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Wizz Air steigert Passagierzahlen im November deutlich – Auslastung leicht rückläufig

Die europäische Billigfluggesellschaft Wizz Air hat ihre Verkehrszahlen für den Monat November 2025 veröffentlicht. Die Airline beförderte demnach rund 5,3 Millionen Fluggäste, was einem signifikanten Wachstum von 8,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht. Dieses Wachstum unterstreicht die anhaltende Expansionsstrategie des Unternehmens, insbesondere in seinen Kernmärkten in Mittel- und Osteuropa (CEE). Die Kapazitäten von Wizz Air stiegen im November um 9,5 Prozent auf etwa 5,8 Millionen verfügbare Sitzplätze. Die Steigerung der Passagierzahlen erfolgte somit proportional zum Ausbau des Sitzplatzangebots. Allerdings führte die beschleunigte Kapazitätserweiterung zu einer leichten Verringerung des Sitzladefaktors (Load Factor). Dieser sank im November 2025 um 0,8 Prozentpunkte auf durchschnittlich 90,7 Prozent, blieb damit aber weiterhin auf einem robusten Niveau, was auf eine stabile Nachfrage hindeutet. Das Wachstum von Wizz Air wird unter anderem durch die kontinuierliche Flottenerweiterung vorangetrieben. Erst kürzlich meldete das Unternehmen die Übernahme seines 250. Flugzeugs. Trotz dieser Expansion und des positiven Verkehrswachstums im November hatte Wizz Air in jüngster Zeit einen Teil ihrer Airbus-Flugzeugbestellungen verschoben. Dies wird von Branchenanalysten als strategische Verschiebung hin zu einem langsameren, aber profitableren Wachstum interpretiert, auch wenn die Airline langfristig an ihrem Ziel festhält, die Flotte weiter zu verdoppeln. Die Zahlen für November bestätigen die Stärke des Low-Cost-Carriers im Wettbewerbsumfeld. Wizz Air hat die Expansion durch neue Basen, wie etwa in Jerewan (Armenien) und Podgorica (Montenegro), sowie die Einführung zahlreicher neuer Strecken vorangetrieben. Zudem konnte das Unternehmen im Berichtsmonat die von der EASA vorgeschriebenen Software-Updates an den Flugzeugen ohne operative Beeinträchtigungen abschließen.

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Southwest Airlines: Neue Sitzplatzrichtlinien erschweren Reisen für Passagiere mit Übergröße

Southwest Airlines, bekannt für ihre traditionell flexible und kundenfreundliche Politik, führt tiefgreifende Änderungen ihrer Sitzplatzrichtlinien ein, die ab Januar 2026 in Kraft treten. Die Umstellung von der freien Platzwahl auf ein zugewiesenes Sitzplatzsystem ist nur ein Teil eines umfassenden Wandels, der auch die Regelungen für Passagiere mit Übergröße empfindlich berührt. Kernpunkt der neuen Regelung ist die Streichung der bisher garantierten Rückerstattung für einen im Voraus gekauften Zusatzsitz, falls das Flugzeug vollständig ausgebucht ist. Diese finanzielle Belastung, kombiniert mit dem Wegfall von Privilegien wie dem bevorzugten Boarding zur Sicherung zweier nebeneinanderliegender Plätze, droht, die Reiseerfahrung für Passagiere, die aus Komfort- oder Sicherheitsgründen einen zusätzlichen Sitz benötigen, erheblich zu verteuern und zu verkomplizieren. Die Fluggesellschaft reagiert damit auf betriebliche Erfordernisse und versucht, eine effizientere Platzausnutzung zu gewährleisten, riskiert jedoch gleichzeitig, eine loyale Kundengruppe zu verärgern. Das Ende der Flexibilität: Preisanstieg für Zusatzsitze Die bisherige Regelung von Southwest Airlines gewährte Passagieren mit Übergröße die Möglichkeit, entweder bereits am Flughafen kostenlos einen zweiten Sitzplatz anzufragen oder diesen im Voraus zu erwerben und anschließend die Kosten dafür erstattet zu bekommen. Diese Politik basierte auf dem Prinzip, dass jeder Kunde Anrecht auf einen komfortablen und sicheren Sitzplatz habe und die Fluggesellschaft die Kosten für den zusätzlichen Platz trug, sofern dieser nicht von einem anderen zahlenden Passagier beansprucht wurde. Mit der Einführung des neuen, zugewiesenen Sitzplatzsystems ab dem 27. Januar 2026 ändert Southwest Airlines diese Praxis grundlegend. Passagiere, die einen zweiten Sitz benötigen, werden nun dringend dazu aufgefordert, diesen bereits bei der Buchung zu erwerben, um die

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Air Peace erhebt schwere Vorwürfe gegen insolventen Wet-Lease-Anbieter SmartLynx

Die nigerianische Fluggesellschaft Air Peace hat laut Berichten des Portals News Aero schwere Vorwürfe gegen die insolvente Wet-Lease-Airline SmartLynx erhoben. Air Peace bezichtigt den Anbieter, Zahlungen für vereinbarte Flugstunden kassiert zu haben, obwohl bereits bekannt gewesen sei, dass die Leistungen aufgrund der angespannten Geschäftslage von SmartLynx nicht mehr erbracht werden würden. Der Kern des Streits liegt in der abrupten Rücknahme von vier geleasten Airbus A320-Flugzeugen. Diese Jets seien zwischen Mitte Oktober und Mitte November 2025 von SmartLynx ohne vorherige Ankündigung aus dem operativen Betrieb von Air Peace abgezogen worden. Die Kurzfristigkeit dieser Maßnahme führte bei der nigerianischen Airline zu massiven Betriebsstörungen, da zu diesem Zeitpunkt gleichzeitig ein großer Teil der eigenen Flotte von Air Peace wegen geplanter Wartungsarbeiten am Boden stand. Air Peace beziffert den ihr entstandenen Gesamtschaden auf rund 38 Millionen US-Dollar. Dieser Betrag umfasst geleistete Vorauszahlungen, Kautionen sowie erhebliche betriebliche Ausfälle und Umsatzeinbußen während einer Hauptreisezeit und einer Phase hoher Nachfrage im westafrikanischen Flugverkehr. Der Fall beleuchtet die Risiken von Wet-Lease-Vereinbarungen, insbesondere wenn der Leasinggeber in finanzielle Schwierigkeiten gerät. SmartLynx, eine in Lettland ansässige Gesellschaft, die sich auf ACMI-Dienstleistungen (Aircraft, Crew, Maintenance, Insurance) spezialisiert hatte, sah sich in jüngster Zeit mit erheblichen Liquiditätsproblemen konfrontiert, die schließlich zum Insolvenzantrag führten. Der anhaltende Konflikt zwischen Air Peace und SmartLynx, die in Afrika und Europa operierte, wird voraussichtlich rechtliche Schritte nach sich ziehen. Air Peace, die größte Airline Westafrikas, ist gezwungen, kurzfristig Kapazitäten zu substituieren, um ihr Streckennetz aufrechtzuerhalten, und kämpft gleichzeitig um die Wiedergewinnung der verlorenen Kautionen und Zahlungen.

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Iberia verlängert Flugaussetzung nach Venezuela: Sicherheitsbedenken bleiben bestehen

Die spanische Fluggesellschaft Iberia hat die Aussetzung ihrer Flüge nach Venezuela erneut verlängert. Die Streichung der Verbindung nach Caracas bleibt demnach bis zum 31. Dezember in Kraft. Mit dieser Entscheidung folgt die Fluglinie einer Empfehlung der spanischen Luftfahrtbehörde AESA (Agencia Estatal de Seguridad Aérea). Als Grund für die Maßnahme werden weiterhin die anhaltenden Spannungen und Sicherheitsbedenken genannt, welche den kommerziellen Luftverkehr in die venezolanische Hauptstadt belasten. Die AESA hatte bereits in der Vergangenheit Empfehlungen an spanische Fluggesellschaften ausgesprochen, Venezuela aufgrund der politisch instabilen Lage und potenzieller Risiken für den Flugbetrieb zu meiden. Die Spannungen zwischen der Regierung in Caracas und den Vereinigten Staaten von Amerika beeinflussen die allgemeine Sicherheitslage im Luftraum und am Boden. Zahlreiche internationale Fluggesellschaften, darunter Lufthansa und Air France, hatten ihre regulären Verbindungen nach Venezuela in den letzten Jahren aufgrund wirtschaftlicher Probleme, Sicherheitsrisiken und unzuverlässiger Betriebsabläufe eingestellt. Iberia, die zur International Consolidated Airlines Group (IAG) gehört, informierte betroffene Passagiere über ihre Möglichkeiten. Reisende, deren Flüge gestrichen wurden, können ihre Tickets umbuchen, zu einem nahegelegenen alternativen Ziel fliegen oder eine vollständige Rückerstattung des Ticketpreises beantragen. Die Fluggesellschaft betonte, sie beabsichtige, die Flüge nach Caracas wieder aufzunehmen, „sobald vollständige Sicherheitsgarantien wiederhergestellt sind“. Die spanische Airline gehört zu mehreren internationalen Carriern, die ihre Bereitschaft zur Rückkehr in den venezolanischen Markt signalisiert haben, sobald sich die politische und wirtschaftliche Lage im Land stabilisiert und eine sichere Durchführung des Flugbetriebs gewährleistet ist. Bis dahin bleibt die wichtige Verbindung zwischen Madrid und Caracas für den Rest des Jahres unterbrochen.

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Wichtiger Meilenstein: Sky-Line-Bahn zum Frankfurter Terminal 3 erhält Betriebszulassung

Die verkehrstechnische Erschließung des im Bau befindlichen Terminal 3 am Frankfurter Flughafen hat einen entscheidenden Schritt genommen: Das Regierungspräsidium Darmstadt hat die Betriebszulassung für die neue Sky-Line-Bahn erteilt. Harald Rohr, Geschäftsführer der Fraport Ausbau Süd GmbH, verkündete diesen wichtigen Meilenstein auf dem Business-Netzwerk LinkedIn. Die Genehmigung gilt als Voraussetzung für die baldige Inbetriebnahme des vollautomatischen Transportsystems, das Terminal 3 mit dem bestehenden Flughafenbereich verbinden wird. Die neue fahrerlose Bahn ergänzt das bereits existierende Sky-Line-System, das primär Transitreisende zwischen den Terminals 1 und 2 befördert. Die neue Linie hingegen wird auf einer eigenen, 5,6 Kilometer langen Trasse verkehren. Sie soll Reisende, Besucher und Beschäftigte innerhalb von nur rund acht Minuten vom Fern- und Regionalbahnhof im Norden des Flughafens zum neuen Terminal 3 im Süden bringen. Die Strecke verläuft von einer neuen Station an Terminal 1 über Terminal 2 entlang der Bundesautobahn A5 bis zum Zielpunkt. Die neue Bahn, deren Züge von Siemens Mobility geliefert wurden, ist für eine hohe Taktfrequenz von zwei Minuten ausgelegt und erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von bis zu 80 Kilometer pro Stunde. Mit dieser Leistung kann das System mehr als 4.000 Passagiere pro Stunde und Richtung befördern und soll so Anschlusszeiten von 45 Minuten gewährleisten. Dies ist von zentraler Bedeutung, da Terminal 3 auf dem Gelände der ehemaligen US-Militärbasis entsteht und durch zwei Start- und Landebahnen vom restlichen Flughafenareal getrennt ist. Die behördliche Zulassung markiert einen der letzten großen Schritte vor der geplanten Eröffnung des neuen Terminals im Jahr 2026. Das Terminal 3, eines der größten privat finanzierten

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BBN Airlines Thailand schließt erste ACMI-Partnerschaft mit Vietjet Thailand

Die thailändische Fluggesellschaft BBN Airlines Thailand, ein spezialisierter Anbieter von ACMI-Dienstleistungen (Aircraft, Crew, Maintenance, and Insurance), hat ihren ersten Partnerschaftsvertrag abgeschlossen. Seit dem 1. Dezember stellt BBN Airlines einen Airbus A320 für Inlandsflüge der Vietjet Thailand bereit. Die ACMI-Vereinbarung ist ein wichtiger Schritt für BBN Airlines Thailand, die kürzlich ihr Luftverkehrsbetreiberzeugnis (AOC) erhalten hat und das erste auf ACMI spezialisierte Unternehmen in Thailand ist. Der Airbus A320 von BBN Airlines wird im Rahmen des Wet-Lease-Abkommens auf nationalen Strecken von Vietjet Thailand eingesetzt, unter anderem zwischen Bangkok (Suvarnabhumi) und den beliebten Zielen Chiang Mai und Phuket. Der bereitgestellte A320 ist in einer reinen Economy-Konfiguration mit 180 Sitzen ausgestattet. Das ACMI-Arrangement ermöglicht es Vietjet Thailand, ihre Kapazitäten rasch zu erhöhen, insbesondere im Hinblick auf die bevorstehende Hauptreisezeit um die Feiertage in Südostasien, ohne selbst zusätzliche Flugzeuge oder Personal beschaffen zu müssen. BBN Airlines Thailand operierte während der Aufbauphase unter dem Namen Thai SmartLynx, bevor sie nach Erhalt des AOC im Oktober 2025 ihre volle Geschäftstätigkeit als BBN Airlines Thailand aufnahm. Das Unternehmen gehört zur Avia Solutions Group, einem der weltweit größten ACMI-Anbieter. Laut Martynas Grigas, Chairman von BBN Airlines Thailand, stellt diese erste Partnerschaft einen Schlüsselmoment für die Airline dar, da sie flexible Kapazitätslösungen in Thailand und der gesamten Region Asien einführt. Um einen nahtlosen Service für die Passagiere zu gewährleisten, werden die Bordservices auf den Wet-Lease-Flügen gemeinsam gemanagt. Demnach wird ein Kabinenvertreter von Vietjet Thailand an Bord jedes Fluges sein, um die Einhaltung der Servicestandards von Vietjet zu koordinieren, während die

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Reform der EU-Fluggastrechte stockt: Verhandlungen auf Februar verschoben

Die Verhandlungen über eine Reform der EU-Fluggastrechteverordnung sind am Montagabend ohne eine Einigung zwischen dem Europäischen Parlament und dem Rat der Europäischen Union vertagt worden. Trotz intensiver Gespräche konnte in der sogenannten Trilog-Runde keine Annäherung zwischen den Standpunkten der EU-Institutionen erzielt werden. Die strittigen Punkte der umfassenden Reform, die bereits seit Jahren diskutiert wird, betreffen unter anderem die genaue Definition von „außergewöhnlichen Umständen“, die Höchstgrenzen für Ausgleichszahlungen und die Regelungen bei Flugannullierungen und -verspätungen. Die Komplexität der Materie und die divergierenden Interessen der Mitgliedstaaten im Rat einerseits und des Verbraucherschutzes im Parlament andererseits erschweren den Durchbruch. Die Reform zielt grundsätzlich darauf ab, die Rechte von Reisenden in der Europäischen Union zu stärken und die Anwendung der bestehenden Verordnung 261/2004 zu vereinheitlichen. Besonders in den letzten Jahren, geprägt von Krisen und Betriebsstörungen im Luftverkehr, wurden die Schwachstellen der aktuellen Regelungen deutlich. Die Verhandlungen werden nun erst im Februar 2026 fortgesetzt, wodurch sich der Abschluss des Gesetzgebungsverfahrens weiter verzögert. Sollte auch diese nächste Verhandlungsrunde keine Annäherung bringen, gilt die Einberufung eines Vermittlungsausschusses als wahrscheinlich. Ein solcher Ausschuss würde eingesetzt, um einen Kompromiss zu finden, falls Parlament und Rat in zwei Lesungen keinen gemeinsamen Text beschließen können. Dieses Prozedere würde den Reformprozess zusätzlich in die Länge ziehen und die Hoffnungen der Verbraucher auf schnellere Klarheit dämpfen. Experten sehen die andauernde Blockade als bedauerlich, da die Fluggastrechteverordnung in weiten Teilen als überholungsbedürftig gilt. Die Luftverkehrsbranche und die Verbraucherschutzorganisationen drängen gleichermaßen auf eine Aktualisierung der Regeln, um mehr Rechtssicherheit für alle Beteiligten zu schaffen.

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Air Atlanta Europe übernimmt ersten Boeing 777-Frachter im Auftrag von Fly Meta

Die Fluggesellschaft Air Atlanta Europe mit Sitz auf Malta hat ihren ersten umgebauten Frachter des Typs Boeing 777-300(ERSF) übernommen. Das Flugzeug wird im Rahmen eines CMI-Abkommens (Crew, Maintenance and Insurance) mit dem Leasinggeber Fly Meta betrieben und ist das erste von drei Einheiten, die im Rahmen eines Wet-Lease-Abkommens für die ungarische Frachtfluggesellschaft Hungary Airlines zum Einsatz kommen sollen. Das Flugzeug mit der Kennung 9H-JJB (Hersteller-Nr. 32788) wurde am 1. Dezember von AerCap an Fly Meta ausgeliefert. Anschließend wurde der Flieger von dem in Hongkong ansässigen Leasinggeber an Air Atlanta Europe überstellt. Das Flugzeug befindet sich jedoch weiterhin in Tel Aviv Ben Gurion, wo es von Israel Aerospace Industries (IAI) zum Frachter umgebaut wurde und noch nicht unter seiner maltesischen Registrierung geflogen ist. Air Atlanta hatte zuvor angekündigt, das Flugzeug solle primär von der Basis Budapest aus Ziele im chinesischen Festland und Hongkong International anfliegen. Mit der Übernahme des umgebauten Frachters wird Air Atlanta Europe nach Kalitta Air der weltweit zweite Betreiber dieses Flugzeugtyps sein. Die Umrüstung von Passagierjets zu Frachtflugzeugen des Typs 777-300(ERSF) durch IAI ist eine relativ neue Entwicklung in der Frachtluftfahrt, die auf die steigende Nachfrage nach Langstreckenfrachtern reagiert. Das ERSF-Modell bietet eine höhere Frachtkapazität als die kleineren 777-200-Frachter. Die verbleibenden zwei Boeing 777-300(ERSF)-Frachter, die ebenfalls unter der dreiseitigen Vereinbarung fallen, werden voraussichtlich im zweiten bzw. vierten Quartal 2026 an Air Atlanta ausgeliefert. Die Frachterflotte von Hungary Airlines besteht derzeit aus einem einzigen, der ungarischen Regierung gehörenden Airbus A330-200F. Air Atlanta Europe betreibt darüber hinaus eine Flotte, die

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Qualitätsprobleme und Lieferdruck: Airbus A320-Programm in turbulenter Phase

Der Flugzeughersteller Airbus sieht sich gegen Ende des Jahres 2025 mit einer doppelten Herausforderung konfrontiert, die sowohl die Produktionsqualität als auch die kritischen Software-Systeme seiner meistverkauften A320-Familie betrifft. Wenige Tage, nachdem eine globale Flottenaktion zur Behebung einer Software-Schwachstelle in den Flugsteuerungssystemen in die Wege geleitet wurde, kam es zu Berichten über ein neu identifiziertes Qualitätsproblem an Rumpfplatten bei mehreren Dutzend im Bau befindlichen Flugzeugen. Diese Entwicklungen fallen in eine kritische Zeit, da Airbus unter erheblichem Druck steht, die ehrgeizigen Jahresauslieferungsziele zu erreichen. Während das Software-Problem, das die Flugsicherheit betraf, schnell behoben werden konnte, führen die Fertigungsfehler zu Verzögerungen bei den Auslieferungen und erhöhen die betriebliche Belastung in einem bereits angespannten Produktionsumfeld. Neuer Produktionsfehler an Rumpfsegmenten Das jüngste Problem betrifft einen festgestellten industriellen Qualitätsmangel an metallischen Rumpfplatten von A320-Flugzeugen, insbesondere aus der A320neo-Familie. Branchenquellen zufolge, die mit der Angelegenheit vertraut sind, handelt es sich bei dem vermuteten Fertigungsfehler um Abweichungen von den vorgeschriebenen Fertigungstoleranzen, die während routinemäßiger Qualitätskontrollen in der Produktion festgestellt wurden. Airbus bestätigte Berichte, wonach es sich um ein Qualitätsproblem bei einem Zulieferer handle, das eine begrenzte Anzahl von Flugzeugen betrifft. Das Unternehmen versicherte, dass die Quelle des Problems identifiziert, eingedämmt und behoben sei, und dass alle neu produzierten Platten den Compliance-Standards entsprechen. Die Inspektion der betroffenen Flugzeuge in den Fertigungslinien hat jedoch begonnen, einige Auslieferungen im vierten Quartal 2025 zu verzögern. Obwohl die genaue Anzahl der betroffenen Rumpfplatten und die Dauer der notwendigen Nachbesserungen von der Lage und dem Ausmaß des Mangels abhängen, gaben Quellen an, dass nur

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AeroItalia gründet eigenen Bodenabfertigungsdienst in Rom und stellt Ex-Alitalia-Personal ein

Die Fluggesellschaft AeroItalia plant, ab Februar 2026 ihren eigenen Bodenabfertigungsdienst am Flughafen Rom-Fiumicino (FCO) einzuführen. Im Zuge dieser strategischen Expansion kündigte CEO Gaetano Intrieri an, dass das Unternehmen beabsichtigt, vorrangig ehemalige Mitarbeiter der insolventen Alitalia einzustellen. Rund 2.000 Ex-Alitalia-Mitarbeiter waren von Massenentlassungen betroffen, die am 1. November 2025 in Kraft traten, wodurch sie auch den Zugang zu den italienischen Lohnsicherungsmitteln des CIGS-Systems (Cassa Integrazione Guadagni Straordinaria) verloren. Die Gründung des eigenen Abfertigungsunternehmens wird als notwendiger Schritt für das geplante Wachstum der Airline am Standort Rom gesehen. AeroItalia plant, ihre Präsenz am Fiumicino Airport im Jahr 2026 erheblich auszubauen. Die Flotte soll um sieben Flugzeuge erweitert werden, um die tägliche Anzahl der Flüge zu erhöhen. Intrieri betonte, dass diese Expansion eine „wundervolle Gelegenheit“ biete, Fachkräfte der Branche, die derzeit arbeitslos sind, wieder in Beschäftigung zu bringen. Die hohe Zahl der betroffenen Alitalia-Mitarbeiter – viele von ihnen mit jahrzehntelanger Erfahrung – stellt ein großes Potenzial für die neue Serviceeinheit von AeroItalia dar. Die Massenentlassungen der letzten verbliebenen Alitalia-Belegschaft stellen das endgültige Ende des ehemaligen italienischen Flagcarriers dar, dessen Flugbetrieb bereits im Oktober 2021 eingestellt wurde. Die Betroffenen, darunter viele mit langer Betriebszugehörigkeit, hatten über mehrere Jahre hinweg die Unterstützung der italienischen Lohnsicherung (CIGS) erhalten, deren Fristen nun endgültig ausgelaufen sind. Die Initiative von AeroItalia wird daher von Branchenkennern als eine bedeutende Chance gesehen, einen Teil der hochspezialisierten Arbeitskräfte am wichtigsten italienischen Flughafen zu halten. AeroItalia, die 2022 gegründet wurde, fokussiert sich auf das Segment der Regionalflüge und Verbindungen von kleineren und mittleren

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