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United Airlines reduziert Flugangebot in Newark drastisch

Die Fluggesellschaft United Airlines hat sich zu einer drastischen Reduzierung ihres Flugangebots an ihrem wichtigen Drehkreuz Newark Liberty International Airport (EWR) entschlossen. Das Unternehmen streicht ab sofort rund 35 tägliche Hin- und Rückflüge. Dieser Schritt erfolgt als Reaktion auf gravierende Personalengpässe in der Flugsicherung und jüngste Ausfälle wichtiger technischer Anlagen der Flugsicherung, die zu erheblichen Störungen des Flugbetriebs in Newark geführt haben. In einem Schreiben des Vorstandsvorsitzenden von United Airlines, Scott Kirby, wird die Situation detailliert beschrieben. Demnach ist es in der Vergangenheit wiederholt zu Ausfällen kritischer Technologie gekommen, die von den Fluglotsen der Federal Aviation Administration (FAA) am Newark Liberty International Airport genutzt wird. Diese Ausfälle hatten weitreichende Konsequenzen, darunter Dutzende von Flugumleitungen, Hunderte von Verspätungen und Annullierungen, was zu einem regelrechten Reisechaos für Tausende von Passagieren führte. Erschwerend hinzu kam, dass mehr als 20 Prozent der für Newark zuständigen Fluglotsen ihren Dienst quittiert haben. Angesichts dieser Umstände sieht sich United Airlines gezwungen, rund zehn Prozent seiner Operationen in Newark zu streichen, was etwa 35 täglichen Hin- und Rückflügen entspricht. Kirby betonte in seinem Schreiben, dass die betroffene Flugsicherungseinrichtung in Newark bereits seit Jahren chronisch unterbesetzt sei. Ohne eine ausreichende Anzahl von Fluglotsen sei es nunmehr offensichtlich – und dies werde von der FAA bestätigt –, dass der Flughafen Newark die Anzahl der geplanten Flugbewegungen in den kommenden Wochen und Monaten nicht bewältigen könne. Unvermeidlicher Schritt zum Schutz der Passagiere Der Vorstandsvorsitzende äußerte sein Bedauern über die Notwendigkeit weiterer Einschnitte in einen bereits reduzierten Flugplan in Newark. Da es

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Studie enthüllt günstigste und teuerste US-Flughäfen für Inlandsflüge

Eine aktuelle Analyse von FinanceBuzz hat die durchschnittlichen Preise für Inlandsflüge an den 45 verkehrsreichsten Flughäfen der Vereinigten Staaten untersucht, um Reisenden aufzuzeigen, wo sie die besten Schnäppchen finden und welche Flughäfen sie meiden sollten, wenn sie preisbewusst unterwegs sein möchten. Die Studie ergab erhebliche Preisunterschiede zwischen den einzelnen Standorten. Im landesweiten Durchschnitt sanken die Flugpreise für Inlandsflüge von 2023 auf 2024 inflationsbereinigt um 2,3 Prozent, was einem nicht inflationsbereinigten Anstieg von 0,6 Prozent entspricht. Dies ist bereits das zweite Jahr in Folge, in dem die inflationsbereinigten Flugkosten zurückgingen. Als die günstigsten Flughäfen für Inlandsflüge erwiesen sich demnach der Fort Lauderdale-Hollywood International Airport (FLL) in Florida mit durchschnittlich 265 US-Dollar, gefolgt vom Orlando International Airport (MCO) mit 276 US-Dollar und dem Harry Reid International Airport (LAS) in Las Vegas mit 285 US-Dollar. Auch Chicago Midway (MDW) und Oakland International Airport (OAK) gehören zu den fünf günstigsten Optionen. Die teuersten Flughäfen für Inlandsflüge waren laut der Studie im Jahr 2024 der Dulles International Airport (IAD) in der Nähe von Washington D.C. mit durchschnittlich 490 US-Dollar und der San Francisco International Airport (SFO) mit 453 US-Dollar. Ebenfalls zu den teuersten fünf Flughäfen zählten der Salt Lake City International Airport (SLC), der Detroit Metro Airport (DTW) und der John F. Kennedy International Airport (JFK) in New York. Die größten Veränderungen in der Rangliste der Erschwinglichkeit gab es beim Minneapolis/St. Paul International Airport (MSP), der sich um elf Plätze verbesserte, während der Austin-Bergstrom International Airport (AUS) um fünfzehn Plätze abrutschte und somit deutlich teurer

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Icelandair vermeldet verbesserte Rentabilität im ersten Quartal 2025 trotz anhaltenden Verlusts

Die isländische Fluggesellschaft Icelandair hat für das erste Quartal 2025 eine verbesserte Rentabilität in allen Geschäftsbereichen im Vergleich zum Vorjahr bekanntgegeben, die den Erwartungen des Managements entspricht. Obwohl das Unternehmen erneut einen operativen Verlust (EBIT) von 62,3 Millionen US-Dollar verzeichnete, konnte dieser im Vergleich zum ersten Quartal 2024 um 6,6 Millionen US-Dollar reduziert werden. Auch der Nettoverlust sank im Jahresvergleich um 15,3 Millionen US-Dollar. Besonders positiv entwickelte sich die Kostenstruktur des Unternehmens. Die Stückkosten (CASK) konnten um 3 Prozent gesenkt werden, während die Stückerlöse (RASK) um 1 Prozent stiegen. Diese Entwicklung wird auf den fortlaufenden Transformationsprozess innerhalb des Unternehmens zurückgeführt, der auf eine Steigerung der operativen und finanziellen Leistung abzielt. Icelandair-Chef Bogi Nils Bogason gab bekannt, dass bereits Optimierungsmaßnahmen mit jährlichen Auswirkungen von über 40 Millionen US-Dollar umgesetzt wurden und bis Ende 2025 Einsparungen von insgesamt 70 Millionen US-Dollar pro Jahr erwartet werden. Trotz der verbesserten Ergebnisse im ersten Quartal und einer positiven Buchungslage für die bevorstehende Sommersaison, die eine weitere Rentabilitätssteigerung im zweiten und dritten Quartal erwarten lässt, gibt sich das Unternehmen hinsichtlich der Prognose für das vierte Quartal vorsichtig. Unsicherheiten in den langfristigen Nachfragetrends, die die globale Wirtschaftslage widerspiegeln, erschwerten eine Bestätigung der Gesamtjahresprognose zu diesem Zeitpunkt. Icelandair setzt weiterhin auf die Diversifizierung seiner Einnahmequellen durch den Ausbau von Partnerschaften mit anderen Fluggesellschaften, wie beispielsweise Southwest Airlines und Turkish Airlines, um neue Reisemöglichkeiten für seine Kunden zu schaffen.

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Massive Flugausfälle in Gatwick erwartet – Streiks von Tankpersonal und Bodenarbeitern bei Easyjet

Reisende, die im Mai und Juni 2025 mit der Fluggesellschaft Easyjet vom Flughafen London Gatwick abfliegen wollen, müssen sich auf erhebliche Flugausfälle und Verspätungen einstellen. Betankungspersonal und Bodenarbeiter planen koordinierte Streikaktionen, die nach Angaben der Gewerkschaft Unite über 70 Prozent der täglichen Operationen der Airline an dem zweitgrößten Flughafen Großbritanniens beeinträchtigen könnten. Easyjet ist die größte Fluggesellschaft in Gatwick und wickelt mehr als die Hälfte aller Abflüge ab. Die geplanten Arbeitsniederlegungen drohen, Hunderte von Flügen zu streichen oder zu verzögern, insbesondere während der stark frequentierten Pfingstferien im Mai. Die erste Welle von Streiks soll am 16. Mai 2025 beginnen, wenn die Tankmitarbeiter von Redline Oil Services, einem der Hauptanbieter von Betankungsdiensten am Flughafen, für vier Tage die Arbeit niederlegen. Eine zweite viertägige Streikperiode folgt unmittelbar darauf, vom 23. bis zum 27. Mai. Diese Arbeiter sind für die Betankung von Flugzeugen mehrerer Fluggesellschaften zuständig, wobei Easyjet zu den am stärksten betroffenen Airlines zählt. Unite schätzt, dass allein diese Arbeitsniederlegungen zu Ausfällen oder Verspätungen von mehr als 250 Easyjet-Flugbewegungen pro Tag führen könnten. Die Operationen von Easyjet könnten durch weitere Arbeitsniederlegungen von Bodenpersonal des Unternehmens Red Handling zusätzlich belastet werden. Diese Arbeiter, darunter Gepäckabfertiger, Check-in-Personal und Flugzeugabfertiger, planen Streiks am 11., 18. und 25. Mai sowie einen weiteren Streiktag am 2. Juni. Red Handling unterstützt täglich rund 50 Flüge verschiedener Fluggesellschaften in Gatwick, darunter auch Easyjet. Dies bedeutet, dass die Fluggesellschaft möglicherweise mit doppelten Beeinträchtigungen durch überlappende Streikaktionen zweier verschiedener Dienstleistungsanbieter konfrontiert sein könnte. Streit um Löhne und Arbeitsbedingungen als Ursache Der

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Jetblue verfeinert Angebot zur Hauptreisezeit – Neue Snacks und Menüs an Bord

Die Fluggesellschaft Jetblue präsentiert pünktlich zur Sommerreisezeit eine Reihe von Neuerungen an Bord, die das Reiseerlebnis für ihre Passagiere verbessern sollen. Ab sofort dürfen sich Fluggäste auf neue kostenlose Snacks freuen, darunter die beliebten Goldfish-Cracker und Lotus Biscoff-Kekse, die das bisherige Angebot ergänzen. Auch im Bereich der Menüs in der Premiumklasse „Mint“ und der Hauptkabine gibt es frische kulinarische Optionen, die von bekannten New Yorker Restaurants inspiriert sind. Im „Mint“-Service, der auf ausgewählten Strecken angeboten wird, kehrt das New Yorker Restaurant Charlie Bird mit neuen, saisonalen Gerichten zurück. Fluggäste können sich auf Frühstücksvariationen wie French Toast mit Himbeer-Thymian-Sirup oder Flat Iron Steak mit Sommerkürbis-Caponata zum Mittag- oder Abendessen freuen. Passend zur neuen Europa-Route von Jetblue nach Madrid wurde zudem ein spezielles, von der spanischen Hauptstadt inspiriertes Menü kreiert. Für Transatlantikreisende in der Hauptkabine stammen die neuen Sommergerichte von DIG und umfassen beispielsweise ein geräuchertes Truthahn-Croissant mit Brie und Balsamico-Zwiebelmarmelade sowie eine herzhafte Hühner-Getreideschale mit Gurkenjoghurt. Auch die Weinauswahl in „Mint“ wird erweitert: Ab Juni können Passagiere den preisgekrönten 2023 Estate Rosé of Pinot Noir von Scribe Winery genießen. Diese Neuerungen sollen das Reiseerlebnis an Bord von Jetblue während der Hauptreisezeit noch angenehmer gestalten und den Passagieren eine größere Auswahl an Speisen und Getränken bieten. Jetblue betont damit seinen Anspruch, den Komfort und die Zufriedenheit seiner Fluggäste weiter zu steigern.

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Über sechs Millionen Geschwindigkeitsübertretungen in Österreich geahndet

Die österreichische Bundespolizei hat im Jahr 2024 insgesamt 6.145.227 Geschwindigkeitsübertretungen im Straßenverkehr geahndet. Diese Zahl umfasst sowohl Verwaltungsanzeigen als auch Organstrafverfügungen und dokumentiert die umfangreichen Bemühungen der Exekutive zur Gewährleistung der Verkehrssicherheit. Innenminister Gerhard Karner betonte, dass die konsequente Überwachung der Straßenverkehrsordnung und die Ahndung von Verstößen wie Raserei, Drängeln sowie Alkohol- und Drogen am Steuer auch in diesem Jahr oberste Priorität haben. Ein Großteil der Geschwindigkeitsübertretungen wurde mit Radargeräten (rund 5,3 Millionen Fälle) und Lasermessgeräten (etwa 600.000 Fälle) festgestellt. Zivilstreifen, Section-Control-Anlagen und andere Überwachungsmethoden trugen ebenfalls zur Ahndung von etwa 250.000 Verstößen bei. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Gesamtzahl der geahndeten Geschwindigkeitsübertretungen leicht um 0,2 Prozent gesunken. Der Bundespolizei stehen landesweit 396 stationäre und mobile Radargeräte zur Verfügung, wobei moderne Lasertechnologie bei stationären Anlagen zunehmend die älteren Radarsysteme ersetzt. Zudem sind zehn stationäre Section-Control-Anlagen in Betrieb, und mobile Anlagen werden temporär in Baustellenbereichen eingesetzt. Seit März 2024 haben die österreichischen Verkehrsbehörden zudem die Möglichkeit, Fahrzeuge bei besonders hohen Geschwindigkeitsüberschreitungen vorläufig zu beschlagnahmen. Von dieser Befugnis machten die Organe der Bundespolizei im Zeitraum von März bis Dezember 2024 in 171 Fällen Gebrauch. Neben der Geschwindigkeitsüberwachung legte die Polizei auch einen Fokus auf Alkohol- und Drogenkontrollen. Im Jahr 2024 wurden über 1,8 Millionen Alkoholkontrollen durchgeführt, wobei die Zahl der Anzeigen wegen Alkohol am Steuer um 5,9 Prozent auf 28.867 sank. Die Anzeigen wegen Fahrens unter Drogeneinfluss gingen um 5,2 Prozent auf 8.227 zurück. Zudem wurden Verstöße gegen den Sicherheitsabstand und das Telefonieren am Steuer geahndet. Im Bereich des Schwerverkehrs und

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Lufthansa-Gruppe setzt alle Flüge nach Tel Aviv aus – Eskalation des Nahost-Konflikts als Ursache

Angesichts einer sich zuspitzenden sicherheitspolitischen Lage im Nahen Osten hat die gesamte Lufthansa-Gruppe mit sofortiger Wirkung alle ihre Flugverbindungen von und nach Tel Aviv bis einschließlich 6. Mai 2025 eingestellt. Diese Maßnahme betrifft neben der Kernmarke Lufthansa auch die Tochtergesellschaften Swiss und den Frachtverkehr. Ein Sprecher des Unternehmens begründete diesen Schritt mit der drohenden Ausweitung des regionalen Konflikts, nachdem die Huthi-Miliz im Jemen erstmals den unmittelbaren Nahbereich des internationalen Flughafens Ben Gurion bei Tel Aviv mit einem Raketenangriff getroffen hatte. Huthi-Rakete trifft nahe des Flughafens – Israel droht mit Vergeltung Der Raketenangriff der jemenitischen Huthi-Miliz, die vom Iran unterstützt wird, markiert eine neue Eskalationsstufe im ohnehin angespannten Verhältnis in der Region. Nach Angaben der israelischen Armee schlug die Rakete in unmittelbarer Nähe des Flughafens Ben Gurion ein. Der israelische Rettungsdienst Magen David Adom meldete acht Verletzte. Die Huthi-Miliz reklamierte den Angriff für sich und gab an, den Flughafen mit einer Hyperschallrakete gezielt angegriffen zu haben. Diese Angaben konnten zunächst nicht unabhängig verifiziert werden. Gleichzeitig forderte die Miliz internationale Fluggesellschaften auf, den israelischen Flughafen aus Sicherheitsgründen zu meiden. Die israelische Regierung unter Ministerpräsident Benjamin Netanjahu berief noch für den Nachmittag eine dringende Sicherheitsberatung ein. Raketenabwehr erfolglos – Augenzeugen berichten von Panik Die von den Huthis abgefeuerte Rakete konnte trotz mehrfacher Versuche der israelischen Raketenabwehr nicht abgefangen werden. In sozialen Medien verbreitete Videos zeigten Rauchsäulen in der Nähe des Flughafens und Augenzeugen berichteten von panikartigen Reaktionen von Menschen im Terminalbereich. Während des Angriffs heulten in zahlreichen israelischen Gebieten, darunter auch in Tel

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AK kritisiert: EU plant Einschränkung der Fluggastrechte

Die Europäische Kommission erwägt eine Novellierung der EU-Fluggastrechte-Verordnung von 2004, die bei Flugverspätungen, Überbuchungen oder Annullierungen Entschädigungszahlungen für Passagiere vorsieht. Die aktuellen Reformbestrebungen könnten jedoch zu einer deutlichen Verschlechterung der bestehenden Regelungen führen, indem die Zeitgrenzen für Entschädigungsansprüche erheblich angehoben werden sollen. Dies ruft bereits jetzt Kritik von Verbraucherschützern hervor, die eine Schwächung der Passagierrechte befürchten. Nach der geltenden Verordnung haben Fluggäste bei einer Verspätung von drei Stunden oder mehr, abhängig von der Flugstrecke, Anspruch auf eine Entschädigung von 250, 400 oder 600 Euro. Die nun diskutierten Vorschläge der EU-Kommission sehen vor, diese Entschädigungspflicht erst bei deutlich längeren Wartezeiten greifen zu lassen: fünf Stunden bei Kurzstrecken (bis 3.500 km), neun Stunden bei Mittelstrecken (bis 6.000 km) und zwölf Stunden bei Langstrecken (über 6.000 km). Ausgenommen bleiben weiterhin Fälle, in denen die Verspätung oder Annullierung auf außergewöhnliche Umstände zurückzuführen ist. Die EU-Fluggastrechte gelten für alle Flüge, die von einem EU-Flughafen starten oder von einer europäischen Fluggesellschaft zu einem EU-Flughafen durchgeführt werden. Die Arbeiterkammer Oberösterreich äußert sich besorgt über diese Pläne und warnt vor erheblichen Nachteilen für Reisende. Präsident Andreas Stangl betont, dass eine Anhebung der Wartezeiten dazu führen würde, dass ein Großteil der Passagiere ihren Entschädigungsanspruch verlöre, da die meisten Flugverspätungen im Bereich von zwei bis vier Stunden liegen. Er kritisiert, dass dies Fluggesellschaften einen Anreiz nähme, Pünktlichkeit zu gewährleisten, und fordert stattdessen eine Stärkung der Passagierrechte. Die Arbeiterkammer unterstützt bereits jetzt ihre Mitglieder bei der Durchsetzung von Fluggastrechten und fordert darüber hinaus die Beibehaltung der aktuellen Regelungen, eine Anpassung der

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Dortmund verzeichnet deutliches Passagierplus in den Osterferien – Tirana beliebtestes Ziel

Der Dortmund Airport blickt auf erfolgreiche Osterferien zurück und übertraf mit insgesamt 135.678 Reisenden und 1.411 Starts und Landungen die Erwartungen deutlich. Wie der Flughafen mitteilte, lag das Passagieraufkommen nicht nur über dem prognostizierten Ziel von 115.000 Fluggästen, sondern auch 3,6 Prozent über dem Wert des Vorjahres (130.954 Reisende). Ein wesentlicher Faktor für diese positive Entwicklung war die Tatsache, dass die Osterferien 2025 vollständig in den April fielen und somit bereits der Sommerflugplan mit einem erweiterten Angebot wirksam war. Im Vorjahr hatten sich die Osterferien auf März und April verteilt. Das mit Abstand gefragteste Reiseziel ab Dortmund während der Osterferien war die albanische Hauptstadt Tirana. Insgesamt reisten 13.588 Passagiere zwischen Dortmund und Tirana, was im Vergleich zur Osterferienperiode 2024, in der knapp 6.700 Fluggäste dieses Ziel wählten, eine mehr als doppelte Nachfrage bedeutet. Dies ist auf zusätzliche Flugverbindungen zurückzuführen. Ebenfalls sehr beliebt bei den Reisenden waren die Destinationen Kattowitz (11.254 Passagiere), Bukarest (11.243 Passagiere) und Palma de Mallorca (10.061 Passagiere). Die höchste durchschnittliche Auslastung aller Strecken erreichte die erst im Dezember von Wizz Air wiederaufgenommene Verbindung nach Chişinău mit nahezu 98 Prozent. Die verkehrsreichsten Tage mit jeweils über 9.000 Passagieren waren der 12. April zum Beginn der Ferien sowie der 26. April am Ferienende. Auch für die bevorstehende Sommerreisezeit zeichnet sich eine positive Entwicklung am Dortmund Airport ab. Bereits Anfang Mai nahm Condor seine Flüge nach Palma de Mallorca wieder auf. Zudem wird Wizz Air ab Juni die Flugfrequenz nach Kattowitz erhöhen und die neuen Ziele Warschau und Craiova in

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London Gatwick plant Milliarden-Ausbau – Regierung knüpft Zustimmung an Bedingungen

Der zweitgrößte Flughafen Grossbritanniens, London Gatwick, der derzeit über nur eine betriebene Start- und Landebahn verfügt, plant eine umfangreiche Erweiterung seiner Kapazitäten. Das sogenannte „Northern Runway“-Projekt, das die Reaktivierung und den regulären Betrieb der nördlichen Start- und Landebahn vorsieht, stösst grundsätzlich auf politische Unterstützung. Die britische Regierung signalisierte bereits Zustimmung, knüpft diese jedoch an die Erfüllung strenger Auflagen seitens des Flughafenbetreibers, insbesondere im Bereich der Verkehrsanbindung, wie aus jüngsten Meldungen hervorgeht. Im Jahr 2024 verzeichnete London Gatwick ein Passagieraufkommen von 43,2 Millionen Fluggästen. Obwohl dieser Wert noch leicht unter dem Rekordniveau von 46,6 Millionen aus dem Jahr 2019 liegt, wird erwartet, dass die Vorkrisenzahlen in naher Zukunft wieder erreicht werden. Angesichts dieses stetigen Wachstums sieht sich der Flughafenbetreiber gezwungen, die Kapazitäten zu erweitern, um zukünftige Bedarfe decken zu können und die Position Gatwicks als wichtiger internationaler Verkehrsknotenpunkt zu festigen. Die konkreten Pläne für den Ausbau sehen vor, die nördliche Start- und Landebahn, die derzeit offiziell als Rollweg dient und nur bei Sperrung der Hauptbahn für Starts und Landungen genutzt wird, für den regulären Betrieb zu ertüchtigen. Hierzu ist eine Verschiebung der Mittellinie der nördlichen Piste um zwölf Meter in Richtung Norden vorgesehen, um den gleichzeitigen Betrieb zweier unabhängiger Start- und Landebahnen zu ermöglichen. Der Flughafen rechnet mit Gesamtkosten für dieses ambitionierte Projekt von rund 2,6 Milliarden Euro. Die Vorarbeiten könnten bereits im Laufe des Jahres 2025 beginnen, und die Fertigstellung des Ausbaus ist für das Jahr 2030 avisiert. Nach der Erweiterung könnte der Flughafen seine Kapazität auf bis zu 75

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