1.000 Quadratmetern erwartet First Class Passagiere eine stilvolle Umgebung mit modernem Design und komfortablem Ambiente. Ein neu gestalteter Gastronomiebereich mit einem À-la-carte-Restaurant, einem Front-Cooking-Buffet und einer neu konzipierten Bar soll höchste Exklusivität bieten. Die Lounge bietet ihren Gästen zudem verschiedene Annehmlichkeiten wie ruhige Bereiche zum Entspannen, elegante Waschräume, einen gut ausgestatteten Arbeitsbereich sowie ein umfangreiches Angebot an Unterhaltungsmöglichkeiten mit Fernsehbildschirmen und einer breiten Auswahl an Zeitungen und Zeitschriften. Die Öffnungszeiten der Lounge sind täglich von 5:00 bis 22:00 Uhr. Die Wiedereröffnung der First Class Lounge ergänzt das First Class Erlebnis der Lufthansa am Standort München und ist Teil einer umfassenden Premium-Initiative. First Class Reisende können sich dort auch über einen modernisierten Check-in-Bereich freuen. Zudem kommt im aktuellen Sommerflugplan die neue Lufthansa Allegris First Class im Airbus A350-900 von München zu ausgewählten Langstreckenzielen zum Einsatz, die mit ihren Einzelsuiten und der „Suite Plus“ neue Maßstäbe setzen soll.

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