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Korean Air baut Forschungszentrum für Luftfahrt in Bucheon

Korean Air plant eine bedeutende Investition in die Zukunft der Luftfahrt. Das Unternehmen gab den Bau eines neuen Forschungs- und Entwicklungszentrums in Bucheon, Provinz Gyeonggi, Südkorea, bekannt. Mit einem Investitionsvolumen von 1,2 Billionen Koreanischen Won (KRW) soll in den kommenden Jahren ein Zentrum für urbane Mobilität und Flugsicherheit entstehen, das als wichtiger Knotenpunkt für Innovationen in der koreanischen Luft- und Raumfahrtindustrie dienen soll. Die neue Einrichtung, deren erster Spatenstich für 2027 und die Inbetriebnahme für Mai 2030 vorgesehen ist, wird sich über eine Fläche von rund 65.800 Quadratmetern erstrecken. Dies entspricht in etwa der Grösse von zehn Fussballfeldern. Das Zentrum wird voraussichtlich über 1.000 hochqualifizierte Mitarbeiter beschäftigen, darunter Forscher und Ausbilder. Es soll die Forschungs-, Entwicklungs- und Ausbildungskapazitäten von Korean Air erheblich erweitern, insbesondere im Hinblick auf die geplante Integration mit Asiana Airlines. Das Projekt umfasst drei Hauptbereiche: ein Forschungszentrum für unbemannte Luftfahrzeuge (UAV), das sich auf fortschrittliche Software und künstliche Intelligenz konzentrieren wird; ein Flugtrainingszentrum, das mit 30 Flugsimulatoren zur grössten Pilotenausbildungsstätte Asiens ausgebaut werden soll und Kapazitäten für die Schulung von bis zu 21.600 Piloten jährlich bieten wird; sowie ein Zentrum für Sicherheitserfahrung, das sowohl die Arbeitssicherheit des Airline-Personals verbessern als auch Schulungsprogramme für die lokale Gemeinschaft anbieten soll. Die Vertragsunterzeichnung zwischen Korean Air und der Stadt Bucheon fand am 30. April im Bucheon Arts Center statt. An der Zeremonie nahmen hochrangige Vertreter beider Seiten sowie der Korea Land and Housing Corporation und der Bucheon Urban Development Corporation teil. Korean Air betont, dass dieses Projekt mehr als nur

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US-Zölle: Ryanair droht mit Stornierung von Boeing-Bestellungen in Milliardenhöhe

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair hat mit der Stornierung ihrer Bestellungen für 330 Boeing 737 Max Flugzeuge im Wert von über 30 Milliarden US-Dollar gedroht, falls von den Vereinigten Staaten angeführte Zölle zu einer signifikanten Preiserhöhung führen sollten. Wie zuerst die Nachrichtenagentur Reuters am Dienstag berichtete, warnte Ryanair-Chef Michael O’Leary, dass die Fluggesellschaft ihre aktuellen Aufträge überdenken und nach Alternativen suchen würde, sollte die US-Regierung tatsächlich Strafzölle auf Flugzeugimporte aus Europa erheben. Eskalation im Handelsstreit bedroht Flugzeugbestellungen Die Drohung von Ryanair erfolgt inmitten sich verschärfender Handelsspannungen zwischen den Vereinigten Staaten und Europa. Die potenziellen Auswirkungen von Zöllen auf die Luftfahrtindustrie hatten bereits zuvor Besorgnis ausgelöst. Nun, da Boeings größter europäischer Kunde seine zukünftigen Verpflichtungen in Frage stellt, zeigt sich deutlich, wie globale Handelskonflikte die Luftfahrtbranche grundlegend verändern könnten. Die Warnung O’Learys ist die jüngste in einer Reihe deutlicher Stellungnahmen zu den möglichen Konsequenzen von Zöllen auf die umfangreichen Flugzeugbestellungen der Airline. Bereits im vergangenen Monat hatte er eine Verzögerung der Auslieferungen ins Spiel gebracht. Ryanairs aktuelle Bestellung umfasst 29 Boeing 737 Max Flugzeuge, deren Auslieferung bis März 2026 geplant ist, sowie 150 feste Bestellungen und 150 Optionen für die größere Variante 737 Max 10, die ab 2027 geliefert werden sollen. Boeing zeigte sich intern zuversichtlich bezüglich Zollfreiheit Im März hatte O’Leary angedeutet, dass Führungskräfte von Boeing intern zuversichtlich seien, dass die Flugzeuge von den Zöllen ausgenommen würden. Branchenkenner zitierten gegenüber Reuters, dass Verträge für Flugzeuge von Boeing und Airbus üblicherweise keine Zölle berücksichtigen, da die Luftfahrtindustrie lange Zeit ohne solche operiert

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Flugbetrieb am Hamburger Flughafen durch Wartungsarbeiten eingeschränkt

Der Hamburger Flughafen steht vor temporären Einschränkungen im Flugbetrieb. Grund dafür sind die alljährlichen Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten an den Start- und Landebahnen. Betroffen ist zunächst die Piste 05/23 (Niendorf/Langenhorn), die vom 7. bis einschliesslich 21. Mai 2025 für den Flugverkehr gesperrt wird. In dieser Zeit werden alle ankommenden und abfliegenden Flugzeuge die Start- und Landebahn 15/33 nutzen, was zu einer veränderten Flugroutenführung über den Gebieten von Norderstedt und Alsterdorf führen wird. Die Notwendigkeit dieser Arbeiten ergibt sich aus den strengen Sicherheitsvorschriften der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA). Diese Richtlinien fordern eine regelmässige Überprüfung und Instandhaltung der Flugbetriebsflächen, um einen jederzeit sicheren Flugverkehr zu gewährleisten. Wie Projektleiter Martin Borstelmann vom Hamburg Airport ausführt, umfassen die Massnahmen unter anderem die Entfernung von Gummiabrieb an den Aufsetzpunkten, die Spülung der Sielanlagen, die Erneuerung der Markierungen auf der Piste sowie eine detaillierte Überprüfung der elektrischen Systeme, insbesondere der Startbahnbefeuerung. Die Bündelung dieser unterschiedlichen Arbeiten in einem zusammenhängenden Zeitraum soll die Beeinträchtigungen für den Flugbetrieb und die Passagiere so gering wie möglich halten. Nach Abschluss der Sommerferien steht dann die zweite Start- und Landebahn 15/33 (Norderstedt/Alsterdorf) im Fokus der Instandhaltung. Die Sperrung dieser Piste ist für den Zeitraum vom 15. bis zum 26. September 2025 vorgesehen. Während dieser Zeit werden sämtliche Flugbewegungen über die Bereiche Niendorf und Langenhorn geleitet. Darüber hinaus weist der Flughafen darauf hin, dass im Laufe des Jahres kurzfristig weitere Tagessperrungen erforderlich sein können. Diese dienen der Durchführung dringender Arbeiten an der elektrischen Infrastruktur und werden jeweils zeitnah über die Webseite des

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Pilotenstreik zwingt Finnair zur Reduzierung von Qantas-Flügen und zu Kündigungen

Die finnische Fluggesellschaft Finnair hat die Anzahl der Flüge reduziert, die sie im Rahmen eines langfristigen Wet-Lease-Vertrags für die australische Fluggesellschaft Qantas durchführt. Als Grund nannte Finnair die Arbeitskampfmaßnahmen ihrer Pilotengewerkschaft. Statt wie bisher zwei Flugzeuge des Typs Airbus A330-300 kann Finnair derzeit nur noch eines für Qantas betreiben. Aufgrund der fehlenden Einigung mit der finnischen Pilotengewerkschaft kündigte Finnair an, 36 Piloten beurlauben zu müssen. Die Beurlaubungen sollen bis Ende September 2025 beginnen und voraussichtlich mindestens bis Mai 2026 andauern. Der operative Geschäftsführer von Finnair, Jaakko Schildt, bezeichnete die Situation als bedauerlich für alle Beteiligten. Der Konflikt zwischen Finnair und ihren Piloten begann im Dezember 2024, als die Piloten Unzufriedenheit mit den Bereitschaftsdiensten im Rahmen der ACMI-Einsätze äußerten. Mehrere Verhandlungsrunden führten bisher zu keiner Lösung. Die Wet-Lease-Vereinbarung zwischen Qantas und Finnair wurde im Jahr 2023 bekannt gegeben. Finnair sollte Kapazitäten inklusive Flugzeugen, Besatzung, Wartung und Versicherung (ACMI) für Qantas auf den Strecken von Sydney nach Singapur und Bangkok bereitstellen. Diese Flüge waren faktische Verlängerungen der bestehenden Finnair-Verbindungen von Helsinki zu den beiden asiatischen Städten, was einen nahtlosen Übergang für die Crews ermöglichte. Daten von Flightradar24 zeigen, dass Finnair die Flüge zwischen Sydney und Singapur bereits eingestellt hat und Qantas auf dieser Strecke eigene Airbus A330-200 einsetzt. Die Verbindung Sydney-Bangkok wird derzeit noch von Finnair bedient. Die Arbeitskämpfe der Piloten haben Finnair bereits finanziell belastet. Im Quartalsbericht vom 29. April gab die Fluggesellschaft bekannt, dass die Streikmaßnahmen zu Einnahmeausfällen von rund 31 Millionen Euro und einer Belastung des operativen Ergebnisses um

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Amsterdam Schiphol sperrt Aalsmeerbaan für Wartungsarbeiten

Der Flughafen Amsterdam Schiphol wird seine Start- und Landebahn Aalsmeerbaan vom 5. bis zum 10. Mai für die jährliche planmäßige Wartung sperren. Während dieser Zeit wird die betroffene Piste für den gesamten Flugverkehr nicht zur Verfügung stehen. Der Flughafenbetrieb wird in dieser Phase über die beiden verbleibenden Hauptstart- und Landebahnen Buitenveldertbaan (09-27) und Zwanenburgbaan (18C-36C) abgewickelt. Die notwendigen Wartungsarbeiten umfassen eine Reihe von Maßnahmen, um die Sicherheit und Funktionsfähigkeit der Piste zu gewährleisten. Dazu gehören die Instandsetzung von Asphaltbelägen und Markierungen, die Überprüfung elektrischer Anlagen und Verkabelungen, die Reinigung des Regenwasserableitungssystems, das Mähen von Grasflächen sowie Reparaturen an der Befeuerung. Diese jährliche Wartung ist ein Routineeingriff, um den hohen Betriebsstandards des Flughafens gerecht zu werden. Die kurzzeitige Sperrung der Aalsmeerbaan steht auch im Zusammenhang mit umfangreicheren Wartungsarbeiten an der Buitenveldertbaan, die unmittelbar im Anschluss vom 10. Mai bis zum 28. September stattfinden sollen. Im Zuge dieser länger andauernden Arbeiten an der Buitenveldertbaan wird auch die Aalsmeerbaan zeitweise verkürzt und vom 29. September bis zum 5. Oktober erneut vollständig gesperrt. Reisende sollten sich auf mögliche Änderungen im Flugbetrieb einstellen und die aktuellen Informationen ihres Reiseveranstalters oder der Fluggesellschaft beachten.

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CMA CGM übernimmt Frachtsparte von Air Belgium

Der französische Logistikkonzern CMA CGM hat die Frachtsparte der belgischen Fluggesellschaft Air Belgium erworben. Die Übernahme umfasst 124 Mitarbeiter des Unternehmens. Trotz der Akquisition soll die Marke Air Belgium bestehen bleiben und ihre Frachtflugzeuge weiterhin in Belgien stationiert sein. Mit dieser Transaktion scheint eine längere Unsicherheitsphase um Air Belgium ihren Abschluss zu finden, nachdem die Fluggesellschaft aufgrund finanzieller Schwierigkeiten ein gerichtlich überwachtes Übertragungsverfahren durchlaufen hatte. Ursprünglich war geplant, dass die Frachtsparte von einem Konsortium namens Air One Belgium übernommen werden sollte. Diese Genehmigung wurde jedoch Anfang März von einem Handelsgericht aufgehoben. Daraufhin trat CMA CGM, ein Schwergewicht in der globalen Schifffahrtsbranche, als neuer Käufer auf. Die Frachtaktivitäten von Air Belgium umfassen eine Flotte von vier Frachtflugzeugen. Von den insgesamt 401 Mitarbeitern von Air Belgium werden 124 unter der Führung von CMA CGM weiterarbeiten, darunter 72 Piloten. Die Frachtflüge sollen weiterhin unter dem Namen Air Belgium von Belgien aus operieren. Die Übernahme festigt die bereits bestehende Zusammenarbeit zwischen Air Belgium und CMA CGM. Im März 2021 hatte der französische Konzern seine eigene Luftfrachtsparte, CMA CGM Air Cargo, gegründet, deren erste Flüge von Air Belgium ab dem Flughafen Lüttich durchgeführt wurden. Dies markierte den Einstieg von Air Belgium in den Luftfrachtsektor. Air Belgium wurde 2016 gegründet und nahm zunächst Passagierflüge auf. Im September 2023 stellte die Gesellschaft jedoch ihre unrentablen Passagierverbindungen nach Südafrika und Mauritius ein und trat in eine gerichtliche Reorganisation ein, gefolgt von einer Übertragung unter gerichtlicher Aufsicht.

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Reisezeit birgt auch Risiken – Wie Urlauber Ärger vermeiden und bei Problemen richtig handeln

Mit den ersten warmen Tagen steigt bei vielen die Vorfreude auf die bevorstehenden Feiertage und die Sommerferien. Doch nicht immer verläuft die ersehnte Auszeit reibungslos. Die Erfahrungen der Verbraucherschlichtung Austria zeigen, dass unerfreuliche Überraschungen im Urlaub zwar vorkommen, sich aber oft durch gute Vorbereitung vermeiden oder zumindest im Nachhinein klären lassen. Joachim Leitner, Experte für Reisethemen bei der Verbraucherschlichtung Austria, rät Urlaubern zu solider Planung, grundlegendem Wissen über ihre Rechte und im Fall des Falles zu Ruhe und Gelassenheit. Pauschalreise versus Individualbuchung – Vor- und Nachteile Bei der Buchung stellt sich oft die Frage, ob eine Pauschalreise oder individuell zusammengestellte Einzelleistungen die bessere Wahl sind. Eine Pauschalreise, die mindestens zwei verschiedene Reiseleistungen wie Beförderung und Unterkunft zu einem Gesamtpreis bündelt, bietet in der Regel einen entscheidenden Vorteil: Der Reiseveranstalter trägt die Verantwortung für die korrekte Durchführung der gesamten Reise. Bei Problemen vor Ort ist er der erste Ansprechpartner und sollte sich um eine Lösung kümmern. Kommt es zu Mängeln, haben Reisende nach ihrer Rückkehr in vielen Fällen Anspruch auf eine Preisminderung. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Insolvenzabsicherung des Reiseveranstalters, die Konsumenten im Falle einer Pleite – wie jüngst bei FTI – zumindest vor dem Verlust ihrer bereits geleisteten Zahlungen schützt. Werden Einzelleistungen separat gebucht, fehlt diese Insolvenzabsicherung. Geht beispielsweise eine Fluggesellschaft in Konkurs, ist das gezahlte Geld meist verloren. Zudem tragen Urlauber bei individuellen Buchungen die volle Verantwortung für den reibungslosen Ablauf ihrer Reise. Fällt der Flug aus und führt dies zu einer verspäteten Ankunft im Hotel, kann es

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Flugzeugleasingfirma Avolon steigert Gewinn deutlich im ersten Quartal 2025

Die Flugzeugleasinggesellschaft Avolon hat im ersten Quartal des Jahres 2025 einen Gewinn von 145 Millionen US-Dollar (umgerechnet etwa 127,3 Millionen Euro) erwirtschaftet. Wie das Unternehmen mitteilte, entspricht dies einem deutlichen Anstieg von 36 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres. Auch der Umsatz konnte im gleichen Zeitraum gesteigert werden und erreichte 683 Millionen US-Dollar, was einem Wachstum von zehn Prozent entspricht. Die positive Entwicklung des Unternehmens im ersten Quartal deutet auf eine anhaltend starke Nachfrage im Bereich des Flugzeugleasings hin. Avolon profitiert offenbar von der Erholung des globalen Luftverkehrs nach den Einschränkungen der vergangenen Jahre. Fluggesellschaften weltweit setzen vermehrt auf Leasingmodelle, um ihre Flotten flexibel zu gestalten und Kapitalbindung zu vermeiden. Die genauen Faktoren, die zu dem signifikanten Gewinnanstieg beigetragen haben, wie beispielsweise die Entwicklung der Leasingraten oder die Auslastung der Flotte von Avolon, wurden in der kurzen Mitteilung nicht detailliert erläutert. Avolon zählt zu den weltweit größten Flugzeugleasinggesellschaften und verfügt über eine umfangreiche Flotte an Verkehrsflugzeugen, die an Fluggesellschaften rund um den Globus vermietet werden. Das Unternehmen spielt eine wichtige Rolle in der Finanzierung und Bereitstellung von Flugzeugen für die Luftfahrtindustrie. Die Steigerung von Gewinn und Umsatz im ersten Quartal unterstreicht die aktuelle Dynamik in diesem Sektor und die Position von Avolon in diesem Markt. Analysten beobachten die Entwicklung von Leasinggesellschaften wie Avolon genau, da deren Geschäftsergebnisse als Indikator für die allgemeine Gesundheit und Wachstumsperspektiven der Luftfahrtbranche gelten.

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Pegasus Airlines setzt auf Künstliche Intelligenz zur Verbesserung des Kundenservice

Die türkische Fluggesellschaft Pegasus Airlines hat Künstliche Intelligenz (KI) von Microsoft in verschiedenen Bereichen ihres Betriebs implementiert. Wie Microsoft mitteilte, nutzt die Airline „Azure OpenAI“, „Azure AI Service“ sowie generative KI-Chatbots in ihrem digitalen Reiseassistenten, im Kundensupport und in der Personalabteilung. Durch diesen Einsatz von KI-Technologien konnte Pegasus Airlines nach eigenen Angaben die Zufriedenheit ihrer Kunden verdoppeln und die Zufriedenheit ihrer Beschäftigten um 20 Prozent steigern. Die Integration der KI-gestützten Werkzeuge ermöglicht es Pegasus Airlines, Kundenanfragen effizienter zu bearbeiten und personalisierte Unterstützung anzubieten. Der digitale Reiseassistent, ausgestattet mit generativen KI-Chatbots, kann Reisenden bei der Planung und Buchung von Flügen behilflich sein und Fragen in Echtzeit beantworten. Im Kundensupport sollen die KI-Systeme den Mitarbeitern helfen, Anliegen schneller zu lösen und die Qualität der Interaktionen zu verbessern. Auch in der Personalabteilung kommt KI zum Einsatz, beispielsweise zur Optimierung von Prozessen und zur Unterstützung der Mitarbeiter. Die Entscheidung von Pegasus Airlines, auf KI-Lösungen von Microsoft zu setzen, reiht sich in einen breiteren Trend in der Luftfahrtindustrie ein, wo Unternehmen zunehmend Technologien wie künstliche Intelligenz und Automatisierung nutzen, um die Effizienz zu steigern und das Kundenerlebnis zu verbessern. Die von Pegasus Airlines gemeldeten Zuwächse in der Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit deuten darauf hin, dass der strategische Einsatz von KI in verschiedenen Unternehmensbereichen positive Auswirkungen haben kann. Es bleibt abzuwarten, inwieweit andere Fluggesellschaften ähnliche Technologien adaptieren werden und welche weiteren Anwendungsbereiche für KI in der Luftfahrt entstehen.

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São Paulo: Passagierin versucht, ins Cockpit einzudringen und wird überwältigt

Auf einem Flug der American Airlines von São Paulo, Brasilien, nach New York JFK kam es kurz vor dem Start zu einem aufsehenerregenden Zwischenfall. Eine Passagierin der ersten Klasse versuchte gewaltsam, in das Cockpit des Flugzeugs einzudringen, woraufhin sie von Besatzungsmitgliedern körperlich überwältigt und fixiert werden musste. Der Vorfall auf Flug AA950 ereignete sich am späten Donnerstagabend des 24. April 2025 und führte zu einer Verspätung von über zwei Stunden. Ein Video der Auseinandersetzung, das sich in dieser Woche in den sozialen Medien verbreitete, zeigt die Frau, wie sie die Flugbesatzung in der Nähe der geöffneten Cockpittür konfrontiert, unflätige Ausdrücke ruft und sich den Versuchen widersetzt, sie zu beruhigen. Augenblicke später ist zu sehen, wie sie zu Boden gebracht und festgehalten wird, bevor sie zu ihrem Sitz zurückgebracht wird. Die Frau, deren Verärgerung offenbar auf eine verspätete Abflugzeit zurückzuführen war, wurde von Flugbegleitern überwältigt und zusammen mit einem weiteren störenden Passagier des Flugzeugs verwiesen. Einem Bericht des Luftfahrtmagazins Aeroin zufolge begann der Ausbruch der Frau, nachdem sie während des Rollens ihren Platz verlassen und die Besatzungsmitglieder nach der Ursache der Flugverspätung befragt hatte. Zeugen berichteten, sie sei konfrontativ und verbal aggressiv geworden und habe eine Flugbegleiterin mit Schimpfwörtern belegt. Als ein Pilot das Cockpit verließ, bewegte sich die Frau auf die offene Tür zu, was eine Flugbegleiterin zum physischen Eingreifen veranlasste. Passagierfilme dokumentieren aggressive Szenen Aufnahmen von Mobiltelefonen anderer Passagiere zeigen, wie die Frau in portugiesischer und englischer Sprache schreit, eine Besatzungsperson bedroht und äußert: „Ich trete dich in die

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