
United Airlines unter Druck: Unsicherheit über US-Konjunktur führt zu Angebotskürzung
Die US-amerikanische Fluggesellschaft United Airlines steht angesichts der unsicheren konjunkturellen Lage in den Vereinigten Staaten vor grossen Herausforderungen. Besonders die von Donald Trump im Zuge seiner wirtschaftspolitischen Agenda veranlassten Importzölle werfen ihre Schatten voraus. Als Reaktion darauf hat das Unternehmen für das laufende Jahr zwei voneinander abweichende Geschäftsprognosen vorgelegt – ein seltener und bezeichnender Vorgang. United Airlines will so auf mögliche Szenarien vorbereitet sein: eine stabile Wirtschaft oder eine drohende Rezession. Zugleich kündigte die Gesellschaft eine Reduzierung der Flugkapazitäten im Inland an – ein Schritt, den die Börse offenbar als weitsichtig bewertet, denn die Aktie des Unternehmens legte im nachbörslichen Handel deutlich zu. Zweifache Prognose – Ausdruck wirtschaftlicher Vorsicht United Airlines gab bekannt, dass es keine einheitliche Einschätzung zur Entwicklung der US-Wirtschaft mehr gebe. Deshalb sehe man sich gezwungen, zwei mögliche Szenarien durchzuspielen. Sollte es der US-Wirtschaft gelingen, trotz der Zollpolitik stabil zu bleiben, erwartet das Unternehmen für das Geschäftsjahr einen Gewinn zwischen 11,50 und 13,50 US-Dollar je Aktie. Für den Fall einer sich abzeichnenden Rezession rechnet man jedoch nur mit einem Gewinn zwischen sieben und neun US-Dollar je Aktie. Diese ungewöhnliche Vorgehensweise unterstreicht die Unsicherheit, welche die Wirtschaftspolitik der Vereinigten Staaten seit der Rückkehr Donald Trumps in die internationale Handelsarena ausgelöst hat. Mit den erhöhten Importzöllen auf zahlreiche Produkte, insbesondere aus China, will Trump laut eigenen Aussagen die heimische Industrie schützen. Doch Ökonomen warnen, dass diese Massnahmen auf lange Sicht das Wachstum der amerikanischen Wirtschaft bremsen könnten. Anpassung des Inlandsflugplanes Vorsorglich kündigte United Airlines an, ab dem dritten Quartal








