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Flughafen Wien erhält Tourismuspreis 2025

Der Flughafen Wien (VIE) ist mit dem Tourismuspreis 2025 der Wirtschaftskammer Wien (WK Wien) ausgezeichnet worden. Die Verleihung würdigt die essenzielle und herausragende Rolle des Flughafens für den touristischen Erfolg und die Wirtschaftskraft der österreichischen Bundeshauptstadt. Die Spartenobmänner Dominic Schmid und die Führung des Flughafens betonten im Rahmen der Preisverleihung die untrennbare Verbindung zwischen der internationalen Erreichbarkeit Wiens durch den Flughafen und der Prosperität zentraler Branchen wie Hotellerie, Gastronomie sowie des Kongress- und Kulturtourismus. Mit jährlich rund 32 Millionen Reisenden wird der Flughafen Wien als unverzichtbarer „Motor der Tourismusstadt“ und als wichtigstes internationales Drehkreuz für die Region betrachtet. Der Preis bekräftigt die Funktion des Airports nicht nur als Verkehrsknotenpunkt, sondern als Visitenkarte und fundamentaler Infrastrukturfaktor Wiens auf der globalen Bühne. Die Unverzichtbare Rolle des Flughafens für Wiens Tourismus Die Verleihung des Tourismuspreises durch die Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft der WK Wien findet jährlich statt und zeichnet Institutionen oder Unternehmen aus, die maßgeblich zum touristischen Erfolg der Stadt beitragen. Die Wahl des Flughafen Wien als Preisträger 2025 unterstreicht die Erkenntnis, dass internationale Flugverbindungen die Lebensader des modernen Städtetourismus darstellen. Dominic Schmid, Tourismus-Spartenobmann, überreichte den Ehrenpreis im Rahmen einer Festveranstaltung im Tower des Airports an die Vorstände Julian Jäger und Günther Ofner. Schmid brachte die zentrale Abhängigkeit Wiens prägnant auf den Punkt: „Ohne Flugreisende wäre Wien ebenso beliebt, aber leer.“ Er hob hervor, dass der Flughafen Wien die Gäste bringe, von denen die Hotellerie, die Gastronomie und insbesondere die Eventbranche unmittelbar abhängig seien. Wien gilt als eine der Welthauptstädte im Kongressgeschäft und

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Air France präsentiert neue Gourmet-Menüs in der La Première-Klasse

Air France hat das kulinarische Erlebnis in ihrer exklusivsten Reiseklasse La Première für den Winter 2025/2026 umfassend überarbeitet. Die Fluggesellschaft setzt dabei auf die Kreationen zweier französischer Spitzenköche: die mit drei Michelin-Sternen ausgezeichnete Köchin Anne-Sophie Pic und die renommierte Patissière Claire Heitzler. Diese Menü-Erneuerung unterstreicht die Strategie von Air France, ihren Passagieren ein Gastronomieerlebnis auf Weltklasse-Niveau anzubieten. Anne-Sophie Pic, die seit zehn Jahren mit Air France zusammenarbeitet, hat seit November 2025 eine komplette neue Auswahl an Speisen für La Première-Gäste auf Flügen ab Paris-Charles de Gaulle (CDG) eingeführt. Das Menü umfasst saisonale À-la-carte-Vorspeisen und Hauptgerichte sowie vegetarische, Fisch-, Geflügel- und Rotfleisch-Optionen. Insgesamt entwickelte Pic in Zusammenarbeit mit dem Kulinarik-Studio von Servair über 30 neue Gerichte. Beispiele für die neuen Kreationen sind geröstete Pastinaken mit Honig, Walnüssen, Dill und Madras-Curry sowie gebratenes Hähnchen mit würziger Pilzsauce, Mais und gegrillter Polenta. Pic beschrieb ihr Ziel, eine „wahre kulinarische Reise“ zu bieten, inspiriert von französischen Regionalprodukten mit internationalen Akzenten. Die neue Dessertkarte stammt aus der Feder von Claire Heitzler, die ebenfalls ihre Partnerschaft mit der Airline fortsetzt. Heitzler hat acht saisonale Signature-Desserts kreiert, die sich turnusmäßig abwechseln. Darunter sind eine Tartelette mit Aprikosen- und Mandelmousse sowie ein warmer Guanaja-Schokoladenkuchen mit geschmolzenem Kern, der erstmals an Bord von Air France angeboten wird. Ergänzt wird das Angebot ab dem 4. Dezember 2025 durch handwerklich hergestellte Eissorten des Meister-Eismachers Philippe Faur, darunter karibische Schokolade, Pariser Vanille und Himbeersorbet, die auf Flügen ab Paris und Abidjan erhältlich sind. Das aufgefrischte Serviceangebot in der La Première-Klasse ist auf

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IAG-Tochter Level wird eigenständig: Langstrecken-Airline startet mit neuem IATA-Code ab Barcelona

Die Fluggesellschaft Level hat einen wichtigen Meilenstein erreicht und operiert nun offiziell als vollständig unabhängiger Carrier innerhalb der International Consolidated Airlines Group (IAG). Die Airline startete den Flugbetrieb unter ihrem neuen IATA-Code LL. Der erste Flug mit dem neuen Identifikator, LL2627 von Barcelona nach New York JFK, hob am 1. Dezember 2025 ab und symbolisierte damit den Übergang von einer Marke, die zuvor unter dem Operating Certificate von Iberia betrieben wurde, zu einem eigenständigen Luftfahrtunternehmen. Dieser Schritt folgt einem einjährigen Transformationsprozess, in dem Level die notwendigen operativen und regulatorischen Voraussetzungen schuf. Dazu zählten der Erhalt des eigenen Air Operator Certificate (AOC) im Dezember 2024, die Sicherung der Betriebsgenehmigungen für wichtige Märkte wie die USA, Argentinien und Chile im Jahr 2025 sowie die Erlangung der IOSA-Zertifizierung im Juni 2025. Letztere bestätigt die Einhaltung globaler Sicherheits- und Betriebsstandards. Der neue LL-Code wird fortan auf allen Dokumenten wie Tickets und Bordkarten die Präsenz von Level als separaten IAG-Carrier kennzeichnen. Level hat sich in Barcelona bereits als führende Langstrecken-Airline etabliert und hält auf den Langstreckenrouten der katalanischen Hauptstadt einen Marktanteil von 16 Prozent. CEO Rafael Jiménez Hoyos bezeichnete den Moment als „historisch“ und betonte das Ziel, Level zu einem „unabhängigen, effizienten und innovativen“ Langstreckenbetreiber zu entwickeln, der die globale Konnektivität Barcelonas weiter ausbaut. Zur Unterstützung der Autonomie hat Level seinen Personalbestand massiv aufgestockt und die Belegschaft um 750 Prozent erhöht. Die Airline baute eigene Cockpit- und Kabinenbesatzungen sowie wesentliche operative Abteilungen auf. Symbolisch für die Verwurzelung in der Region wird Level künftig das Rufzeichen

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Air New Zealand kritisiert Flughafen-Incentives: Streit um fairen Wettbewerb und regionale Anbindung

Der Wettbewerb im neuseeländischen Inlandsflugverkehr spitzt sich zu. Air New Zealand, die nationale Fluggesellschaft mit einer marktbeherrschenden Stellung, hat die Geschäftspraktiken der großen Flughäfen des Landes scharf kritisiert. Im Zentrum der Kontroverse stehen finanzielle Anreize, die den Hauptkonkurrenten, die Billigfluggesellschaft Jetstar Airways, eine Tochtergesellschaft der australischen Qantas, begünstigen sollen. Air New Zealand argumentiert, dass diese „offenen“ Subventionen den fairen Wettbewerb verzerren und die kritische Infrastruktur der regionalen Anbindung gefährden, die das Unternehmen durch Quersubventionierung aufrechterhält. Die Flughäfen und Jetstar weisen die Anschuldigungen zurück und betonen die Notwendigkeit, den Wettbewerb zu fördern, um niedrigere Flugpreise für die Verbraucher zu gewährleisten und dem dominierenden Marktanteil von Air New Zealand entgegenzuwirken. Dieser Konflikt beleuchtet die komplexen Spannungen zwischen Marktdominanz, Wettbewerbsförderung und der Sicherstellung einer landesweiten, wirtschaftlich tragfähigen Fluganbindung. Der Vorwurf: Unfaire Subventionen für den Rivalen Nikhil Ravishankar, der Vorstandsvorsitzende von Air New Zealand, äußerte in einem Interview mit dem Magazin BusinessDesk seine Bedenken. Er erkennt an, dass temporäre Ermäßigungen für neue Routen oder Marktteilnehmer ein standardisiertes und akzeptables Verfahren zur Förderung von Start-ups und zur Stimulierung neuer Verbindungen darstellen. Seine Kritik zielt jedoch auf die seiner Meinung nach „kontinuierlichen Subventionen“ ab, die Jetstar auf den profitabelsten Hauptstrecken, den sogenannten „trunk routes“, gewährt werden. Laut Ravishankar ermöglichen diese anhaltenden finanziellen Vorteile Jetstar, die Preise auf diesen hochfrequentierten Verbindungen zu unterbieten, was Air New Zealand in direkter Konkurrenz massiv unter Druck setzt. Im Gegensatz dazu bedient Jetstar nicht die unrentablen, aber für die Konnektivität des Landes essentiellen Sekundärstrecken. Air New Zealand betreibt hingegen ein weitreichendes

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Pilotengewerkschaft warnt vor Betriebsproblemen bei Fedex Express während der Hochsaison

Die Pilotengewerkschaft von Fedex Express hat die aktuellen Umstrukturierungs- und Kostenoptimierungsmaßnahmen des Unternehmens scharf kritisiert. Die Gewerkschaft warnt davor, dass Dienstplanänderungen und die Verknappung von Ressourcen den Flugbetrieb während der bevorstehenden Hochsaison stark belasten könnten. Wie das mexikanische Branchenportal „A21“ berichtete, macht die Pilotenvertretung die aggressive Neustrukturierung des Netzwerks für die operativen Schwierigkeiten verantwortlich, die die Logistik während der wichtigsten Phase des Jahres beeinträchtigen könnten. Fedex Express verfolgt seit über einem Jahr eine Strategie zur signifikanten Senkung der Betriebskosten und zur Neuausrichtung seines weltweiten Netzwerks. Der Gewerkschaft zufolge wirken sich diese Maßnahmen direkt auf den Flugbetrieb aus. Kapitän José Nieves, Vorsitzender des Gewerkschaftsrats, erklärte, man habe „lange vor den verheerenden Auswirkungen der Optimierung gewarnt“. Die Gewerkschaft bemängelt insbesondere die Manipulation von Dienstplänen, unausgewogene Schichten und einen Betrieb, der mit minimalen Ressourcen versucht wird aufrechtzuerhalten. Dies habe bereits zu zahlreichen Planänderungen und Störungen in einem bisher als stabil geltenden Netzwerk geführt. Eine zusätzliche Belastung für den Betrieb von Fedex Express stellt die vorübergehende Stilllegung der gesamten MD-11-Frachterflotte dar. Diese Maßnahme wurde nach dem kürzlichen Unglück des UPS-Fluges 2976, ebenfalls einer MD-11, angeordnet. Obwohl Fedex selbst die MD-11 aufgrund ihrer Robustheit und Effizienz schätzt, muss der Konzern nun in der entscheidenden Vorweihnachtszeit, in der die Nachfrage nach Expresslieferungen am höchsten ist, ohne diese wichtigen Frachtflugzeuge planen. Das Grounding der MD-11-Flotte erhöht den Druck auf die Einsatzpläne des Personals und verschärft die Problematik der operativen Kapazität. Die Pilotengewerkschaft sieht in der Kombination aus interner Kostenreduzierung und extern bedingtem Kapazitätsengpass ein erhebliches Risiko für

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Brasiliens Staatliche Förderung für den Flugzeugexport: BNDES Stärkt Embraer mit Milliardenkredit

Die brasilianische Nationalbank für Wirtschaftliche und Soziale Entwicklung (Banco Nacional de Desenvolvimento Econômico e Social – BNDES) hat eine signifikante Finanzierungszusage für den Flugzeughersteller Embraer bekannt gegeben. Mit der Genehmigung von 1,09 Milliarden Reais, was etwa 200 Millionen US-Dollar entspricht, als Vorab-Exportfinanzierung, festigt die Entwicklungsbank ihre Rolle als strategischer Unterstützer des brasilianischen High-Tech-Exports. Die Mittel sind explizit für die Produktion von kommerziellen Flugzeugen bestimmt, deren Auslieferung an internationale Kunden vertraglich vereinbart ist. Diese finanzielle Stärkung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Embraer seine Fertigungskapazitäten weiter hochfährt, um die steigende Nachfrage zu bedienen und seine Auslieferungszahlen im Jahr 2025 voraussichtlich um 11 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu steigern. Die langjährige Partnerschaft zwischen BNDES und Embraer verdeutlicht die enge Verflechtung von staatlicher Entwicklungsförderung und dem Erfolg des brasilianischen Luftfahrtsektors auf dem globalen Markt. Seit 1997 hat die BNDES insgesamt rund 26,3 Milliarden US-Dollar zur Finanzierung der Embraer-Flugzeugexporte bereitgestellt. Die Strategische Bedeutung der Exportfinanzierung Die nun genehmigte Finanzierung von 1,09 Milliarden Reais durch die BNDES erfolgt über das sogenannte BNDES-EXIM-Vorfinanzierungsprogramm (Pre-shipment Export Financing). Dieses Instrument zielt darauf ab, dem Exporteur – in diesem Fall Embraer – die notwendige Liquidität bereitzustellen, um die Produktion der bereits bestellten Güter, bevor diese ausgeliefert werden, zu sichern. Flugzeugbau ist ein kapitalintensives Geschäft mit langen Vorlaufzeiten, in dem die Sicherstellung von Produktionsmitteln und die Einhaltung von Lieferplänen entscheidend sind. Die finanzielle Unterstützung der BNDES ermöglicht es Embraer, Material zu beschaffen, Löhne zu zahlen und die komplexen Fertigungsprozesse aufrechtzuerhalten, ohne allein auf kurzfristige oder teurere private Finanzierungen zurückgreifen zu

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Lufthansa Cargo und Swiss World Cargo vertiefen operative Kooperation

Lufthansa Cargo und Swiss World Cargo, die Frachtdivisionen der Lufthansa Group, haben eine Intensivierung ihrer operativen Zusammenarbeit bekannt gegeben. Ziel ist die Schaffung umfassender Synergien in kommerziellen und operativen Bereichen, um die Effizienz zu steigern und das gemeinsame Angebot zu harmonisieren. Die Kooperation, die bereits seit Längerem auf einigen Strecken besteht, wird nun auf weite Teile des Geschäfts ausgeweitet. In den kommenden Monaten sollen die beiden Frachtfluggesellschaften ihr Serviceangebot und die Sendungsströme stärker angleichen. Ein wesentlicher Schritt ist die Harmonisierung der operativen Abläufe und die Einführung einer gemeinsamen IT-Plattform. Dadurch soll ein einheitliches Kundenerlebnis gewährleistet und die Abwicklung von Luftfracht über beide Netzwerke hinweg vereinfacht werden. Trotz dieser tiefgreifenden Integration werden beide Frachtdivisionen ihre eigenständigen Marken beibehalten, um weiterhin die spezifischen Kundenbedürfnisse ihrer jeweiligen Märkte bedienen zu können. Die strategische Neuausrichtung sieht vor, dass sich Swiss World Cargo weiterhin auf hochwertige und besonders zeitkritische Luftfrachtsendungen konzentriert. Dies umfasst oft spezialisierte Produkte, die höchste Sorgfalt und Schnelligkeit erfordern. Lufthansa Cargo wird indessen ihre globalen Kapazitäten einbringen, die sowohl aus Beiladefracht in Passagierflugzeugen als auch aus dem Einsatz einer eigenen Flotte von Frachtflugzeugen bestehen. Diese komplementäre Aufstellung ermöglicht es der Lufthansa Group, eine breitere Palette an Frachtlösungen anzubieten. Experten sehen in der vertieften Zusammenarbeit einen logischen Schritt zur Optimierung der Ressourcen und zur Stärkung der Marktposition im hart umkämpften globalen Luftfrachtgeschäft. Durch die gemeinsame Nutzung von Infrastruktur und IT-Systemen kann das Unternehmen Kosten senken und die Vernetzung der Frachtdrehkreuze Frankfurt und Zürich weiter verbessern.

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Airbus muss Lieferziele reduzieren: Qualitätsprobleme bei Rumpfsegmenten führen zu Einschnitten

Der europäische Flugzeugbauer Airbus sieht sich gezwungen, seine kommerziellen Auslieferungsziele für das Jahr 2025 aufgrund eines schwerwiegenden Qualitätsproblems bei Zulieferteilen zu revidieren. Ein Mangel an Rumpfsegmenten, der Inspektionen an Hunderten von Flugzeugen erforderlich macht, hat die Produktions- und Auslieferungsabläufe empfindlich gestört. In einem bedeutenden Rückschlag für das Unternehmen am 3. Dezember 2025 korrigierte Airbus sein ursprünglich angestrebtes Ziel von rund 825 Auslieferungen auf nunmehr 790 Flugzeuge. Als Ursache nannte das Unternehmen ein „jüngstes Lieferantenqualitätsproblem bei Rumpfsegmenten, das den Auslieferungsfluss der A320-Familie beeinträchtigt“. Die Störung, die tief in die Fertigungsprozesse eingreift und sowohl Flugzeuge in der Endmontage als auch bereits ausgelieferte Maschinen betrifft, stellt eine akute Herausforderung für das Management und die operative Kapazität von Airbus dar. Trotz dieser operativen Einschnitte hält das Unternehmen an seiner zuvor kommunizierten finanziellen Zielsetzung für das Geschäftsjahr fest. Mangelhafte Bauteile und der Umfang der Betroffenheit Das zugrunde liegende Problem betrifft Rumpfsegmente von Flugzeugen der hochfrequentierten A320-Familie, der tragenden Säule des Airbus-Geschäfts im Segment der Kurz- und Mittelstreckenflugzeuge. Wie der Nachrichtendienst Reuters berichtete, resultiert der Fehler aus fehlerhaften Fertigungsprozessen des Zulieferers Sofitec Aero. Demnach weisen die betroffenen Rumpfsegmente eine falsche Dicke auf. Die Dimension dieses Qualitätsproblems hat sich nach Bekanntwerden weiter ausgeweitet, da der Defekt auf mehr Paneelen als ursprünglich angenommen festgestellt wurde. Die Auswirkungen sind weitreichend. Einer Präsentation zufolge, die Fluggesellschaften vorgelegt wurde, müssen insgesamt 628 Flugzeuge inspiziert werden. Diese Zahl umfasst 168 Jets, die sich bereits im regulären Liniendienst bei den Fluggesellschaften befinden, sowie über 240 Flugzeuge, die sich momentan in den Montagelinien von

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Israir plant Langstrecken-Expansion mit Airbus A330: Kauf von zwei Jets angestrebt

Die israelische Fluggesellschaft Israir führt Verhandlungen über den Kauf von zwei Großraumflugzeugen des Typs Airbus A330. Die Gesamtinvestition für die beiden Langstreckenjets ist auf 80 Millionen US-Dollar (etwa 69 Millionen Euro) veranschlagt. Mit dieser Maßnahme verfolgt Israir das Ziel, ihre Langstreckenrouten nach Asien und Nordamerika signifikant auszubauen. Die Kaufpläne von Israir sind eine direkte Reaktion auf den geplanten Markteintritt des europäischen Billigfliegers Wizz Air in Israel. Durch die Erweiterung der eigenen Langstreckenkapazitäten will sich die israelische Fluglinie im wachsenden Wettbewerbsumfeld, insbesondere auf Interkontinentalstrecken, besser positionieren. Konkret plant Israir, bereits ab März 2026 eine neue Nonstop-Verbindung zwischen der Basis Tel Aviv und New York aufzunehmen und damit das Langstreckenangebot zu starten. Der Airbus A330 gilt aufgrund seiner Reichweite und Kapazität als optimales Flugzeug für diese Strecken. Zur Finanzierung des geplanten Kaufs prüft Israir verschiedene Optionen und führt Gespräche über mehrere Kanäle. Parallel zu den Verhandlungen über den Flugzeugerwerb verhandelt die Airline mit dem lokalen Reiseveranstalter Issta über eine langfristige strategische Partnerschaft. Eine mögliche Vereinbarung sieht eine Abnahme von Sitzplatzkontingenten durch Issta für einen Zeitraum von zehn Jahren vor. Im Gegenzug würde der Reiseveranstalter einen Vorschuss in Höhe von etwa 35 Millionen US-Dollar (rund 30 Millionen Euro) leisten, der als wichtige Finanzierungsquelle für die Flugzeugbeschaffung dienen könnte. Die Airline betonte, dass derzeit noch keine Sicherheit über einen Abschluss der Verhandlungen bestehe. Berichten aus der Luftfahrtbranche zufolge besitzt Israir aktuell eine Flotte, die hauptsächlich aus Airbus A320 und ATR-72-Maschinen besteht und sich auf europäische Ziele und Inlandsflüge konzentriert. Die Anschaffung der A330 würde

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Boeing erwartet steigende Flugzeugauslieferungen und verbesserte Liquidität ab 2026

Der amerikanische Flugzeughersteller Boeing rechnet ab dem Jahr 2026 mit einer deutlichen Steigerung der Auslieferungen seiner Schlüsselmodelle 737 und 787. Diese Entwicklung soll maßgeblich zur finanziellen Erholung und zur Steigerung des Cashflows beitragen. Dies erklärte Jay Malave, Executive Vice President of Finance und Chief Financial Officer (CFO) von Boeing, während einer Präsentation auf der UBS Global Industrials & Transportation Conference am 2. Dezember 2025. Malave bestätigte, dass der Hochlauf der 737-Produktion im Zeitplan liege und die jüngst erteilte Genehmigung zur Produktionssteigerung nun greife. Nach Jahren operativer Herausforderungen, die von Produktionsverzögerungen und intensiver behördlicher Überprüfung geprägt waren, setzt Boeing nun auf eine Stabilisierung der Fertigungssysteme, um die hohe Nachfrage am globalen Markt effizient zu bedienen und die Liquidität des Unternehmens zu stärken. Die erwartete Zunahme der Auslieferungen markiert einen wichtigen Schritt auf dem Weg zur vollständigen Wiederherstellung der operativen Leistungsfähigkeit des Unternehmens. Geplanter Hochlauf der 737-Produktion Die Steigerung der Auslieferungszahlen ist direkt an den Erfolg des geplanten Hochlaufs der 737-Produktion geknüpft, der laut Jay Malave planmäßig verläuft. Er betonte, dass es einige Monate dauere, bis sich eine erhöhte Produktionskadenz in tatsächlich ausgelieferten Flugzeugen niederschlage. Während der Monat November 2025 bei den Auslieferungen noch verhalten ausfallen dürfte, lägen die Produktions-Rollouts des Unternehmens exakt im Rahmen der Erwartungen. Ein wesentlicher Faktor für diesen Optimismus ist die jüngste behördliche Freigabe. Im Oktober 2025 hatte die Federal Aviation Administration (FAA) die Beschränkung aufgehoben, die die Produktion der 737 Max auf maximal 38 Flugzeuge pro Monat limitierte. Diese regulatorische Entscheidung ermöglichte es Boeing, die Fertigungsrate schrittweise

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